Mit ‘umweltfonds’ getaggte Artikel

In Wasser investieren: 5 Beispiele wie’s gemacht wird

Montag, 26. Mai 2014

In Wasser investieren ist eines der interessantesten Themen in der Geldanlage. Es hat bereits in der Vergangenheit gezeigt, welche außergewöhnlichen Erfolge sich damit erzielen lassen, es hat eine ausgezeichnete Zukunftsperspektive und vor allem bringt es den Menschen wirklich etwas. Denn wer mit seinem Geld Unternehmen unterstützt, die für die Versorgung der Welt mit Trinkwasser stehen, der reicht ein sauberes Glas Wasser an einen durstigen Menschen.

 

Doch auch wenn viele Anleger das Thema sehr spannend finden, erreichen uns doch oft Fragen, in welche Unternehmen dabei dann tatsächlich investiert würde. Prinzipiell geht es um Unternehmen, die Waren oder Dienstleistungen anbieten für Wasserversorgung, -aufbereitung, -recycling, -infrastruktur, für Abwasserbeseitigung, zum Erhalt der Qualität natürlicher Abwasserreserven oder um die Effizienz der Wassernutzung zu verbessern. Ich habe deshalb einmal 5 klassische Beispiele für Unternehmen heraus gegriffen, die gut geeignet sind, wenn sich der Anleger sagt „Ich möchte in Wasser investieren.“

 

 


 

In Wasser investieren mit ACEA, Italien

In Wasser investieren, Beispiel 1: ACEA

 

Die ACEA ist der Wasserver- und entsorger in der Metropolregion Rom sowie in weiteren Teilen Italiens. ACEA übernimmt der Wassertransport, die Qualitätssicherung des sauberen Wassers und die professionelle, umweltschonende die Abwasserentsorgung. ACEA ist entsprechend eine ganz natürliche Entscheidung für alle, die in Wasser investieren möchten. ACEA ist in weiteren Geschäftsfeldern auch als Stromversorger tätig und übernimmt Aufgabenstellungen in Datennetzen. Bildquelle: Unternehmen.

 

 


 

Geld anlegen in Wasser: Beispiel Bellway

In Wasser investieren, Beispiel 2: Bellway

 

Bellway reduziert den Verbrauch von sauberem Frischwasser erheblich, in dem es im Rahmen seiner nachhaltigen Immobilienprojekte ganzheitlich Ansätze beim Wasserverbrauch umsetzt. Bellway ist ein Beispiel für Unternehmen, die im Schwerpunkt andere nachhaltige Projekte tätigen, bei denen Wassereffizienz aber eine wichtige Rolle spielt. Ein Fokus von Bellway liegt auf sozialem Wohnungsbau mit dem Ziel, bei  sozial- und umweltverträglich Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Bildquelle: Unternehmen.

 

 

 


 

Geld in Wasser anlegen: Canfor

In Wasser investieren, Beispiel 3: Canfor

 

Canfor ist wie Bellway im Kerngeschäft außerhalb des Wassersektors tätig (nachhaltige Bewirtschaftung von Wäldern in Kanada), hat aber großen positiven Einfluss auf Wasser. Denn werden Wälder zum Beispiel nur gerodet, so können der Grundwasserspiegel absinken, Wasserreservoire austrocknen, Bodenerosionen erfolgen und in der Folge Tiere sterben und Landschaften können veröden werden. Bildquelle: Unternehmen.

 

 

 

 

 


 

Geldanlage Wasser: Wasserversorger Copasa

In Wasser investieren, Beispiel 4: Copasa

 

Copasa ist der drittgrößte Wasserversorger Brasiliens. Er versorgt die Menschen im Bundesstaat Minas mit sauberem Frischwasser und entsorgt deren Abwässer. Die Verlustrate an Wasser in den Rohren Copsas nimmt kontinuierlich ab, finanzschwache Menschen bekommen bei niedrigem Wasserverbrauch Nachlässe, beim Schutz von Wasserresorvoiren werden Menschen mit einbezogen. Copasa gilt landesweit als vorbildlicher Versorger. Bildquelle: Unternehmen.

 

 

 

 

 


 

In Wasser investieren: Coway

In Wasser investieren, Beispiel 5: Coway

 

In vielen Ländern der Erde ist das Trinkwasser aus dem Wasserhahn nicht zum Trinken geeignet. Erst durch private Wasseraufbereitungsanlagen, die Verunreinigungen beseitigen, Rückstände chemischer Verbindungen und Mikroorganismen heraus filtern, wird es genießbar.   Genau solche Wasseraufbereitungsanlagen bietet Coway an, meist als Mietkauf. Darüber hinaus stellt Coway auch Bidets und Systeme zur Luftreinigung her, mit denen im privaten Bereich Staub, Tierhaare, Pollen oder Bakterien aus der Luft gefiltert werden können. Bildquelle: Unternehmen

 

 

 

 


 

 

Man sieht also deutlich, wie breit gefächert die möglichen Anlageziele im Bereich Wasserinvestment sind. Wasser ist ein Querschnittsthema, das in den unterschiedlichsten Industrien angesiedelt ist. Viele unterschiedliche Branchen, in unserem Beispiel auch die Wald-Branche oder der nachhaltige, soziale Wohnungsbau, tragen zu einem sinnvollen und zukunftsweisenden Umgang mit dem wichtigsten Stoff unserer Erde bei, dem Wasser. Die oben genannten Einzelbeispiele sind übrigens entnommen aus dem Ökoworld Water for Life, einem interessanten nachhaltigen Wasser Fonds. Er ist in unseren Wasser-Musterdepots mit Ethik-Filter auch vertreten. Für mehr Informationen zu unseren Musterdepots für Wasserinvestments klicken Sie einfach auf diesen grünen Button:

 

 

 

 

In Wasser investieren: so geht's

 

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Was macht Investmentanlagen nachhaltig?

