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Monatssparen – Die einfache Art der Geldanlage

Freitag, 15. September 2017
Zusammenfassung: Sparen gilt als Tugend. Aber lohnt sich Sparen noch zu Zeiten des Niedrigzinses? Die Antwort lautet „jein“, denn Sparbuch & Co. haben in der Tat ausgedient. Dafür gibt es mittlerweile vielfältige Angebote, die monatliches Sparen attraktiv machen und gleichzeitig nachhaltig wirken.

 

 

Sparen hat teilweise an Glanz verloren.

Sparen oder nicht sparen – eine schwierige Frage in Zeiten des anhaltenden Niedrigzinses. Selten war es schwieriger, zwischen Vernunft und Spaß abzuwägen. Denn die alte Weisheit „Spare in der Zeit, dann hast du in der Not“, verliert sehr an Reiz, wenn das Ersparte am Ende weniger Wert ist als vorher. Schließlich ist die Motivation zur Sparsamkeit, für unvorhersehbare Situationen und das Alter vorzusorgen. Wenn Sparen allerdings bedeutet, heute zu verzichten und morgen dennoch wenig zu haben, dann muss Sparen neu gedacht werden.

 

Banken und Fondsgesellschaften bewerben seit je her regelmäßig ihre Sparangebote. Dennoch haben auch Ökonomen die vermeintliche Tugend Sparen durchaus kritisch gesehen. So erklärte der britische Ökonom John Maynard Keynes, dass Sparen zu einer Rezession führen kann, denn ohne Konsum werden weite Teile der Wirtschaft lahm gelegt. Dagegen steht die Ansicht, dass gespartes Geld bei den Banken im Wirtschaftskreislauf erhalten bleibt und so beispielsweise Kredite ermöglicht.

 

 

Sparen – schwierig aber erstrebenswert

Der deutsche Philosoph Immanuel Kant konstatierte, dass Sparsamkeit keine Tugend sei, denn zum Sparen gehöre weder Geschicklichkeit noch Talent. Kant würde sich jedoch wundern, wenn er heute eine Sparentscheidung zu treffen hätte, denn von Einfachheit ist seit einigen Jahren kaum noch etwas zu bemerken. Wer heute Geld sparen will, muss sich genau überlegen, wie das zurückgelegte Geld in einigen Jahren an Wert gewinnt und nicht verliert.

 

Allen Widrigkeiten zum Trotz, Sparen ist und bleibt ein Thema, dass die Deutschen bewegt und auch weiterhin als erstrebenswert gilt. Nicht umsonst ist Deutschland wahrscheinlich das einzige Land auf der Welt, in dem es mit rund 90 Millionen Lebensversicherungen mehr Policen gibt, als Einwohner. Denn Sparen vermittelt Sicherheit und Unabhängigkeit.

 

Dass Sparen so extrem unattraktiv geworden ist, kratzt entsprechend am Selbstbewusstsein einer gesamten Gesellschaft. Das Nachrichtenmagazin Der Spiegel ging gar soweit, deutschen Sparern zu unterstellen, dass sie ihr Geld schlichtweg ohne Zins und Verstand horten. Ein harsches Urteil, angesichts der mehr als zehn Millionen staatlich geförderter Riester-Verträge, die kaum Gewinn abwerfen – jedoch nicht ganz von der Hand zu weisen.

 

Was ist also zu tun? Der „Spiegel“ sieht  ein gesellschaftliches Problem, wenn immer mehr Menschen mit ihren Sparplänen scheitern und von der Altersarmut  bedroht sind. Entsprechend stehe die Politik in der Verantwortung.

 

 

Ein erfolgreicher Sparer – geht das überhaupt?

Erfolgreiches Sparen bedeutet, dass das zurückgelegte Geld nicht nur werterhaltend sondern auch wertsteigernd angelegt wird. Bedingt durch die anhaltende Niedrig- bis Nullzinsphase stehen Sparwillige jedoch vor einer neuen Herausforderung, denn mit dem einfachen Sparbuch ist es längst nicht mehr getan.

 

Sparplan statt planlos!

Auch der Vogelstrauß steckt nicht (immer) den Kopf in den Sand.

Dennoch sollten sich Sparer durch die komplexen Veränderungen im Finanzbereich nicht verunsichern lassen und den Kopf in den Sand stecken. Denn ein solider Sparplan ist auch ohne Wirtschaftsstudium möglich. Mit einem passenden und solide ausgearbeiteten Sparplan können die Einzahlungen individuell gestaltet werden, eben so, wie es das persönliche Budget und die aktuelle Lebenssituation zulässt.

