Mit ‘Solarenergie’ getaggte Artikel

Neue Ideen zur Gewinnung von Sonnenenergie

Dienstag, 09. Mai 2017
Zusammenfassung: Solarenergie ist ein wichtiger Teil des Erneuerbaren Energien-Mix. Neue Ideen, wie Photovoltaik-Anlagen auf öffentlichen Straßen, helfen, diese Art der Energiegewinnung populärer zu machen. Internationale Pilotprojekte zeigen, dass das Potenzial der Solarenergie noch lange nicht erschöpft ist.

 

Sonne spendet Energie – auch für gute Ideen!

Es gibt nichts Neues unter der Sonne? – Da irrt der Prediger im Buch der Bücher. Gerade im Bereich der Solarenergie werden aktuell viele neue Ideen entwickelt, um diese natürliche Energiequelle sinnvoll und effektiv zu nutzen.

 

Und diese Entwicklungen sind wichtige Puzzleteile auf dem Weg zu einer konsequent umgesetzten Energiewende. Denn nur durch die gezielte Förderung Erneuerbarer Energien kann es Deutschland gelingen, mittelfristig seine Stromversorgung vollständig aus erneuerbaren Quellen zu beziehen.

 

Dabei ist der Abschied von klimaschädlicher fossiler Energiegewinnung ein Ziel, das Deutschland mit vielen Ländern weltweit teilt. Klimaschutz und der Ausbau regenerativer Energien stehen im völligen Einklang mir den Nachhaltigkeitszielen, die von den Vereinten Nationen verabschiedet wurden. Ziel der Nachhaltigkeitsbestrebungen ist es bis zum Jahr 2030, den fortschreitenden Klimawandel aufzuhalten und die Lebensgrundlagen der Menschheit zu sichern. Darüber hinaus ist die Dekarbonisierung durch die Nutzung umwelt- und klimafreundlicher Energiequellen essentieller Bestandteil des Klimaschutzabkommens von Paris, das aktuell in den Unterzeichnerstaaten schrittweise umgesetzt werden soll.

 

Obgleich viele Staaten gute Absichten bekunden, geht die Entwicklung zu einer völligen Energiegewinnung aus erneuerbaren Quellen noch recht langsam voran. Die Gründe dafür sind vielfältig, zum einen spielen Lobbygruppen auch weiterhin eine wichtige Rolle, zum anderen fehlen teilweise noch infrastrukturelle Grundlagen, um den Kurs bei der Energiegewinnung komplett zu verändern.

 

Um die positive Entwicklung hin zu einer Energieversorgung auf Basis von Erneuerbaren Energien zeitnah umzusetzen, ist daher das Zusammenspiel von Experten aus den Bereichen Politik, Technologie und Wirtschaft notwendig. Denn entscheidend ist der politische und gesellschaftliche Wille zur Veränderung, die technologische Machbarkeit sowie die Finanzierbarkeit der Pläne.

 

 

 

 

Anbietervielfalt treibt die Entwicklung voran

Die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen sind von enormer Bedeutung für eine zügige Umsetzung klimafreundlicher Energiegewinnung. Treiber dieser Entwicklung sind aber auch vielfältige Projekte und Ideen, die neue Horizonte eröffnen. Denn während das klassische Energiegeschäft von einigen „Big Playern“ dominiert und nach klassischen ökonomischen Prinzipien betrieben wurde, werden die Karten bei der Produktion Erneuerbarer Energien neu gemischt. Sicher bilden sich auch hier größere Anbieter heraus, dennoch ist die Produzentenlandschaft in der Energieerzeugung aus Sonne, Wind und Wasser vielfältig. Nach der Liberalisierung des Strommarktes Ende der neunziger Jahre und der damit verbundenen wirtschaftlichen Konzentration auf die vier großen Anbieter E.on, RWE, Vattenfall und EnBW geht jetzt verstärkt wieder der Trend zu einem vielfältigeren Anbieterspektrum. Neben neuen Unternehmen aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien engagieren sich zunehmend auch wieder Kommunen beziehungsweise kommunale Versorgungsunternehmen im Energiemarkt. Positiv dabei: Viele nehmen aktuell ihren Versorgungsauftrag weitreichender wahr und sehen sich nicht allein als Stromlieferant. Beratung zur Einsparung von Strom, verbesserte Effizienz, Angebote für Elektrofahrzeuge, Unterstützung von Car-Sharing-Initiativen gehören mittlerweile genauso zum Portfolio, wie öffentlich zugängliche Solarkataster, die das Potenzial sämtlicher Gebäude für den Bau einer Solaranlage bewerten oder beispielgebende Kraft-Wärme-Kopplung in öffentlichen Gebäuden.

 

Gerade Leuchtturmprojekte beflügeln die Entwicklung zu einer klimafreundlichen Energieentwicklung und zeigen, was alles möglich ist, um eine Energiewende gelingen zu lassen.

 

 

Solarzellen – vom Hausdach auf die Straßen

Photovoltaik-Anlagen sind auf Häuserdächern längst keine Seltenheit mehr. Sowohl kleine Sonnenkollektoren auf privaten Gebäuden, als auch großflächige Photovoltaikanlagen auf großen Industrie- und Gewerbeflächen, die Sonnenenergie ins Stromnetz einspeisen, verbreiten sich stark. Ein besonderer Vorteil dieser Art der Energiegewinnung: bereits vorhandene Flächen werden effektiv genutzt.

 

Auf diesem Prinzip bauen auch Solarteppiche auf, die vorhandene Straßenoberflächen und Schienenwege zur Stromgewinnung nutzen wollen. Der Vorteile dieser Solarstraßen liegen auf der Hand: Die horizontalen Flächen können den ganzen Tag über Sonneneinstrahlung aufnehmen. Da diese Verkehrswege bereits bestehen, wird die Versiegelung und der Verbrauch anderer Flächen vermieden. Darüber hinaus spielt der neuartige Straßenbelag seine Kosten wieder ein, da er günstig sauberen Strom erzeugt. Experten zu Folge könnten durch Fahrbahnen mit integrierter Photovoltaik rund 20 Millionen Elektroautos betrieben werden.

 

Solar-Paneele erobern die Straßen.

Voraussetzung für diese Idee sind sehr stabile und zugleich flexible Solarzellen, die dem Straßenverkehr – auch tonnenschweren LKWs – standhalten können. Nur wenige Millimeter dick, sollen dann diese Photovoltaik-Beläge wie Teppichbodenplatten auf den Straßen ausgelegt werden. Das Fließen-System hat dazu auch den Vorteil, dass sich einzelne Elemente bei Beschädigungen austauschen lassen und die Platten sich flexibel an die örtlichen Gegebenheiten anpassen können. Die Lebenszeit der Solarteppiche wird auf rund 25 Jahre geschätzt. Damit rangiert die Haltbarkeit der Straßen-Photovoltaik sogar noch vor der durchschnittlichen Lebensdauer der üblichen Asphaltierungen.