Donnerstag, 31. Oktober 2013

Nachdem ich mich nun immer länger mit nachhaltigen Geldanlagen bei dem Unternehmen Grünes Geld beschäftige, kam neulich in einem Kundengespräch die Frage auf: Was macht Investmentanlagen eigentlich nachhaltig ? Ich habe für Sie in diesem Bereich recherchiert und möchte Ihnen dazu folgende Informationen geben.

 

 

Young plant growing in sunshine

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Etwa 40 Fondsgesellschaften bzw. Tochtergesellschaften haben nachhaltige Fonds lanciert. Nachhaltige Fonds setzen sich aus Wertpapieren von Unternehmen zusammen, die nachhaltig arbeiten. Bei nachhaltigen Investmentanlagen gibt es fünf Oberkategorien:

 

1. Kategorie Best in Class: Fonds die ihr Portfolio nach dem „Best in Class“ Ansatz zusammenstellen investieren in Unternehmen, die in ihren Branchen im Bereich Nachhaltigkeit zu den Führenden zählen. Es können auch Branchen vorkommen, von denen man im ersten Moment keine Nachhaltigkeit erwartet, z.B. Mineralöl-und Automobilindustrie. Denn mit gezieltem Investment auch in diesen Branchen lässt sich viel erreichen – oftmals sogar überdurchschnittlich viel im Vergleich zu Branchen, die ohnehin wenig Schadstoffausstoß verursachen. Beim Best in Class Prinzip geht es darum, die Umweltbesten einer Branche durch die Hereinnahme in Nachhaltigkeitsfonds zu fördern. Bei der Rendite bewährt sich diese Auswahl oftmals, da diese Firmen kostengünstiger produzieren, ihre Produkte sich besser verkaufen und die Firmen erfolgreicher sind.

 

2. Kategorie Ethikfonds: hier wird ganz besonders darauf geachtet, wie sich ein Unternehmen gegenüber seinen Mitarbeitern verhält und inwieweit es gesellschaftliche Verantwortung übernimmt. Geschäftsfelder wie Rüstung, Alkohol und Tierversuche werden ausgeschlossen.

 

3. Kategorie Umweltfonds: ist  ein Oberbegriff und ein Synonym zu Ökofonds. Hier geht es vorwiegend um Unternehmen die im Umweltbereich tätig sind, z.B. Recycling oder Wasseraufbereitung, Abfallentsorgung und auch saubere Technik anbieten, wie Windanlagenbauer.

 

4. Kategorie Eneuerbare Energie-Fonds: investieren in Aktien aus dem Bereich erneuerbare Energien z.B. aus den Sektoren Wind-oder Solarenergien und Biomasse. Sie schließen Firmen mit Kernkraft oder fossilen Brennstoffen aus.

 

5. Ausschlusskriterien / Blacklist: die einfachste und auch sehr häufig verwendete Oberkategorie ist es, von vorneherein bestimmte Branche komplett auszuschließen – z.B. Rüstungs- oder Ölkonzerne. Häufig wird die Blacklist kombiniert mit der Best-in-Class Strategie.

 

Sollten auch Sie sich in der Zukunft für nachhaltige Investmentanlagen interessieren, fragen Sie dann einfach mal nach und schauen genauer hin. Legen auch Sie ihr Geld für eine bessere Zukunft an.  Eine Übersicht speziell so zusammengestellter Musterdepots finden Sie in unserer Kategorie Vermögensaufbau.

 

 

Sichere Geldanlage 2013 – Teil 1 Aktien und Aktienfonds

Mittwoch, 23. Januar 2013

Trotz aller Krisen in Europa und einer insgesamt schwachen Weltwirtschaft war 2012 ein gutes Jahr für nachhaltige Anleger. Grüne Aktien, Anleihen oder Projekte entwickelten sich prächtig. Doch wie wird 2013 – auf was sollten nachhaltige Anleger setzen, wenn sie eine sichere und trotzdem rentable Geldanlage wünschen?

Lesen Sie in meiner kleinen Serie den Ausblick auf die 5 wichtigsten Anlageklassen grünen Investments. Bedenken Sie dabei immer die goldene Regel jeder Geldanlage: niemals alle Eier in einen Korb legen, sondern das Geld immer verteilt anlegen. Das gleicht Schwächen einzelner aus und erhöht die Sicherheit ganz wesentlich.

