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Geldanlage Solar: Alle Möglichkeiten analysiert

Mittwoch, 13. Februar 2019

 

Was macht die Geldanlage in Solar so interessant?

Nach der Entdeckung des photoelektrischen Effekts 1839 passierte für viel Jahre nicht viel. Erst 1953 wurden von den Bell Laboratories in New Jersey die ersten kristallienen Phovoltaik-Zellen produziert. Durch den Bedarf in der Raumfahrt, wo man statt auf schwere Batterien lieber auf Erneuerbare Energien aus der Sonnenenergie setzte, kam es zum ersten großen Anwendungsgebiet für die Photovoltaik.

 

Zusammenfassung: Wer die Umwelt schützen und interessante Renditen erzielen möchte, kann die Geldanlage in Photovoltaik genauer prüfen. Wir analysieren die 3 wesentlichen Möglichkeiten leicht verständlich.

Danach dauert es erneut Jahrzehnte, bevor die Rot-Grüne Bundesregierung das durch die Visionäre Fell und Scheer mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz der Stromerzeugung durch Photovoltaik zum Durchbruch verhalf. Zunächst in Deutschland, in der Folge in vielen weiteren Ländern auf der Erde.

 

Doch was sind aus heutiger Sicht für einen Geldanleger die Vorteile der Geldanlage in Solar?

 

Erneuerbaren Energien gehört die Zukunft

Die Menschheit entwickelt sich immer mehr hin zu einer Treibhausgas-Neutralen Gesellschaft. Kopenhagen will in 6 Jahren treibhausgasneutral sein, die EU hat dies als Ziel für 2050 ausgegeben.

Das bedingt die Reduktion unseres Verbrauchs an Energie, der derzeit in der Bundesrepublik bei rund 125 kWh pro Bürger pro Tag liegt. Das bedingt die Speicherung von Energie und das bedingt die Produktion von Erneuerbarer Energie durch Wasserkraft, Windkraft und durch Photovoltaik-Anlagen.

Das hat die Politik verstanden. In Deutschland, aber auch in anderen Ländern. Längst hat die China die größte Photovoltaik-Kapazität mit 130,9 GW aufbaut, gefolgt von den USA mit 53,3 GW und Japan mit 48,8 GW (Volker Quaschining).

Wer also in Photovoltaik und Solar Geld investiert, tut aktiv etwas für den Umweltschutz und hat die Sicherheit, dass das, was er tut, dem politischen Willen sowie dem Willen der Bevölkerung folgt.

Solar Geldanlagen: Planbare Rendite

Die Förderung nach dem Erneuerbaren Energien gesetzt folgt einer einfachen und wirkungsvollen Idee. Wer Photovoltaikstrom einspeist, darf das bevorrechtigt tun. Er hat also für sein produziertes Gut, in diesem Fall elektrische Energie, immer einen Kunden.

Zum anderen wird beim Anschluss der Solaranlage an das Stromnetz der für die nächsten 20 Jahre zu zahlende Preis festgelegt. Der Betreiber einer Photovoltaik-Anlage hat also nicht nur einen garantierten Kunden, sondern er hat auch einen garantierten Preis, den der Kunde ihm für die nächsten 20 Jahre zahlt.

Das ist sind ideale Bedingungen für Investor in Photovoltaik-Anlagen.

Mittlerweile wurde das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) aus dem Jahr 2000 vielfach angepasst. Unter anderem gibt mittlerweile der Gesetzgeber nicht mehr den Preis für die erzeugte Kilowattstunde Strom vor, sondern der Preis wird in Ausschreibungen ermittelt. Trotzdem bleiben die Aussichten für Kenner weiterhin attraktiv, denn parallel zu den seit Jahren sinkenden Einspeisevergütungen sind auch die Preise für die Solaranlagen drastisch gefallen.

Laut einer Studie von Fraunhofer ISE sind die dominierende Kostenanteile von PV-Kraftwerken, die Investitionskosten, seit 2006 dank technologischen Fortschritts, Skalen- und Lerneffekten im Mittel um ca. 13% pro Jahr, insgesamt um 75%, gefallen.

Möglichkeit 1: Die eigene Solaranlage

Seit vielen Jahren werden auf deutschen Dächern Solaranlagen montiert. Das Modell der frühen Jahre war das ursprüngliche EEG-Modell: bei Anschluss einer Anlage an das Stromnetz wurde für die nächsten 20 Jahren der Strompreis fixiert (Einspeisvergütung) und Vorrang für den einzuspeisenden Strom eingeräumt, d.h. jede erzeugte kWh wird auch tatsächlich abgenommen.