 

In der Entwicklung befinden sich derzeit bruchsichere Photovoltaik-Module, auch Spezialglas. Im Gegensatz zur klassischen Dach-Photovoltaik, müssen die Solar-Fließen für die Straße einige zusätzliche Anforderungen erfüllen. Zum einen müssen die Platten rutschfest sein, zum anderen müssen sie selbstreinigend sein, damit das Sonnenlicht optimal gespeichert werden kann. Während die Dach-Photovoltaik im Allgemeinen nach Süden hin ausgerichtet ist, muss bei den Bodenplatten die einfallende Sonnenstrahlung gut gelenkt werden, um einen optimalen Energieertrag zu erzielen.

 

 

Aktuell arbeiten in Deutschland die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (RWTH) Aachen gemeinsam mit dem Forschungszentrum Jülich und dem Start-up Solmove GmbH an der Entwicklung und Vermarktung entsprechender Solarmodule. Mit im Boot sind außerdem zwei Fraunhofer-Institute sowie – quasi als potenzielle Kundin – die Bundesanstalt für Straßenwesen.

 

Entsprechend der modernen Anforderungen an den Straßenbau, sollen Solar-Beläge über Flüsterqualität verfügen. Weiterhin befinden sich beleuchtete Seitenstreifen mit LED-Lampen und Ampelanlagen in der Planung, die ihren Energiebedarf direkt aus dem Solar-Straßenbelag beziehen. Der nächste Schritt in diese Denkrichtung: Elektrofahrzeuge versorgen sich über Induktionsschleifen ebenfalls direkt aus den Solarteppichen. Ein reizvoller Gedanke, schließlich zählt die vergleichsweise geringe Reichweite von Elektroautos noch immer zu den gewichtigsten Argumenten gegen diese klimafreundliche Art des motorisierten Individualverkehrs. Eine flächendeckende intelligente Infrastruktur auf Basis Erneuerbarer Energien könnte hier den Durchbruch bringen.

 

 

Keine Zukunftsmusik: Solarstraßen in den USA, Frankreich und den Niederlanden

Dass Solarstraßen kein Science Fiction-Szenario darstellen, sondern bereits in der Praxis eingesetzt werden, zeigen erste internationale Projekte. So hat das Start-up Solar Roadways bereits die ersten 30 Solarzellen in der Kleinstadt Sandpoint im US-Bundesstaat Idaho, zugleich auch Sitz des jungen Unternehmens, erfolgreich verlegt. Solar Roadway ist seit 2010 mit der Idee der Solarstraßen aktiv und wurde vom US-Energieministerium unterstützt. Mit den Photovoltaikmodulen auf einem öffentlichen Platz der Stadt wird aktuell die Energie für einen Springbrunnen sowie für die Beleuchtung der öffentlichen Toilette produziert. Außerdem integrierte Solar Roadways einige LED-Leuchten im Bodenbelag. Nach Angaben des Herstellers sollen die Solar-Paneele auch als Straßenbelag einsetzbar sein. Da die Winter in Idaho auch Minus-Grade erreichen, sind in den Modulen Heizelemente integriert, damit die Anlage nicht durch harte Kälte beschädigt wird. Außerdem wird im aktuellen Stadium das Projekt via Webcam überwacht. So können bislang noch nicht bekannte Schwierigkeiten frühzeitig erkannt und behoben werden.

 

Automatisch aufladen auf Solar-Straßen – sonnige Aussichten für E-Mobilität.

In eine ähnliche Richtung geht auch das Solar-Projekt des französischen Bauunternehmens Colas, das einen Solar-Straßenbelag gemeinsam mit dem nationalen Institut für Solarenergie (Institut national de l’énergie solaire, Ines) entwickelt hat. In Frankreich sollen in den nächsten fünf Jahren etwa 1.000 Kilometer Straße mit dem Photovoltaik-Belag Wattway ausgelegt werden. Ziel ist es dabei zum einen die Stromversorgung durch Erneuerbar Energien in Frankreich zu unterstützen. Zum anderen sollen sich Elektroautos über Colas Wattway-Module während der Fahrt automatisch aufladen lassen. Die Verlegung des Straßenbelags Wattway wird durch das französische Energie- und Umweltministerium gefördert. Die Solarzellen sind nur wenige Millimeter dick und werden auf die bestehenden Straßenbeläge ausgebracht. Laut Hersteller Colas sollen die Module aus polykristallinem Silizium dem laufenden Straßenverkehr gewachsen sein und eine ausreichende Rutschfestigkeit bieten. Schätzungen zu Folge können die geplanten 1.000 Kilometer Solarstraße rund fünf Millionen Menschen mit sauberem Strom versorgen. Außerdem soll mit der auf der Straße produzierten Energie auch Haltestellen beleuchtet und öffentliche Einrichtungen versorgt werden.

 

Klimafreundlich hoch zwei: Fahrad und Solarenergie.

Auf eine erfolgreiche Pilotphase von gut zwei Jahren zurückblicken können die Niederlande mit dem weltweit ersten Radweg, der Solarstrom erzeugt. Im November 2014 startete das Projekt SolaRoad in der Gemeinde Krommenie bei Amsterdam. Dabei wurden 70 Meter eines Radwegs mit vorgefertigten Photovoltaik-Paneelen ausgelegt, die Solarzellen sind dabei durch Hartglasschicht geschützt. In der Startphase musste das Projekt einige Probleme lösen. So zeigten sich die Solar-Module anfangs witterungsempfindlich. Durch einige Nacharbeiten können sich die Ergebnisse des Solar-Radwegs mittlerweile jedoch sehen lassen. So lieferte die kurze Wegstrecke nach einem Jahr bereits genug nachhaltig produzierten Strom, um den Energiebedarf von drei Personen in einem Jahr zu decken. Ein Projekt mit enormem Potenzial, schließlich verfügt die Radfahr-Nation Niederlande über ein Radwegenetz von gut 140.000 Kilometer, das sich auf diese Weise zur Stromerzeugung nutzen lässt.

 

 

 

 

Sonnenenergie – herrliche Aussichten

Drei Beispiele zeigen, dass das enorme Potenzial der Solarenergie noch lange nicht erschöpft ist. Bald erschöpft sein werden jedoch die fossilen Energiequellen Kohle, Erdöl- und Erdgas, die zudem durch die exzessive Nutzung in den vergangenen Jahrzehnten unser Klima stark gefährdet haben.

 

Erneuerbare Energien sind preisgünstig und unerschöpflich. Sicher sind nicht alle Ideen zur Gewinnung sauberer Energien jederzeit und an jedem Ort umsetzbar. Dennoch zeigen Leuchtturmprojekte, wohin die Reise geht. Um den Ausbau Erneuerbarer Energien auch zukünftig zu stärken, sind allerdings auch Investitionen in diesem Bereich notwendig.

 

Grünes Geld, erfahrener Anbieter nachhaltiger Geldanlagen und Experte für Investments in Erneuerbare Energien verfügt über mehr als 300 interessante Angebote, mit denen Anleger nicht nur zu einer positiven Entwicklung für Umwelt und Klima beitragen, sondern auch interessante Erträge erzielen. Ob Sonne, Wind oder Wasser, bei uns finden Sie das passende Investment.