 

Teil 1 – Aktien und Aktienfonds
Teil 2 – Anleihen und Anleihefonds
Teil 3 – Lebens- und Rentenversicherungen
Teil 4 – Immobilien und Immobilienfonds
Teil 5 – Sachwerte wie Gold, Holz oder Windkraft

 

Teil 1: Aktien und Aktienfonds, ethisch-ökologische Aktienfonds

 

Bei Aktien ist eine wichtige Lebensweisheit zu beachten: fast alles in der Welt läuft zyklisch. So wie auf Regen Sonne folgt, wie auf auf Streit Versöhnung folgt und folgt auf eine Wirtschaftskrise ein Aufschwung. Genauso wechseln sich auch an der Börse steigende und fallende Kurszyklen ab. Glücklicherweise ist es an den Aktienmärkten so, dass die Abschwungphasen kürzer und kleiner sind als die Aufschwungphasen – so kommen die langfristig guten Gewinne zustande.

 

Das Jahr 2012 war ein gutes Aktienjahr. Die folgende Grafik zeigt, wie sich die nachhaltigen Aktienmärkte in 2012 weltweit entwickelten:

 

Chart-Darstellung Dow Jones Sustainability Indizes Europa, Asien, Amerika und Welt.

Dow Jones Sustainability Index: in allen wichtigen Märkten kräftige Gewinne in 2012 (Quelle: onvista.de)

 

2012 war also ein sehr gutes Jahr für nachhaltige Aktien und nachhaltige Aktienfonds. Da das Jahr zuvor, 2011, ein durchwachsenes Jahr mit Verlusten war, droht noch keine Kurskorrektur aus zeitlicher Sicht.

 

Das andere wesentliche Kriterium ist, ob Geld in die Aktienmärkte fließt. Wichtigstes Kriterium: steigen die allgemeinen Zinsen, fließt Geld eher ab; fallen die allgemeinen Zinsen, fließt Geld eher in die Aktienmärkte zu. Die Zinsen befinden sich aktuell auf historisch niedrigem Niveau, so dass höchstens eine Zinssteigerung in Frage käme. Allerdings sind sich derzeit nahezu alle Experten einige, dass das Zinsniveau niedrig bleiben muss, da sonst die hoch verschuldeten Länder Südeuropas oder auch die führende Wirtschaftsnation USA, zu hohe Zinszahlungen für die Staatsanleihen zahlen müssten. Man kann also sagen, dass 2013 ausreichend Geld für die Aktienmärkte zur Verfügung stehen sollte.

 

Bleibt noch die Frage, ob Aktien derzeit eher günstig oder eher teuer sind. Auch hier droht keine Gefahr, denn die Gewinne der Aktien im Verhältnis zu Ihren Aktienkursen sind weiterhin auf normalem Niveau, von einer Überhitzung kann nicht die Rede sein  (so  z.B. der größte Vermögensverwalter der Welt, Blackrock).

 

Könnte es trotz der positiven Anzeichen zu einem Kurseinbruch an den Börsen kommen? Ja, denn die Aussichten sind derzeit so eindeutig positiv, dass nahezu jeder von einem guten Aktienjahr 2013 ausgeht. Und genau das ist häufig ein Indikator für sich ändernde Vorzeichen; für fallende Märkte!

 

Trotzdem bleibt mein Fazit: 2013 wird ein gutes Aktienjahr, auch und ganz besonders für nachhaltige Aktien. Denn Nachhaltigkeit ist wichtig und sorgt für eine gesunde Entwicklung langfristig orientierter, nachhaltiger Unternehmen. Die Kursentwicklung folgt dieser Entwicklung dann zwangsläufig.

 

Innerhalb der wichtigsten Kategorien für nachhaltige Aktien sehen wir die Entwicklung wie folgt:

 

Wasserinvestments: Bleiben attraktiv und werden besser als der Weltaktienmarkt abschneiden.

Holzinvestments: Hatten mit +22,% in 2012 ein sehr gutes Jahr. Auch hier die Prognose: Überperformance gegenüber den Standard-Aktienmärkten.

Mikrofinanz: Bleibt das ruhige, kontinuierlich steigende Investment mit 2-4 Prozent Gewinn pro Jahr.

Erneuerbare Energien (Sonne-Musterdepots):  Wegen dem Niedergang der Solar-Hersteller in Europa weiterhin schwer einzuschätzen. Talsohle könnte durchschritten sein.

Klimaschutz: Enthalten neben Erneuerbare Energien Unternehmen auch Wärmeschutz oder Infrastrukturanbieter. Wohl auch in 2013 die bessere „Erneuerbare Energien“ Variante.

Nachhaltiger Vermögensaufbau (Wachstums-Depots): Die Alleskönner unter den Musterdepots bieten in den Abstufungen Sicherheit, Standard und Wachstum Zuwächse in der Größenordnung wie 2012.

 

 Nächster Teil:    Teil 2 – Anleihen und Anleihefonds 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker

Verfasser des Beitrages

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: “Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.” Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

UN Klimakonferenz Doha: Was glauben Sie, wie es endet?

Dienstag, 27. November 2012

„Das aktuelle Tempo des internationalen Klimaschutzes ist absolut unzureichend, um das angestrebte Zwei-Grad-Ziel tatsächlich zu erreichen“, so Bundesumweltminister Altmaier vor der am 26. November begonnen UN Klimakonferenz in Doha (Katar). Trotzdem treffen sich die 194 Teilnehmerstaaten im Land mit dem höchsten Pro-Kopf-Ausstoss an Treibhausgasen weltweit.

