Mit ‘soziale Verantwortung’ getaggte Artikel

Main-Echo Wirtschaftstipp 10/2018: Mikrofinanz Produktempfehlung

Samstag, 09. Juni 2018

 

WIRTSCHAFTSTIPP

 

Carmen Junker


Geschäftsführer Grünes Geld

 

 

 

In der letzten Woche haben wir die Grundidee der Mikrofinanzanlagen vorgestellt. Zur Erinnerung: Mikrofinanzanlagen sind Kleinkredite für Menschen in Schwellenländern, die sich mit diesem Startkapital aus der absoluten Armut befreien und eine Existenz aufbauen können. Eine Idee, die im Jahr 2006 mit dem Friedensnobelpreis gewürdigt wurde.

 

Werden auch Sie Teil dieser Idee mit dem Mikrofinanzfonds aus dem Haus Invest in Visions. Der erste auch für Privatanleger zugelassene Anlagefonds für Kleinstkredite legt nicht nur Wert auf Risikominderung und finanziellen Erfolg  sondern berücksichtigt auch ethische und soziale Aspekte. Anleger können mit einer stetigen Rendite von zwei bis drei Prozent pro Jahr rechnen.

 

 

Die Verbraucherzentrale Hamburg stellte Mikrofinanzanlagen einmal auf die gleiche Risikostufe wie Festgeld. Auch wenn wir nicht so weit gehen, sind diese Anlagen durchaus auch für sicherheitsbewusste Anleger geeignet. Wir unterstützen Sie umfassend bei Geldanlagen mit Verantwortung. Mehr erfahren Sie unter: http://bit.ly/2scWrvi

 

Erschienen im Wirtschaftsteil der größten Tageszeitung am bayerischen Untermain, Main-Echo, Gesamtausgabe, 9. Juni 2018

 

 

 

Verfasser des Beitrages: Carmen Junker ist Gründerin  und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker: „Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen.“

 

 

 

 

Main-Echo Wirtschaftstipp 09/2018: Warum auch Sie Mikrokredite vergeben sollten

Samstag, 26. Mai 2018

 

WIRTSCHAFTSTIPP

 

Gerd Junker


Geschäftsführer Grünes Geld

 

 

 

Angélica lebt mit ihren drei Kindern und ihrer Mutter in der Nähe der Hauptstadt von El Salvador. Sie sorgt alleine für den Unterhalt der Familie. Da sie handwerklich begabt ist, möchte sie Schmuck herstellen und an Touristen verkaufen. Doch es fehlen 200 US-Dollar für die notwendigen Materialien. An dieser Stelle wäre die Geschichte normalerweise zu Ende – gäbe es nicht das Mikrofinanz-System. Dieses vergibt Kredite mit fairen Zinsen auf Vertrauensbasis – an Menschen wie Angélica. Ihr Geschäft läuft gut und bereits nach sechs Monaten zahlt sie ihren Kredit zurück.

Wollen Sie auch solche Kredite ermöglichen?  Dann zahlen Sie in Mikrofinanzfonds ein. Das Mikrofinanz-System vergibt Kredite in vielen Ländern. Eine sehr wirkungsvolle Art der Entwicklungshilfe, die 2006 mit dem Friedensnobelpreis gewürdigt wurde. Anleger profitieren von 1,5 bis 2,5 Prozent Rendite bei guter Sicherheit. Ohne feste Vertragslaufzeiten können Sie quartalsweise auf Ihr Geld zugreifen. In der nächsten Woche stellen wir Ihnen die besten Anbieter vor

 

Erschienen im Wirtschaftsteil der größten Tageszeitung am bayerischen Untermain, Main-Echo, Gesamtausgabe, 26. Mai 2018

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.
 

Fair Trade – Vielen Dank für die Blumen!

Freitag, 10. Februar 2017
Zusammenfassung: Am 14. Februar ist Valentinstag. Der Tag an dem sich traditionell viele Paare mit Blumen beschenken. Was viele nicht wissen, die beliebten Rosen und unzählige weitere Blumenarten kommen von großen Plantagen, auf denen Menschen für geringen Lohn hart arbeiten und zudem noch schutzlos Pestiziden ausgeliefert sind. Eine echte Alternative sind fair gehandelte Blumen, wie sie mittlerweile an vielen Orten angeboten werden.

 

 

Nachhaltig Schenken – eine Herzensangelegenheit.

Blumenhändler und Gärtnereien können sich in der kommenden Woche freuen. Am Valentinstag, dem 14. Februar, werden sich wieder viele Paare mit Blumen beschenken. Die unangefochtene Nummer eins der beliebtesten Schnittblumen ist – keine Überraschung – die Rose. 45 Prozent der Deutschen entscheiden sich beim Kauf für das edle Gewächs. Chrysanthemen und Tulpen teilen sich mit jeweils abgeschlagenen 11 Prozent die Plätze zwei und drei.

 

Knapp 3 Milliarden Euro pro Jahr setzt der deutsche Einzelhandel mit Schnittblumen um – das sind rund 37 Euro pro Strauß. Da die klassischen Geschenkanlässe – wie beispielsweise Geburtstag oder Hochzeitstag – über das gesamte Jahr verteilt liegen, stellt der Valentinstag einen echten Höhepunkt im Geschäftsjahr dar. Entsprechend wird der heilige Valentin, Namensgeber des Tages, auch scherzhaft als Schutzheiliger der Blumenhändler tituliert.

