Mit ‘Wachstum’ getaggte Artikel

Monatssparen – einfach und effektiv Geld anlegen

Freitag, 23. März 2018
Zusammenfassung: Sparen ist sicher nicht immer leicht. Aber lohnt sich Sparen noch in Zeiten des Niedrigzinses? Ja, wenn auf das richtige Sparkonzept gesetzt wird. Sparbuch & Co. haben allerdings wirklich ausgedient.

 

 

Regelmäßige Geldanlage bringt gute Erträge!

 

Sparen oder oder das Leben genießen? An die Zukunft denken oder im Hier und Jetzt glücklich sein. Viel zu oft werden diese Lebenskonzepte gegeneinander ausgespielt. Wie in vielen Bereichen des Lebens ist die Antwort zum einen individuell, zum anderen liegt sie – wie oft – im goldenen Mittelweg.

 

Diesen zu finden ist jedoch gar nicht so einfach in Zeiten des anhaltenden Niedrigzinses. Selten war es schwieriger, zwischen Vernunft und Spaß abzuwägen. Denn die alte Weisheit „Spare in der Zeit, dann hast du in der Not“, verliert sehr an Reiz, wenn das Ersparte am Ende weniger Wert ist als vorher. Schließlich ist eine wichtige Motivation zur Sparsamkeit, den Wert des Geldes zu erhalten und Erträge zu erzielen. Darüber hinaus wollen Sparer auf unvorhersehbare Situationen finanziell vorbereite sein und Geld für die Altersvorsorge anlegen. Sparen sollte jedoch nicht die Freude am Leben einschränken und nur auf ferne Ziele gerichtet sein.

 

 

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Wie glücklich wollen wir sein?

Dienstag, 10. Dezember 2013

Vor kurzem wurde der sogenannte „Glücksatlas“ von der Deutschen Post für 2013 veröffentlicht. Dieser versucht darzustellen, wie glücklich die Deutschen sind. Gemessen wird die Lebenszufriedenheit anhand verschiedener Faktoren wie Arbeit, Einkommen, Gesundheit und Wohnsituation. Erstaunlicherweise scheint das Einkommen eine vergleichsweise geringe Rolle zu spielen, da die Länder auf den ersten Rängen nicht die finanziell stärksten Bundesländer sind. Und das, obwohl unser Glück doch so offensichtlich oftmals von materiellen Dingen abhängig zu sein scheint. Suggeriert uns die Werbung nicht ständig, dass wir zu unserem vollkommenen Glück die neueste Mode, die aktuellste Technik oder den exklusivsten Urlaub in die entlegensten Ecken der Welt benötigen? Um all das zu erreichen müssen wir allerdings vorher produktiv sein, müssen Wirtschaftswachstum generieren. Ohne Wachstum kein Konsum – ohne Konsum kein Wachstum! Klingt nach einem Hamsterrad, in dem wir stecken!

 

Betrachtet man sich mal die letzten Jahrzehnte genauer, dann fällt ganz deutlich auf, dass wir noch nie in einer so hochtechnisierten Umwelt gelebt haben wie heute. Das scheint auch unseren Lebensstandard anzuheben. Geräte, die unseren Alltag erleichtern haben in den letzten Jahrzenten die deutschen Haushalte erobert. Trotzdem scheinen wir immer weniger Zeit zu haben. Viele Menschen beschreiben ein Gefühl, sich ständig gehetzt zu fühlen, nicht mehr zur Ruhe kommen zu können. Die Rate der Burnout-Patienten war nie so hoch wie heute. Warum? Müssten wir nicht glücklich sein bei unserem verhältnissmäßig hohem Wohlstand?

 

Glück ist mehr als nur materieller Wohlstand (Foto: Petra Hegewald/pixelio.de)

Glück ist mehr als nur materieller Wohlstand (Foto: Petra Hegewald/pixelio.de)

 