Mittlerweile sind jedoch die Einspeisevergütungen immer weiter gesunken und es ist erlaubt, den Strom auch selbst zu verwenden (Eigenverbrauch).

Mit dem Eigenverbrauch ersetzt man den Strom, den man ansonsten zum Endkundenpreis von den Energieerzeugern hätte kaufen müssen (Arbeitsstrom), durch den selbst erzeugten PV-Strom. Liegt der Preis des Arbeitsstroms höher als bei der gesetzlich garantierten Einspeisevergütung, macht die Eigennutzung des Solarstroms wirtschaftlich Sinn.

Das ist die aktuell am weitesten verbreitete Variante.

Abhängig von der Anlagengrößen produzieren Kleinanlagen den Strom für rund 12 Ct / kWh. Geht man von einem Endkunden Strompreis von 30 Ct / kWh aus, ergäbe das eine Ersparnis von 18 Ct / kWh für jede selbst erzeugte PV-Kilowattstunde.

Ein durchschnittlicher Haushalt mit einem angenommenen Verbrauch von 4.000 kWh pro Jahr spart somit rund 720 Euro Stromkosten pro Jahr.

In Süddeutschland kann mit einer Anlagenleistung von 1 kWp ungefähr 1 kWh im Jahr erzeugt werden. Der Haushalt bräuchte also eine Anlage mit 4.000 kWp, die ihn rund 7.200 Euro kosten würde. Die theoretische Rendite läge entsprechend bei rund 10 Prozent.

Die Rendite reduziert sich allerdings bei geringerer Sonneneinstrahlung als in Süddeutschland. Der Bremer oder Hamburger muss mit 75 Prozent der Sonneneinstrahlung leben und erzielt eine theoretische Rendite von 7,5 Prozent pro Jahr.

 

Zu dem oben beschriebenen Grundmodell gibt es noch weitere Verfeinerungen. So können Sie überlegen, ob Sie sich einen Stromspeicher anschaffen. Damit können Sie den eigenen Strom auch nutzen um nachts oder bei bewölktem Himmel Ihre Haushaltsgeräte zu betreiben oder ein Elektrofahrzeug zu betanken. Sie nutzen Ihre Anlage besser aus. Dafür ist der Stromspeicher mit Kosten verbunden.

Sinnvoll ist der Stromspeicher dann, wenn die Kosten für die PV-Anlage von angenommenen 12 Ct / kWh plus die Kosten für die Stromspeicherung unterhalb Ihres vom Versorger eingekauften Stromes (Arbeitspreis) von rund 30 Ct / kWh liegt. Das ist aktuell nicht unbedingt der Fall, denn die Batteriekosten hängen wesentlich von der Haltbarkeit der Batterien ab. Die Hersteller garantieren meist 10 Jahre, was zu kurz wäre. Hält die Batterie 20 Jahre, lohnt es sich.

Sie können die eigene Solar-Anlage aus Eigenmitteln finanzieren, normale Bankkredite zur Hebelung nutzen oder speziell geförderte Kredite, meist von der KfW, nutzen. Häufig hilft Ihre Hausbank oder ein spezialisierte Anbieter von Solarkrediten.

Fazit Eigene Solaranlage

Wer den Strom selbst nutzt, für den kann sich auch die eigene Solaranlage als Geldanlage lohnen.

Vorteile:

+ alles selbst in der Hand: keine Risiken durch Fehler von Fondsmanagern

+ wenn Technik und Ausrichtung der Zellen passen, sehr gute Renditen möglich

+ sollten die Strompreise in den nächsten 20 Jahren stark steigen, erhöht das die Rendite erheblich

Nachteile

+ hoher Zeitaufwand notwendig um alle Berechnungen durchzuführen, Angebote einzuholen und langfristige Funktion der Anlage sicherzustellen

+ Risiken wie niedrigere Sonneneinstrahlung oder gehäufte technische Defekte

+ Bei einem Verkauf der Immobilie möglicherweise Verlustgeschäft

+ nur für begrenzte Mittel überhaupt möglich, da die Anlagengröße nicht beliebig erweitert werden kann

Möglichkeit 2: Kauf von Solar-Investmentfonds

Wem die Möglichkeit 1 zu kompliziert ist oder die Anlagesummen einfach nicht groß genug sind, kann sich auch auf eine wesentlich einfachere Art an den rosigen Zukunftsaussichten der Energieerzeugung durch Solarkraftwerke beteiligen. Er kann sich Anteile an Solar-Investmentfonds kaufen.