 

Auch die Dauer des Sparens kann flexibel auf die individuellen Ziele angepasst werden. Soll das Sparvermögen beispielsweise für eine spätere Altersvorsorge dienen, ist eine langfristige Planung sinnvoll.

 

A und O eines soliden Sparplans ist die regelmäßige Einzahlung. Mit dem Sparguthaben werden unterschiedliche Fondsanteile erworben. Bei niedrigen Preisen im Markt werden mehr Anteile erworben, bei höheren Preisen wenige. Damit wir ein günstigerer durchschnittlicher Preis erzielt, als bei einem „Großeinkauf“.

 

 

Die goldenen Regeln des Sparens

Mit einem soliden Sparplan kann die Bildung von langfristigen Rücklagen losgehen. Dabei ist es jedoch auch wichtig darauf zu achten, dass der Plan den persönlichen Bedürfnissen und Möglichkeiten entspricht. Daher bei einem Sparvorhaben folgende Fragen vorab geklärt werden:

 

  • Erst Rücklagen bilden, dann Sparvermögen Aufbauen
    Wer gerade erst mit dem Sparen beginnt, sollte seine Pläne nicht unterbrechen, weil unvorhergesehene Anschaffungen gemacht werden müssen. Daher bietet sich die alte Faustregel an, drei Monats-Nettoeinkommen als Rücklage schnell verfügbar zu halten. Wenn diese Basis stimmt, kann mit dem langfristigen Sparen begonnen werden.

 

  • Wie viel Geld kann und will ich monatlich sparen?
    Sicher fällt das spätere Sparvermögen höher aus, wenn höhere Summen regelmäßig gespart wurden. Es ist jedoch auch nicht sinnvoll, sich im hier und jetzt in eine finanzielle Schieflage zu bringen.

 

  • Welche Summe soll erreicht werden?
    Ziele setzen und realistisch bleiben, lautet hier die Devise. Wie hoch das Sparvermögen in einigen Jahren ausfallen soll, ist allerdings von vielen individuellen Faktoren abhängig. Hier sollten sich Sparer ausführlich informieren, um beispielsweise Versorgungslücken zu ermitteln.

 

  • Wie lange wird gespart?
    Zeit ist ein wichtiger Faktor beim Sparen. Generell gilt hier die Faustregel, je früher mit dem Sparen begonnen wird, desto niedriger können die monatlichen Beiträge ausfallen um eine bestimmte Summe zu erreichen. Hier wirkt sich der Zinseszinseffekt positiv aus.

 

 

Keine Pauschallösung in Sicht

Wer diese Fragen für sich geklärt hat, steht noch vor einer weiteren Entscheidung: Welche Faktoren sind mir beim Sparen wichtig? Steht die Sicherheit im Vordergrund der Handlung oder das solide Wachstum des Sparvermögens. Oder eine Mischung aus Beidem. Wie auch immer ein one-size-fits-all-Lösung gibt es auch hier nicht.

 

Ein Produkte, das allen passt, gibt es selten.

 

Schade? – Eigentlich nicht, denn es gibt zwar keine Einheitslösung, wohl aber eine breite Palette an individuellen Möglichkeiten. Tipp: die meisten finden sich bei einer ausgewogenen Variante, unserem Musterdepot Balance wieder. Ab 5 Jahren Anlagedauer bei guter Sicherheit und interessanten Renditen im Bereich 4 bis 6 Prozent jährlich. Erfahren Sie mehr zum Musterdepot Balance.

 

 

Sicherheit in unsicheren Zeiten

Die Welt befindet sich in Bewegung, sichere Prognosen für die Zukunft werden immer schwieriger. Unter diesem Eindruck wünschen sich viele Sparer eine sichere Art der Geldanlage.

 

Hier bietet das Sicherheit Monatssparen von Grünes Geld eine gute Lösung. Das Konzept ist einfach und überzeugend. Monatlich werden mindestens 100 Euro im Musterdepot angespart. Die empfohlene Mindestlaufzeit beträgt drei Jahre.

