Mit ‘Solarkraftwerke’ getaggte Artikel

Endlich: Durch SunAsset 5 können Anleger wieder in Photovoltaik investieren

Donnerstag, 09. April 2015

 

 

Der SunAsset 5 ermöglicht ethisch-ökologisch interessierten Anlegern nach vielen Monaten ohne interessante Angebote nun wieder die Investition in deutsche Photovoltaik-Kraftwerke. Diese Anlageklasse erfreute sich hoher Beliebtheit, denn neben dem ökologischen Nutzen bestechen vor allem die außergewöhnliche Sicherheit. Die deutsche Einspeisevergütung stellt praktisch eine staatliche Garantie für die Einnahmen der Kraftwerke dar, die konstanten Sonneneinstrahlungen sorgen für vollkommen entspannte Geldanlagen.

 

 

Wattner SunAsset 5 kauft laufende Solarkraftwerke

Ulrich Uhlenhut

Ulrich Uhlenhut: Vorstand von Wattner (Bild: Unternehmen)

Das Investitionsziel der Anlegergelder sind 6 bereits fest stehende Solarkraftwerke im Süden der neuen Bundesländer. Alle wurden bereits in Betrieb genommen, so dass keinerlei Genehmigungsrisiken oder Baurisiken bestehen. Sie lieferten 2014 zuverlässig Strom und konnten Werte erzielen, die sogar oberhalb der Prognosen lagen.

 

Photovoltaikanlagen gelten als technisch ausgereift. Die Verfügbarkeitswerte liegen nahe an 100%. Die jährliche Sonneneinstrahlung ist im Vergleich zu den jährlichen Windenergiewerten sehr konstant und stabil.

 

Die deutschen Einspeisevergütungen machen das Projekt sicher

Der wesentliche Vorteil von deutschen Photovoltaik-Projekten ist die staatlich garantierte, auf 20 Jahre festgeschriebene Einspeisevergütung.  Damit steht bei Anschluss eines Photovoltaik-Kraftwerks an das Stromnetz ganz konkret und auf den Cent genau fest, zu welchem Preis jede Kilowattstunde erzeugter Energie verkauft werden kann. Kombiniert mit der sehr gut kalkulierbaren, erzeugten Energiemenge lässt sich damit bereits beim Anschluss eines Kraftwerks an das Stromnetz die Einnahmesituation über die nächsten 20 Jahre berechnen. Ein unheimlicher Vorteil gegenüber den meisten anderen Geschäftsmodellen.

 

Solarkraftwerke als wichtiger Baustein bei der Energiewende

Nach wie vor ist die Photovoltaik eine wichtige Säule der Energiewende in Deutschland. Auch wenn die Politik die Sätze für die Einspeisevergütung drastisch gesenkt hat, bleibt das festgeschriebene Ausbauziel für Photovoltiak bestehen: 50 GW an Kraftwerkskapazität will Deutschland aufbauen. Bis zur Erreichen dieses Zieles ist es noch ein weiter Weg, denn Ende 2013 waren erst 35 GW erreicht – und der weitere Ausbau in 2014 war sehr niedrig.

 

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Sichere Geldanlage 2015: Teil 5 Sachwerte wie Gold, Holz oder Windkraft

Dienstag, 20. Januar 2015

 

 

Auch in diesem Jahr möchte ich einen Ausblick auf das kommende Jahr geben – welche Anlageklassen haben dieses Jahr Potenzial, welche sollte man meiden. Natürlich kann niemand mit Gewissheit sagen, wie sich das Jahr entwickelt, allerdings zeigen die Ausblicke der Jahre 2012, 2013 und 2014 dass die Treffsicherheit hoch ist.

 

Teil 1 – Aktien und Aktienfonds
Teil 2 – Anleihen und Anleihefonds
Teil 3 – Lebens- und Rentenversicherungen
Teil 4 – Immobilien und Immobilienfonds
Teil 5 – Sachwerte wie Gold, Holz oder Windkraft

 

Teil 5 – Sachwerte wie Gold, Holz oder Windkraftanlagen

 

wasserkraft

Wasserkraft: saubere Energieform, guter Sachwert

Im August letzten Jahres tagten die wichtigsten Zentralbanker der Welt im amerikanischen Jackson Hole, um die langfristigen Aussichten zu beurteilen und ihre Strategien abzugleichen. Dabei wurde eines deutlich: die lockere Geldpolitik wird fortgesetzt. In der Zwischenzeit wurde diese Worte bestätigt, Mario Draghi als Präsident der Europäischen Zentralbank EZB hat durchgesetzt, dass Staatsanleihen von der EZB gekauft werden dürfen.