 

 

erneuerbare-energien-musterdepots-gruenesgeld24.png

 

Portraitfoto Gerd Junker

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Auf Solarenergie setzen – umweltfreundlichen Strom nutzen

Montag, 08. Mai 2017

Wer auf eine nachhaltige Energiequelle setzen möchte, kommt um das Thema Solarenergie nicht herum. Die Photovoltaikzellen und thermischen Solaranlagen sind eine gute Alternative zum konventionellen Stromverbrauch und schonen die Umwelt. Die Investition in Solarzellen ist dabei zwar nicht gerade günstig, jedoch zahlt sich die Anschaffung schon nach wenigen Jahren aus. So möchten wir Sie im Folgenden über die Vorteile der Solartechnik, die Möglichkeiten der eigenständigen Installation, den Kosten und der Umweltfreundlichkeit informieren.

 

Die Vorteile der Solartechnik genießen

 

Sonnenenergie ist unendlich verfügbar und somit neben der Energiegewinnung aus Wasser, Wind und Biomasse eine umweltfreundliche Alternative zur Energie aus fossilen Brennstoffen. Eine thermische Solaranlage oder eine Photovoltaikanlage arbeiten in der Funktion ziemlich ähnlich und sind beide absolut klimaschonend. Ohne die Produktion von Abgasen oder CO2-Emissionen wird der globalen Erwärmung entgegengewirkt. Die regenerative Energiequelle der Sonne hat in den letzten 8 Jahren mehr als 50 Tonnen CO2-Emissionen eingespart. Allein in Deutschland wurde Dank der Solartechnik der Wert der umweltschädlichen Stoffe um mehr als 20 % verringert. Ein weiterer Vorteil von Solarzellen ist die von den Herstellern garantierte Lebensdauer von mindestens 20 Jahren. In dieser Zeit wird allein durch die Herstellung von Solarenergie so viel Strom produziert, dass sich die Investition ausgezahlt hat. Damit sind Verbraucher komplett unabhängig von den Energiepreisen auf dem Markt und können ein echtes Zeichen für den Klimaschutz setzen.

 

Solarzellen selbst auf dem Dach anbringen

 

Eine Anbringung einer Solaranlage auf dem Dach des eigenen Hauses zahlt sich in jedem Fall aus. Wer bei den Kosten für die Solartechnik weiter sparen möchte, kann darüber nachdenken die Solarzellen selbstständig auf dem Dach anzubringen. Sind die Grundvoraussetzungen aus einer bestimmten Neigung des Daches und eine optimale Ausrichtung zur Sonne gegeben, steht der Montage einer Solaranlage nichts mehr im Wege. Mittlerweile gibt es dafür auf den Markt einige Handwerksunternehmen, die sich auf den Anbau von Solaranlagen spezialisiert haben. Die Montage und die technische Installation durch einen Profi geschehen dabei innerhalb von nur zwei bis drei Werktagen. Aber auch als Laie kann man dank einer ausführlichen Anleitung die Anbringung in einer Woche bewerkstelligen.

 

Kosten- Nutzenrechnung

 

Für den Bau einer Solaranlage auf dem eigenen Dach stellt der Bund attraktive Förderprogramme zur Verfügung, die einen Anbau schnell refinanzieren können. Außerdem stellen Banken interessante Kreditverträge in Aussicht, um den Bau einer Solaranlage zu realisieren. In der Regel lässt sich die Solartechnik dann mit einem Kredit innerhalb von elf bis dreizehn Jahre amortisieren, ohne einen Kredit sind die Kosten schon nach neun bis elf Jahren wieder abbezahlt und bieten ab diesem Zeitpunkt eine kostenlose Stromversorgung.

 

Smart Grid – Das intelligente Stromnetz bewegt die Energiewende

Dienstag, 17. Januar 2017
Zusammenfassung: Erneuerbare Energien sind im Kommen und verändern das Stromnetz. Da erneuerbare Energieträger schwankende Stromerträge liefern, sind intelligente Lösungen zum Ausgleich gegen Über- und Unterlast der Netze gefragt. Smart Grid übernimmt eine wichtige Steuerungsfunktion in der Vernetzung und Kommunikation und soll außerdem zu einer verbesserten Energieeffizienz beitragen.

 

 

Mit dem „Klimaschutzplan 2050″ hat Deutschland eine langfristige Strategie entwickelt, um sich bis zum Jahr 2050 komplett vom Ausstoß des Treibhausgases CO2 zu verabschieden und damit seinen Teil dazu beizutragen die Erderwärmung wirkungsvoll zu stoppen.

 

Um diese Treibhausgasneutralität zu erreichen, ist der Ausbau Erneuerbarer Energien wie Solarenergie und Windkraft unerlässlich. Ein wichtiges Puzzleteil dabei ist es auch, die Energieversorgung nicht nur klimafreundlich, sondern auch effizienter zu gestalten. Dabei können intelligente Stromnetze, auch unter dem Begriff Smart Grid bekannt, einen wichtigen Beitrag leisten.

 

 

Smart Grid – Kommunikation und Vernetzung

Smart Grid – Intelligente und vernetzte Stromversorgung.

Der Begriff Smart Grid steht für intelligente Stromnetze. Intelligent bedeutet dabei, dass die Stromerzeugung, die Speicherung, die Verbrauchs- und Betriebsgeräte vernetzt sind, sich gegenseitig ansteuern können und miteinander kommunizieren.

 

Ziel dieser intelligenten Vernetzung ist eine sichere, dezentrale und effiziente Energieversorgung. Diese soll die frühere zentrale Stromversorgung ablösen und besser auf die Herausforderungen reagieren können, die sich durch den Einsatz Erneuerbarer Energien ergeben haben. Außerdem sollen intelligente Lösungen helfen, den produzierten Strom effizient zu nutzen und damit den generellen Stromverbrauch zu reduzieren.

 

 

Erneuerbare Energien – Herausforderung angenommen

Erneuerbare Energien sind eine saubere und sichere Lösung für Mensch, Natur und Klima. Durch den Verzicht auf fossile Energieträger entsteht kein klimaschädliches CO2, begrenzte Rohstoffe müssen nicht energieaufwändig gefördert werden. Genutzt werden die natürlichen und unbegrenzten Ressourcen der Umwelt: Sonne, Wind und Wasser.

 

Aber auch die grenzenlose Verfügbarkeit der natürlichen Energieträger hat einen kleinen Haken: Im Gegensatz zur konventionellen Stromerzeugung, liefert die Natur nicht gleichmäßig.

 

Wind- und Sonnenenergie werden erzeugt, wenn die Sonne scheint und der Wind weht, unabhängig davon, ob gerade Strom benötigt wird oder nicht. Entsprechend ist die zuverlässige Stromversorgung mit Erneuerbarer Energie auch eine komplexe Managementaufgabe, denn Stromerzeugung und Stromverbrauch müssen sinnvoll aufeinander abgestimmt werden.

 

 

Smart Grid – zuverlässige Öko-Stromversorgung

Smart Grid managet Angebot und Nachfrage bei der Stromversorgung. Das klassische Stromnetz wird dabei ergänzt um moderne Kommunikationstechnologie, die Stromerzeuger und Endverbraucher miteinander vernetzt. Durch einen gezielten Datenaustausch können so beispielsweise bei einem Überangebot an Strom Speicher-Aggregate gefüllt werden.