 

 

Ein alter Brauch setzt sich durch

De facto gilt Valentin als Schutzpatron der Verliebten. Er lebte im 3. Jahrhundert unserer Zeitrechnung und war Bischof von Terni in Italien. Da er Liebespaare nach christlichem Ritus traute und damit das Verbot des römischen Kaisers Claudius II. ignorierte, wurde er enthauptet und bald darauf als Märtyrer verehrt. Der Valentinstag setzte sich seit dem 15. Jahrhundert besonders in England durch. Paare schickten sich an diesem Tag kleine Geschenke und Gedichte. Englische Auswanderer nahmen den Valentinsbrauch mit nach Amerika, wo er sich gesellschaftlich fest im Jahresverlauf verankerte. Entsprechend kam die Sitte, den Valentinstag zu begehen, nach dem zweiten Weltkrieg über die USA auch nach Deutschland. Befördert durch die Werbung von Seiten des Einzelhandels, allen voran der Blumengeschäfte, hat der Valentinstag mittlerweile auch in Deutschland einen festen – wenn auch nicht extrem bedeutsamen – Platz gefunden.

 

 

Blumen sind das beliebteste Valentinsgeschenk

Blumen sind in Deutschland das beliebteste Geschenk zum Valentinstag. 77 Prozent der Schenkenden entscheiden sich dafür. Süßigkeiten nehmen den zweiten Platz ein. Ebenfalls beliebt sind Briefe und Karten, ein romantisches Abendessen oder Musik.

 

Wer Blumen verschenkt, gibt etwas Lebendiges und Vergängliches. Eine Geste, die immer wiederholt werden und damit einen festen Platz im Leben einnehmen kann. Darüber hinaus stehen Blumen auch für Freude und Natürlichkeit.

 

Die Schattenseite des Brauchs: Rund 80 Prozent der hier verkauften Blumen werden aus Ländern importiert, wo sie unter umweltzerstörenden und ausbeuterischen Bedingungen angebaut werden. Besonders betroffen sind Länder Afrikas, wo Blumen und Pflanzen auf großen Farmen angebaut werden. Um eine möglichst hohe Ernte zu erreichen werden auch hier – wie bei der konventionellen Landwirtschaft – hochgiftige Pflanzenschutzmittel eingesetzt. Diese werden aus Flugzeugen über die weitläufigen Felder gespritzt, gleichgültig, ob dort gerade Pflücker arbeiten oder nicht. Arbeitsschutz spielt also eine sehr untergeordnete Rolle. Darüber hinaus sind die Löhne für die harte Arbeit auf diesen Plantagen kaum existenzsichernd.

 

Besonders perfide: Während bei uns – Gleichberechtigung hin oder her – vor allem Frauen mit Blumen beschenkt werden, arbeiten im anstrengenden Blumenanbau in den Ländern der sogenannten Dritten Welt in erster Linie Frauen.

 

 

Das schönste Blumengeschenk: Fairer Handel

Rosen aus fairem Handel machen nicht nur den Beschenkten Freude.

Auch für den Kauf von Blumen gibt es sinnvolle Alternativen. Blumen mit dem Fair Trade-Siegel stehen für ein Geschenk, dass sozial- und umweltverträglich angebaut wurde. So bringen Blumen nicht nur den Beschenkten Freude, auch die Produzenten und Landarbeiter profitieren von den verbesserten Bedingungen.

 

Fair gehandelte Blumen gibt es mittlerweile in vielen Supermärkten, Gartenzentren und bei ausgewählten Floristen. Positiv ist hier, dass Kunden vermehrt auf das Fair Trade-Siegel achten. Die fair gehandelten Blumen kommen derzeit aus 55 Produzentenorganisationen in Kenia, Äthiopien, Tansania, Uganda, Simbabwe, Ecuador, El Salvador, Sri Lanka und Costa Rica. Insgesamt arbeiten mehr als 48.000 Arbeitskräfte weltweit auf den Blumenfarmen. Allein 46.000 Menschen arbeiten in Afrika im arbeitsintensiven Anbau der Schnittblumen. Führende Länder sind hier Kenia und Äthiopien. Dabei spielt der Handel mit Blumen und mit Pflanzen eine wichtige wirtschaftliche Rolle in den Ländern, denn der Verkauf in alle Welt bringt Devisen. Für Kenia hat sich die Blumenindustrie zur zweitgrößten Devisenquelle entwickelt. Platz eins nimmt der Anbau von Tee ein.

 

 

Fair und bio – auch bei Blumen das perfekte Arrangement

Fair Trade-Blumen werden nach strengen sozialen und ökologischen Standards angebaut. So werden die Arbeits- und Lebensbedingungen in den Ländern nachhaltig verbessert. Gleichzeitig werden international wettbewerbsfähige Produkte hergestellt und vermarktet. Das gibt den Ländern eine wirtschaftliche Perspektive.