 

Das Musterdepot Sicherheit Monatssparen basiert auf rund 500 nachhaltigen Wertpapieren (Festverzinsliche und Aktien). Durch die breite Streuung über mehrere Nachhaltigkeitsfonds ist das Depot besonders sicher aufgestellt. Das macht sich bei der jährlichen Rendite bemerkbar. In den vergangenen fünf Jahren hat sich dieses Depot mit durchschnittlichen 4,7 Prozent Rendite rentabel entwickelt.

 

Konkret bedeutet das, dass ein Sparer aus monatlichen 300 Euro über zehn Jahre hinweg mit einem Sparvermögen von mehr als 45.000 Euro (gemäß BVI-Methode) rechnen kann. Ein Ergebnis, das sich positiv von den Zinsergebnissen aus Sparbüchern und Tagesgeldkonten abhebt. Gleichzeitig verfügt das Monatssparen Sicherheit über eine hohe soziale und ökologische Wirkung.

 

 

Im Gleichgewicht bleiben

Ausgewogenheit – fair und beruhigend.

Wer spart, setzt generell auf Sicherheit. Wie stark jedoch das Sicherheitsbedürfnis ist, hängt vom Anlegertyp ab. Für viele Sparer ist daher der Mittelweg in der Tat der Weg, der zum einen ausreichende Sicherheit und zugleich auch eine profitable Rendite verspricht.

 

Hier bietet sich das Balance Monatssparen von Grünes Geld an. Auch hier beginnt die monatliche Sparanlage bei 100 Euro. Um die avisierte Rendite zu erreichen, empfiehlt sich eine Laufzeit von mindestens fünf Jahren, um den Zinseszins-Effekt optimal ausnutzen zu können. Es gibt jedoch keine vorgeschriebene Vertragslaufzeit, Sparer können jederzeit auf ihr Geld zugreifen oder über die empfohlene Laufzeit hinaus weiter sparen.

 

In den vergangenen fünf Jahren belief sich die Rendite im Musterdepot Balance Monatssparen auf durchschnittlich 7,8 Prozent. Wer also über zehn Jahre hinweg monatlich 300 Euro anlegt, kann mit einem Sparvermögen von rund 54.000 Euro rechnen.

 

Auch das Musterdepot Balance Monatssparen baut auf Nachhaltigkeit und kann eine hohe soziale und ökologische Wirkung für sich verbuchen. Das Geld wird dabei in einem Portfolio von mehr als 500 nachhaltigen Staaten und Unternehmen weltweit gestreut.

 

 

Wenn es etwas mehr sein darf …

Monatssparen ist einfach und bequem!

Monatssparen ist einfach und bequem. Wenn einmal der passende Sparplan gefunden wurde, läuft alles eigentlich wie von selbst. Dafür bleiben die Erträge aber auch hinter den Ergebnissen anderer Geldanlagen zurück? – Nicht unbedingt! Denn auch mit Monatssparen kann eine durchschnittliche Rendite von 8,9 Prozent erreicht werden.

 

Das Musterdepot Wachstum Monatssparen von Grünes Geld beispielsweise, setzt auf voll auf den Cost-Average-Effekt und nutzt diesen optimal aus, um mit einer längeren Laufzeit – empfohlen sind mindestens sieben Jahre – mögliche Schwankungen optimal auszugleichen.

 

Entsprechend verfügt das Musterdepot Wachstum Monatssparen über einen höheren Aktienanteil. Hier wirken Geduld und Erfahrung. Bei niedrigen Kursen werden viele Anteile gekauft, bei hohen wenige. Selbstverständlich kommen auch hier nur nachhaltige Staaten und Unternehmen zum Zug. Für eine gleichmäßige Wertentwicklung sorgt außerdem noch eine Beimischung festverzinslicher Wertpapiere.

 

Wer sich über zehn Jahre hinweg für einen monatlichen Sparbetrag von 300 Euro entscheidet, kann mit einem Sparvermögen von rund 57.000 Euro rechnen. Eine sehr gute finanzielle Rendite und zugleich ein positiver Beitrag zur ethischen und ökologischen Entwicklung der Welt.

 

 

Sparen – der bewusste Umgang mit Ressourcen

Wer spart, geht bewusst mit seinem Geld um und versucht, auch morgen noch über ausreichende finanzielle Mittel zu verfügen. Wer so an seine Zukunft denkt, sollte auch einen Schritt weiter denken und die globale Entwicklung mit in seinen individuellen Sparplan einbeziehen. Denn Monatssparen kann nachhaltig wirken. Auch nachhaltige Fonds mehren das Sparvermögen und setzen das Geld darüber hinaus da ein, wo es eine positive soziale, ökologische oder klimaschonende Wirkung zeigt.