 

Smart Grid ermöglicht es, auf Schwankungen in der Stromversorgung automatisch zu reagieren und diese auszugleichen. Wenn ins Stromnetz zu viel oder zu wenig Strom eingespeist als verbraucht wird, bricht es zusammen. Während bei der konventionellen Stromerzeugung Schwankungen durch zu- und abschalten leicht ausbalanciert werden konnten, sieht das bei Erneuerbaren Energien etwas anders aus, denn hier wird der Strom in vielen dezentralen Anlagen gewonnen.

 

Um das notwendige Gleichgewicht im Stromnetz zu erhalten, ist eine Steuerung und Kommunikation zwischen allen Akteuren wichtig. Smart Grid ermöglicht diese Vernetzung und schließt die Stromproduzenten in einem virtuellen Kraftwerk zusammen, kann Solar- und Windparks steuern, Strom zuverlässig liefern und Überkapazitäten speichern und im Bedarfsfall zuschalten.

 

Smart Grid übernimmt jedoch nicht nur die Steuerung der Stromversorgung. Es bindet auch weitere Konzepte mit ein und kann so auch dazu beitragen, dass Strom gespart und effizient genutzt wird.

 

 

 

Smart Home – keine Utopie mehr

Bereits seit fast zwanzig Jahren prophezeien Zukunftsforscher das intelligente Haus. Gezeichnet werden beispielsweise Szenarien von selbstbestellenden Kühlschränken. Dass sich die vielfältigen Ideen für ein  Smart Home rund um den Dotcom-Hype der Jahrtausendwende nicht so schnell realisierten, hatte nicht allein mit der mangelnden Tragfähigkeit der Konzepte zu tun – es fehlte auch schlichtweg noch an der Leistungsfähigkeit des Internet.

 

Dass diese Zeiten vorbei sind, zeigen die aktuellen Angebote an Dash-Button und anderen smarten Assistenten. Wie smart sich die Haushalte in den kommenden Jahren entwickeln werden, ist noch ungewiss, denn die Akzeptanz dieser Systeme ist in Deutschland bisher gering und mit starker Skepsis begleitet. Schließlich sind sich viele Verbraucher bewusst, dass sie ihr Konsumverhalten so noch stärker durchleuchten lassen.

 

Mehr Erfolg versprechen Lösungen, die den Kunden Kosten ersparen. Hier macht der Smart Grid-Ansatz einiges möglich. Beispielsweise in der Gestaltung des Strompreises. Bei einem hohen Stromangebot im Netz kann Strom günstig angeboten werden. Endverbraucher können dann dieses Angebot nutzen und besonders Geräte nutzen, die viel Energie verbrauchen.

 

Das können zum einen alltägliche Haushaltsgeräte wie Waschmaschine und Geschirrspüler sein. Oder aber auch die eigene Wärmepumpe mit Speicher. Besonders attraktiv ist Smart Grid im Zusammenhang mir Elektroautos. So, wie viele Autofahrer bei günstigen Spritpreisen volltanken, kann auch das Elektroauto günstige Strompreise nutzen und seine Akkus aufladen. Voraussetzung bleibt, dass die Geräte mit einer Datenverbindung zum Stromanbieter ausgestattet sind.

 

 

Smart Meter – Intelligente Zähler sollen beim Stromsparen helfen

Analoge Stromzähler liefern wenige Informationen.

Während die Entwicklung zum Smart Home noch einige Hürden nehmen muss, ist ein Aspekt des Smart Grid-Konzeptes bereits im Alltag angekommen: Der Smart Meter, der intelligente Stromzähler. Im Gegensatz zu den Vorgängermodellen, misst der Smart Meter nicht nur den Stromverbrauch. Ausgestattet mit einer Schnittstelle ist der Smart Meter direkt mit dem Stromversorger verbunden und kann jederzeit Daten zum Stromverbrauch direkt übermitteln.

 

 

Digitalisierung der Energiewende

Im Zuge der Energiewende hat sich die Bundesregierung entschieden, schrittweise alle Verbraucher mit Smart Metern auszustatten. Dabei wird eine EU-Richtlinie umgesetzt, die vorsieht, dass bis zum Jahr 2020 insgesamt 80 Prozent aller Haushalte mit einem Smart Meter ausgestattet sein sollen. Smart Meter ermöglichen ein flexibles Strompreissystem. Mit den bisherigen analogen Stromzählern sind günstigere Tarife bei einem hohen Stromangebot nicht umzusetzen.

 

Seit Anfang des Jahres ist der Einbau eines Smart Meters bei Neubauten für Großkunden mit einem Jahresverbrauch von mehr als 10.000 kWh Strom im Jahr verpflichtend. Private Haushalte mit mehr einem jährlichen Stromverbrauch von mehr als 6.000 kWh sollen bis 2020 über einen Smart Meter verfügen. Der intelligente Stromzähler ermöglicht es, zuverlässige Daten über das Verbraucherverhalten zu gewinnen und Einsparpotenziale zu identifizieren.

Die Deutsche Energieagentur geht von Einsparpotenzialen zwischen 5 und 10 Prozent durch den Einsatz von Smart Metern aus.

 

 

Erneuerbare Energien ausbauen und fördern

Die UN-Klimakonferenz in Marrakesch hat gezeigt, dass viele Staaten die Energiewende voranbringen und die Klimaerwärmung stoppen wollen. Wichtig ist dafür der weitere Ausbau Erneuerbarer Energien und der entsprechenden Infrastruktur.

 

Wer in Erneuerbare Energien investiert tut nicht nur der Umwelt etwas Gutes, sondern kann auch mit attraktiven Erträgen rechnen.

 

Grünes Geld, Experte für nachhaltige Geldanlagen, berät sie gerne zu Solarfonds, Windkraftbeteiligung und mehr als 300 weiteren nachhaltigen Geldanlagen.

 

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

 

 

Zahl des Tages: 1.700.000

Montag, 06. Juli 2015

 

 Tafel

 

 

1.700.000 Module aus besonders leistungsfähigem monokristallinem Silizium gehen diese Tage in Kalifornien zur Stromerzeugung ans Netz.

 

Auf einer Fläche von 13 Millionen Quadratmeter hat BHE Renewables, der US Kraftwerksbetreiber die Module installiert. Die Bauzeit dafür betrug 2 Jahre. Damit nimmt die Anlage namens „Solar Star“ derzeit den ersten Rangplatz im Wettbewerb der immer größer werdenden Solaranlagen ein. Mit einer Spitzenleistung von 579 Megawatt, produziert sie sogar mehr als die meisten Blöcke von Kohlekraftwerken schaffen. Das sind noch einmal 79 Megawatt mehr als die bisherigen Spitzenreiter „Topaz Solar“ und „Desert Sunlight“, die ebenfalls in Kalifornien angesiedelt sind und 500 Megawatt Leistung hatten. Mit der neuen Anlage können jährlich 570.000 Tonnen CO2 vermieden werden.