 

Die Arbeitskräfte auf Fair Trade-zertifizierten Blumenfarmen erhalten zum einen den gesetzlichen Mindestlohn, der im jeweiligen Land vorgeschrieben ist. Diese Festlegung ist in einigen Ländern nicht existenzsichernd. Daher gibt es zu dem die Vereinbarung, die Löhne sukzessive anzupassen. So werden langfristig sichere Arbeitsplätze geschaffen, mit denen die Menschen ihren Lebensunterhalt bestreiten können. Neben der Bezahlung sind Arbeitsschutz und Arbeitnehmerrechte wichtige Fragen im fairen Handel. Daher müssen in Fair Trade-Betrieben Schutzkleidung gestellt und Schulungen zum Umgang mit Arbeitsmitteln durchgeführt werden. Außerdem werden feste Arbeitsverträge mit verbindlichen Regelungen zur Arbeitszeit abgeschlossen. Ebenfalls müssen für uns selbstverständliche Arbeitnehmerrechte wie Mutterschutz und Gewerkschaftsfreiheit garantiert werden.

 

 

Wermutstropfen Wasser

Fair Trade-Blumenfarmen verfügen über strenge Regelungen zum Umweltschutz. Die Initiative hat daher Konzepte für eine sparsame Bewässerung ihrer Felder und betreibt auch Kläranlagen sowie ein umfassendes Kompost- und Müllmanagement.

 

Dennoch ist die Wasserfrage ein Wermutstropfen auch im Fair Trade-Anbau. Denn die Bewässerung der Pflanzen ist generell aufwändig und kann zu Wasserknappheit führen. Positiv ist jedoch, dass durch die Vermeidung von Pestiziden Boden und Grundwasser nicht weiter belastet werden.

 

 

Ethische und soziale Investments schaffen Gewinner auf beiden Seiten

Durch den Kauf von Blumen – und natürlich auch anderen Produkten aus fairem Handel – werden die festgefahrenen Wirtschaftsprinzipien nachhaltig verändert. An die Stelle des ausbeuterischen Handels, bei dem es Gewinner und Verlierer gibt, tritt ein ethisches Wirtschaften, das eine soziale Wirkung und damit Win-Win-Situationen schafft.

 

Das gilt nicht nur für die Dinge die wir kaufen, sondern auch für das Geld, das wir anlegen. Grünes Geld, erfahrener Anbieter von ethischen und ökologischen Investments, zeigt Ihnen, wie Sie Ihr Geld mit sozialer Verantwortung anlegen und gleichzeitig attraktive Erträge erwirtschaften können. Da bleibt genug übrig für einen fair gehandelten Blumenstrauß.

 

Informieren Sie sich hier über Ihre passende Geldanlage.

 

 

 

Carmen Junker

Verfasser des Beitrages: Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

 

 

 

Grünes Geld Green Hearts wirken in Indien

Montag, 15. Februar 2016

Indienprojekt 2016

Gastbeitrag von Andrea Zettel und Wolfgang Schramm (creacting.net)

 

Mit einem Koffer voller green hearts im Gepäck ist das Team von CreActing.net gerade wieder in Bodhgaya, Indien, um mit den Kids aus den Dörfern Theater zu machen.

 

Dieses Jahr geht es geht darum, die Hathi-Show, die im letzten Jahr entstanden ist, erneut aufzunehmen und die Gruppe bereit zu machen für die Deutschlandtournee mit der Kinderkulturkarawane im kommenden Herbst. Dabei sollen die Dreamcatchers nicht nur ihre Aufführung zeigen, sondern auch Workshops geben und gemeinsam mit deutschen Jugendlichen die Hathi Show erneut bearbeiten. Umso erfreuter sind wir, als wir einige Tage nach unserer Ankunft erfahren, dass zwei der älteren Jungs bereits angefangen haben, eigene Theaterworkshops zu leiten.

 

Ramu unterrichtet an einer Schule Englisch und Naturwissenschaften, und gibt den Kindern Workshops in Yoga und Theater. Laxman, der vor zwei Jahren noch unbedingt von hier weg wollte um in Delhi ein neues Leben zu beginnen, ist inzwischen in sein Heimatdorf zurückgekehrt und ist stolz und glücklich, dort eine Schule mit aufzubauen. Dort hat er sogar eine Theatergruppe ins Leben gerufen, deren erste Aufführung wir heute zum Sarasvati-Feiertag gemeinsam mit 200 weiteren Zuschauern sehen durften! Laxman war total aufgeregt und hatte die ganze Bühne bis tief in die Nacht vorbereitet. Der Aufwand hat sich gelohnt, das ganze Dorf war begeistert.

Grünes Geld Green Hearts spenden Freude

 

Für unsere Hathi-Show involvieren wir wie im letzten Jahr wieder die jungen Frauen aus dem benachbarten Nähzentrum in die Gestaltung der Kostüme für die Show. Wir besprechen das Design für die Naturkräfte Feuer, Wasser, Wind und Erde, und peppen die Baum-Kostüme etwas auf. Das Nähzentrum ist eines der vielen Projekte unseres Gastgebers Siddharta, in dessen Guesthouse wir uns seit 4 Jahren jedesmal sehr wohl fühlen. Ziel des Nähzentrums ist es, jungen Frauen und Müttern eine Perspektive zu geben. Sie können dort gleichzeitig ein Handwerk lernen, gemeinsam kreativ sein und Geld verdienen. Das kommt laut Siddharta letzendlich wieder ihren Kindern zugute – zufriedene Mütter, glückliche Kinder.