Was ist ein Investmentfonds überhaupt?

Bei einem Investmentfonds wird das Geld vieler Anleger eingesammelt und ein zuständiger Fondsmanager investiert dann das Geld in einzelne Wertpapiere. Eine kostengünstige Variante sind die passive Fonds, bei denen statt eines Fondsmanagers ein Algorythmus die Wertpapiere kauft und einfach einen Index nachbildet.

Beide Varianten ermöglichen es dem Anleger, schon mit geringem Kapitaleinsatz und ohne aufwendige Recherche eine gut gestreute Geldanlage zu erhalten.

Wie sehen Solar Investmentfonds konkret aus?

Investmentfonds in Solar-Titel gibt es rund ein Dutzend am deutschen Markt. Alle sind Aktienfonds, sie halten also Aktien von Unternehmen der Photovoltaik-Branche. Sie investieren also nicht direkt in einzelne Photovoltaik-Kraftwerke, sondern in Unternehmen, die solche Kraftwerke betreiben, Solarzellen herstellen oder Technik für Solarkraftwerke produzieren.

Es gibt allerdings nur Erneubare-Energien-Fonds, keine ausschließlich auf die Solarbranche ausgerichteten Fonds. Das erhöht die Streuung, da der Anleger nicht mehr nur von der Entwicklung der PV-Branche abhängig ist.

Was ist mit Erneuerbare-Energien-Fonds zu erzielen?

Wie beschrieben sind Solar Fonds, oder präziser Erneubare-Energien-Fonds reine Aktienfonds. Am Aktienmarkt erwartet man grundsätzlich eine langfristige Rendite in der Größenordnung von 6 bis 8 Prozent pro Jahr.

Wer glaubt, dass die Erneuerbaren-Energien in Zukunft eher schlechteren Zeiten entgegen gehen, sollte niedrige Renditen, vielleicht im Bereich 4 bis 6 Prozent pro Jahr, einplanen.

Wer glaubt, dass die Erneuerbaren-Energien in Zukunft eher besseren Zeiten entgegen gehen, sollte höherer Renditen, vielleicht im Bereich 8 bis 10 Prozent pro Jahr, einplanen.

Wie haben Musterdepots für Erneuerbare-Energien und Musterdepots für Klimaschutz zusammen gestellt. Wer möchte kann sich an diesen orientieren oder auch gleich in diese investieren. Durch unser Service-Konzept EVA bleibt dann Ihr Depot immer auf dem aktuellen Stand.

Fazit Solar Investmentfonds

Wer mit wenig Aufwand über einen Zeitraum von 10 oder mehr Jahren sein Geld in Solar oder Erneuerbare Energien anlegen möchte, findet in Investmentfonds eine attraktive Möglichkeit. Er kann zwar jederzeit über sein Geld verfügen, aufgrund großer Wertschwankungen und Abschlussgebühren muss er jedoch einen mittel- bis langfristigen Anlagehorizont besitzen.

Vorteile Anlage in Investmentfonds

+ sehr flexibel und hohe Sicherheit durch breite Streuung in Aktien

+ langfristig gute Renditen möglich

+ unbegrenzter Kapitaleinsatz ab 5000 Euro möglich

+ monatliche Sparpläne möglich

Nachteile Anlage in Investmentfonds

+ Anleger muss hohe Wertschwankungen von -40 bis +40 Prozent pro Jahr verkraften

+ bei Abkehr der Menschheit von Erneuerbaren Energien langfristige Verluste denkbar

Möglichkeit 3: Beteiligung von Solar Großkraftwerken

Diese Möglichkeit ist gedanklich eine Erweiterung der Möglichkeit 1, bei der ja eine konkrete Solar Anlage selbst installiert wurde.

Der nächste gedankliche Schritt ist die größere Solar Anlage, die dann nicht mehr auf dem eigenen Hausdach, sondern auf großen Dachflächen oder auf Konversionsflächen, also auf ehemaligen Militärliegenschaften oder neben der Autobahn, installiert wird.