 

Bau-Boom, hoher CO2-Ausstoß, Klimakonferenz: Doha in Katar

Schreckliches Negativbeispiel: Doha verschwendet Energie wie kein anderes Land der Erde (höchster CO2 Ausstoß pro Kopf weltweit) und ist nun Gastgeber für die Klimakonferenz der UN.

 

 

Seit den Fehlschlägen der vergangenen Klimakonferenzen sind die Erwartungen niedrig. Es ist leider schon ein Erfolg, dass diese Konferenz überhaupt statt findet. Es geht um 2 Hauptpunkte:

 

 

1.) Internationaler Klimaschutz 2013 bis 2020

 

 

2.) Fahrplan für den Klimaschutzplan ab 2020

 

 

Die Chancen auf gute Ergebnisse und eine Einigung sind jedoch niedrig – obwohl Hurrikan Sandy auch beim zweitgrößten Klimasünder USA die Menschen wachgerüttelt und auf die Klimaveränderung aufmerksam gemacht hat. Auch ist die arktische Eisfläche 2012 nur noch halb so groß wie 1972. Die Treibhausgas Emissionen sind seit 2000 schon wieder um ca. 20% gestiegen. Und die Weltbank warnt: selbst für den Fall, dass die Industrieländer ihr Verpflichtungen einhalten würden, ist bis zum Ende des Jahrhunderts mit einer Erwärmung um 3,5 bis 4 Grad zu rechnen.

 

 

Der jahrezehntelange Haupt-Sünder USA macht aktuell 20% der globalen Treibhausgas-Emissionen aus, wurde aber von China mit 25% auf Platz 2 verdrängt. Dort wird der Energiebedarf weiterhin zu ca. 2/3 mit Kohle gedeckt.

 

Was sind Ihre Erwartungen an die Klimakonferenz – was glauben Sie welche Ergebnisse erzielt werden? Sagen Sie uns Ihre Meinung:

 

Die Umfrage ist am 07.12.2012 abgelaufen. Hier geht es zur Auswertung.

Warum Sie Ihr Geld niemals einer Bank geben sollten

Donnerstag, 26. April 2012

Erinnern Sie sich noch an Ihren ersten Kuss? Ich meine nicht den von Ihrer Mutter, nein, den ersten Kuss Ihres Freundes oder Ihrer Freundin. Wie war das? Wie hat es sich angefühlt? Jeder hat andere Erinnerungen daran, aber sicherlich war das aufregend, neu, und vor allem, sehr real und intensiv.

 

Jetzt stellen Sie sich bitte einmal vor, dass das Gesundheitsministerium einen Erlass heraus bringt. Weil die Infektionsgefahr durch Küssen so groß ist, werden Küsse nur noch über ein Medium ausgetauscht. Das Medium ist eine dem menschlichen Mund nachempfundene Gummi-Attrappe. Man küsst das Medium, reinigt es, und lässt dann den Partner küssen. Hygienisch ein Meilenstein und es wird letztlich das gleiche erreicht.

 

Nur, wie wäre dieses Küssen über ein Medium? Sinnlos und gefühllos meinen Sie, nicht direkt und nicht real? Sie meinen, man würde das Wichtigste dabei verlieren, auch wenn man das Risiko einer Infektion einginge?

 

Nun, genau so ist es, wenn Sie Ihr Geld einer Bank geben. Denn die Bank ist wie das oben beschriebene Medium. Die Wirtschaft braucht Geld um investieren zu können – das ist jedem klar. Dieses Geld kommt von uns, den privaten Haushalten. Und wir, die privaten Haushalte und Geldanleger, sollten unser Geld besser direkt den Unternehmen geben – statt es erst noch über das Medium „Bank“ zu leiten. Denn durch die Bank passiert das Gleiche wie bei der oben erwähnten Gummi-Attrappe:  Sie macht die Sache uninteressant!

 

Das Wesentliche, das natürliche Interesse der privaten Geldanleger, sind die Renditen auf das eingesetzte Kapital. Und wenn der private Kapitalanleger das Geld direkt den Unternehmen leiht, z.B. in Form von Anleihen oder Sachwertbeteiligungen, dann erhält er die natürlichen Kapitalrenditen, die die Unternehmen bereits sind, zu zahlen – zur Zeit zwischen 5% und 9%. Wenn er allerdings das Geld der Bank gibt, damit diese dann Kredite an die Unternehmen vergibt, sieht die Sache ganz anders aus. Er erhält von seiner Bank Zinsen von 1% bis 3% und die Bank erhält die hohen Zinsen von 5% bis 9%. Im fehlt also, wie beim Kuss, das Wesentliche.

 

 

 

Für den Anleger uninteressant: Banken - sie kosten ihn nur Geld

Die Banken kosten den Anleger richtig viel Geld. Statt dessen kann er die Banken umgehen und sich selbst die höheren Renditen sichern.

 

 

Deshalb: Geben Sie niemals Ihr Geld einer Bank! Investieren Sie direkt in die Unternehmen und Staaten, die das Geld brauchen. Damit erzielen Sie die besseren Ergebnisse – wie bei einem echten Kuss!

