Mit ‘umwelt sparen’ getaggte Artikel

UN Klimakonferenz Doha: Was glauben Sie, wie es endet?

Dienstag, 27. November 2012

„Das aktuelle Tempo des internationalen Klimaschutzes ist absolut unzureichend, um das angestrebte Zwei-Grad-Ziel tatsächlich zu erreichen“, so Bundesumweltminister Altmaier vor der am 26. November begonnen UN Klimakonferenz in Doha (Katar). Trotzdem treffen sich die 194 Teilnehmerstaaten im Land mit dem höchsten Pro-Kopf-Ausstoss an Treibhausgasen weltweit.

 

Bau-Boom, hoher CO2-Ausstoß, Klimakonferenz: Doha in Katar

Schreckliches Negativbeispiel: Doha verschwendet Energie wie kein anderes Land der Erde (höchster CO2 Ausstoß pro Kopf weltweit) und ist nun Gastgeber für die Klimakonferenz der UN.

 

 

Seit den Fehlschlägen der vergangenen Klimakonferenzen sind die Erwartungen niedrig. Es ist leider schon ein Erfolg, dass diese Konferenz überhaupt statt findet. Es geht um 2 Hauptpunkte:

 

 

1.) Internationaler Klimaschutz 2013 bis 2020

 

 

2.) Fahrplan für den Klimaschutzplan ab 2020

 

 

Die Chancen auf gute Ergebnisse und eine Einigung sind jedoch niedrig – obwohl Hurrikan Sandy auch beim zweitgrößten Klimasünder USA die Menschen wachgerüttelt und auf die Klimaveränderung aufmerksam gemacht hat. Auch ist die arktische Eisfläche 2012 nur noch halb so groß wie 1972. Die Treibhausgas Emissionen sind seit 2000 schon wieder um ca. 20% gestiegen. Und die Weltbank warnt: selbst für den Fall, dass die Industrieländer ihr Verpflichtungen einhalten würden, ist bis zum Ende des Jahrhunderts mit einer Erwärmung um 3,5 bis 4 Grad zu rechnen.

 

 

Der jahrezehntelange Haupt-Sünder USA macht aktuell 20% der globalen Treibhausgas-Emissionen aus, wurde aber von China mit 25% auf Platz 2 verdrängt. Dort wird der Energiebedarf weiterhin zu ca. 2/3 mit Kohle gedeckt.

 

Was sind Ihre Erwartungen an die Klimakonferenz – was glauben Sie welche Ergebnisse erzielt werden? Sagen Sie uns Ihre Meinung:

 

Die Umfrage ist am 07.12.2012 abgelaufen. Hier geht es zur Auswertung.

Miller Forest Energiewald auch 2012 ein Erfolgskonzept

Freitag, 16. März 2012

Die Energiewaldflächen der Miller Forest Investment AG in Paraguay müssen aufgrund der hohen Nachfrage erneut ausgeweitet werden. Die Flächen auf der Estancia San Pablo sind ausverkauft. Daher werden derzeit neue Parzellen auf der Estancia Pozo Azul ausgewiesen. Anleger können ab sofort ihr Interesse anmelden.

 

Das erfolgreiche Energiewaldkonzept wurde 2009 in das Produktportfolio der Miller Forest Investment AG aufgenommen. Die Anpflanzungen von Energiewald dienen der Erzeugung von Biomasse in Form von Hackschnitzeln. Die Lieferung der Energiewald-Produkte erfolgt ausschließlich an die örtliche Industrie, denn der Energiebedarf in Paraguay ist immens. Das Energiewaldkonzept ist renditestark und nachhaltig zugleich: Das angebotene Beteiligungsmodell sieht ein Pacht- und Bewirtschaftungsabkommen über einen Zeitraum von 10 Jahren vor.

 

Da die Energiewaldpflanzungen in Zyklen von nur fünf Jahren erntereif sind, schließt diese Periode zwei komplette Ernten ein. Das bedeutet eine für Waldinvestitionen vergleichsweise kurze Kapitalbindung und Mittelrückflüsse schon nach 5 Jahren.