 

US Solarboom ungebremst

 

Für Investoren und Geldanleger ist diese Nachricht interessant, verdeutlicht sie doch wie stark der Solarboom in den USA ist und bis dato ist keine Ende abzusehen. In den vergangenen acht Quartalen wurden in den USA jeweils mehr als 500 Megawatt an Solarenergie installiert, davon sind bereits 10.000 Megawatt am Netz, für  14.000 Megawatt wurden bereits Verträge geschlossen und 27.000 Megawatt befinden sich in Planung, so eine Studie von GTM Research’s U.S. Solar Market Insight.

 

 

Photovoltaik zur Stromerzeugung ist bislang eher dezentral ausgelegt. Meist werden die Module auf Dächern oder auf kleineren überschaubareren Flächen aufgestellt. Zu beobachten ist jedoch, dass die Flächen insbesondere in USA und China auf immer unüberschaubarere Größe ausgeweitet werden, so dass Photovoltaik in dieser Form eher als zentrale Stromerzeugung anzusehen ist, vergleichbar mit Kohle- oder Atomkraftwerken.

 

 

Solarkraftwerke in Kalifornien werden immer größer

Solarkraftwerke in Kalifornien werden immer größer

 

 

Diese Großkraftwerke sind nur dann hilfreich, wenn es einen Großabnehmer für Strom gibt, der insbesondere in der Mittagszeit den Strom verbraucht. Dies können Ballungsräume mit einer großen Anzahl von Klimaanlagen sein. Da sich der Überschussstrom in Kalifornien kaum speichern lässt, braucht es Gaskraftwerke, deren Produktion sich in den Mittagsstunden herabregeln lassen. Großbatterien könnten für die fehlende Speicherkapazität eine Lösung darstellen.

 

Für Investoren stellen sich im gesamten Bereich Solarenergie und verwandte Lösungen attrakttive Anlagemöglichkeiten dar. Neue-Energien-Fonds oder Renewable-Energy-Funds wie sie beispielsweise im Grünes Geld Musterdepot Sonne zu finden sind, versprechen interessante Renditemöglichkeiten. Über die Länderdiversifizierung der Fonds können Anleger am Solarboom in den USA partizipieren.

 

 

 

 

 

 

Carmen Junker Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

 

Platzierungsverlauf Kraftwerkspark II überzeugt – Zinszahlung plangemäß am 30.12. gezahlt

Sonntag, 04. Januar 2015

 

Mit dem Kraftwerkspark II hat der Münchner Anbieter Green City Energy, Tochter eines gemeinnützigen Vereins, eine interessante Anlagevariante für nachhaltige Anleger geschaffen. Die aktuellen Zahlen belegen die Beliebtheit des Konzeptes und die wirtschaftliche Tragfähigkeit.

 

 

kraftwerkspark-2-investiert-in-wasserkraft

Schon lange genutzt: Wasserkraft (Rainer Sturm / pixelio.de)

Bisheriger Zuspruch zum Kraftwerkspark 2 überzeugt

Der Kraftwerkspark II finanziert verschiedene Formen der Erneuerbaren Energien – primär Wind, Wasser und Sonne – an mehreren Standorten in Europa, hauptsächlich in Deutschland, Italien und Frankreich. Er wird dafür rund 50 Millionen Euro von interessierten Anlegern einsammeln. Zum Jahresende 2014 hat er bereits 22 Millionen Euro erreicht, gerade im eher schwierigen Jahr 2014 (politische Rahmenbedingungen in Deutschland) ein gutes Ergebnis. Neben rund 500 Anlegern, Stiftungen und institutionellen Anlegern hat sich wie geplant auch Green City Energy selbst eingebracht und aktuell 490.900 Euro investiert. Vierteljährlich wird dieser Betrag erhöht, so dass 5% des Gesamtvolumens von Green City Energy gehalten werden. Ein starker Vertrauensbeweis für die Anleger.

 

Zinszahlung zum 30. Dezember 2014 erfolgte plangemäß

Die Anleihe Kraftwerkspark II leistet für die Anleger konstante Zinszahlungen. Es gibt die Tranche A mit einer Laufzeit von 10 Jahren und 4,75% Zins und die Tranche B mit einer Laufzeit von 20 Jahren und 5,75% Zins. Die Zinsen wurden plangemäß und in planmäßiger Höhe zum 30. Dezember 2014 gezahlt.

 

Wie sieht es mit den Projekten im Kraftwerkspark II aus?

Bereits seit geraumer Zeit erhält der Kraftwerkspark II Geld aus den Stromerlösen des Wasserkraftwerks Vallesina in den Dolomiten. Die Produktion ist aufgrund guter Wasserstände und funktionierender Technik weit oberhalb der Erwartungen. Alleine im Dezember wurden die erwarteten Erträge um das Dreifache übertroffen, statt 85.000 kWh wurden rund 260.000 kWh produziert. Seit Erwerb hat das Kraftwerk statt 2,5 Millionen kWh bereits 3,4 Millionen kWh produziert, also ein Plus von 30 Prozent erzielt. Anleger des Green City Energy Kraftwerkspark 2 freut das natürlich.

 

Auch beim Photovoltaik-Projekt in Arkolia geht es voran. Die Baustellen laufen nach Plan, aktuell wurden für mehrere Teilprojekte bereits die Trafostationen angeliefert. Die französische CC Bank hat die interne Due-Diligence-Prüfung abgeschlossen und die Finanzierung zugesagt.

 

Im nächsten Investitionsschritt ist der Windpark Ravenstein geplant. Er liegt 35 km nördlich des bereits in Betreib genommenen Green City Energy Windparks Alterheim im Neckar-Odenwaldkreis. Er wird 4 Windenergieanlagen von General Electric (Typ GE 120) mit 10 MW Leistung umfassen. Die Standorte sind im Wald gelegen und haben einen Abstand zur nächsten Wohnbebauung von rund 1,3 Kilometern.

 

 

 Mehr-Informationen-Kraftwerkspark-2.gif

 

 

Interesse an unseren Themen? Holen Sie sich die Grünes Geld News und erhalten Sie Insider-Tipps und Frühzeichnerboni.

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

7 Fakten über das Geld anlegen in Erneuerbare Energien

Dienstag, 11. Februar 2014

Spätestens seit den Diskussionen nach Fukushima am 11. März 2011 (alles zu Fukushima von Spiegel Online) ist jedem klar, dass der Energiemix der Zukunft anders aussehen muss als heute. Atomkraftwerke sind potentielle Gefahrenherde und hinterlassen die ungelöste Entsorgungsproblematik; fossile Energieträger sind endlich und werden nicht irgendwann zu Ende sein. Deshalb ist es unbedingt notwendig, die Erneuerbaren Energien zu fördern. Entsprechend haben auch viele Privatanleger Geld in Erneuerbare Energien angelegt und werden dies auch in Zukunft tun. Doch die Diskussion ist darüber ist immer von starken Gefühlen geprägt und entsprechend stark wechselhaft. Wir wollen deshalb mit Fakten und Zahlen zu eine Versachlichung beitragen.