 

Wer also mit gutem Gewissen und guten Ergebnissen sparen will, sollte auf die Angebote von Finanzdienstleistern zurückgreifen, die Erfahrung und Expertise aufweisen können, wie beispielsweise Grünes Geld. Das Unternehmen gehört zu den Pionieren der ethischen und ökologischen Geldanlagen.

 

Dabei greifen die Experten von Grünes Geld zum einen auf ihre umfangreiche Kenntnisse des Marktes für nachhaltige Geldanlagen zurück, zum anderen nutzen die Berater die umfangreichen Methoden wie beispielsweise Ausschlusskriterien („Blacklist“), Positivauswahl („Whitelist“) oder den Best-in-Class-Ansatz, bei dem in die nachhaltigsten Unternehmen einer Branche investiert wird.

 

Damit kann sichergestellt werden, dass Sparvermögen nicht durch Umweltzerstörung, Ausbeutung und Krieg erwirtschaftet wird. Genauso wichtig wie die Marktkenntnis ist aber auch die Menschenkenntnis. Daher ist eine Analyse der Kundenbedürfnisse eine essentielle Voraussetzung für die passende Lösung. Finden Sie mit uns Ihre passende Lösung und machen sie den Grünes Geld Test.

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Wie glücklich wollen wir sein?

Dienstag, 10. Dezember 2013

Vor kurzem wurde der sogenannte „Glücksatlas“ von der Deutschen Post für 2013 veröffentlicht. Dieser versucht darzustellen, wie glücklich die Deutschen sind. Gemessen wird die Lebenszufriedenheit anhand verschiedener Faktoren wie Arbeit, Einkommen, Gesundheit und Wohnsituation. Erstaunlicherweise scheint das Einkommen eine vergleichsweise geringe Rolle zu spielen, da die Länder auf den ersten Rängen nicht die finanziell stärksten Bundesländer sind. Und das, obwohl unser Glück doch so offensichtlich oftmals von materiellen Dingen abhängig zu sein scheint. Suggeriert uns die Werbung nicht ständig, dass wir zu unserem vollkommenen Glück die neueste Mode, die aktuellste Technik oder den exklusivsten Urlaub in die entlegensten Ecken der Welt benötigen? Um all das zu erreichen müssen wir allerdings vorher produktiv sein, müssen Wirtschaftswachstum generieren. Ohne Wachstum kein Konsum – ohne Konsum kein Wachstum! Klingt nach einem Hamsterrad, in dem wir stecken!

 

Betrachtet man sich mal die letzten Jahrzehnte genauer, dann fällt ganz deutlich auf, dass wir noch nie in einer so hochtechnisierten Umwelt gelebt haben wie heute. Das scheint auch unseren Lebensstandard anzuheben. Geräte, die unseren Alltag erleichtern haben in den letzten Jahrzenten die deutschen Haushalte erobert. Trotzdem scheinen wir immer weniger Zeit zu haben. Viele Menschen beschreiben ein Gefühl, sich ständig gehetzt zu fühlen, nicht mehr zur Ruhe kommen zu können. Die Rate der Burnout-Patienten war nie so hoch wie heute. Warum? Müssten wir nicht glücklich sein bei unserem verhältnissmäßig hohem Wohlstand?

 

Glück ist mehr als nur materieller Wohlstand (Foto: Petra Hegewald/pixelio.de)

Glück ist mehr als nur materieller Wohlstand (Foto: Petra Hegewald/pixelio.de)

 

Die Glücksforschung ist inzwischen ein anerkanntes wissenschaftliches Feld. Ziel dieser ist es herauszufinden, was Glück fördert oder hemmt, um daraus Empfehlungen für die Politik, Unternehmen und auch den Einzelnen herausgeben zu können – wie zum Beispiel die Erkenntnis, dass in westlichen Ländern nicht ein „Mehr“ an materiellen Gütern, sondern ein „Mehr“ an sozial wertvollen Kontakten, ein Miteinander und Menschlichkeit das Glück und die Lebenszufriedenheit erhöhen. Diese Erkenntnis spielt Wirtschaftspolitisch in den meisten Ländern leider keine Rolle. Hier dominiert in der Regel die reine Fixierung auf das Wirtschaftswachstum, gemessen an der Wachstumsrate des Bruttoinlandsprodukts. Lediglich das kleine Königreich Bhutan hat für als Indikator für sein Land das Bruttonationalglück vorgegeben. Hierzu Klaus Zimmermann (ehemaliger Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschun in Berlin): „Wir wissen aus der Glücksforschung, dass reiche Nationen, wenn sie reicher werden, nicht unbedingt glücklicher werden. Wir gewöhnen uns an das, was wir erreicht haben.“. Und so scheint es auch zu sein. War es vor noch 10 Jahren längst nicht die Regel, überhaupt ein Mobiltelefon zu besitzen, bleibt heute nur noch die Frage, welches Smartphone wir benutzen. Wir sind satt!