 

Wird durch das Energiewaldkonzept geschützt: der Primärwald in Paraguay

Wird durch das Energiewaldkonzept geschützt: der Primärwald in Paraguay. Klicken Sie auf das Bild für weitere Informationen zum Energiewald-Konzept.

Der ökologische Aspekt: Neben dem Schutz der letzten Primärwälder ist die Energiegewinnung aus Holz klimaneutral, die CO2-Bilanz ist Null. Die Vorteile für die indigene Bevölkerung bestehen in der professionellen Aus- und Weiterbildung im örtlichen Forstbetrieb und in der gesicherten Anstellung. Beteiligungen an den neuen Energiewaldflächen auf der Estancia Pozo Azul sind ab sofort erhältlich.

 

Streit zwischen Rösler und Röttgen: Deutschland blockiert Umweltschutz weltweit

Freitag, 09. Dezember 2011

Wie gerne rühmen wir Deutschen uns wegen unserer ach so umweltfreundlichen Gesinnung. Und tatsächlich, große, nach außen sichtbare Dinge gelingen uns auch recht gut. CO2 Ausstoß seit 1990 um 20% gesenkt, Atomausstieg als erste Industrienation beschlossen, Mehrwegpfand-System klingen gut.

 

Doch leider ist die praktische Umsetzung in der täglichen Arbeit nicht immer so flüssig. Im Moment bremsen wir bei einem wichtigen Thema nämlich die gesamte EU aus. Grund: kleinlicher Koalitionsstreit zwischen FDP und CDU. Die Financial Times Deutschland berichtet in ihrer heutigen Ausgabe ausführlich darüber.

 

Um was geht es? Im von der Natur so reich gesegneten Kanada macht man sich seit einigen Jahren daran, Wälder abzuholzen, Landschaften umzupflügen, große Mengen giftiger Stoffe auszubreiten und riesige Gebiete Natur auf Jahrzehnte zu verwüsten. Der Hintergrund: ab einem Ölpreis von ca. 60 Dollar rechnet sich die extrem aufwendige Gewinnung von Öl aus Teersand. Weiteres dazu können Sie auch in unserem Blog vom 21.9.2011 „Teersandabbau: Das dreckige Geschäft Kanadas“.

 

In der EU gilt seit 2009 eine Richtlinie, nach der die Kraftstoffanbieter zur Reduktion von Treibhausgasen Ihren CO2 Anteil um 6% bis 2020 reduzieren müssen. Dabei ist wichtig, wieviel Gramm CO2 pro Megajoule eine bestimmte Art Kraftstoff zur Produktion benötigt. Normales Öl wie es derzeit in der Golfregione gefördert wird, kommt auf 87,5 Gramm pro MJ. Öl aus Teersanden wird mit 107 g pro MJ gewertet, 20% mehr.

 

Denn die Gewinnung ist rund 5x CO2-schädlicher als die von herkömmlichem Öl. Denn Teersande müssen mühsam im Tagebau ausgebaggert und dann ausgepresst werden. Der Umweltkämpfer und frühere US Vizepräsident Al Gore: „Wer einen Toyota Prius mit Teersanden fährt hat eine Ökobilanz wie ein Hummer.“

 

Wer einen Prius mit Teersand Benzin fährt, hat eine Ökobilanz wie ein "Hummer".

Mit dem hohen Wert von 107 g pro MJ wäre das kanadische Öl quasi unverkäuflich in der EU. Bei einem Marktanteil von nur 0,01 % in  Europa zwar kein direktes Problem, aber: der Imageschaden wäre weltweit enorm, die globalen Absatzschancen langfristig geschrumpft.

 

In den EU-Gremien wird derzeit um den für Teersand festzulegenden Wert gestritten. Wirtschaftlich mit dem Teersand verbundene Länder wie Großbritannien (durch BP und Shell), die Niederlande, Polen und Estland sind für einen niedrigen Wert. Die meisten anderen Ländern sind für einen hohen Wert. Entscheidend ist jetzt die Haltung Deutschlands.

 

Da wir zum einen keine wirtschaftlichen Interessen haben, zum anderen ökologische Musterknaben sein wollen, eigentlich eine klare Sache. Doch als am vergangenen Freitag entschieden werden sollte, hatte Deutschland noch keine Meinung (!). Die Entscheidung wurde vertagt, nach Angaben der FTD auf den 19. Dezember 2011.