Diese Großanlagen sind benötigen natürlich hohe Investitionssummen, so dass sich in der Praxis viele Anleger zusammen schließen und gemeinsam eines oder mehrere solcher Photovoltaikkraftwerke betreiben.

In aller Regel wird dafür eine eigene GmbH & Co. KG gegründet. Bei dieser können sich die Anleger als Kommanditist beteiligen (KG-Beteiligung) oder sie können dieser Gesellschaft einen verzinsten Kredit gewähren (Nachrangdarlehen, Anleihe, Genussschein, etc.).

Das Tätigkeitsziel dieser Gesellschaft wird sehr detailliert festgelegt auf den Betrieb von Solarkraftwerken. Ein professionelles Mangement, das praktisch immer vom Emissionshaus dieser Geldanlage gestellt wird, übernimmt das Tagesgeschäft.

Das Geld des Anlegers ist hier auch langfristig gebunden. In der Regel laufen solche Modelle 10 bis 20 Jahre. Sie prognostizieren aktuell eine jährliche Rendite von rund 5 Prozent.

Eine ständig aktualisierte Auswahl von interessanten Solar Projekten finden Sie hier.

Fazit Solar Großkraftwerke

Wer direkt in größere PV Kraftwerke investiert kann auf konstante, gut kalkulierbare Rückflüsse auf jährlicher Basis hoffen. Beteiligungsmodelle an Solaranlagen gibt es seit rund 15 Jahren, so dass ausreichend Erfahrungswerte vorliegen. Allerdings ist die Flexbilität eingeschränkt und Vertrauen gegenüber dem Emittenten notwendig. Wer das aufbringt und auf Streuung achtet, kann mit Solar-Beteiligungen viel Freude haben.

Vorteile Solar Großkraftwerke

+ Anleger hat kaum Zeitaufwand

+ Stabile, meist jährliche Ausschüttungen

+ interessante Renditen

Nachteile Solar Großkraftwerke

+ Vertrauen in die Fähigkeiten des Managements notwendig

+ möglicherweise wenig Streuung

+ vorzeitger Verkauf durch den Anleger möglich, allerdings kein Börsenhandel und keine Garantien

Wie könnte eine Investition in Solar aussehen?

Vielleicht wissen Sie jetzt schon genug und können sich entscheiden; vielleicht vertiefen Sie das Thema mit andern Quellen oder Büchern. Für Musterdepots für Investmentfonds mit Photovoltaik oder Beteiligungen an Großkraftwerken sind wir die richtigen Ansprechpartner. Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf oder füllen Sie unseren Grünes Geld Test aus – dann schlagen wir Ihnen eine möglicherweise passende Anlage für Sie vor.

 

 

 

 

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf Xing, Facebook oder Twitter.

 

3 wichtige Fragen über Solaranlagen an das Steinbeis-Institut

Montag, 29. August 2011

Steinbeis ist einer der glänzensten Namen in der deutschen Unternehmenslandschaft. An der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Industrie arbeiten 1.410 Angestellte, und 3.301 freie Mitarbeiter und insgesamt 689 Professoren im High-Tech Bereich.

 

Die Grünes Geld GmbH als führendes Portal für Erneuerbare Energien Fonds, Solarfonds und Umweltfonds in Deutschland beleuchtet seit vielen Jahren auch den Bereich Solaranlagen.

 

Porträt Herr Peterhänsel von Steinbeis

Stellte sich unseren Fragen: Tom Peterhänsel, Projektleiter von Steinbeis

Wir sind deshalb sehr glücklich Herrn Peterhänsel als Experten von Steinbeis für unsere 3 Fragen, heute in Bezug auf Solaranlagen, gewonnen zu haben.

 

Grünes Geld: Was sind die typischen Fehler, die Sie immer wieder in der Praxis bei der Planung und Durchführung von Solarprojekten stoßen?

 

  1. Oft fehlt die verursachergerechte Risikoverteilung: Im Risikofall leiden Investoren.
  2. Technisch: Anlagenverschaltung, Schlechtanpassung Leistungsverhältnis Wechselrichter/Panels, Befestigungssysteme nicht optimal auf Anwendungsfall gewählt, unnötig lange Kabelwege. Langfristig wirkende Installationsfehler.
  3. Immer wieder unvollständiger Investitionshorizont
  4. Nicht beachtete Umwelteinflüsse (zB durch Industrie oder Landwirtschaft)
  5. Scheindächer, Blitzschutz vs. Versicherung, Güte des betriebsnotwendigen Standorts…
  6. Unzureichende Fernüberwachung

 

Grünes Geld: Auf welche 3 Punkte würden Sie als Investor bei einem Solarpark immer achten?