 

Ein Anzeichen dafür ist, dass immer mehr Menschen aus diesem Kreislauf scheinbar ausbrechen wollen. Back to basic, Upcycling, Selbstversorgung, Postwachstumsökonomie – nur einige Stichworte. Immer mehr fangen an, das gängige System des ständigen Wachstums zu hinterfragen und entschleunigen sich selbst. „Selbstmachen“ ist wieder angesagt. Egal, ob es um den Anbau von Obst und Gemüse im eigenen oder im Gemeinschaftsgarten, das Nähen von Klamotten, oder den Bau von Möbeln aus gebrauchten Materialien geht. Und das scheint nicht nur ein reiner Mode-Trend zu sein, sondern eine Bewegung, der es darum geht, nachhaltig und sinnvoll mit unseren Ressourcen umzugehen – letztendlich auch mit der, für jeden einzelnen sehr begrenzten Ressource „Zeit“. Das alles ist uns nur möglich, weil wir hier in den Genuss von grundlegenden Dingen wie Freiheit und einer guten Gesundheitsversorgung kommen. Wir müssen kaum einen (materiellen) Kampf um das tägliche Leben führen. Menschen aus Ländern, in denen das nicht gewährleistet ist, haben ein deutlich niedrigeres Glücksempfinden.

 

Zum Schluß bleibt eine Empfehlung von Aristoteles, der sich schon mit diesem Thema auseinandersetzt hat: „Suche die Mitte, suche das rechte Maß im Leben.“.

 

 

 

 

 

 

Verfasser des Beitrages

Jasmin Messina-Hamann unterstützt die Grünes Geld GmbH als Berater-Assistentin. Jasmin Messina-Hamann:”Ich freue mich, dass ich – neben meinem persönlichen Engagement (z. B. bei Greenpeace) – beruflich meinen Teil dazu beitragen kann, dass Nachhaltigkeit auch in der Finanzbranche kein Fremdwort mehr ist. Die Macht des eingesetzten Kapitals kann die Welt zum positiven verändern.”

Comeback des Jahres: Fonds für Solar und Windkraft wachsen kräftig

Mittwoch, 30. Oktober 2013

Speziell die deutschen Anbieter von Solartechnik und Fotovoltaik-Equippment mussten in den letzten Jahren vielen Widrigkeiten trotzen. Obwohl ausreichend politische Bekundungen zum Klimaschutz vorhanden waren, wurden Förderungen gestrichen und es wurde nichts gegen Industriespionage und die Subventionen der chinesischen Konkurrenz getan. Überkapazitäten und überhöhte Marktpreise entstanden und führten letztlich zum Niedergang der Fotovoltaik-Industrie im noch vor wenigen Jahren führenden Land Deutschland.

 

Das hat sich auch an den Börsen gezeigt – die Aktien von Unternehmen, die sich dem Klimaschutz widmeten, wurden in den letzten Jahren abgestraft. Kein Geldanleger schenkte Ihnen mehr Vertrauen, die Abwärtsspirale drehte sich immer schneller.

 

Entsprechend sah man auch in unseren Grünes Geld Musterdepots für Erneuerbare-Energien und für Klimaschutz enttäuschende negative Zahlen. Die beiden Flaggschiffe Sonne Einmalsparen 5000+ Ethik und Klima Einmalsparen 5000+ Ethik konnten seit Auflegung 2009 nur mit 4,5% Rendite (Sonne) bzw. 8,7% Rendite (Klima) glänzen – viel zu wenig für eines der wichtigsten Tätigkeitsfelder der Menschheit.