 

Dieses Jahr ist die Stimmung hier sehr gut. Wir erinnern uns an das Auf und Ab der letzten Jahre und stellen fest, dass in all der Zeit seit 2008 hier ein richtiges Netzwerk gewachsen ist, in dem sich verlässliche Kontakte herauskristallisiert haben. Die Beziehung mit Nikesh, die sich vor zwei Jahren zwischenzeitlich recht schwierig gestaltet hatte, ist in diesem Jahr offen und voller gegenseitiger Unterstützung. Anup, der uns im allerersten Jahr als junger Student auf der Straße aufgelesen und zur AO Zora Schule gebracht hatte, ist inzwischen selbst Direktor an einer Schule. Wir haben dort bereits einen Workshop gemacht, und er selbst hat an einem Erwachsenenworkshop teilgenommen.

 

Auf der Straße treffen wir viele Menschen, die uns kennen, bereits einige der Shows der Dreamcatchers gesehen haben, und es richtig gut finden wenn wir erzählen, dass die Hathi Show bald nach Deutschland geht. Die Schattenseite ist, dass nur 8 Personen kommen können – und viel mehr gern kommen würden. Da gibt es natürlich auch Neid und schlechtes Gerede, und die Nachbarn reden den Eltern Ängste ein, damit sie ihre Kinder – besonders die Mädchen – lieber nicht nach Deutschland schicken. In den nächsten Tagen planen wir einen ausgiebigen Elternabend mit viel Information und Zeit für Fragen.

 

Nächste Woche läuft dann ein fünftägiger Intensivworkshop, wo die ganze Gruppe bei uns im Guesthouse übernachtet und wir schon mal üben können für Deutschland. Die Hathi-Show, die wir letztes Jahr mit 30 Kindern und einem echten Elefanten gespielt hatten, muss so geändert werden, dass sie von acht Spielern und ohne Elefant gespielt werden kann. Inhalt der Show in Kurzfassung: “Hathi! Hathi?” rufen die Mahuts (Elefantenführer) verzweifelt. Doch alle Elefanten sind verschwunden, da die Menschen den Regenwald abgeholzt haben. Ganesha, der Gott mit Elefantenkopf, erklärt ihnen, dass jedes Lebewesen seinen Lebensraum braucht: Der Fisch das Wasser, der Vogel die Luft, und der Elefant den Dschungel. Nach langen Diskussionen, was nun am besten wie zu tun sei, rufen die Mahuts “Stop talking, start planting!”, und alle helfen mit, den Regenwald wieder wachsen zu lassen.

 

Grünes Geld unterstützt

Mit dieser Show nehmen die Dreamcatchers im Herbst am einem mehrwöchigen Projekt „creACTiv für Klimagerechtigkeit“ an verschiedenen Schulen in Hamburg teil, das von der Kinderkulturkarawane organisiert wird. Darüber hinaus kann die Gruppe bei der Kinderkulturkarawane für Workshops und Aufführungen gebucht werden (www.kinderkulturkarawane.de).

 

Direkt auf der Startseite gibt es fast tägliche Blogeinträge von der Praktikantin Pauline: www.creacting.net

Wir freuen uns schon sehr darauf, unsere indischen Freunde in Deutschland zu Gast zu haben!

Ganz viele liebe Grüße und vielen Dank für eure großartige Unterstützung!

Andrea, Wolfgang & Team

Was kostet ein gutes Gewissen?

Freitag, 07. November 2014

„Nichts!“

 

Ob diese Antwort tatsächlich stimmt, wurde vor kurzem von Prof. Dr. Christian Klein, Lehrstuhlinhaber für den Bereich Unternehmensfinanzierung an der Universität Kassel, wissenschaftlich auf den Prüfstand genommen.

 

Das Ergebnis der Meta Studie, die 35 empirische Einzelstudien ausgewertet hat ist eindeutig.

Nachhaltige Geldanlagen lohnen sich, das gute Gewissen kostet also nichts sondern wird auch noch belohnt. „Die Studie widerlegt das Vorurteil, nachhaltige Fonds brächten weniger Performance oder seien unsicherer als herkömmliche Fonds“, erklärt Prof. Dr. Christian Klein. „Dieses Ammenmärchen stimmt schlichtweg nicht.“

 

In seiner Studie, die er in Zusammenarbeit mit Miriam Hofmann erstellt hat, untersuchten sie 35 Einzeluntersuchungen. Dabei beschränkten sie sich jedoch nicht auf die Rendite allein, sondern legten den Fokus auf das Rendite-Risiko-Verhältnis.

Felsbrocken Vorurteile Schlag für Schlag abbauen

Und wieder ein Schlag gegen die Vorurteile

Im Ergebnis stellten sie fest: 15 Studien ergaben keinen Performanceunterschied, 6 Studien ergaben einen Nachteil doch 14 Studien belegten eine klar bessere Performance. Die Gründe für das bessere Abschneiden der nachhaltigen Fonds im Vergleich zu den Ergebnissen konventioneller Fonds könnten sein, dass Unternehmen, die auf Umweltschutz und Nachhaltigkeit setzen, weniger riskant handeln und von den Konsumenten besonders positiv wahrgenommen werden.

 

 

Diese Studie ist ein kräftiger Schlag wenn es darum geht, den Felsbrocken der Vorurteile bezüglich Nachhaltiger Geldanlage zu sprengen.

