Mit ‘Waldinvestment’ getaggte Artikel

Aufforstung der Wüste Gobi erfolgreich – Waldinvestment lohnt sich für alle

Donnerstag, 12. September 2019
Zusammenfassung: Mittels Aufforstung entsteht in der Wüste Gobi ein neues riesiges Habitat für Tiere und Pflanzen. Sandstürme in Peking wurden durch die grüne Mauer deutlich seltener.

 

Die Umstellung auf 100% Erneuerbare Energien ist eine große Herausforderung. Erneuerbare Energien sind Kernelement einer Nullemissionsstrategie und das Pflanzen von Bäumen und Wäldern der entscheidende Beitrag zur CO2 Senke. Insbesondere China ist führend in der Aufforstung und zeigt der Welt wie es geht. Die Aufforstung China’s macht 25 Prozent des weltweiten Nettozuwachses der Blattfläche aus, obwohl das Land nur 6,6 Prozent der weltweit bewachsenen Fläche besitzt. 

 

 

Heute entsteht eine Mauer aus Bäumen statt wie einst 6000 v. Chr. aus Steinen.

 

 

Über die globale Aufforstung als zweite wichtige Komponente des Klimaschutzes gibt es neben den Tragödien des brennenden Regenwaldes in Brasilien einige positive Nachrichten. Diese finden sich im Vergleich zur Brandrodung leider nicht in den Nachrichtensendungen. Das ist bedauerlich, denn diese positive Entwicklungen vermögen in den Menschen die Hoffnung wecken, dass wir den Klimawandel mit entschiedenem Willen und Tatkraft meistern können.

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Waldbrände in Südamerika

Donnerstag, 12. September 2019

 

Weit entfernt von unseren Aufforstungen

Wie Sie sicherlich schon aus den Medien erfahren haben, wüten im Sommer 2019 in mehreren Ländern Südamerikas wieder große Waldbrände. Auch Paraguay ist betroffen, allerdings nur im Norden (im s.g. „Chaco“) und nicht im Südosten, wo sich  Aufforstungen der von uns vermittelten  Beteiligungen von MillerForest befinden. Wie in diesen Regionen üblich hat es in den letzten Wochen auch mehrmals geregnet und die Bäume entwickeln sich gut.

Das was momentan im Amazonasgebiet stattfindet, hat es vor 100 Jahren auch im Gebiet der heutigen Aufforstung gegeben. Für die intensive Landnutzung wurden große Flächen Regenwald unkontrolliert abgebrannt. Auf den ehemaligen Weideflächen forsten wir heute wieder auf.

 

 

Main-Echo Wirtschaftstipp 24/2019: Verantwortungsvoll reisen – CO2-Ausstoß kompensieren

Dienstag, 03. September 2019

 

WIRTSCHAFTSTIPP

 

Carmen Junker

 

Geschäftsführerin Grünes Geld

 

 

 

Gemessen an der Einkommensverteilung der Weltbevölkerung sind die reichsten 10 Prozent für 49 Prozent der CO2-Emissionen verantwortlich. Mitverantwortlich für den hohen CO2-Ausstoß ist auch unsere Reiselust. Sicher, Reisen bildet. Aber gerade Flugreisen produzieren klimaschädliche CO2-Emissionen. Wer nicht auf seine Ferienreise verzichten, jedoch verantwortlich handeln will, sollte daher die CO2-Emissionen kompensieren. Dafür eignen sich Waldinvestments hervorragend.

 

Ein Baum in heimischen Gefilden speichert jährlich etwa 10 kg CO2, tropische Bäume können rund drei Mal so viel CO2 aufnehmen. Durch das beschleunigte Wachstum ist die Aufforstung in den Tropen daher für das Klima sehr viel effektiver. Bereits mit einem Investment von 9.250 Euro kann ein Vier-Personen-Haushalt so seine Reisen für die nächsten 18 Jahre klimaneutral stellen. Investiert wird dabei in Miller Forest Grünes Klima Wertholz. Von diesen Aufforstungen profitiert nicht nur das Klima. Auch die Anleger können positive Effekte erzielen. Prognostiziert wird eine Rendite von 6,8 Prozent p.a. durch den Verkauf von Holz.