Die Glücksforschung ist inzwischen ein anerkanntes wissenschaftliches Feld. Ziel dieser ist es herauszufinden, was Glück fördert oder hemmt, um daraus Empfehlungen für die Politik, Unternehmen und auch den Einzelnen herausgeben zu können – wie zum Beispiel die Erkenntnis, dass in westlichen Ländern nicht ein „Mehr“ an materiellen Gütern, sondern ein „Mehr“ an sozial wertvollen Kontakten, ein Miteinander und Menschlichkeit das Glück und die Lebenszufriedenheit erhöhen. Diese Erkenntnis spielt Wirtschaftspolitisch in den meisten Ländern leider keine Rolle. Hier dominiert in der Regel die reine Fixierung auf das Wirtschaftswachstum, gemessen an der Wachstumsrate des Bruttoinlandsprodukts. Lediglich das kleine Königreich Bhutan hat für als Indikator für sein Land das Bruttonationalglück vorgegeben. Hierzu Klaus Zimmermann (ehemaliger Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschun in Berlin): „Wir wissen aus der Glücksforschung, dass reiche Nationen, wenn sie reicher werden, nicht unbedingt glücklicher werden. Wir gewöhnen uns an das, was wir erreicht haben.“. Und so scheint es auch zu sein. War es vor noch 10 Jahren längst nicht die Regel, überhaupt ein Mobiltelefon zu besitzen, bleibt heute nur noch die Frage, welches Smartphone wir benutzen. Wir sind satt!

 

Ein Anzeichen dafür ist, dass immer mehr Menschen aus diesem Kreislauf scheinbar ausbrechen wollen. Back to basic, Upcycling, Selbstversorgung, Postwachstumsökonomie – nur einige Stichworte. Immer mehr fangen an, das gängige System des ständigen Wachstums zu hinterfragen und entschleunigen sich selbst. „Selbstmachen“ ist wieder angesagt. Egal, ob es um den Anbau von Obst und Gemüse im eigenen oder im Gemeinschaftsgarten, das Nähen von Klamotten, oder den Bau von Möbeln aus gebrauchten Materialien geht. Und das scheint nicht nur ein reiner Mode-Trend zu sein, sondern eine Bewegung, der es darum geht, nachhaltig und sinnvoll mit unseren Ressourcen umzugehen – letztendlich auch mit der, für jeden einzelnen sehr begrenzten Ressource „Zeit“. Das alles ist uns nur möglich, weil wir hier in den Genuss von grundlegenden Dingen wie Freiheit und einer guten Gesundheitsversorgung kommen. Wir müssen kaum einen (materiellen) Kampf um das tägliche Leben führen. Menschen aus Ländern, in denen das nicht gewährleistet ist, haben ein deutlich niedrigeres Glücksempfinden.

 

Zum Schluß bleibt eine Empfehlung von Aristoteles, der sich schon mit diesem Thema auseinandersetzt hat: „Suche die Mitte, suche das rechte Maß im Leben.“.

 

 

 

 

 

 

Verfasser des Beitrages

Jasmin Messina-Hamann unterstützt die Grünes Geld GmbH als Berater-Assistentin. Jasmin Messina-Hamann:”Ich freue mich, dass ich – neben meinem persönlichen Engagement (z. B. bei Greenpeace) – beruflich meinen Teil dazu beitragen kann, dass Nachhaltigkeit auch in der Finanzbranche kein Fremdwort mehr ist. Die Macht des eingesetzten Kapitals kann die Welt zum positiven verändern.”

Comeback des Jahres: Fonds für Solar und Windkraft wachsen kräftig

Mittwoch, 30. Oktober 2013

Speziell die deutschen Anbieter von Solartechnik und Fotovoltaik-Equippment mussten in den letzten Jahren vielen Widrigkeiten trotzen. Obwohl ausreichend politische Bekundungen zum Klimaschutz vorhanden waren, wurden Förderungen gestrichen und es wurde nichts gegen Industriespionage und die Subventionen der chinesischen Konkurrenz getan. Überkapazitäten und überhöhte Marktpreise entstanden und führten letztlich zum Niedergang der Fotovoltaik-Industrie im noch vor wenigen Jahren führenden Land Deutschland.

 

Das hat sich auch an den Börsen gezeigt – die Aktien von Unternehmen, die sich dem Klimaschutz widmeten, wurden in den letzten Jahren abgestraft. Kein Geldanleger schenkte Ihnen mehr Vertrauen, die Abwärtsspirale drehte sich immer schneller.

 

Entsprechend sah man auch in unseren Grünes Geld Musterdepots für Erneuerbare-Energien und für Klimaschutz enttäuschende negative Zahlen. Die beiden Flaggschiffe Sonne Einmalsparen 5000+ Ethik und Klima Einmalsparen 5000+ Ethik konnten seit Auflegung 2009 nur mit 4,5% Rendite (Sonne) bzw. 8,7% Rendite (Klima) glänzen – viel zu wenig für eines der wichtigsten Tätigkeitsfelder der Menschheit.