 

Der Grund ist trival – in der Koalition wird wieder gestritten. Dieses Mal zwischen Umweltminister Röttgen (CDU) und Wirtschaftsminister Rösler (FDP). Greenpeace Beobachter sehen die Lage klar: „Das Wirtschaftsministerium bremst“.

 

Schade, schade: Unsere Fasade glänzt, doch wer in den Hinterhof der Alltags-Politik und Entscheidungen Deutschlands schaut, wird enttäuscht. Dabei ist der Abbau von Teersanden eine der größten Umweltsünden die wir kennen.

 

Stimmen Sie mit den Füßen ab: mit unseren Musterdepots sind sie auf der sicheren Seite – ohne Shell, BP oder wie die Sündenfälle der Ölbranche auch immer heißen. Investiern in grüne Energie – das ist unsere Aufgabe. Vielleicht ist unser Musterdepot Sicherheit 2000+ Ethik für Sie interessant. Oder unser Waldprojekt „Energiewald“ – denn dort werden keine Naturwälder abgeholzt, sondern vor der Abholzung geschont.

Tschüß Deutz, GEA und Gildemeister: Ethikbank setzt sie auf Negativliste

Montag, 05. Dezember 2011

Was macht ethisch-ökologische Geldanlagen aus? Wie gehen nachhaltige Banken vor, wenn sie über die Vergabe von Krediten oder die Investition in grüne Investments entscheiden?

 

Meist kommt ein Mix von Strategien zusammen. Neben dem Best-in-Class-Ansatz wird meist auch noch eine Negativ-Liste verwendet, also Staaten oder Unternehmen, die nicht für die Ökofonds oder nachhaltigen Investments der Umweltbanken in Frage kommen.

 

Höchste Transparanz: Ethikbank veröffentlicht Negativ- und Positivlisten für Länder und Unternehmen

Im Gegensatz zu anderen Umwelt Banken veröffentlicht die Ethikbank diese Negativliste sowohl für die Staaten als auch für die Unternehmen. Eine wirklich hohe Transparenz – so sollte grüne Geldanlage funktionieren. Die Listen sind die Basis dafür, dass die gelisteten Staaten und Unternehmen eben kein Geld der Sparer mehr erhalten, damit geschwächt werden und langfristig zu sauberem Handeln gezwungen werden.

 

Gerade aktuell hat die Ethikbank die Listen überarbeitet und mehrere Firmen aus MDAX und DAX verbannt. Zu Ihnen gehören

 

 

Grund für alle genannten Unternehmen: die Beteiligung an Rüstungsgeschäften. Hier zeigt sich die Exportstärke der deutschen Wirtschaft, denn Deutschland ist 3. (!) größter Waffenexporteuer der Welt (Wirtschaftswoche, 26.03.2010). Es ist also bei uns weiterhin geduldet und gefördert, dass wir aus Deutschland heraus die Kriege und Auseinandersetzung auf der Erde mit unserer Technologie verschlimmern.

 

Es gibt allerdings auch positive Entwicklungen bei der Beurteilung der Ethikbank. Neu in die Positivliste der Unternehmen sind die Hamburger Hafen und Logistik AG  (HHLA) und der Maschinenbauer Krones. Beide Unternehmen haben die Umweltpolitik mittlerweile auf die Vorstandsebene gehoben. Beim Logistiker HHLA geht man sogar soweit, dass die Vergütung der Vorstände und Führungskräfte auch nach Umwelt- und Klimaschutzzielen gezahlt wird. Vorbildlich!

 

Allerdings wird bei dieser Form des nachhaltigen Investments eines deutlich: es wird immer darum gehen, ist der eine Großkonzern nachhaltig oder nicht. Die Graustufen sind vielfältig und die Entscheidungen häufig schwierig. Viele Anleger gehen deshalb auf Nummer sicher, und investieren in ganz konkrete Projekte wie Waldprojekte, grüne Immobilien oder investieren in grüne Energie.