 

Dabei war das System mit den Banken bis vor ca. 10 bis 15 Jahren noch weitgehend in Ordnung. Die Bank brauchte einen gewissen Gewinnanteil, um  ihre Kosten zu decken und die Ausfälle abzufangen. Aber mittlerweile ist das Gefüge vollkommen durcheinander geraten, die Banken legen eine Selbstbedienungsmentalität an den Tag. Ein Commerzbank-Vorstand erhält durchschnittlich 1 Million € Gehalt (Quelle: Vorstandsvergütungsstudie), ein Deutsche Bank Vorstand im Durchschnitt sogar 6,5 Millionen € pro Jahr. Ein Vorsitzender wie Josef Ackermann kam 2011 auf 8,987 Millionen Euro. Von den unnötig hohen Bank-Türmen in der Frankfurter City, reine Prestige-Objekte, ganz zu schweigen.

 

Der private Anleger sollte sich also hüten, sein Geld einer Bank zu geben. Investieren Sie direkt – z.B. über Beteiligungen an Erneuerbare Energien Projekte oder über die Kapitalmärkte. Aus den mageren ca. 1%  werden so schnell 5% oder mehr. Um Risiken zu umgehen, gilt die eiserne Regel: Streuen, sonst rutscht man aus! Legen Sie Ihr Geld also breit gefächert an, so dass auch mögliche negative Entwicklungen in einzelnen Anlagen ihrem Gesamt-Portfolio nichts anhaben können.

 

 

 

Schon ab Anlagebeträgen von 500 € können sie es auf Dutzende Unternehmen verteilen (wie das geht lesen Sie im entsprechenden Glossar-Eintrag) und sich damit die gewünschte Sicherheit holen.

 

Wer direkt in Investitionsprojekte anlegen will, sollte sich auf jeden Fall die Perle der Erneuerbaren Energien Geldanlagen ansehen: die Solarfonds. Dort gibt es überdurchschnittliche Erträge von 7 bis 8 % pro Jahr bei eine mit staatlicher garantierten Einspeisevergütungen. Sehr verlockend …

 

 

 

Elite-Universität Harvard: Vorsprung nachhaltiger Firmen 4,8 Prozent pro Jahr

Dienstag, 14. Februar 2012

Seit langem gibt es die Frage, ob nachhaltige Kriterien beim Investieren eher Rendite kosten oder eher zusätzliche Rendite generieren. Die berühmte US-Eliteuniversität Harvard hat nun eine Untersuchung zu genau diesem Thema veröffentlicht, wie die Financial Times Deutschland heute berichtet.

 

Die Forscher haben dazu 180 internationale Aktiengesellschaften untersucht. Dabei hat sich eine Gruppe explizit ethisch-ökologisch ausgerichtet und verhalten, während die andere Gruppe normal agierte.

 

Nachhaltigkeit ist gut für Natur, Mensch und den Geldbeutel

Hardvard-Universität: langfristig bringt Nachhaltigkeit bis zu 4,8 Prozent mehr Rendite pro Jahr

Ein erstes Ergebnis: Bei nachhaltig agierenden Firmen ist eine stärkere Ausrichtung auf Langfristigkeit festzustellen, z.B. in ihren Geschäftsberichten oder Ausblicken. Das ist die Basis der Überrendite.

 

Im untersuchten Zeitraum von 1993 bis 2010 haben dabei die nachhaltigen Unternehmen eine Mehrrendite von 2,3 Prozent pro Jahr erzielt – wenn man alle Aktien gleich gewichtet. Wenn man, wie z.B. im DAX üblich, die Marktkapitalisierung berücksichtigt, haben Sie sogar 4,8 Prozent pro Jahr mehr erzielt.

 

Wenn bestimmte Zusatzkriterien berücksichtigt werden wird der Vorsprung noch deutlicher. Das ist zum einen bei Firmen nahe am Endverbraucher. Das erklären die Harvard-Wissenschaftler mit der größeren Beachtung, die Privatleuter diesen Themen schenken im Vergleich zu Unternehmen oder Regierungen.  Zum anderen erreichen stark von Marken oder Reputation getriebene Wettbewerbszweige ebenfalls weitere Überrenditen durch Nachhaltigkeit. Und ein dritter Wirtschaftszweig sind nachhaltig ausgerichtete Unternehmen wenn sie stark vom Einsatz natürlicher Ressourcen abhängig ist. Hier könnten die Öffentliche Meinung über Förderung und Verbrauch von Ressourcen eine Rolle spielen.

 

Eine Einschränkung dieser positiven Nachricht gibt es jedoch. Die Ergebnisse der Studie gelten nur für langfristig orientierte Investitionen. Kurzfristig kann es erhebliche Abweichungen zu den Ergebnissen geben. Aber Nachhaltigkeit und Langfristigkeit gehören ohnehin zusammen – Zocker sind für nachhaltige Investments wenig geeignet.

 

Wer von der Überrendite nachhaltiger Investments profitieren möchte, sollte sich unsere Musterdepots für Vermögensaufbau genauer ansehen:

 

– höchste Sicherheit, gute Rendite: Einmalsparen Sicherheit 2000+ Ethik

– sehr gute Sicherheit , sehr gute Rendite: Einmalsparen Standard 2000+ Ethik

– gute Sicherheit , höchste Rendite: Einmalsparen Wachstum 2000+ Ethik

Fukushima: Erstmals Journalisten vor Ort

Montag, 14. November 2011

Wie die FDT in Ihrer heutigen Ausgabe berichtet, hat die japanische Regierung erstmals Journalisten zu dem am 11. März 2011 verunglückten Atommailer in Fukushima gelassen. 36 Journalisten durften am Samstagabend per Bus zu dem Unglücksreaktor, 35 davon Japaner. Der einzige Platz für einen ausländischen Journalisten wurde verlost. Ein Mitarbeiter der Martin Fackler von der New York Times war der glückliche. Er teilte seine Eindrücke mit den anderen.