 

 

Carmen Junker Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

 

Die Deutsche Bank und die Frage nach der Moral

Mittwoch, 23. Januar 2013

Am 19.03.2012 kündigte die Deutsche Bank an, sich vorläufig nicht mehr an Spekulationsgeschäften in Agrarrohstoffen zu beteiligen. Diese Absichtserklärung hat keine 12 Monate gehalten. Der Vorstandsvorsitzende des größten deutschen Finanzunternehmen, Jürgen Fitschen, verkündete dies am vergangenen Samstag am Rande der Grünen Woche in Berlin. Eine Arbeitsgruppe der Deutschen Bank sei zu dem Ergebnis gekommen, „dass es kaum stichhaltige empirische Belege für die Behauptung gibt, die zunehmende Bedeutung von Agrarfinanzprodukten sei für Preissteigerungen oder erhöhte Preisschwankungen verantwortlich“.

 

Aussicht auf Profit sticht die moralische Bedenken aus

 

Sicher gibt es auch andere Faktoren, die sich auf den kontinuierlichen Preisanstieg für Grundnahrungsmittel auswirken. Der seit Jahren sehr hohe, und inzwischen auch in Schwellenländern immer größere Hunger nach Fleisch und der damit verbundene Bedarf an immer größeren Anbauflächen für Futtermittel ist ein Grund. Die große Nachfrage nach Biosprit zum Beispiel ein anderer. Es gibt viele Ursachen, die zu Preissteigerungen führen können. Gemäß einer Studie des Volkswirtschaftsprofessors Hans Heinrich Bass ist der, durch Termingeschäfte entstehende Nachfragedruck für etwa 15 % des Preisniveaus von Grundnahrungsmitteln zuständig. Die Deutsche Bank sagt nun, dass es „kaum“ eindeutige Beweise für einen Zusammenhang zwischen steigenden Preisen und Nahrungsmittelspekulationen gibt, und überträgt somit die Verantwortung für den Nachweis an ihre Kritiker. Das bedeutet aber doch offensichtlich auch, dass es durchaus Argumente gegen Nahrungsmittelspekulationen gibt, die selbst die Arbeitsgruppe der Deutschen Bank nicht abstreiten kann – sie kehrt sie aber dezent unter den Tisch. Schließlich ist es die Aufgabe der Bank, sich dieses Wachstumsgeschäft nicht entgehen zu lassen und nimmt dafür offensichtlich sogar Imageschäden in Kauf. Das Unternehmen befindet sich mit dieser Einstellung offenbar in guter Gesellschaft. Nestle´ zum Beispiel – der größte Lebensmittelkonzern der Welt – setzt sich seit einiger Zeit für eine Privatisierung des Wassermarktes ein. Vor nicht allzu langer Zeit äußerte der Chef des Verwaltungsrates, Peter Brabeck, die Meinung, dass es sich bei der Wasserversorgung um kein Grundrecht handelt. Natürlich steckt auch hier das Interesse und die Notwendigkeit eines Weltkonzernes dahinter, Geld zu verdienen. Aber darf sich dieses Interesse der Wirtschaft über jede Moralvorstellung hinwegsetzen, während laut der UN-Landwirtschaftsorganisation FAO 870 Millionen Menschen weltweit hungern?

 

 

Agrarrohstoffe Collage_kl

Weizen, Soja und Mais – Spekulationsgeschäfte verteuern die Weltmarktpreise

 

 

Den Fluss des Kapitals lenken

 

Wenn die Deutsche Bank nun zu dem Ergebnis kommt, dass es „kaum“ Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen Spekulationsgeschäften mit Agrarrohstoffen und steigenden Preisen gibt, dann gibt sie doch gleichzeitig zu, dass es sehr wohl Hinweise dafür gibt, die sie aber im Hinblick auf die zu erwartenden Gewinne ignoriert. Hier ist keine freiwillige Regulierung des Marktes zu erwarten. Solange mit Geschäften wie Wetten auf steigende Lebensmittelpreise Renditen erzielt werden können, wird es auch Banken geben, die solche Transaktionen tätigen. Und auch wenn diese nicht alleinig für den weltweiten Preisanstieg verantwortlich sind, so kann der Einfluss auf den Marktpreis nicht abgestritten werden. Wenn ein Finanzunternehmen auf steigende Preise bei Agrarrohstoffen wettet, dann wird es doch mit Sicherheit auch ein großes Interesse daran haben, dass dieser Fall auch eintritt. Schließlich erwarten die Aktionäre ein profitables Geschäft. Warum sollte eine Bank also so moralisch handeln, und sich für stabile Weltmarktpreise einsetzen? Die logische, und vor allem ethisch verantwortliche Konsequenz wäre, sich aus solch spekulativen Geschäften herauszuhalten. Das Streben nach Profit geht hier aber mal wieder zu Lasten der Ärmsten in unserer Welt. Allerdings kann jeder einzelne von uns handeln – indem wir solchen Instituten das Kapital entziehen und unser Geld ethisch-ökologischen Banken zur Verfügung stellen.

 

 

 

 

 

 

 

Verfasser des Beitrages

Jasmin Messina-Hamann unterstützt die Grünes Geld GmbH als Berater-Assistentin. Jasmin Messina-Hamann:“Ich freue mich, dass ich – neben meinem persönlichen Engagement (z. B. bei Greenpeace) – beruflich meinen Teil dazu beitragen kann, dass Nachhaltigkeit auch in der Finanzbranche kein Fremdwort mehr ist. Die Macht des eingesetzten Kapitals kann die Welt zum positiven verändern.“

UN Klimakonferenz Doha: Was glauben Sie, wie es endet?