Bevölkerungsbefragung zur Eurokrise und nachhaltigem Investment

Freitag, 30. September 2011

Die Verunsicherung der Deutschen über die Sicherheit Ihre Währung, aber auch über den Umgang der Finanzindustrie ist weiterhin auf sehr hohem Niveau. Grund genug für uns, auf die Straße zu gehen und die Bevölkerung direkt zu den heißen Themen zu befragen.

 

 

Auffällig bei der Befragung: Nur selten (65%) halten die Deutschen die Politik für kompetent und zielgerichtet im Umgang mit der Finanz- und Schuldenkrise.

 

 

Die logische Konsequenz: Sachanlagen werden als die sicherste Geldanlage gesehen (94%). Umweltfonds wie Holzinvestments oder Solarfonds sind also gefragt. Die Umfrage wurde im September 2011 durch die Grünes Geld GmbH in Aschaffenburg durchgeführt.

 

 

Hier die alle Ergebnisse:

 

1. Frage: Wie beurteilen Sie den Umgang der Politik mit der Finanz- und Schuldenkrise Höchst kompetent 0%
Meist kompetent und zielgerichtet 0%
Überwiegend kompetent und zielgerichtet 12%
Selten kompetent und zielgerichtet 65%
Überhaupt nicht kompetent und zielgerichtet 24%
2. Frage: Wie beurteilen Sie die Fairness und Ethik im Bankwesen gegenüber Kunden und Gesellschaft Immer ethisch und fair 0%
Meist ethisch und fair 0%
Überwiegend ethisch und fair 18%
Selten ethisch und fair 59%
Überhaupt nicht ethisch und fair 24%
3. Frage: Wie werden die Interessen der Natur und Umwelt im Bankenwesen berücksichtigt? Sehr gut berücksichtigt 0%
Meist 0%
Mittelmäßig 24%
Kaum 41%
Überhaupt nicht 35%
4. Frage: Wie wichtig sind Ihnen folgende Eigenschaften bei der Geldanlage? (Schulnotensystem)
Vermeidung von Umweltverschmutzung, Rüstung, Atomkraft, Kinderarbeit 1 59%
2 24%
3 12%
4 0%
5 0%
6 6%
Bewusste Förderung erneuerbare Energien, Natur und soziale Gerechtigkeit 1 71%
2 24%
3 6%
4 0%
5 0%
6 0%
Hohe Sicherheit 1 71%
2 12%
3 12%
4 0%
5 6%
6 0%
Schnelle Verfügbarkeit 1 12%
2 41%
3 47%
4 0%
5 0%
6 0%
0%
Steuergünstige Geldanlage 1 18%
2 24%
3 35%
4 12%
5 6%
6 6%
5. Frage: Für wie sicher halten Sie folgende Geldanlagen? (Schulnotensystem, 1=sehr sicher)
Bankeinlagen (Sparbücher, Tagesgeld, Sparbriefe) 1 35%
2 35%
3 12%
4 18%
5 0%
6 0%
Bargeld 1 24%
2 24%
3 18%
4 24%
5 12%
6 0%
Anleihen Staaten/große Unternehmen 1 0%
2 12%
3 24%
4 53%
5 6%
6 6%
Gold & Silber 1 12%
2 41%
3 29%
4 12%
5 6%
6 0%
Sachinvestitionen wie Holz, Immobilien, Solaranlagen 1 47%
2 47%
3 6%
4 0%
5 0%
6 0%
0%
Aktien 1 0%
2 18%
3 12%
4 24%
5 29%
6 18%
6. Frage: Wann haben Sie das erste Mal von der Möglichkeit der grünen Geldanlage gehört? >10 Jahre 6%
>5 Jahre 35%
>3 Jahre 6%
<3 Jahre 18%
überhaupt noch nicht 35%
7. Frage: Für wie ethisch-ökologisch halten Sie folgende Branchen (Schulnotensystem, 1=sehr ethisch-ökologisch)
1 18%
Rohstoffe 2 0%
3 24%
4 29%
5 18%
6 12%
1 0%
Rüstung 2 0%
3 12%
4 12%
5 24%
6 53%
1 0%
IT 2 0%
3 65%
4 24%
5 6%
6 6%
1 0%
Öl 2 0%
3 29%
4 18%
5 18%
6 35%
1 0%
Chemie 2 12%
3 35%
4 12%
5 12%
6 29%
1 0%
Bau-/Immo 2 29%
3 47%
4 12%
5 12%
6 0%
1 0%
Versicherungen 2 6%
3 6%
4 41%
5 29%
6 18%
1 0%
Banken 2 0%
3 18%
4 29%
5 18%
6 35%
1 0%
Stromversorger 2 6%
3 53%
4 35%
5 6%
6 0%
0%
1 12%
Automobil 2 12%
3 35%
4 12%
5 24%
6 6%
1 0%
Tabak/Alkohol 2 0%
3 6%
4 18%
5 24%
6 53%
1 47%
Erneuerbare Energien 2 47%
3 0%
4 0%
5 0%
6 6%
8. Frage: Wie lange wird Ihrer Meinung nach der Euro bestehen bleiben? max. 1 Jahr 0
2-5 6
6-15 6
>15 5