 

Bild vom Reaktor am 18. März 2011

Fukushima: Die Explosionsschäden sind nichts im Vergleich zu den Strahlenschäden

Und diese Eindrücke zeigen im Zeitraffer, was Atomkraft bedeutet: auf der Fahrt zum Meiler säumen Geisterstädte die Straße, das Strahlenmessgerät zeigt kontinuierlich höhere Werte an. Beim Ausgangspunkt, dem J-Village, Japans größter Sportanlage und gleichzeitig Hauptquartier der Krisenmanager, zeigt es 0,45 Mikrosievert an. An der Grenze zum Sperrgebiet sind es schon 0,7 Mikrosievert. 1,5 Mikrosievert sind es dann in Tomioka, dem ehemaligen Besucherzentrum für die Fukushima AKW’s. Fünf Kilometer südlich der Unglücksreaktoren ist der Wert dann so hoch, dass das Messgerät nur noch piepst. Die Atemschutzmasken werden den Journalisten ausgegeben, als der Wert auf 6,7 Mikrosievert gestiegen ist. Am Tor zum AKW-Gelände sind dann 20 Mikrosievert erreicht – aufs Jahr gesehen 175 Millisievert, das 8-fache der Evakuierungsgrenze. Je nach Punkt auf dem Gelände werden sogar extreme 300 Mikrosievert erreicht.

 

Auf dem Gelände bietet sich weiterhin ein Bild des Schreckens. Tsunami und Reaktorexplosionen haben zertrümmerten Stahlbeton, zerknautsche Lastwagen, zerfetzte Rohre und aufgebrochene Straßen hinterlassen. Die Aufräumarbeiten gehen sehr schleppend voran, denn die täglich 3.200 Helfer müssen sich vor der Strahlung so gut wie möglich schützen.

 

Konkret ist bisher nur der Reaktor 1 von einem provisorischen Gebäude umschlossen. In den Reaktor 3 kann man sogar noch hineinschauen. Wasserstoffexplosionen hatten nach der Katastrophe Reaktor 1 und Reaktor 3 zerstört sowie ein Loch in Reaktor 4 gerissen.

 

Ebenfalls am Samstag war der Minister für die Atomkrise und Umweltschutz, Goshi Hosono, auf dem Gelände. In einer Ansprache für die Mitarbeiter zeigte er sich mit dem Fortschritt sehr zufrieden: „Die Daten zeigen, dass die Reaktoren zweifellos stabilisiert worden sind.“ Den Xenon Fund von Anfang November (wir berichteten im Blog über den Fukushima-Fund) hält er für harmlos. Das Gas sei nicht bei einer Kernspaltung, die der Beweis für die weitergehende Kernschmelze wäre, entstanden, sondern stamme von Curium, einem Metall, das in Atomreaktoren entsteht und sich leicht spaltet. Er muss allerdings zugeben: ganz sei die Gefahr noch nicht gebannt.

 

Wenn der Kraftwerksbetreiber Tepco garantiert, dass die Temperatur in den Meilern unter 100 Grad Celcius bleibt, kann die Regierung die 2. Stufe der Rettungsarbeiten abschließen zu können. Das soll bis Ende des Jahres geschafft sein. Auch die schwer erreichbaren Reaktoren 1 und 3 werden offensichtlich bereits gekühlt. Diese sind in die äußere Reaktorschutzkammer hineingeschmolzen. Der genaue Zustand ist aber nach Auskunf von Hosono nicht bekannt.

 

Trotz aller positiver Zwischenmeldungen: der Gau zeigt die nicht tragbaren Gefahren der Atomkraftwerke. Und auch die immer noch positiv eingestellten japanischen Politiker müssen zugeben, dass erst in 30 Jahren die Fukushima-Reaktoren endgültig abgebaut werden können.

 

Weiterhin sind wir alle gefragt, um die tödlichen Atomkraftwerke weltweit zu minimieren und zur endgültien Ruhe zu bringen. Deutschland geht den Weg und schaltet ab. Aber damit ist nur der 1. Schritt getan. Solange irgendwo auf der Welt noch AKW’s laufen, ist die Gefahr nicht gebannt. Von den über Tausenden von Jahren strahelnden Abfällen ganz zu schweigen. Wir müssen also weiter machen. Ein wichtiger Schritt: geben Sie ihr Geld nicht an die Atom-Konzerne. Denn wer auf der normalen Bank anlegt, tut das. Das Geld fließt an die Konzerne wie Tepco, natürlich ohne dass dies der Anleger direkt erfährt.

 

Es ist deshalb die wichtigste Aufgabe jeden Geldanlegers, sich um die Verwendung seiner Mittel zu kümmern. Erneuerbare Enerige statt Atomkraft, Mikrofinanz-Hilfen statt Kinderarbeit, Wasser-Gewinnung statt Umweltverschmutzung. Gute Umweltfonds und Ökofonds leisten genau das. Und wer noch gezielter investieren möchte, solle Windfonds und Solarfonds betrachten. Die lohnen für die Umwelt und für den Geldbeutel gleichermaßen.