 

Doch die Zeiten änderten sich 2013: Von kaum jemandem bemerkt, haben sich diese Zukunftsinvestments bereits wieder von Ihrer besten Seite gezeigt und eine Trendumkehr eingeläutet.

 

 

Sonne Einmalsparen 5000+ Ethik: Zuwachs von Jahresbeginn bis 29.10.2013 (Rumpfjahr) ist 14,6%

Klima Einmalsparen 5000+ Ethik: Zuwachs von Jahresbeginn bis 29.10.2013 (Rumpfjahr) ist 15,0%

 

 

trendwende-bei-sonne-musterdepots

Nach schwierigen Jahren die Trendwende geschafft: Musterdepot Sonne Einmalsparen 5000+ Ethik

 

 

Rechnet man nun noch die statistisch sehr guten Börsenmonate November und Dezember hinzu, können beide Musterdepots mit Renditen um die 17% für das Jahr 2013 rechnen. Den Anleger freuts und auch die Umwelt ist begeistert, denn mit dieser Kapitalanlage werden genau die richtigen und wichtigen Unternehmen, die die Welt mit zukunftsweisender Technologie versorgen, gefördert.

 

Die Musterdepots “Sonne” enthalten zwischen 100 und 500 Unternehmen aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien. Bei den Musterdepots “Klima” kommen hierzu noch Unternehmen, die sich für den Klimawandel engagieren, also zum Beispiel Unternehmen im Bereich Wärmedämmung oder Infrastruktur (z.B. Bahn statt Auto).

 

 

 

 
Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.
 

Nachhaltige Geldanlagen legen kräftig zu

Dienstag, 23. Oktober 2012

Eine nachhaltige Lebensweise bedeutet für immer mehr Menschen nicht nur einen sorgsamen Umgang mit der Umwelt und Ressourcen, oder eine biologische Ernährung. Das Stichwort „Nachhaltigkeit“ findet auch eine stetig wachsende Anzahl an Interessenten im Bereich der Geldanlage. Seit der Bankenkrise, die unter anderem durch fragwürdige Investments ausgelöst wurde, möchten immer mehr Anleger wissen oder auch selbst bestimmen, wie mit ihrem Geld gearbeitet wird.

 

Nachhaltige Investitionen in Höhe von 103,5 Milliarden Euro

 

Das FNG (Forum Nachhaltiger Geldanlagen) hat jetzt bereits zum sechsten Mal seinen „Marktbericht Nachhaltige Geldanlagen – Deutschland, Österreich und die Schweiz“ vorgestellt. Mit erfreulichen Ergebnissen. Der Wachstumstrend für nachhaltige Investitionen hat sich in allen drei Ländern fortgesetzt. Das Gesamtinvestitionsvolumen liegt für 2011 bei 103,5 Milliarden Euro. Vor allem Deutschland und Österreich haben mit Wachstumsraten in Höhe von 11 bzw. 62 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu diesem Ergebnis beigetragen. Aber auch für das Anlageverhalten in der Schweiz ist ein sehr stabiler, positiver Trend zu verzeichnen. Während in Österreich und der Schweiz vornehmlich ein Zuwachs bei institutionellen Anlegern zu verzeichnen war, sind in Deutschland private Investoren für das deutliche Plus verantwortlich. Bei Sachinvestments wurde vor allem in grüne Immobilien investiert (39%), gefolgt von Photovoltaik (24%) und Windkraft (15%).

 

Herstellern von Streumunition wird der Zugang zum Kapitalmarkt erschwert

 

Ein wichtiger Fortschritt ist, dass auf dem gesamten Kapitalmarkt den Herstellern von Streumunition der Zugang erschwert wird. Immer mehr Vermögensverwalter in Deutschland schließen dieses Thema mittlerweile mit einem Gesamtvolumen von 610 Milliarden Euro (in den Ländern Deutschland, Österreich und Schweiz insgesamt sogar über eine Billion Euro) aus.

 

Streumunition

Bei 610 Milliarden Euro konnten 2011 in Deutschland Investments in Hersteller von Streumunition ausgeschlossen werden.

 

Allerdings reicht ein Ausschlusskriterium für eine nachhaltige Geldanlage nicht aus. Hier ist eine explizite Nachhaltigkeitsanalyse notwendig. Der Zuwachs von 11 Prozent alleine in Deutschland spricht eine deutliche Sprache. Die Berücksichtigung von ökologischen, sozialen und Governance-Kriterien zahlt sich nicht nur für die Anleger aus. Bevorzugt wurde nach den Anlagestrategien „Ausschlusskriterien“, „Best-in-Class“ und „Integration“ investiert.