 

 

Deutschlands Wasserwege: Die Qualität der Flüsse lässt auch 2011 zu wünschen übrig

Donnerstag, 25. August 2011

Deutschlands Flüssen geht es nicht gut – Durch eine wissenschaftliche Studie der Universität Koblenz-Landau, des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) und der Technischen Universität Bergakademie Freiberg wurde deutlich, dass noch immer große Mengen an Schadstoffen in deutschen Flüssen nachgewiesen werden können.

Deutsche Flüsse - Wasserqualität ist weiterhin bedenklich

Deutsche Flüsse - Wasserqualität ist weiterhin bedenklich

 

Als Basis der Untersuchung dienten die Flüsse Elbe, Aller, Ems und Weser. Über einen Zeitraum von zehn Jahren hinweg wurden die Flüsse auf zahlreiche Stoffe hin überprüft. Die Gewässer wurden dauerhaft auf insgesamt 331 Schadstoffe hin untersucht. Dabei wurden Vorkommen und Schädlichkeit der Stoffe beurteilt. Abschließend fand eine Evaluation der Gewässer statt, die Aufschluss über die Belastung beziehungsweise der Wasserqualität geben soll.

 

Die Studie ergab, dass insgesamt 257 Stoffe nachgewiesen werden konnten, teilweise in sehr hohen Konzentrationen. Die Wissenschaftler konnten außerdem nachweisen, dass ein Großteil der gefundenen Substanzen teilweise erhebliche Auswirkungen auf Flora und Fauna hat. Beispielsweise sind Kleintiere wie Flusskrebse besonders betroffen.

 

Abschließend kommt die Studie zu dem Ergebnis, dass die Ziele der EU weiten Wasserrahmenrichtlinie (WRRL), die 2015 in großen deutschen Flüssen zum Tragen kommen soll, aller Wahrscheinlichkeit nach nicht erreicht werden können. Sofern die Schadstoffbelastung nicht abnimmt, ist ein erreichen der Ziele unrealistisch. Ein Ziel der WRRL ist beispielsweise die „schrittweise Reduzierung prioritärer Stoffe und Beenden des Einleitens/Freisetzens prioritär gefährlicher Stoffe“.

 

Weiterhin übt die Studie Kritik an der WRRL, da diese nur 33 von den insgesamt 331 geprüften Stoffen berücksichtigt. Durch die Studie konnte außerdem nachgewiesen werden, dass ein Großteil der 33 Stoffe der WRRL kaum Auswirkungen auf die Wasserqualität hat. Ein Ausweis der Wasserqualität eines Flusses nach WRRL Standard ist somit als kritisch zu bewerten.

 

Wasser: Die natürlichen Süßwasservorkommen in Europa sind ein wichtiger Teil der ökologischen Infrastruktur und in der Regel hochempfindliche Ökosysteme. Weltweit wird es mehr und mehr zur Herausforderung die Wasserversorgung der Menschen zu gewährleisten. Umso wichtiger sind eine nachhaltige Förderung der globalen Wasserversorgung,  sowie die Gewährleistung von sauberem Trinkwasser. Mit einer Investition in einen Wasserfonds oder mit den Musterportfolios „Wasser Monatssparen“ und „Wasser Einmalsparen“ haben Anleger beispielsweise die Möglichkeit sich am Ausbau der Wasserversorgung in Entwicklungsländern zu beteiligen.