Dienstag, 27. November 2012

„Das aktuelle Tempo des internationalen Klimaschutzes ist absolut unzureichend, um das angestrebte Zwei-Grad-Ziel tatsächlich zu erreichen“, so Bundesumweltminister Altmaier vor der am 26. November begonnen UN Klimakonferenz in Doha (Katar). Trotzdem treffen sich die 194 Teilnehmerstaaten im Land mit dem höchsten Pro-Kopf-Ausstoss an Treibhausgasen weltweit.

 

Bau-Boom, hoher CO2-Ausstoß, Klimakonferenz: Doha in Katar

Schreckliches Negativbeispiel: Doha verschwendet Energie wie kein anderes Land der Erde (höchster CO2 Ausstoß pro Kopf weltweit) und ist nun Gastgeber für die Klimakonferenz der UN.

 

 

Seit den Fehlschlägen der vergangenen Klimakonferenzen sind die Erwartungen niedrig. Es ist leider schon ein Erfolg, dass diese Konferenz überhaupt statt findet. Es geht um 2 Hauptpunkte:

 

 

1.) Internationaler Klimaschutz 2013 bis 2020

 

 

2.) Fahrplan für den Klimaschutzplan ab 2020

 

 

Die Chancen auf gute Ergebnisse und eine Einigung sind jedoch niedrig – obwohl Hurrikan Sandy auch beim zweitgrößten Klimasünder USA die Menschen wachgerüttelt und auf die Klimaveränderung aufmerksam gemacht hat. Auch ist die arktische Eisfläche 2012 nur noch halb so groß wie 1972. Die Treibhausgas Emissionen sind seit 2000 schon wieder um ca. 20% gestiegen. Und die Weltbank warnt: selbst für den Fall, dass die Industrieländer ihr Verpflichtungen einhalten würden, ist bis zum Ende des Jahrhunderts mit einer Erwärmung um 3,5 bis 4 Grad zu rechnen.

 

 

Der jahrezehntelange Haupt-Sünder USA macht aktuell 20% der globalen Treibhausgas-Emissionen aus, wurde aber von China mit 25% auf Platz 2 verdrängt. Dort wird der Energiebedarf weiterhin zu ca. 2/3 mit Kohle gedeckt.

 

Was sind Ihre Erwartungen an die Klimakonferenz – was glauben Sie welche Ergebnisse erzielt werden? Sagen Sie uns Ihre Meinung:

 

Die Umfrage ist am 07.12.2012 abgelaufen. Hier geht es zur Auswertung.

Was passiert mit meinem Geld in Mikrofinanzanlagen?

Donnerstag, 11. Oktober 2012

Ein Teil der Nachhaltigen Investition ist die Anlage in Mikrofinanzkredite. Für die Idee und deren Umsetzung wurde 2006 Mohammed Yunus mit dem Friedensnobelpreis geehrt. Anleger die in sogenannte Mikrofinanzfonds investieren leisten aktiven Beitrag zur Armutsbekämpfung. Doch was passiert genau mit dem Geld?  Über den Fonds Invest in Visions können wir genauere Informationen bekommen. Hier investierte Gelder sind sehr transparent nachzuverfolgen.  Wir möchten den sozialen Nutzen von Geldanlagen in Mikrofinanz, wie unter Grünes Geld Soziale Verantwortung  erhältlich, an einer persönlichen Geschichte und an anhand eines Mikrofinanzinstitutes verdeutlichen. 

 

Die persönliche Geschichte des Mr. Abbas:

 

Mr. Abbas, ein Landwirt im abgelegenen Teil von Uganda, hat im Juni 2008 seinen 6. Mikrokredit ( den ersten hatte er vor 8  Jahren in Höhe von 500 USD bekommen und alle zurückgezahlt) von dem örtlichen Mikrofinanzinstitut in Höhe von 1.000 USD erhalten. Mit diesem Geld konnte er sich ein weiteres Stück Land kaufen und seine Einnahmen aus dem Anbau von Kaffee und Mantoke (Kochbananen) steigern. Durch diese Mehreinnahmen kann er seinen Kindern ( 11 an der Zahl) den Besuch der Schule in Uganda ermöglichen. Die beiden Älteren besuchen mittlerweile die Universität. Langfristig verhilft sich Mr. Abbas und seiner Familie damit aus der Armut und ermöglich seinen Kindern eine Ausbildung für ein „besseres“ Leben.

 

Kontrolle vor Ort

Bilderreihe vom Besuch bei Mr. Abbas in Uganda. Seine Kinder können alle die Schule besuchen. Ein nachhaltiger Schritt aus der Armut

Mr. Abbas hätte von einer kommerziellen Bank nie einen Kredit bekommen. Warum? Weil er keine Sicherheiten bieten konnte außer seiner eigenen Arbeitskraft. Hilfe zur Selbsthilfe ist das Prinzip der Mikrofinanz. Mit einem „kleinen“ Kredit – diese liegen zwischen 20 USD in Asien und 3.000 USD in Osteuropa – wird diesen Menschen die Möglichkeit gegeben sich selbst aus der Armut zu befreien. Mikrofinanzinstitute, spezielle auf diese Zielgruppe ausgerichtete Finanzdienstleistungsinstitute übernehmen regional die Kreditvergabe.