 

Anlagestrategien im Überblick:

 

Ausschlüsse Dieser Ansatz schließt systematisch bestimmte Investments oder Investmentklassen wie Unternehmen, Branchen oder Länder vom Investment-Universum aus, wenn die gegen spezifische Kriterien verstoßen.
Best-in-Class Anlagestrategie nach der basierend auf ESG-Kriterien die besten Unternehmen innerhalb einer Branche, Kategorie oder Klasse ausgewählt werden.
Nachhaltige Themenfonds Investitionen in Themen, die mit der Förderung von Nachhaltigkeit zusammenhängen.
ESG Integration Explizite Einbeziehung von ESG-Kriterien bzw. Risiken in die traditionelle Finanzanalyse
Normbasiertes Screening

Bezeichnet Scrreenings von Investments nach Ihrer Konformität mit bestimmten internationalen Standards und Normen, dies sich auf die ESG-Kriterien beziehen.

Engagement Langfristig angelegter Dialog gegenüber Unternehmen, um deren Verhalten bezüglich der ESG-Kriterien zu verbessern.
Impact Investment Investitionen in Unternehmen, Organisationen oder Fonds mit den Ziel, neben finanziellen Erträgen auch Einfluss auf soziale und ökologische Belange auszuüben.

 

 

 

Für die nächsten drei Jahre wird im Bereich Nachhaltige Investments in Deutschland ein Wachstum von 46% Prozent erwartet. Verantwortlich dafür dürften vor allem institutionelle Investoren sein. Aber auch der öffentliche Druck den Medien, Nichtregierungsorganisationen oder Gewerkschaften aufbauen könnten ist immens. Für private Anleger bieten nachhaltige Geldanlagen weiterhin eine attraktive Möglichkeit in ein stabiles, wachsendes Segement zu investiern.

 

 

 

 

 

 

Verfasser des Beitrages

Jasmin Messina-Hamann unterstützt die Grünes Geld GmbH als Berater-Assistentin. Jasmin Messina-Hamann:“Ich freue mich, dass ich – neben meinem persönlichen Engagement (z. B. bei Greenpeace) – auch beruflich meinen Teil dazu beitragen kann, dass Nachhaltigkeit auch in der Finanzbranche kein Fremdwort mehr ist.“

Grünes Geld GmbH wächst weiter stark

Montag, 28. Februar 2011

Die Aschaffenburger Grünes Geld GmbH entwickelt sich deutlich besser als ihr Markt
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Die Grünes Geld GmbH wächst weiter überdurchschnittlich im expandierenden Marktsegment der nachhaltigen Geldanlage. Nach dem kräftigen Plus von 64 % Umsatzwachstum in 2009 war der Anstieg mit plus 91 % in 2010 sogar noch deutlicher. Wachstumstreiber waren dabei die neue Geschäftsstelle und der größte Standort in Aschaffenburg.

 

Die Deutschen legen zunehmen Wert auf ethisch?ökologische Kriterien beim Sparen und der Altersvorsorge. Während das Vertrauen der Anleger gegenüber herkömmlichen Banken weiterhin stark erschüttert ist, konnte auch die Nürnberger Umweltbank ihr Geschäftsvolumen um 17 % steigern, die Ethikbank wuchs um 23 % und die nachhaltige Bochumer GLS Bank gar um 39 %.

 

„Dass nach den Niederländern, Engländern und Schweizern nun auch die Deutschen auf Nachhaltigkeit in der Geldanlage Wert legen, freut uns natürlich sehr“, so die Geschäftsführerin Carmen Junker. „Wir als Grünes Geld GmbH wachsen stärker als die nachhaltigen Banken. Das führen wir auf unsere von hauseigenen Produkten unabhängige Beratung zurück“ erklärt Junker weiter.

 

Wichtigste strategische Aufgabe im Jahr 2011 ist für die Grünes Geld GmbH die Vermarktung des komplett neu gestalteten Online Auftritts. Hier können die Kunden erstmals auch am heimischen Computer in grüne Geldanlagen investieren. Die Investition in Höhe eines sechsstelligen Eurobetrages wird allerdings erst 2012 spürbar zum Ergebnis beitragen. Nachhaltigkeit will eben auch im Geschäftsausbau bewiesen werden.