 

Aspekt der Erneuerbaren Enerigen: Fisch-Leiter zum Tierschutz bei Wasserkraftwerken

Aspekt der Erneuerbaren Enerigen: Fisch-Leiter zum Tierschutz bei Wasserkraftwerken

 

 

1.) Wie sieht der Anteil der Erneuerbaren Energien in Deutschland aus?

Im Jahr 2013 haben die regenerativen Energien 23,8% der Stromerzeugung in Deutschland ausgemacht (Wind 7,9%, Biomasse 6,8%, Wasser 3,4%, Photovoltaik 4,5%, Siedelungsabfälle 0,8%). Alle Angaben vom BDEW

 

 

 2.) Was macht die Geldanlage in Erneuerbare Energien attraktiv?

In Deutschland gilt das Erneuerbare Energien Gesetz. Demnach muss Strom aus nachwachsenden Quellen von den Energiekonzernen abgenommen werden und er wird zu einem festgelegten, auf 20 Jahre garantierten Preis pro kWh vergütet. Die Höhe der Vergütung wird zum Zeitpunkt des Netzanschlusses festgelegt und ist deshalb von Änderungen, die danach erfolgen, nicht betroffen. In Deutschland wurden Änderungen der Einspeisevergütung immer nur für zukünftig zu bauende Anlagen beschlossen – es gilt Bestandsschutz. Wer also die Technik für die Stromerzeugung beherrscht und ein belastbares Gutachten hat, wie viel Sonne oder Wind an einem bestimmten Standort vorherrschen, der kann die Einnahmen über 20 Jahre sehr genau kalkulieren. Letztlich ist es also die Planungssicherheit, die das Geld anlegen in Erneuerbaren Energien attraktiv macht.

 

 

3.) Welche Möglichkeiten zum Geld anlegen in Erneuerbare Energien gibt es?

Der Privatanleger kann zunächst prüfen, ob er eine eigene Anlage auf möglicherweise vorhandenen Grundstücken oder Gebäuden wirtschaftlich betreiben kann. Das war in den Jahren 2008 bis 2012 häufig der Fall, meistens mit Fotovoltaik-Anlagen auf eigenen Dächern. Durch die Kürzung der Einspeisevergütungen ist das in aller Regel heute nicht mehr wirtschaftlichen. Neu gebaute Anlagen (Stand Februar 2014) werden aktuell meist nur für den Eigenverbrauch des Stromes genutzt, zum Beispiel von kleinen und mittelständischen Industriebetrieben.

Der nächste mögliche Schritt ist, sich mit anderen Anlegern gemeinsam an (meist größeren) Kraftwerken für Erneuerbare Energien zu beteiligen. An dieser Stelle gibt es zum Beispiel Energiegenossenschaften (in 2012 gab es rund 750 in Deutschland), deren Qualität aufgrund der wenig professionellen Strukturen jedoch stark unterschiedlich ist. Außerdem sind Beteiligungen über GmbH & Co. KG-Modelle seit vielen Jahren üblich. Der Anleger ist dabei als Kommanditist an einer juristischen Person beteiligt, die als alleinige Aufgabe den Bau / Betrieb von bestimmten Kraftwerken hat (Beispiel: Fotovoltaik-Beteiligung, Windkraft-Beteiligung). Außerdem gibt Festzins-Angebote, bei denen Unternehmen Anleihen bedienen, in dem Sie das Geld für Erneuerbare Energien Kraftwerke einsetzen (Beispiel: Kraftwerkspark). 

Die vielleicht sicherste Möglichkeit, Geld in Erneuerbare Energien anzulegen, ist über Fonds Dutzende von Unternehmen aus dieser Branchen zukaufen. Es gibt in mehrere Klimaschutz- oder Erneuerbare-Energien-Fonds, die in der Vergangheit hohe Gewinne verzeichneten. In Problemphasen, wie zum Beispiel beim Zusammenbruch der Solarbranche in Deutschland in den Jahren 2010 und 2011, können solche Fonds allerdings auch empfindliche Verluste einfahren – dann gilt es für den Anleger, Ruhe zu bewahren. 

 

 

4.) Welche Renditen sind erzielbar bei eigenen Anlagen?

In der aktuellen Situation, das heißt bei der derzeitigen Förderbedingungen und bei den derzeitigen Anlage-Preisen, werden praktisch keine neuen Anlagen von Privatanlegern in Deutschland mehr gebaut. Die Renditen dürften sich also um die Null-Prozent, vielleicht sogar im leicht negativen Bereich, bewegen. 

 

 

5.) Welche Renditen sind mit Beteiligungs-Modellen erzielbar?

Die verschiedenen Energiegenossenschaften werben mit unterschiedlich hohen Rendite-Erwartungen. Der Markt pendelt sich jedoch ein und meist werden bei den Genossenschafts-Modellen 3 bis 4% Rendite pro Jahr erzielt.

Bei den Beteiligungen an GmbH & Co. KG’s bieten die aktuellen Angebote eine IRR-Rendite von 4,5% bis 7% pro Jahr. Die Festzins-Angebote liegen zum Beispiel bei 4,75% für 10 Jahre, 5,75% für 20 Jahre (Kraftwerkspark II) oder bei 6,5% (PT Grünzins).

 

 

6.) Welche Risiken sind beim Geld anlegen in regenerative Energien vorhanden?

Generell gilt auch hier, dass höhere Renditen mit höheren Risiken einhergehen. Trotzdem gibt es gute Gründe die Erneuerbaren Energien zur Beimischung zu verwenden. Letztlich geben 2 Punkte eine recht hohe Sicherheit: Das Erneuerbare-Energien-Gesetz und damit verbunden der politische Wille sorgen für eine Förderung, die letztlich beim Anleger ankommt. 20 Jahre feststehende und staatlich garantierte Einspeisevergütung sind schließlich ein ernstzunehmendes Word. Andererseits gibt es nach wie vor den weltweiten Umstieg hin zu den Erneuerbaren. Allen voran China und die USA setzen stark auf sie – besonders auf Windkraft. Ein solcher massiver Umschwung, der hier in den nächsten 20 bis 30 Jahren stattfindet, muss auch positive Effekte für Investoren in diesem Sektor haben.

 

 

7.) Welche Renditen sind mit offenen Investmentfonds erzielbar?

Das lässt sich pauschal nur schwer beantworten. Wenn man davon ausgeht, dass die Erneuerbaren Energien auch auch die nächsten Jahre hinaus einen Aufschwung erleben, sollte eine Mehrrendite gegenüber anderen Aktiensegment möglich sein. Die Rendite unserer Musterdepots für Klimaschutz bewegt sich über die letzten 5 Jahre bei 9,6% p.a. bis 11,1% p.a. – dort sind auch Unternehmen aus den Bereichen Wärmedämmung oder Infrastruktur enthalten. Die 5-Jahresrenditen unserer Musterdepots für Erneuerbare Energien ist bei 7,1% p.a. bzw. 7,2% p.a. 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Wem gehören die Erneuerbaren Energien?