 

Er äußerte am Rande der Sitzung in Jackson Hole auch die Meinung, dass negative Realzinsen im Europa des Jahres 2020 noch gelten werden. In den USA sieht er positive Realzinsen etwas früher, bereits 2019.

 

Negative Realzinsen bedeuten für die Anleger, dass die Inflationsrate höher als der Zinssatz auf ihr Spareinlagen ist. Real bedeutet das für den Bürger, dass sein Vermögen jedes Jahr abnimmt. Der Wirtschaftsprofessor Max Otte geht von einer tatsächlichen Inflationsrate von aktuell 4 bis 5 Prozent pro Jahr aus, also einer realen negativen Verzinsung von rund 4 Prozent pro Jahr. 10.000 Euro Anlagesumme werden so nach 10 Jahren also nur noch rund 6.500 Euro wert sein.

 

Alternative zu Niedrigzinsen bis 2020: Sachwerte

Entgehen kann der Anleger dieser Enteignung (auch: Financial Repression, siehe unseren Blogbeitrag dazu aus dem Jahr 2012) mit Sachwerten, das gilt auch für das kommende Jahr 2015. Er muss sich nur dessen bewusst sein, dass Sachwertinvestitionen etwas aufwendiger sind, da man die Investition verstehen sollte.

 

 

Sachwert Gold in 2015: Der Goldpreis hängt stark von der Angst der Menschen ab. Zum Höhepunkt der Immobilien-, Finanz- und Staatsschuldenkrise in den Jahren 2008 bis 2011 stieg der Goldpreis bis auf 1.881 US-Dollar pro Feinunze. Seitdem haben sich die Zukunftsängste der Menschen beruhigt, entsprechend fiel der Goldpreis wieder auf aktuell 1.290 US-Dollar (Stand: 20.1.2015, 10:00 Uhr). Der Goldpreis bleibt entsprechend unberechenbar und Gold sollte nur als Versicherung gegen extreme Krisenfälle gehalten werden. Denn physisches Gold, direkt zugreifbar, kann im Notfall immer gegen Nahrungsmittel getauscht werden. Ich sehe für 2015 keine wesentliche Erholung des Goldpreises voraus.

 

Sachwert Holz in 2015: Ich stehe weiterhin zu dem Gedanken, dass jeder Anleger 10% seines Vermögens in Holz halten sollte. Ähnlich wie Gold ist es ein extrem lange genutzter Sachwert, der seinen Preis kaum verlieren kann. Holz wird auf absehbare Zeit von den Menschen dringend benötigt, sei es zum Möbelbau oder zur Energiegewinnung. Im Gegensatz zu Gold nimmt der Wert eines Waldes jedoch stetig zu, denn das Holzvolumen wächst automatisch. Der Holzanleger gewinnen deshalb auch bei konstanten Preisen.

 

Windkraft, Solar, Wasserkraft: Der Betrieb von Sachwerten wie Windkraftanlagen, Solaranlagen oder Wasserkraftwerken bleibt auch 2015 attraktiv. Allerdings spielt bei Erneuerbaren Energien die staatliche Förderung eine Rolle, so dass menschliche Handlungen zu beachten sind. Wasserkraft benötigt zum Beispiel keine Zuschüsse, da Strom aus Wasserkraftwerken ohne Förderungen konkurrenzfähig ist. Allerdings gibt es für Wasserkraft nur wenige neue Standorte und entsprechend wenige Projekte, aktuell gefällt uns ein Wasserkraftprojekt in Kanada. Windkraft ist noch auf staatliche Förderung angewiesen, interessante Projekte gibt es aktuell in England und in Finnland.

 

 

 

Fazit: In der Niedrigzinsphase, die auch noch die nächsten Jahre anhalten wird, bieten Sachwerte eine gute Alternative um Vermögen aufzubauen. Bei den Sachwerten muss unterschieden werden: Gold und Rohstoffe sind spekulativ und generell kein nachhaltiges Investment, andere Formen wie Wald, Windkraft oder Wasserkraft bleiben aussichtsreich.

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

News im Solarbereich: Wattner kauft zu, Kürzung vom Bundestag verabschiedet, Direktvermarktung nimmt zu

Freitag, 30. März 2012
RätzlingenRätzlingen: Das neueste Solarkraftwerk für den SunAsset 3 steht hier.