 

  1. Unfinanzierte Rendite des Projekts zum Vergleich mit Sekundärmarkt-Wertpapieren.
  2. Zweifelsfreie Bonität für Produkt- und Herstellerhaftung des technischen Inventars
  3. Vertragliches Universum für Beschaffung, Betrieb und Verbleib schlägt den Marktvergleich

 

Grünes Geld: Welche wichtigen Entwicklungen bei den Solaranlagen können Sie sich in den nächsten 3-5 Jahren vorstellen?

 

  1. Überproportionale Preiserosion kann bisher unwirtschaftliche Standorte interessant machen
  2. Bedienung von Leistungsspitzen über Eigenverbrauch, Ausbau von Speichertechnologien für zeitlich entkoppelten Energieverbrauch (Fernziel: Smart-Grid-Lösungen)
  3. EEG 2012 wird umsichtiges Absatzmanagement (Stromverkauf: an wen?) begünstigen
  4. Verfügbare Netzkapazitäten können Engpass werden

Grünes Geld: Welchen Aufgaben geht das Steinbeis-Beratungszentrum Corporate Finance nach und wer sind Ihre Kunden?

 

  1. Steinbeis bewertet vorgelegte Projekte unter bankenrechtlichen Gesichtspunkten den Banken die Kreditfinanzierungen unabhängig von der Bonität der handelnden Personen zu ermöglichen.
  2. Auftraggeber für Projektbewertungen sind vornehmlich Banken, an der tatsächlichen Rendite interessierte Investoren oder Fondsentwickler, welche Rahmenfinanzierungsabkommen für die Absatzfinanzierung von PV-Anlagen anstreben.

 

Vielen Dank für das Gespräch.

 

Kontakt:

Tom Peterhänsel

Steinbeis-Beratungszentrum Corporate Finance

Email:           tom.peterhaensel@stw.de

Internet:     www.stw.de\beratung

 

 

Solar Millennium: Skandalunternehmen weiter in Turbulenzen

Donnerstag, 18. August 2011

Es ist richtig traurig – da gibt es ein Unternehmen, das für eine der zukunftsweisensten Technologien überhaupt steht: die Solarthermie. Denn bei den Solarthermie-Kraftwerken dieses Unternehmens ist ein “Stromspeicher” mit eingebaut, d.h. das typische Problem der Erneuerbaren Energien ist entschärft. Das Problem, dass Strom nur dann produziert wird, wenn Sonne oder Wind da sind, ist zumindest teilweise gelöst.

 

Und dieses Unternehmen hat tatsächlich bereits solche Kraftwerke in Betrieb, und Anleger können sich auch über Umweltfonds daran beteiligen.

 

Utz Claassen mit Finger am Auge

9 Millionen Antrittsgeld, 74 Tage im Amt: Solar Millennium fühlt sich von Claassen unfair behandelt

Kenner wissen es bereits: es handelt sich um Solar Millenium. Aber das Unternehmen kommt nicht aus den Schlagzeilen. Höhepunkt ist das kurzzeitige Intermezzo vom vorherigen EnBW-Chef Utz Claassen zu Beginn 2010. Nach nur 74 Tagen schmeißt Claassen das Handtuch. Um Claassen zu dem Unternehmen zu locken, zahlte man eine Antrittsprämie von rund 9 Millionen Euro (!). In Kürze beginnt dazu ein mit Spannung erwarteter Prozess.

 

Dazu kommen Ermittlungen um dubiose Aktiengeschäfte und als i-Tüpfelchen der Abgang des Finanzvorstandes Oliver Blamberger am 16. August 2011. Nach Informationen der Financial Times Deutschland haben seit Claassens Abgang vor gut einem Jahr bereits mehrere Dutzend Mitarbeiter, darunter 14 hohe Führungskräfte, dem Unternehmen den Rücken gekehrt.