 

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Unser Tipp für eine garantiert atomkraftfreie GeldanlageSunAsset 3

 

Projekt SunAsset 3
Laufzeit 8 Jahre
Mindestanlagesumme 10.500 Euro
Rendite 2012 – 2016: 7,00%
2017 – 2018: 8,00%
2019: 119,30%
Besonderheit – Attraktive Ausschüttungen durch staatliche Einspeisevergütung
– Sehr kurze Laufzeit von nur 8 Jahren- Sie fördern aktiv den Umstieg auf erneuerbare Energieträger

 

 

 


 

Aquila HydroPOWERINVEST II

Montag, 07. November 2011

Die ursprünglichst Form der erneuerbaren Energien ist nach wie vor die wohl attraktivste Form. Sie funktioniert technisch sehr einfach, es gibt Anlagen die seit mehr als 100 Jahren in Betrieb sind. Sie funktioniert ohne irgendwelche Abfälle. Und: sie ist grundlastfähig, das heißt der erzeugte Strom ist nicht von Wind oder Sonne abhängig. Die Produktion funktioniert rund um die Uhr – 24 Stunden lang sehr gleichmäßig.

 

fischtreppe eines Projektes des Teams vom HydroPOWERINVEST

Auch an die Fische wird gedacht: "Fischtreppe" in einem Vorgänger-Projekt des Teams des HydroPOWERINVEST II

Sie ahnen schon um was es geht: die Wasserkraft. Bewährte Trubinen erzeugen aufgrund der kinetischen Enrgie des Wassers von Flüssen kontinuierlich Strom Die Intergration in die Natur erfolgt sanft, Fische können mit sogenannten Fischtreppen die Kraftwerke umgehen.

 

Bei all den Vorteilen fragt man sich, weshalb nicht viel mehr auf Wasserkraft gesetzt wird. Die Antwort ist einfach: zumindest in Deutschland ist das Potenzial für Wasserkraftwerke nahezu ausgereizt. Trotzdem gibt auch Möglichkeiten in die beste Erneuerbare Energie zu investieren: nämlich in Südosteuropa, primär in der Türkei. Denn dort gibt es weiterhin Möglichkeiten, Wasserkraftwerke mittlere Größe zu errichten.

 

Das kommt übrigens auch Deutschland zu Gute. Denn die europäischen Stromnetze sind vernetzt. Der saubere Strom der Wasserkraftwerke in der Türkei trägt somit zur generellen Einspeisung in Europa bei – und je mehr nachhaltig erzeugter Strom in das europäische Verbundnetz fließt, umso weniger Atom- oder Kohlestrom muss erzeugt werden. Aber auch in der Türkei selbst ist der Bedarf enorm. Schließlich wächst das Land mit der Geschwindigkeit Chinas. Damit wächst auch der Strombedarf.

 

Der neue Erneuerbare Energien Fonds Aquila HydroPOWERINVEST II sammelt nun Geld für den gezielten Aufbau von Wasserkraft-Kapazitäten in Südosteuropa ein. Ein erstes Investitionsobjekt in der Türkei steht bereits fest, bis zu 16 weitere Wasserkraftwerke hat sich der Umweltfonds bereits reservieren lassen. Es liegt in der Natur der Sache, dass eine nachhaltiges Investment in Wasserkraft keine kurzfristige Spekulation ist – die Laufzeit des Ökofonds ist auf 20 Jahre ausgelegt. Allerdings können die Anleger nach 10 Jahren gemeinsam entscheiden, ob sie die Wasserkraftwerke veräußern und den HydroPOWERINVEST II auflösen möchten.

 

Auch die kalkulierten Renditen sind attraktiv. Bei planmäßigem Verkauf der Kraftwerke nach 20 Jahren stellt der Umweltfonds eine jährlich Rendite nach IRR von ca. 11% in Aussicht. Das ist der höchste Wert aller Erneuerbaren Energien Fonds aktuell. Dabei sind noch keine überproportionalen Strompreissteigerung über die nächsten 20 Jahre berücksichtigt, von denen so mancher Experte ausgeht. Natürlich gilt auch hier: höhere Renditen werden mit höherem Risiko erkauft. Im Gegensatz zu vielen undurchsichtigen Finanzwetten ist diese nachhaltige Investment jedoch gut greifbar und transparent.

 

 

 

Alle Informationen bei gruenesgeld24.de

3 wichtige Fragen über Solaranlagen an das Steinbeis-Institut

Montag, 29. August 2011

Steinbeis ist einer der glänzensten Namen in der deutschen Unternehmenslandschaft. An der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Industrie arbeiten 1.410 Angestellte, und 3.301 freie Mitarbeiter und insgesamt 689 Professoren im High-Tech Bereich.

 

Die Grünes Geld GmbH als führendes Portal für Erneuerbare Energien Fonds, Solarfonds und Umweltfonds in Deutschland beleuchtet seit vielen Jahren auch den Bereich Solaranlagen.