 

 

 


 

Unser Tipp für ein nachhaltiges Investment im Bereich Wasser: Wasser Monatssparen 100+ Ethik

 


Projekt Wasser Monatssparen 100+ Ethik
Laufzeit täglich kündbar
Mindestanlagesumme 100 Euro
Wertentwicklung 2009: 31,37%
2010: 23,91%
Besonderheit – Sehr gute Chancen bei guter Stabilität- Ethik- Kriterien werden berücksichtigt- Täglich kündbar. Um Schwankungen auszugleichen sollte die Anlagedauer möglichst 8 Jahre oder mehr betragen- Sie helfen das globale Wasserproblem zu bekämpfen

 Link zum Musterdepot Sicherheit 5000+ Ethik


 


 

White Owl WOC Nachhaltigkeitsfonds 4 – Bonus für Frühzeichner bis 9.9.11

Montag, 22. August 2011

Der Berliner Anbieter White Owl will Ende August mit einem soliden und auf Sicherheit ausgelegten Solarfonds auf den Markt kommen und für Furore sorgen. Der White Owl WOC Nachhaltigkeitsfonds 4 investiert in 8 bereits errichtete Solarfonds in Italien. Der Vorteil: die Einspeisevergütungen stehen bereits fest.

 

In Italien sinken die Einspeisevergütungen nach dem aktuellen Gesetz von Monat zu Monat. Je früher ein Solarpark ans Netz geht, desto höher ist die Einspeisevergütung. Beim White Owl WOC Nachhaltigkeitsfonds 4 sind die Solarkraftwerke bereits errichtet – der Umweltfonds kann also exakt kalkulieren.

 

Die Laufzeit geht über die Förderungsdauer von 20 Jahren, für Erneuerbare Energien Fonds im üblichen Rahmen. Der Vorteil – wenn die Kredite zurück gezahlt sind, kann der Fonds sehr hohe Ausschüttungen aus den Stromerlösen leisten. Beim White Owl WOC Nachhaltigkeitsfonds 4 sind das in den Jahren 2028, 2029 und 2030 ca. 23, 26 und 36 % pro Jahr. Aber auch die anfänglichen Rückflüsse von 7,6% (ab 2012) sind attraktiv und für Solarfonds angemessen. Die steuerliche Situation ist freundlich – die Ausschüttungen unterliegen lediglich dem Progressionsvorbehalt und werden entsprechend niedrig besteuert.

 

Bonus: Anleger die bereits jetzt eine unverbindliche Reservierung zeichnen, können sich bei tatsächlichem Beitritt bis 9. September 2011 eine Sondervergütung in Höhe von 25 Basispunkten sichern. Sprechen Sie uns an. Weitere Details finden Sie bei der White Owl WOC Nachhaltigkeitsfonds 4 Vorstellung auf gruenesgeld24.de.

Ökofonds: In welchen steckt der Nordsee-Verschmutzer Shell?

Freitag, 19. August 2011

Wer in Ökofonds investiert will vor allem eines: sein Geld soll nicht die Umwelt oder die Menschen schädigen. Dass mit einer solchen Strategie auch noch das finanzielle Ergebnis passt, ist ein schöner Zusatzeffekt.

 

Um so schlimmer, dass es auch ein Jahr nach dem BP-Öldesaster im Golf von Mexiko einige Fondsmanager diesen Grundsatz immer noch nicht verinnerlicht haben. Das hat eine Untersuchung der Grünes Geld GmbH ergeben, die Ölmultis – in vielen Fällen den aktuell durch die größte Nordsee-Ölkatastrophe seit 10 Jahren belasteten Shell-Konzern – in Ökofonds nachgewiesen hat. Stand waren die Fondsdaten zum 30.6.2011.

 

In immerhin 16 Ökofonds befinden sich die Ölkonzerne wieder. Jeder Ölkonzern betreibt Raubau an der Natur und die Erfahrung der letzten Jahrzehnte zeigt, dass die Technologie nicht beherrschbar ist. Immer wieder kommt es zu katastrophalen Vorfällen, immer wieder werden große Gebiete mit Öl kontaminiert. Immer wieder sterben unzählige Lebewesen.