 

Für Anleger wichtig: aktuell versucht Solar Millennium über einen Erneuerbare Energien Fonds Gelder für das Kraftwerk Ibersoll einzutreiben. Wir haben das Angebot bereits vor geraumer Zeit geprüft und kamen schon damals zum Ergebnis: Finger weg vom Solar Millennium AG – Ibersol Fonds. So ist die Laufzeit bis 2038 extrem lange, bereits 2013 sollen aber 41% des eingezahlten Kapitals wieder zurück fließen – wer möchte so sein Geld anlegen? Aber über allem schwebt die Frage: soll man einem Unternehmen in einer Schieflage wie Solar Millennium auch noch Geld für einen Zeitraum von fast 30 Jahren anvertrauen?

 


 

Unser Tipp für einen empfehlenswerten Umweltfonds: SunAsset 3

 


Anlage SunAsset 3
Laufzeit 8 Jahre
Mindestanlagesumme 10.500 Euro
Rendite 2012: 7,0% bis 2017 ansteigend auf 8,0%2019: 119,30%
Besonderheit – Attraktive Ausschüttungen durch staatliche Einspeisevergütung- Sehr kurze Laufzeit von nur 8 Jahren- Sie fördern aktiv den Umstieg auf erneuerbare Energieträger

 

Link zum Wattner SunAsset3

 


 

 

Vorankündigung: WOC Nachhaltigkeitsfonds 04

Montag, 08. August 2011

Heute am 08.08.2011 wurde White Owl Capital die BaFin Gestattung zum Nachhaltigkeitsfonds 04 erteilt.

 

Der Solarfonds investiert in Bestandsanlagen ohne Tarif- und Genehmigungsrisiko. Wie gewohnt mit  Anlagenqualität „Made in Germany“.

 

Die acht Bestandskraftwerke in Italien verfügen zusammen über eine Nennleistung von rund 15,8 Megawatt und befinden sich in den wohlhabenden Regionen Lombardei, Emilia-Romagna und Marken. Mit Gehrlicher Solar (München) und M+W Solar (Stuttgart) haben zwei vielfach ausgezeichnete Vertragspartner die Anlagen für den WOC 04 errichtet.

 

Eckdaten: WOC Nachhaltigkeitsfonds 04

 

  • Sachwertinvestition in acht werthaltige Solarkraftwerke
  • Erhöhte Prognosequalität durch bereits errichtete Kraftwerke
  • Erfahrener Solarfondsanbieter mit erfolgreicher Leistungsbilanz
  • Auszahlungen von anfänglich ca. 7,6 % p. a. nach Steuern prognostiziert
  • Gesamtmittelrückfluss von ca. 261,2 % nach Steuern prognostiziert

 

Jetzt Anteile reservieren!

 

Für die Zeichner, die auf der Warteliste des WOC 03 stehen und nicht mehr berücksichtigt werden konnten, bieten wir als Kompensation eine Sondervergütung in Höhe von 25 Basispunkten an, sofern sie dem WOC 04 bis zum 9. September 2011 beitreten. Diese Regelung gilt auch für WOC-04-Reservierungen, die bis zu diesem Zeitpunkt in „echte“ Zeichnungen umgewandelt werden.

 

Platzierungsstart: Montag, 29. August 2011

 

Da WOC die BaFin-Gestattung bereits am 8. August 2011 erhalten hat, können wir sicher davon ausgehen, dass alle Verkaufsunterlagen rechtzeitig zum Platzierungsstart am Montag, den 29. August 2011, ausgeliefert werden. Folgender Zeitplan ist vorgesehen:

 

08.08.2011 BaFin-Gestattung
09.08.2011 Veröffentlichung Börsenpflichtblatt (FAZ)
15.08.2011 Auslieferung der gedruckten Verkaufsunterlagen
26.08.2011 Ende der Reservierungsphase
29.08.2011 Platzierungsstart
09.09.2011 Ende Reservierungsbonus (Faxeingang maßgeblich)

 

Fazit: Anleger mit hohem Sicherheitsbedürfnis fahren am besten, wenn sie in bereits fertiggestellte Solarkraftwerke investieren. Genau dieses Alleinstellungsmerkmal weist der WOC 04 auf. Schon jetzt bekommen wir das große Interesse am „Neuen“ zu spüren und rechnen – aufgrund des begrenzten Fondsvolumens in Höhe von 15,8 Mio. Euro – mit einem raschen Platzierungsverlauf.

 

Mehr Informationen zum WOC Nachhaltigkeitfonds 04:

Mehr Informationen zum WOC Nachhaltigkeitsfonds 04