Dienstag, 12. März 2013

Morgen, Mittwoch 13.03.13 werden für EON, den zweitgrößten Energieversorger nach Marktwert in Mrd. weltweit, die Jahreszahlen für 2012 erwartet. EON ging im Januar noch von einem Gewinneinbruch von bis zu 15% aus. Als einer der Gründe wurde die Energiewende hin zu Erneuerbaren Energien, genannt. Aktuell sieht es jedoch so aus, dass die Sorge im Januar offenbar unbegründet war.

Die inzwischen bekannten vorläufigen Zahlen sprechen eine ganz andere Sprache. Erwartet wird eine Steigerung des Gewinns vor Abschreibung, Zinsen und Steuern (EBITDA) um etwa 16%. Das bereinigte Ergebnis soll sogar um 70% auf 4,3 Mrd. steigen.

Die Energiewende wird von den großen vier Energieversorgern Deutschlands immer als Bedrohung dargestellt. Für den Verbraucher sei dies nicht zu finanzieren, Arbeitsplätze würden gefährdet und so weiter. Dabei sparen die Erneuerbaren Energien langfristig viel Geld, denn dort gibt es keine Kosten für Primärenergie. Sonne, Wasserkraft und Wind sind nämlich kostenlos.

 

Ein Grund, dass EON, RWE und Freunde nicht begeistert sind,  könnten die Besitzverhältnisse der Kraftwerke für die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien sein.

Besitzverhälnisse Erneuerbare Energien

Gesamt: 53 000 MW; Erhebung von 2010, Besitzverhältnisse Kraftwerke zur Stromerzeugung aus erneuerbarer Energie, Quelle: BUNDmagazin 1-2013,

 

Mehr als die Hälfte der Kraftwerke zur Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien gehören Privatpersonen und Landwirten, sei es nun individuell oder genossenschaftlich in Form von Bürgerprojekten organisiert. Die Demokratisierung der Stromversorgung hat also längst begonnen. Großkonzerne sehen Pfründe schmelzen und eine Energieversorgung in Bürgerhand ist auch seitens der Politik wenig gewünscht.

 

Erneuerbare Energien Kraftwerke: nur 6,5% gehören den Versorgern

 

Nur 6,5 % der Kraftwerke für Erneuerbare Energien werden von den vier großen Energieversorgern gehalten. Auch wenn das Interesse  in den letzten Jahren sicherlich gestiegen ist, halten die Konzern an Großkraftwerken und zentralen Strukturen fest. In ihrer Haltung erfahren sie vielfach Unterstützung.

 

 

Windkraft Beteiligungen und andere Erneuerbare Energien Investments: Exklusive Informationen und Sonderkonditionen in unserem Newsletter

 

 

 

So  intervenieren Lobbygrupen wie die „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“ gegen das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG). Diese Lobbygruppe wurde vor zehn Jahren durch den Arbeitgeberverband Gesamtmetall gegründet. Sie warnt  aktuell besonders vor den untragbaren Kosten der Energiewende. Dabei sind viele Betriebe der Metallbranche sowohl durch die Befreiung von der Umlage zur  Förderung erneuerbarer Energien fast komplett befreit, als auch bekommen die Großverbraucher der Metallbranche hohe Rabatte auf die Strompreise.

 

Somit bleibt den Privatpersonen und Landwirten, die sich über eine Befreiung der Umlage leider nicht freuen können, nur der Weg, Erlöse und Gewinne aus der Stromproduktion zu erzielen. Wie obige Statistik zeigt, wird dies auch schon rege genutzt.

 

Dass die Erneuerbare Energien Gesetz  Umlage nur bei Privatverbrauchern zu Verdruss führt, belegt eine ganz aktuelle Studie der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. So ergab diese, dass zahlreiche Energieversorger die Erhöhung der Umlage für eine kräftige Preiserhöhung genutzt haben. So hätte die Erhöhungen teilweise bis zu 250% der Umlageerhöhung betragen. Die Erhöhung der Kosten für einen Zwei-Personen-Haushalt betrügen gerechtfertigterweise etwa 70 – 80€ pro Jahr. Einige Energieversorger erhöhten jedoch so drastisch, dass es zu Mehrbelastungen bis zu 219€ käme. Die Verbraucherzentrale wird die Anbieter abmahnen und gegebenenfalls vor Gericht ziehen. Da der Wettbewerb auf dem Strommarkt immer noch zu schwach ist, werden Preissenkungen an der Börse nicht an die Verbraucher weitergegeben.

 

Informationen zu Investitionsmöglichkeiten für Energie in Bürgerhand gibt es bei www.gruenesgeld24.de

 

 

Carmen Junker Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Mit-Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

 

 

Die solare Energiewende rechnet sich: für Anleger und die Umwelt

Freitag, 21. Dezember 2012

Die Energiewende ist in vollem Gang und die Solarkraft stellt einen immer größeren Anteil an der deutschen Stromversorgung. Diese positive Entwicklung wirkt sich auch auf die Rendite für die Anleger der Projekte Wattner SunAsset 2 und 3 aus, die sich über erhöhte Auszahlungen zum Jahresende freuen dürfen. In der zweiten Jahreshälfte liegt die Auszahlung für das Projekt SunAsset 2 bei 3,7%. Das bedeutet insgesamt für 2012 eine Rendite in Höhe von 7,4% und diese liegt somit 5,7% über der Prognose. Die Anleger des SunAsset 3 erhalten eine zweite Auszahlung von 3,6% der Einlage. Das ergibt einen Jahreswert von 7,2% welcher 2,85% über der Erwartung liegt. Die Anteilseigner des noch im Verkauf befindlichen SunAsset 4 kommen ab 2013 in den Genuss erster Renditen.

 

Die Solarbranche war einst das Vorzeigekind der deutschen Energiewende und hat inzwischen durch die plötzlichen Kürzungen der Fördermittel der Bundesregierung mit Gegenwind zu kämpfen. Durch die Erhöhung der EEG-Zulage und die damit verbundene Strompreiserhöhung für den Verbraucher wird die Energiewende und im speziellen die Solarbranche schlecht geredet. Die Energie aus der Kraft der Sonne sei noch zu teuer und nicht kokurrenzfähig. Wir möchten Ihnen an dieser Stelle einen Film empfehlen, der mit diesem Vorurteil aufräumt. Der TV-Journalist Frank Farenski hat die Dokumentation „Leben mit der Energiewende“ gedreht und stellt den Film „Open Source“, also frei zur Verfügung. Er möchte mit diesem Projekt die Öffentlichkeit über die Entwicklungen und die Möglichkeiten im Bereich erneuerbare Energien informieren. Ein aus unserer Sicht empfehlenswertes Projekt!

 

 

 

Kinoplakat zum Film "Leben mit der Energiewende"

Kinoplakat zum Film „Leben mit der Energiewende“

 

 

 

Verfasser des Beitrages

Jasmin Messina-Hamann unterstützt die Grünes Geld GmbH als Berater-Assistentin. Jasmin Messina-Hamann:“Ich freue mich, dass ich – neben meinem persönlichen Engagement (z. B. bei Greenpeace) – beruflich meinen Teil dazu beitragen kann, dass Nachhaltigkeit auch in der Finanzbranche kein Fremdwort mehr ist. Die Macht des eingesetzten Kapitals kann die Welt zum positiven verändern.“

Solarfonds SolEs 23

Donnerstag, 29. März 2012

Bevor Sie das nächste mal zu Ihrer Bank gehen und sich eine Geldanlage mit Magerzinsen ansehen, müssen Sie den SolEs 23 gesehen haben.

