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Fakten über das Atomkraft Unglück Tschernobyl: bis heute 200.000 Opfer

Donnerstag, 28. April 2011
AKW in Tschernobyl

Auch noch 25 Jahre nach der Atomkatastrophe ist das gesamte Land rund um Tschernobyl atomar verstrahlt.

25 Jahre sind nun schon seit der grausamen Atomkatastrophe von Tschernobyl vergangen. Viele Anwohner der Region verzehren bereits wieder Pilze oder Salate aus ihrem eigenen Garten. Nach ihrer Ansicht kann nach so vielen Jahren schließlich keine Gefahr mehr vor Radioaktivität bestehen. Ein folgeschwerer Irrtum. Das Land ist auch nach einem viertel Jahrhundert noch verstrahlt und somit auch jede dort angegebaute Nahrung. Die Folge dessen ist eine erhöhte Strahlenbelastung bei der Bevölkerung. Diese Strahlenbelastung wiederum kann zu einer tödlichen Krankheit wie beispielsweise Krebs, Schilddrüsendefekte, Herzstörungen, etc. führen.

 

Wie viele Menschen aufgrund des Super-GAUs ihr Leben verloren haben ist nicht klar definierbar, die Russische Akademie der Wissenschaften geht von ca. 200.000 Opfern aus, vermutlich ist die Anzahl jedoch noch um einiges höher.

 

Seit der Katastrophe wurden durchgehend Maßnahmen getroffen um die Sicherheit in der Ukraine zu bewahren. So wurde beispielsweise eine rießige Beton-Schicht um den Reaktor errichtet. Dennoch befürchten Experten weiterhin eine enorme Gefahr, insbesondere wegen den vielen Tonnen Atommüll, die noch immer im verantworlichen Reaktor gelagert sind. Deshalb ist nun die Errichtung eines neuen Sicherheitsbehälters in Planung. Die Kosten dafür werden 1,54 Mrd Euro betragen. Eine enorm hohe Summe, die aktuell auch noch nicht aufgebracht werden kann. Eine Finanzierungslücke von ca. 125 Mio. Euro ist aktuell noch vorhanden. Wenn alle Kosten gedeckt werden soll das Projekt bis 2015 fertiggestellt sein.

 


 

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Besonders Japan wirft aktuell einen genaueren Blick auf die Vorgehensweisen der Verantwortlichen von Tschernobyl. Schließlich wird ihnen das selbe auch noch vorbestehen. Das Ausmaß von Fukushima kann momentan zwar noch nicht genau hervorgesagt werden, dies wird erst möglich sein wenn die Reaktoren unter endgültiger Kontrolle liegen, jedoch sind die Folgen vergleichbar mit Tschernobyl.

 

Hier ein bisheriger Vergleich zwischen der Atomkatastrophe in Tschernobyl und der in Fukushima:

 

  Tschernobyl Fukushima
Radius der Evakuierung : 30km 20km (30km empfohlen)
Sperrzone: 4300km² k.A.
Evakuierte: 374.000 > 200.000
Sonstige Maßnahmen in der Sperrzone: Verbot der Lebensmittelproduktion Verbot von Fischerei und Lebensmittelproduktion