Wattner übernimmt das Solarkraftwerk Rätzlingen

 

Das Solarkraftwerk Rätzlingen I wurde in den vergangenen Tagen von Wattner übernommen. Somit wird es nun in den Solarfonds SunAsset 3 mit eingebracht. Das Solarkraftwerk wurde auf einer Gewerbefläche in Niedersachsen Ende 2011 errichtet. Die Leistung der Anlage beträgt 5,6 Megawatt. Die Investitionssumme hat eine Höhe von ca. 10,5 Millionen Euro.

 

Noch in der ersten Hälfte diesen Jahres – und somit gemäß den aktuellen Übergangsregelungen des EEG noch mit alter Vergütung, wird in Rätzlingen noch eine zweite Anlage mit einer Leistung von 5,1 Megawatt errichtet werden. Es wird somit eine Gesamtleistung von rund 11 Megawatt entstehen. Die Investitionssumme für Rätzlingen wird sich auf ca. 19 Millionen Euro erhöhen.

 

Der SunAsset 3 investiert lediglich in deutsche Solarkraftwerke. Neben dem Standort Rätzlingen hat der Solar Fonds auch Anlagen in Fürstenwalde und Rüsselsheim/Opel I erworben. Die Investitionssumme in Anlagen mit Vergütung aus dem Jahr 2011 beträgt mehr als 31 Millionen Euro. Mit Berücksichtigung des Rätzlingen II und weiteren geplanten Zukäufen von Anlagen bzw. Errichtungen von Anlagen, besitzt der SunAsset 3 eine positive Investitionsbilanz.

 

Die Fondslaufzeit des SunAsset 3 läuft bis Ende 2019 und ist somit unter 8 Jahren, was einer kurzen Laufzeit entspricht. Ein großer Vorteil für Investoren ist, dass sie nicht bloß von den laufenden Erträgen der Solarkraftwerke profitieren, sondern am Ende der Fondslaufzeit auch an der Veräußerung der Solaranlagen beteiligt sein werden.

 

 

Kürzung der Einspeisevergütung wurde vom Bundestag abgesegnet

 

Wie zu erwarten war, hat der Bundestag die Neuerungen des EEG-Gesetztes – und somit die Kürzung der Solarförderung – bewilligt. Ab dem 1. April 2012 wird das neue Gesetz nun gelten.

 

Besonders wichtig für Investoren von Erneuerbare Energien Fonds ist jedoch die Information, dass eine langfristige Übergangsregelung verhandelt wurde. Denn dadurch können Dachanlagen, deren Netzanschluss bis spätestens 24. Februar 2012 beantragt waren bis zum 30. Juni 2012 zu alten Vergütungssätzen ans Netz gehen. Dies gilt auch für planfestgestellte Freiflächenanlagen.

Konversionsflächen-Freiflächenanlagen können sogar bis zum 30. September 2012 noch mit der alten Vergütung in Betrieb genommen werden.

Bereits bestehende Anlagen profitieren weiterhin bis zum Ablauf von 20 Jahren von der zur Zeit der Inbetriebnahme geltenden Einspeisevergütung.

 

 

Direktvermarktung von Solarstrom in Deutschland

 

Aufgrund des Marktprämienmodells des EEG werden seit Anfang diesen Jahres die Betreiber von Erneuerbare-Energien-Kraftwerken dazu angesporen, ihren Strom vermehrt direkt am freien Markt zu veräußern. Dies kann entweder direkt an der Strombörse oder auch über Wiederverkäufer geschehen. Dem Betreiber steht es nun frei, ob er seinen Strom nach dem EEG vergüten lassen möchte oder ob er ihn selbst vermarktet. Bei Direktvermarktung erhält der Betreiber von der EEG dann ausschließlich den Differenzbetrag zwischen dem am freien Markt erzielten Preis und der ihm zustehenden EEG-Vergütung. Die Folge daraus ist eine automatische Verringerung der EEG-Umlage.

 

Das Konzept des  Marktprämienmodells scheint aufzugehen. Seit Einführung hat sich der direkt vermarktete grüne Strom im Gegensatz zum Vormonat um 14% erhöht. Im März wurde insgesamt eine Strommenge von ca. 19,5 Gigawatt erreicht.

Den mit Abstand größten Anteil an direkt vermarkteter Energie liefern mit über 90% die Windkraftwerke. Der größte Anstieg konnte jedoch bei der Solarenergie festgestellt werden. Im Vergleich zum Vormonat war im März ein Anstieg von faszinierenden 80% festzustellen.