 

Im September hat der Mikrofinanzfonds Invest in Visions Microfinance unter anderem in Kambodscha investiert.  Weshalb fiel die Wahl auf ein Mikrofinanzinstitut in Kambodscha?

 

Das Beispiel Prasac – Mikrofinanzinstitut in Kambodscha:

 

Kambodscha ist ein südostasiatisches Land, welches durch die Roten Khmer den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verfall erlebt hat. Die Roten Khmer wollten die Gesellschaft mit Gewalt in einen Agrarkommunismus überführen. Dieser Prozess umfasste auch die fast vollständige Vertreibung der Bevölkerung aus der Hauptstadt Phnom Penh und mündete in einem Massenmord an der kambodschanischen Bevölkerung. Bis zum Ende ihrer Herrschaft 1978 fielen den Roten Khmer nach Schätzungen etwa 1,7 bis 2,2 Millionen Kambodschaner zum Opfer.
31% der 14,4 Millionen Kambodschaner leben auch heute noch in bitterer Armut. Kambodscha exportiert neben Agrarerzeugnissen wie Reis, Gemüse, Kautschuk und Cashewnüssen auch Textilien (70% des Exports) und Rohstoffe. Das Wirtschaftswachstum betrug 2011 ca. 6%. Über 50% der Bevölkerung sind jünger als 25 Jahre.

 

Kambodscha hat einen regulierten Mikrofinanzmarkt. Die Einführung von transparenten Praktiken wie z.B. Effektivzins, Preismodelle und auch einem Kreditbüro (ähnlich Schufa) hat dem Mikrofinanzmarkt ein weiteres Wachstum verschafft. Mittlerweile wird 1,2 Millionen Menschen durch Mikrofinanzierung der Zugang zu Finanzdienstleistung verschafft.
Im September hat der Fonds ein Darlehen in Höhe von 1,5 Millionen USD an Prasac Microfinance Ltd., ein MFI mit einem Marktanteil von ca. 21% vergeben. Prasac bedient ca. 120.000 Kunden im ländlichen als auch städtischen Bereich, davon 70% Frauen. Prasac ist aus einem Entwicklungshilfeprojekt der EU (1995) hervorgegangen, welches die Landbevölkerung in Kambodscha fördern sollte. Mittlerweile ist das Mikrofinanzinstitut reguliert und kann seit 2011 auch Spareinlagen annehmen. Um weiter wachsen zu können benötigte Prasac den Kredit in Höhe von 1,5 Millionen USD.

 

 

Geldanlagen werden also immer noch benötigt um den Mikrofinanzbereich weiter zu fördern. Für den Anleger hier rechnet sich sein Engagement ebenfalls. Bei einer Verzinsung von etwa 2-4% pro Jahr wird die Geldanlage nebenbei noch höher verzinst als auf dem Tagesgeldkonto bei der Bank.

 

 

Verfasser des Beitrages:

Carmen Junker ist Mit-Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst hier noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

Apple gibt Kinder- und Jugendarbeit in mindestens 19 Fällen zu

Montag, 16. Januar 2012

Apple hat mit seinen Macs, iPhones und iPods die Computer-, die Telefon- und die Musik-Welt umgekrempelt. Gutes Design, attraktives Image und leichte Bedienbarkeit haben die Apple Produkte in unsere Herzen gebracht. Überwältigend ist auch der kommerzielle Erfolg, denn Apple ist mit 264 Milliarden Dollar das teuerste Unternehmen der Welt (RP-Online), noch vor den Ölmultis ExxonMobile und PetroChina.

 

Asiatisches Kinder mit Geldstück

Hoffentlich muss er nicht bei den Apple-Zulieferern arbeiten: Apple gibt Kinder- und Jugendarbeit zu

Leider fußt dieser finanzielle Erfolg auch auf der Ausbeutung von denen, die sich nicht wehren können: Umwelt, Kinder und Jugendliche. Wie wir am 1. September 2011 an dieser Stelle unter dem Titel Appel und die Umwelt bereits berichteten, geht Apple alles andere als zimperlich mit der Umwelt um. Nun hat der Konzern aus Cupertino in einem mehr als 500 seitigen Bericht zugegeben, dass er in 6 Fällen Kinderarbeit und in weiteren 13 Fällen Jugendarbeit bei seinen asiatischen Zulieferern aufdeckte.

 

Des weiteren fallen die unmenschlichen Arbeitsbedingungen durch lange Arbeitszeiten auf – nur 38 Prozent halten sich an die von Apple vorgegebene maximale Arbeitszeit von 60 Stunden pro Woche. Man fragt sich: wie lange wird dort denn gearbeitet? Die Arbeitszeit in Deutschland beträgt üblicherweise nur zwischen 35 und 40 Stunden.

 

Dabei gab Apple in seinem Bericht die Namen von 156 Zulieferern preis – das erfasst 97% aller Zulieferer von Apple. Die Bedingungen bei den verbleibenden 3% sind unbekannt. Zu Erhebung der Zustände wurden 229 Betriebsprüfungen durchgeführt.

 

Damit bleibt Apple für die Manger von Nachhaltigkeitsfonds und Umweltfonds weiterhin ein rotes Tuch. Allerdings fällt der Kurswechsel durch den Nachfolger des legendären Apple-Gründers und langjährigen Chef Steve Jobs positiv auf. Der neue, Tim Cook, leitet offensichtlich eine Transparenz-Offensive ein. Möglicherweise ist dies auch eine Reaktion auf den Kurswechsel beim größten sozialen Netzwerk Facebook, über das wir am 19. Dezember 2011 im Bericht Facebook will nachhaltig werden berichteten.