 

Doch die Zeiten änderten sich 2013: Von kaum jemandem bemerkt, haben sich diese Zukunftsinvestments bereits wieder von Ihrer besten Seite gezeigt und eine Trendumkehr eingeläutet.

 

 

Sonne Einmalsparen 5000+ Ethik: Zuwachs von Jahresbeginn bis 29.10.2013 (Rumpfjahr) ist 14,6%

Klima Einmalsparen 5000+ Ethik: Zuwachs von Jahresbeginn bis 29.10.2013 (Rumpfjahr) ist 15,0%

 

 

trendwende-bei-sonne-musterdepots

Nach schwierigen Jahren die Trendwende geschafft: Musterdepot Sonne Einmalsparen 5000+ Ethik

 

 

Rechnet man nun noch die statistisch sehr guten Börsenmonate November und Dezember hinzu, können beide Musterdepots mit Renditen um die 17% für das Jahr 2013 rechnen. Den Anleger freuts und auch die Umwelt ist begeistert, denn mit dieser Kapitalanlage werden genau die richtigen und wichtigen Unternehmen, die die Welt mit zukunftsweisender Technologie versorgen, gefördert.

 

Die Musterdepots “Sonne” enthalten zwischen 100 und 500 Unternehmen aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien. Bei den Musterdepots “Klima” kommen hierzu noch Unternehmen, die sich für den Klimawandel engagieren, also zum Beispiel Unternehmen im Bereich Wärmedämmung oder Infrastruktur (z.B. Bahn statt Auto).

 

 

 

 
Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.
 

Nachhaltige Geldanlagen legen kräftig zu

Dienstag, 23. Oktober 2012

Eine nachhaltige Lebensweise bedeutet für immer mehr Menschen nicht nur einen sorgsamen Umgang mit der Umwelt und Ressourcen, oder eine biologische Ernährung. Das Stichwort „Nachhaltigkeit“ findet auch eine stetig wachsende Anzahl an Interessenten im Bereich der Geldanlage. Seit der Bankenkrise, die unter anderem durch fragwürdige Investments ausgelöst wurde, möchten immer mehr Anleger wissen oder auch selbst bestimmen, wie mit ihrem Geld gearbeitet wird.

 

Nachhaltige Investitionen in Höhe von 103,5 Milliarden Euro

 

Das FNG (Forum Nachhaltiger Geldanlagen) hat jetzt bereits zum sechsten Mal seinen „Marktbericht Nachhaltige Geldanlagen – Deutschland, Österreich und die Schweiz“ vorgestellt. Mit erfreulichen Ergebnissen. Der Wachstumstrend für nachhaltige Investitionen hat sich in allen drei Ländern fortgesetzt. Das Gesamtinvestitionsvolumen liegt für 2011 bei 103,5 Milliarden Euro. Vor allem Deutschland und Österreich haben mit Wachstumsraten in Höhe von 11 bzw. 62 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu diesem Ergebnis beigetragen. Aber auch für das Anlageverhalten in der Schweiz ist ein sehr stabiler, positiver Trend zu verzeichnen. Während in Österreich und der Schweiz vornehmlich ein Zuwachs bei institutionellen Anlegern zu verzeichnen war, sind in Deutschland private Investoren für das deutliche Plus verantwortlich. Bei Sachinvestments wurde vor allem in grüne Immobilien investiert (39%), gefolgt von Photovoltaik (24%) und Windkraft (15%).

 

Herstellern von Streumunition wird der Zugang zum Kapitalmarkt erschwert

 

Ein wichtiger Fortschritt ist, dass auf dem gesamten Kapitalmarkt den Herstellern von Streumunition der Zugang erschwert wird. Immer mehr Vermögensverwalter in Deutschland schließen dieses Thema mittlerweile mit einem Gesamtvolumen von 610 Milliarden Euro (in den Ländern Deutschland, Österreich und Schweiz insgesamt sogar über eine Billion Euro) aus.

 

Streumunition

Bei 610 Milliarden Euro konnten 2011 in Deutschland Investments in Hersteller von Streumunition ausgeschlossen werden.

 

Allerdings reicht ein Ausschlusskriterium für eine nachhaltige Geldanlage nicht aus. Hier ist eine explizite Nachhaltigkeitsanalyse notwendig. Der Zuwachs von 11 Prozent alleine in Deutschland spricht eine deutliche Sprache. Die Berücksichtigung von ökologischen, sozialen und Governance-Kriterien zahlt sich nicht nur für die Anleger aus. Bevorzugt wurde nach den Anlagestrategien „Ausschlusskriterien“, „Best-in-Class“ und „Integration“ investiert.