 

Mehr erfahren Sie unter: http://bit.ly/2JkKQ5l

 

 

 

Erschienen im Wirtschaftsteil der größten Tageszeitung am bayerischen Untermain, Main-Echo, Gesamtausgabe, 29. Juni 2019

 

 

 

Verfasser des Beitrages: Carmen Junker ist Gründerin  und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker: „Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen.“

 

 

 

 

So legen Sie 30.000 Euro richtig an

Donnerstag, 07. März 2019

 

 

Immer wieder kommen Anleger auf uns zu und wollen einen bestimmten Betrag anlegen, hauptsache ethisch-ökologisch. Doch dazu muss man noch vieles mehr wissen, zum Beispiel die Risikoneigung, die zur Verfügung stehende Zeit oder auch wie wichtig es ist, zwischenzeitlich auf das Geld zugreifen zu können. So haben wir in den letzten 18 Jahren sicherlich tausende individuelle Lösungen gefunden.

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Direktinvestments in Kakaoanbau – Wie Kakao gut gedeiht und Investoren davon profitieren

Dienstag, 28. August 2018

Gastbeitrag von Forest Finance

 

 

Investments, die Rendite mit sozialem und ökologischem Nutzen verbinden, sind immer gefragter: alleine in Deutschland, Österreich und der Schweiz sind die Investitionen in sogenannte Impact Investments von 10,1 Milliarden Euro im Jahr 2014, auf 14,9 Milliarden Euro im Jahr 2015 und auf 19,9 Milliarden Euro in 2016 gestiegen (FNG 2017). Wir freuen uns über diese Entwicklung – wollen mit unseren Investoren aber noch mehr erreichen. Wir wollen dank nachhaltiger Direktinvestments mehr fairen Kakao produzieren!

 

 

Ein Kakaosetzling hat noch viel vor sich bis er Früchte trägt   (Quelle: Forest Finance)

 

 

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KakaoDirektinvest 6 – edel statt bitter

Freitag, 25. Mai 2018

Zusammenfassung: Dass ein Waldinvestment wie „KakaoDirektinvest 6“ gute Erträge verspricht, hängt mit der hohen Nachfrage nach Kakao auf dem Weltmarkt zusammen. Besonders gefragt ist Edelkakao, dem Rohstoff für edle Schokoladen.

 

 

Unwiderstehtlich – Schokolade in allen Variationen.

 

 

Vor drei Wochen haben wir an dieser Stelle unter dem Titel „KakaoDirektinvest 6 – Geld wächst doch auf Bäumen“ das neue Waldinvestment „KakaoDirektinvest 6 von ForestFinance  vorgestellt. Dieses Direktinvestment bietet ab einer Mindestanalagesumme von 7.500 Euro bei einer Laufzeit von lediglich sechs Jahren eine durchschnittliche Rendite von prognostizierten fünf Prozent pro Jahr. Erwirtschaftet werden die attraktiven Erträge durch den Anbau von Kakaopflanzen in Panama. Diese liefern hochwertigen Edelkakao, der auf dem Weltmarkt ausgezeichnete Preise erzielt.

 

Das Projekt von Waldinvestment-Spezialist ForestFinance besticht nicht nur durch eine solide Rendite und vergleichsweise kurze Laufzeiten für einen Sachwert, es ist zugleich auch ein sehr nachhaltiges Investment. Denn zum einen wird durch die professionelle Aufforstung  ein wertvoller Beitrag zum Klimaschutz geleistet, denn die angepflanzten Bäume bleiben auch bestehen, auch wenn sie keine Früchte mehr tragen. Zum anderen hat sich ForestFinance in Süd- und Mittelamerika auch einen guten Namen als fairer und langfristiger Arbeitgeber gemacht. Damit erfüllt KakaoDirektinvest 6 auch die Ansprüche an ein ethisches Investment.

 

 

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Neues Angebot von ForestFinance: KakaoDirektinvest 6

Mittwoch, 18. April 2018

Viele Anleger finden Waldinvestments grundsätzlich gut. Der natürliche Werkstoff Holz sorgt überall wo er eingesetzt wird für eine natürliche, wohnliche Atmosphäre. Er wächst nach und er entzieht als einzige Möglichkeit derzeit der Atmosphäre das schädliche Treibhausgas CO2.