 

Die führenden und ernsthaften Ökofonds-Anbieter haben deshalb die Ölbranche generell ausgeschlossen. Zurecht, wie man an den immer wieder kehrenden Katastrophen sieht.

 

Ölverschmierter Vogel

Für einige Ökofonds kein Problem: Ölkonzerne und das durch sie verursachte Leid

Um so erstaunlicher: Es gibt Ökofonds, die Ölkonzerne als stärkste Position in Ihrem Portfolio haben. Man stelle sich das bitte vor: man tritt mit dem Anspruch des nachhaltigen Investments auf und investiert dann das meiste Geld in einen Umweltverschmutzer größter Dimension. Dieses Green-Washing in solcher Form findet man tatsächlich beim „EuropaDexia Sustainable Europe C“ und beim „KBC Eco Fund Sustainable Euroland“. In beiden Fällen handelt es sich bei der größten Position um, sie ahnen es, Shell.

 

Auch wieder auffällig: der Liga-Pax-Cattolico-Union der katholischen Pax-Bank (Bank „für Kirche und Caritas) fällt erneut durch schwache Ausschlusskriterien auf. Die Kirchenleute haben einen der weltgrößten Ölmultis Chevron als 4. größte Position gelistet. Wikipedia über Chevron: Umweltschutzorganisationen werfen Chevron vor, durch die Erdölförderung in Ecuador Regenwaldgebiete verseucht und zerstört zu haben. Zudem weigert sich die Firma bis heute für die Folgen aufzukommen. Chevron erhielt dafür 2006 den Public Eye Award für besonders verantwortungsloses Verhalten gegenüber Mensch und Umwelt. Chevron wurde im Februar 2011 von einem Gericht in Ecuador zu einer Strafe von 8,6 Milliarden US-Dollar, der Höchsten jemals gegen einen Ölkonzern wegen Umweltschäden verhängten Strafe, verurteilt. Chevron will gegen das Urteil vorgehen.“

 

 

 

Hier die Liste der Umweltfonds und Ökofonds mit Ölkonzernen im Portfolio:

 

Ökofonds mit Ölkonzernen ISIN Holdings
Dexia Equities L Sustainable World C LU0113400591 1,40%ROYAL DUTCH SHELL REG. SHARES CLASS B EO -,07
     1,80%EXXON MOBIL CORP. REGISTERED SHARES O.N.
     
DEXIA SUSTAINABLE WORLD C (CAP) BE0946893766 1,70%EXXON MOBIL CORP. REGISTERED SHARES O.N
     
DWS INVEST RESPONSIBILITY LD LU0145639620  3,10%ROYAL DUTCH SHELL
     
Invesco Umwelt und Nachhaltigkeits-fonds DE0008470477 4,70%TOTAL
     
KBC Eco Fund World Div1 BE0177657500 1,43%IMPERIAL OIL LTD
     
Sarasin Sustainable Eq. Global LU0097427784 2,09%STATOIL ASA
     
UBS(Lux) EF Eco Performance P LU0076532638  1,85%TULLOW OIL
     
Liga-Pax-Cattolico-Union LU0152554803 2,10%Chevron
     
EuropaDexia Sustainable Europe C BE0173540072 4,58%ROYAL DUTCH SHELL
     
Pictet European Sustainable Equities P Cap1) LU0144509717 2,20%Total
    1,50%Royal Dutch Shell
     
SEB Ethical Europe A LU0030166333 3,43%Royal Dutch Shell
     
KBC Eco Fund Sustainable Euroland BE0175717504  5,25%ROYAL DUTCH SHELL
     
Dexia Sustainable North America C BE0173901779 3,18%EXXON MOBIL
     
Dexia Sustainable Europ. Bal. High C BE0169199313 2,31%ROYAL DUTCH SHELL
     
Dexia Sustainable Europ. Balanced Low C Cap. BE0159412411 1,50%ROYAL DUTCH SHELL
     
Dexia Sustainable European Bal. Medi-um C Cap BE0159411405 1,57%ROYAL DUTCH SHELL

 

.