 

Es bleibt zu hoffen, dass sich die US-Konzerne wirklich nachhaltig wandeln. Würden Sie nur auf einen modernen Modetrend aufspringen wollen, würde eine große Chance vergeben werden. Denn Unternehmen von der Größe und Bedeutung wie Facebook und Appel können bei den asiatischen Zulieferern Verbesserungen durchsetzen und gelten als Vorbilder für die gesamte Branche. Der Wandel zu besseren Arbeitsbedingungen auf der gesamten Welt würde einen gewaltigen Schritt voran kommen.

 

Die Beispiele zeigen, wie nachhaltiges Investment langsam aber sicher die Welt ändert. Denn in beiden Fällen kommt Druck auch durch die Investoren und Geldgeber – also durch jeden Einzelnen, der sein Geld bei nachhaltigen Banken oder sozialen Fonds anlegt. Während Apple bereits seit langem an der Börse ist, darf das Handeln bei Facebook dem bald zu erwartenden Börsengang zugeschrieben werden. In saubere Unternehmen investieren eben mehr als in Schmuddelkinder. Und die Macht der Umwelt Banken nimmt mit jedem von Ihnen verwalteten Euro zu.

 

 


 

Garantiert ohne Kinderarbeit: Energiewald

 


Anlage Energiewald
Laufzeit 10 Jahre
Mindestanlagesumme 3.400EUR
Ausschüttungen Jahr 5: 78%
Jahr 10: 133%
Besonderheit – investiert in nachwachsende Rohstoffe (CO2 neutral)
– Sachwerte
– Sie helfen dem Ausbau der erneuerbaren Energien

 

Alle Informationen zum Energiewald bei gruenesgeld24.de

 


 

Was versteht man unter Mikrofinanzfonds?

Montag, 21. November 2011

Bei Mikrofinanzen handelt es sich um prinzipiell um Kleinstkredite, die aufgrund Ihres Volumens für normale Banken unwirtschaftlich sind. Das sind z.B. 800-Dollar-Kredite zum Kauf einer Nähmaschine in Mexico, um sich damit eine kleine Existenz aufzubauen. Ein Kredit mit einem solch niedrigen Volumen ist aufgrund der aufwändigen Prüfungen vor Kredit-Vergabe für Banken nicht tragfähig.

 

Reisbauer

Mikrofinanzfonds sind Hilfe zur Selbsthilfe - keine Almosen

Bei der Idee des Mikrofinanz-Systems erfolgt die Bonitätsprüfung nicht nach formellen Prüfvorgaben einer Bank, sondern eher aufgrund sozialen Bewertungskriterien durch Personen, die den Kreditnehmer kennen und einschätzen können.

 

In der Praxis zeigt es sich, dass solche aufgrund sozialer Kriterien vergebener Kredite die Rückzahlquoten spürbar höher sind als bei herkömmlichen Krediten, wie sie bei Standard-Krediten z.B. in Deutschland gewährt werden.

 

Der große Vorteil für die Kreditnehmer: sie erhalten einen Kredit und nehmen am normalen Wirtschaftsleben teil. Das ist deutlich wertvoller als von z.B. Spenden zu leben, denn diese werden als Almosen des Westens empfunden und haben begrenzt nachhaltige Wirkung. Statt dessen nimmt der Kreditnehmer am Wirtschaftsleben aktiv selbst teil.

 

Dafür wurde im Jahre 2006 der Friedensnobelpreis an den Inder Muhammad Yunus  vergeben. Kritik gab es im Jahre 2010, als in der indischen Region Andhra Pradesh auch Konsumkredite als Mikrofinanzen vergeben und damit Übertreibungen ausgelöst wurden. Abgesehen von lokalen Problemen wie in Andhra Pradesh funktioniert Mikrofinanz weiterhin global sehr gut und gilt als eine wichtige Stütze der Entwicklungsarbeit.

 

Mikrofinanzfonds sammeln Geld bei deutschen Anlegern ein und vergeben es an Mikrofinanzinstitute (MFI) in 40-50 Ländern der Erde. Die MFI kennen die Strukturen und Menschen vor Ort und vergeben die Kredite. Aus den Zinsen erhält auch der Anleger in Deutschland seine Gewinne. Diese sind natürlich nicht sehr hoch, aber doch spürbar über den Zinsen auf Bankkonten. Der neu aufgelegte, erste öffentliche Mikrofinanzfonds Deutschland, der „Invest in Visions Mikrofinanzfonds“, möchte ca. 4% Wertzuwachs pro Jahr erzielen.

 

Die Schwankungen von Mikrofinanzfonds sind niedrig und die Korrelation mit anderen Anlageklassen, z.B. Aktien, sehr gering.

 

Man erhält also ein schwankungsarmes, sozial sehr wertvolles Wertpapier mit einer Verzinsung spürbar oberhalb der Bankzinsen.

 

Treten Sie in Kontakt mit uns zum Erwerb von Anteilen am „Invest in Visions Mikrofinanzfonds“. Bereits ab 500 € möglich.

 

Alle Informationen bei gruenesgeld24.de