Hohe Sicherheit

So lange Strom gebraucht wird, werden Kraftwerke wie das SolEs23 gebraucht. Das und die staatlichen, bereits jetzt auf 20 Jahre festgelegten Garantien, machen den Solarfonds außergewöhnlich sicher.

Mehr Rendite

Welche Zinsen bietet Ihnen Ihr Bankberater im Moment an? 1, 2 oder 2,5 % ? Wenn man bedenkt welche hohen Gehälter sich die Banker nach wie vor gönnen, eine Unverschämtheit. Der Solarfonds hingegen beteiligt seine Anleger fair an den Erlösen aus dem verkauften Strom. Und dabei kommen jährliche Auszahlungen von 7,5 % heraus. Und das schöne dabei: Solarfonds zahlen alle zuverlässig und pünktlich aus, denn die Sonne scheint zuverlässig. Ganz besonders wenn die Solaranlage, wie beim SolEs 23, in Italien betrieben wird.

Doch sehen Sie selbst. Der renommierte Fernsehsender n-tv hat sich dem folgenden Beitrag den Solarfonds, übrigens Europas größter, ganz genau angesehen:

 

Auf n-tv empfiehlt die Beteiligung an Europas größtem Solarkraftwerk

Von n-tv empfohlen: Die Beteiligung an Europas größtem Solarkraftwerk

 

Mehr Natur

Durch das Kraftwerk Montalto di Castro wird jährlich soviel CO2 eingespart wie 118.000 Bäume speichern würden.

 

Möchten Sie mehr erfahren über die einzigartige Möglichkeit, 7,5% jährliche Ausschüttung mit der Sicherheit der Erneuerbaren Energien, zu erzielen?

 

Mehr Informationen zum SolEs 23

Italien und Spanien zwingen Solarbranche schnell erwachsen zu werden

Dienstag, 07. Februar 2012

Das Leben der Solarbranche war wunderbar: durch staatliche Garantien gepäppelt, konnte sie in den letzten 10 Jahren hervorragend wachsen und sich entwickeln. Genauso war es von der rot-grünen Bundesregierung unter Schröder und Fischer gedacht.

 

Der geniale Ansatz dabei: es wird bei Anschluss der Anlage an das Stromnetz für die nächsten 20 Jahre ein fester Strompreis garantiert. Gezahlt wird dieser überhöhte Strompreis nicht aus Steuergeldern als Subvention, sondern er wird umgelegt auf den normalen Strompreis.

 

Auch die Reduktion dieser Vergütungssätze in den letzten Jahren (bestehende Anlagen erhalten natürlich den für sie festgelegten Strompreis – die Reduktion gilt immer nur für neue Anlagen) verlief planmäßig. Mit jeder Reduzierung des Einspeisetarifs senkten die Modulhersteller die Preise, so dass weiterhin attraktive Solarinvestitionen getätigt werden konnten.

 

Dieses Modell wurde in Deutschland erfunden und erfolgreich praktiziert, doch wird es in vielen Ländern mittlerweile ähnlich eingesetzt. Neben Deutschland wuchsen so in Spanien und Italien die bedeutensten Solarländer heran.

 

Dieses erfolgreiche Konzept führte jedoch mittlerweile dazu, dass die Preise für die Photovoltaikmodule statt 70% nur noch 40% der Kosten einer neuen Solaranlage ausmachen. Der Rest sind Gebühren oder Dienstleistungen, also Kosten, die nicht beliebig reduziert werden können. Jede weitere Senkung der Modulpreise bringt also nur noch relativ wenig, um die Anlagenpreise zu senken.

 

An dieser kritischen Stelle kommt ein weiteres Problem hinzu: die europäische Schuldenkrise, ganz konkret in Spanien und Italien. Denn um Einzusparen haben diese Länder aktuell die Förderung für neue Anlagen zunächst eingestellt (Moratorium in Spanien) oder diskutieren die Einstellung (Italien), so der ECOreporter und die Financial Times.

 

Jetzt ist die Solarbranche gefordert – schafft sie es, zumindest in den sonnenreichen Südländern zu Marktpreisen Strom zu erzeugen? In den nächsten Monaten muss die Branche neue Wege finden, um die Anlagen schneller und einfacher aufzubauen. Einfach nur die Preise der Module zu senken geht nicht mehr in dem Stil, wie es in den letzten Jahren noch möglich war. Zu wenig Spielraum ist vorhanden, zu überlegen sind die chinesischen Billigfertiger. Es muss nun an die Dienstleistung gegangen werden. Schnellere Planung, einfachere Zulassungen. Und was bei der Montage bisher Handwerk ist, muss in Zukunft rationalisierte Fertigung werden.

 

Nur so kommt die Photovoltaik schnell genug zum Ziel und bleibt auch in Europa eine attraktive Möglichkeit zur Stomerzeugung. Ansonsten wird Europa abgehängt, denn die Solarinvestoren haben noch viele weitere Länder zu Auswahl. Die USA haben letztes Jahr fast 1 Gigawatt neue Leistung installiert, China und Indien haben ebenfalls sonnenreiche Gebiete, die förmlich nach Solarparks schreien.

 

So plötzlich die Kürzungen in Spanien und Italien nun kommen mögen – sie sind gut für die Branche. Sie lassen die Branche schnell erwachsen und unabhängig vom Förder-Tropf werden. Vielleicht beschleunigt sich hierdurch der Weg zum preisgünstigen Solarstrom.

 

Die von Grünes Geld angebotenen Projekte sind nach dem aktuellen Stand von den Kürzungen ohnehin nicht betroffen:

 

Mehr zum SolEs23

SolEs 23: von Kürzungen nicht betroffen

 

Der SolEs 23 beteiligt sich am größten Solarkraftwerk Europas in
Italien.  Es wurde bereits 2010 fertig gestellt und ist deshalb von
Kürzungen nicht betroffen.

SunAsset 3 Solarfonds

SunAsset 3: von Kürzungen nicht betroffen

 

Der SunAsset 3 ist ein auf Deutschland festgelegter Solarfonds
und damit von den oben geschriebenen Kürzungen nicht betroffen.

Cleantech Solar 5 Italien

CleanTech Solar 5: von Kürzungen nicht betroffen

 

Der Fonds investiert in Solarkraftwerke in Italien, hat jedoch bereits
7 Anlagen aus dem Jahre 2011 gekauft. Auch alle weiteren Zukäufe
sollen bereits bestehende Anlegen werden. Er ist deshalb nicht
betroffen.

Cleantech Solar 8 Deutschland

CleanTech Solar 8: von Kürzungen nicht betroffen

 

Der Clean Tech Solar 8 ist ein auf Deutschland fokusierter Solarfonds
und damit von den oben geschriebenen Kürzungen nicht betroffen.