 


 

Unser Tipp für ein Ölkonzern-freies Investment: Monatssparen Standard 50+ Ethik

 


Musterdepot Monatssparen Standard 50+ Ethik
Laufzeit täglich kündbar
Mindestanlagesumme ab 50 Euro monatlicher Sparrate
Wertentwicklung 2009: 11,6%
2010: 0,4%
2011: – 2,2%
Besonderheit – Langfristig stabile Wertzuwächse

– Täglich kündbar

– Sie investieren nachhaltig

– Alle ausgewählten Nachhaltigkeitsfonds berücksichtigen strenge Ethik-Filter

 

Link zum Musterdepot Sicherheit 5000+ Ethik


 


 

 

 

 

 

 

 

Nachhaltige Anlagen

Sonntag, 07. August 2011

Die Möglichkeiten der Investitionen und Anlagen werden immer komplexer, so beschreibt Jürg Zeltner, CEO des Health Management der UBS die derzeitige Lage auf dem Mark.„Nie war die Komplexität der internationalen Finanzmärkte höher als heute, und sie nimmt ständig zu. Diese Entwicklung bietet Anlegern und Investoren zahlreiche Chancen. Andererseits braucht man Erfahrung, Wissen und die Ressourcen, um schnell und zielsicher die richtigen Entscheidungen treffen zu können, wenn man das Anlagerisiko minimieren will.“ Immer mehr Anleger entscheiden sich für nachhaltige Anlagen.
Die Nachfrage nach nachhaltigen Anlageprodukten soll nun durch eine neue Transparenzregelung deutlich gesteigert werden. Seit letztes Jahr eine Änderung im Versicherungsaufsichtsgesetz in Kraft getreten ist, müssen Verbraucher nun schon vor Vertragsabschluss über entsprechende Anlageziele informiert werden.
Walter Kahlenbrn, Geschäftsführer des Forums Nachhaltige Geldanlagen (FNG) bezeichnete diese Änderung als „Meilenstein für nachhaltiges, sozial und ökologisch verantwortliches Investment in der betrieblichen Altersvorsorge“. Frankreich und Großbritannien dienen in diesem Fall als Vorbild für dieses Format, wo durch die Berichtspflicht keine wirtschaftlichen Nachteile erkennbar wurden.
Das Gesetz schreibt vor, dass nun auch alle Pensionskassen von Betrieben und betriebliche Direktversicherungen ihren Kunden jährlich vorlegen müssen, ob und wie sie ökologische, soziale und ethische Kriterien bei der Kapitalanlage berücksichtigen. Laut verschiedener Studien, könnten Pensionskassen nur von nachhaltigen Kapitalanlagen profitieren, da diese hohe Renditen bieten und ihnen zudem ein positiveres Image verschaffen.  Es zeigte sich, dass Kapitalrendite und Gewinn pro Aktie nachhaltig wirtschaftender Konzerne weitaus besser abschnitten als die nicht- nachhaltiger Konzerne. Für viele deutsche Nachbarländer ist dieses System keine Neuigkeit. So wuchs der Markt nachhaltiger Kapitalanlagen allein in Großbritannien um 18 Prozent innerhalb eines Jahres.
Es ist Anlegern möglich, gezielt in nachhaltige Branchen wie erneuerbare Energien, Wasseraufbereitung und Umwelttechnik zu investieren. Dies kann die Chancen auf hohe Renditen erhöhen, Analysten warnen jedoch vor dem Risiko einer starken Konzentration und einer starken Abweichung von der konventionellen Benchmark und empfehlen Themenanlagen als Beimischung.
Es wird geraten, in die aus ökologischer, ökonomischer und sozialer Sicht Besten einer Branche zu investieren. Dies wird als „Best in Class“ Ansatz bezeichnet. Dieser gewährleiste eine breite Diversifikation und ein überschaubares finanzielles Risiko. Trotzdem müsse man selbstverständlich immer mit einem Restrisiko rechnen.
Großanleger haben mittlerweile verbreitet die Gelegenheit, ihre Portfolios nach Best-in-Class, Negativ und Positivkriterien zu prüfen und zu verwalten.