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Main-Echo Wirtschaftstipp 30/2018: Holz statt Plastik: Gut für Natur und Geldbeutel

Freitag, 16. November 2018

 

WIRTSCHAFTSTIPP

 

Gerd Junker

 

Geschäftsführer Grünes Geld

 

 

 

Ich erinnere mich noch gut an das Jahr 2011. Damals haben wir unseren Mandanten erstmals das Aufforstungsprojekt eines deutschen Unternehmens in Paraguay angeboten. Eine außergewöhnliche Anlage, die misstrauisch betrachtet wurde. Denn Paraguay ist fern und Wälder können zerstört werden, bevor sie auch nur einen Cent an Ertrag bringen.

Sicher, Holzinvestments sind mit Risiken behaftet. Doch wir haben uns nicht beirren lassen. Uns gefiel der Gedanke, aus ungenutztem Brachland wieder wertvolle Ökosysteme entstehen zu lassen. Holz ist ein fantastischer Rohstoff. Das wird vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion – Plastik in den Weltmeeren, im Polareis und selbst im menschlichen Körper – mehr als deutlich. Außerdem ermöglichen es wachsende Bäume, der Atmosphäre Treibhausgas zu entziehen und der Klimakrise etwas entgegenzusetzen.

Heute erhalten die ersten Anleger von damals ihre Auszahlungen. Neben dem ökologischen Mehrwert sind das 6,85 % jährliche Rendite. Eine gute Entscheidung. Nächste Woche stellen wir Ihnen unsere aktuellen Angebote vor.

 

 

 

 

 

Erschienen im Wirtschaftsteil der größten Tageszeitung am bayerischen Untermain, Main-Echo, Gesamtausgabe, 10. November 2018

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.
 

Unser Spessart – Geheimtipp Rohrberg

Montag, 26. November 2012

Die Wälder des Spessarts eignen sich wunderbar für ausgedehnte Wanderungen und Spaziergänge. Ganz besonders viel zu entdecken gibt es im Naturschutzgebiet Rohrberg. Dieses ist mit ca. 10 Hektar verhältnismäßig klein, trotzdem möchte man stundenlag dort auf Entdeckungsreise gehen, weil es an jedem Baumstamm etwas zu entdecken gibt. Der Bereich Rohrberg wurde bereits 1928 unter Schutz gestellt und aus der Nutzung genommen und gehört somit zu den ältesten Naturschutzgebieten in ganz Deutschland. Jeder Ast, der herunterfällt und jeder umgestürzte Baum bleibt liegen und trägt zu einem wunderschönen Gesamteindruck bei. Es sollten die alten, knorrigen Eichen geschützt werden, die dem Wald sein charakteristisches Erscheinungsbild gaben.

 

Damals ging man davon aus, dass es sich um eine natürliche Eichenpopulation handelt. Heute weiß man jedoch, dass es sich beim Rohrberg um einen ehemaligen Eichehutewald handelt, in dem über mehrere Jahrhunderte Vieh aus Rohrbrunn geweidet wurde. Hier kann man vereinzelt noch Eichen entdecken, die zwischen 500 und 800 Jahren alt sind. Es finden sich hier aber auch stattliche, über 200 Jahre alte Buchen, die ihrerseits zu den Methusalemen unter den Buchen im Spessart gezählt werden dürfen. Auch viele jüngere Buchen sind hier zu finden. Das zeigt, dass ohne menschliches Zutun die Buche den Waldbestand dominieren würde. Heute findet man nur noch Relikte dieser alten Wälder, da sich die Nutzung des Waldes durch den Menschen im Laufe der Zeit stark verändert hat. In diesen alten Beständen kommen heute seltene Tier-, Pflanzen- und Pilzarten vor, die zum Beispiel auf den vergleichsweise hohen Totholzanteil in den Schutzgebieten angewiesen sind.

 

Dass sich ein ausgedehnter „Entdeckungs-Spaziergang“ nicht nur bei gutem Wetter lohnt, konnte ich diese Tage feststellen. Zu Hause bei schönstem Wetter losgefahren, erwartete mich im Spessart eine dicke Nebelsuppe. Aber genau die hat für eine wunderschöne Atmosphäre im Wald gesorgt. Eine Tour lohnt sich also nicht nur bei Sonnenschein, wie die eingefangenen Fotos in der Galerie beweisen:

 

Naturschutzgebiet Rohrberg im Spessart_1

Bild 1 von 13

Auch bei vermeintlich schlechtem Wetter lohnt sich ein Spaziergang durch den Wald.

 

 

Wer nicht gerade in der Nähe des Spessarts wohnt, kann sich auch auf den Weg in den Kellerwald am Edersee oder in den Forst nach Hümmeln begeben um dort die alten Wälder zu entdecken. Es sind übrigens auch noch eine Menge Pilze zu finden! 

 

Den Weg zum Rohrberg finden Sie hier.

 

 

 

 Fotos:  Jasmin Messina-Hamann

 

 

 

 

Verfasser des Beitrages

Jasmin Messina-Hamann unterstützt die Grünes Geld GmbH als Berater-Assistentin. Jasmin Messina-Hamann:“Ich freue mich, dass ich – neben meinem persönlichen Engagement (z. B. bei Greenpeace) – beruflich meinen Teil dazu beitragen kann, dass Nachhaltigkeit auch in der Finanzbranche kein Fremdwort mehr ist. Die Macht des eingesetzten Kapitals kann die Welt zum positiven verändern.“