 

Porträt Herr Peterhänsel von Steinbeis

Stellte sich unseren Fragen: Tom Peterhänsel, Projektleiter von Steinbeis

Wir sind deshalb sehr glücklich Herrn Peterhänsel als Experten von Steinbeis für unsere 3 Fragen, heute in Bezug auf Solaranlagen, gewonnen zu haben.

 

Grünes Geld: Was sind die typischen Fehler, die Sie immer wieder in der Praxis bei der Planung und Durchführung von Solarprojekten stoßen?

 

  1. Oft fehlt die verursachergerechte Risikoverteilung: Im Risikofall leiden Investoren.
  2. Technisch: Anlagenverschaltung, Schlechtanpassung Leistungsverhältnis Wechselrichter/Panels, Befestigungssysteme nicht optimal auf Anwendungsfall gewählt, unnötig lange Kabelwege. Langfristig wirkende Installationsfehler.
  3. Immer wieder unvollständiger Investitionshorizont
  4. Nicht beachtete Umwelteinflüsse (zB durch Industrie oder Landwirtschaft)
  5. Scheindächer, Blitzschutz vs. Versicherung, Güte des betriebsnotwendigen Standorts…
  6. Unzureichende Fernüberwachung

 

Grünes Geld: Auf welche 3 Punkte würden Sie als Investor bei einem Solarpark immer achten?

 

  1. Unfinanzierte Rendite des Projekts zum Vergleich mit Sekundärmarkt-Wertpapieren.
  2. Zweifelsfreie Bonität für Produkt- und Herstellerhaftung des technischen Inventars
  3. Vertragliches Universum für Beschaffung, Betrieb und Verbleib schlägt den Marktvergleich

 

Grünes Geld: Welche wichtigen Entwicklungen bei den Solaranlagen können Sie sich in den nächsten 3-5 Jahren vorstellen?

 

  1. Überproportionale Preiserosion kann bisher unwirtschaftliche Standorte interessant machen
  2. Bedienung von Leistungsspitzen über Eigenverbrauch, Ausbau von Speichertechnologien für zeitlich entkoppelten Energieverbrauch (Fernziel: Smart-Grid-Lösungen)
  3. EEG 2012 wird umsichtiges Absatzmanagement (Stromverkauf: an wen?) begünstigen
  4. Verfügbare Netzkapazitäten können Engpass werden

Grünes Geld: Welchen Aufgaben geht das Steinbeis-Beratungszentrum Corporate Finance nach und wer sind Ihre Kunden?

 

  1. Steinbeis bewertet vorgelegte Projekte unter bankenrechtlichen Gesichtspunkten den Banken die Kreditfinanzierungen unabhängig von der Bonität der handelnden Personen zu ermöglichen.
  2. Auftraggeber für Projektbewertungen sind vornehmlich Banken, an der tatsächlichen Rendite interessierte Investoren oder Fondsentwickler, welche Rahmenfinanzierungsabkommen für die Absatzfinanzierung von PV-Anlagen anstreben.

 

Vielen Dank für das Gespräch.

 

Kontakt:

Tom Peterhänsel

Steinbeis-Beratungszentrum Corporate Finance

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Solaranlage in Italien geht wie geplant ans Netz

Montag, 29. August 2011

Der CHORUS CleanTech Portfolio Fonds ist ein nachhaltiger Fonds, in dem sich Anleger an Photovoltaik-, Wind- und Wasserkraftwerken gleichzeitig beteiligen können. Die Besonderheit an diesem nachhaltigen Investment ist die breite Streuung der Gelder auf ausgewählte Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien innerhalb Deutschlands und Europa.

 

Freiflächenanlagen in Italien - Profitieren Sie nicht nur von der Rendite

Zuletzt wurde durch den Emittenten bekannt gegeben, dass am 27. Juni eine in Deutschland errichtete Windenergieanlage und am 10. August eine Solaranlage in Italien erfolgreich ans Netz gegangen sind.

 

Anleger profitieren nicht nur von den Erträgen der Anlagen, sondern auch von der langjährigen Erfahrung des Initiators mit Erneuerbaren Energien. Im Vergleich zu anderen erneuerbaren Energie Fonds besteht in diesem Fall beispielsweise kein  Projektierungs- und Baukostenrisiko, da der Fonds Festpreisvereinbarung mit erfahrenen Partnern aushandelt.

 

Die Grünes Geld GmbH greift gerne auf diese Expertise zurück und bietet im Bereich der erneuerbaren Energien bzw.  Solarprojekte ebenfalls CHORUS Produkte an. Unser Tipp: Investieren Sie mit dem CHORUS CleanTech Solar 5 Italien in ausgewählte Solaranlagen.

 

 


 

Unser Tipp für ein nachhaltiges Investment im Bereich erneuerbare Energien: CleanTech Solar 5 Italien

 


Projekt CleanTech Solar 5 Italien
Laufzeit 8 Jahre
Mindestanlagesumme 10.500 EUR
Wertentwicklung bis 2015 jährlich: 7,25%bis 2016 jährlich: 8,00% 

bis 2018 jährlich: 9,00%

Besonderheit – investiert in schlüsselfertige Solarparks in Italien- Die italienischen Einspeisevergütungen, die ebenfalls auf 20 Jahre garantiert sind, gelten als besonders sicher- Sie helfen den Ausbau der erneuerbaren Energieversorgung zu unterstützen

 

Link zum CHORUS CleanTech Solar 5