 

Anlagestrategien im Überblick:

 

Ausschlüsse Dieser Ansatz schließt systematisch bestimmte Investments oder Investmentklassen wie Unternehmen, Branchen oder Länder vom Investment-Universum aus, wenn die gegen spezifische Kriterien verstoßen.
Best-in-Class Anlagestrategie nach der basierend auf ESG-Kriterien die besten Unternehmen innerhalb einer Branche, Kategorie oder Klasse ausgewählt werden.
Nachhaltige Themenfonds Investitionen in Themen, die mit der Förderung von Nachhaltigkeit zusammenhängen.
ESG Integration Explizite Einbeziehung von ESG-Kriterien bzw. Risiken in die traditionelle Finanzanalyse
Normbasiertes Screening

Bezeichnet Scrreenings von Investments nach Ihrer Konformität mit bestimmten internationalen Standards und Normen, dies sich auf die ESG-Kriterien beziehen.

Engagement Langfristig angelegter Dialog gegenüber Unternehmen, um deren Verhalten bezüglich der ESG-Kriterien zu verbessern.
Impact Investment Investitionen in Unternehmen, Organisationen oder Fonds mit den Ziel, neben finanziellen Erträgen auch Einfluss auf soziale und ökologische Belange auszuüben.

 

 

 

Für die nächsten drei Jahre wird im Bereich Nachhaltige Investments in Deutschland ein Wachstum von 46% Prozent erwartet. Verantwortlich dafür dürften vor allem institutionelle Investoren sein. Aber auch der öffentliche Druck den Medien, Nichtregierungsorganisationen oder Gewerkschaften aufbauen könnten ist immens. Für private Anleger bieten nachhaltige Geldanlagen weiterhin eine attraktive Möglichkeit in ein stabiles, wachsendes Segement zu investiern.

 

 

 

 

 

 

Verfasser des Beitrages

Jasmin Messina-Hamann unterstützt die Grünes Geld GmbH als Berater-Assistentin. Jasmin Messina-Hamann:“Ich freue mich, dass ich – neben meinem persönlichen Engagement (z. B. bei Greenpeace) – auch beruflich meinen Teil dazu beitragen kann, dass Nachhaltigkeit auch in der Finanzbranche kein Fremdwort mehr ist.“

Grünes Geld GmbH wächst weiter stark

Montag, 28. Februar 2011

Die Aschaffenburger Grünes Geld GmbH entwickelt sich deutlich besser als ihr Markt
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Die Grünes Geld GmbH wächst weiter überdurchschnittlich im expandierenden Marktsegment der nachhaltigen Geldanlage. Nach dem kräftigen Plus von 64 % Umsatzwachstum in 2009 war der Anstieg mit plus 91 % in 2010 sogar noch deutlicher. Wachstumstreiber waren dabei die neue Geschäftsstelle und der größte Standort in Aschaffenburg.

 

Die Deutschen legen zunehmen Wert auf ethisch?ökologische Kriterien beim Sparen und der Altersvorsorge. Während das Vertrauen der Anleger gegenüber herkömmlichen Banken weiterhin stark erschüttert ist, konnte auch die Nürnberger Umweltbank ihr Geschäftsvolumen um 17 % steigern, die Ethikbank wuchs um 23 % und die nachhaltige Bochumer GLS Bank gar um 39 %.

 

„Dass nach den Niederländern, Engländern und Schweizern nun auch die Deutschen auf Nachhaltigkeit in der Geldanlage Wert legen, freut uns natürlich sehr“, so die Geschäftsführerin Carmen Junker. „Wir als Grünes Geld GmbH wachsen stärker als die nachhaltigen Banken. Das führen wir auf unsere von hauseigenen Produkten unabhängige Beratung zurück“ erklärt Junker weiter.

 

Wichtigste strategische Aufgabe im Jahr 2011 ist für die Grünes Geld GmbH die Vermarktung des komplett neu gestalteten Online Auftritts. Hier können die Kunden erstmals auch am heimischen Computer in grüne Geldanlagen investieren. Die Investition in Höhe eines sechsstelligen Eurobetrages wird allerdings erst 2012 spürbar zum Ergebnis beitragen. Nachhaltigkeit will eben auch im Geschäftsausbau bewiesen werden.