 

ABER…vielen Anlegern ist die typische Anlagedauer für ein Holzinvestment von oftmals 25 bis 35 Jahren einfach zu lang. Wer kann solche Zeiträume noch überblicken, in einer Welt, die sich immer schneller zu drehen scheint.

 

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Exklusiv bei Grünes Geld: Preiserhöhung bei MillerForest ein Schnäppchen schlagen

Dienstag, 27. Oktober 2015

 

Seit vielen Jahren gehört das Angebot von MillerForest aus Oberschwaben zu unseren Favoriten im Bereich der Aufforstungs-Projekte. Neben der bodenständigen und zuverlässigen Art überzeugt MillerForest vor allem durch den Waldrat e.V., der als unabhängige Kontrollinstanz der Investoren ein entscheidendes Wort bei MillerForest mitzureden hat. Diese wichtige Funktion, ähnlich einem Aufsichtsrat oder einem Beirat, bietet sonst kein Aufforstungs-Anbieter.

 

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Pflege der Aufforstungen in Paraguay: rund 180 Mitarbeiter betreuen ca. 8.000 Hektar (Bild: MillerForest).

 

 

Aufgrund kontinuierlich ansteigender Grundstückspreise vor Ort in Paraguay musste MillerForest die Preise für seine Aufforstungsprojekte zum 25. Oktober 2015 anheben.

 

Grünes Geld konnte jedoch exklusiv eine Sondervereinbarung treffen und die günstigeren Preise für Anträge, die bis 6. November 2015 eingehen, aufrecht erhalten.

 

Wer sich also mit dem Gedanken eines Holz-Direktinvestments trägt, sollte sich bis 6. November 2015 entscheiden (es gilt Eingang des Antrages bei Grünes Geld).

 

Bis dahin gelten noch folgende vergünstigten Konditionen (exklusiv bei Grünes Geld):

 

Pachtprodukt: Preis je Hektar        Renditeprognose 
Energieholz EP5 3.840,- € (gespart: 30,- €) ca. 4,6 %
Energieholz EP10 5.645,- € (gespart: 50,- €) ca. 6,2 %
Wertholz WP20 8.950,- € (gespart: 115,- €) ca. 8,2 %
Kombiwald KP20 7.300,- € (gespart: 998,- €) ca. 7,8 %
     
Kaufprodukt: Preis je 5 Hektar Renditeprognose
Energieholz EK20 39.325,- € (gespart: 875,- €) ca. 7,9 %
Wertholz WK20 46.950,- € (gespart: 1.425,- €) ca. 8,3 %
Kombiwald KK20 43.140,- € (gespart: 1.147,50 €) ca. 8,2 %

 

 

 Mehr Informationen zu MillerForest anfordern

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Sichere Geldanlage 2015: Teil 5 Sachwerte wie Gold, Holz oder Windkraft

Dienstag, 20. Januar 2015

 

 

Auch in diesem Jahr möchte ich einen Ausblick auf das kommende Jahr geben – welche Anlageklassen haben dieses Jahr Potenzial, welche sollte man meiden. Natürlich kann niemand mit Gewissheit sagen, wie sich das Jahr entwickelt, allerdings zeigen die Ausblicke der Jahre 2012, 2013 und 2014 dass die Treffsicherheit hoch ist.

 

Teil 1 – Aktien und Aktienfonds
Teil 2 – Anleihen und Anleihefonds
Teil 3 – Lebens- und Rentenversicherungen
Teil 4 – Immobilien und Immobilienfonds
Teil 5 – Sachwerte wie Gold, Holz oder Windkraft

 

Teil 5 – Sachwerte wie Gold, Holz oder Windkraftanlagen

 

wasserkraft

Wasserkraft: saubere Energieform, guter Sachwert

Im August letzten Jahres tagten die wichtigsten Zentralbanker der Welt im amerikanischen Jackson Hole, um die langfristigen Aussichten zu beurteilen und ihre Strategien abzugleichen. Dabei wurde eines deutlich: die lockere Geldpolitik wird fortgesetzt. In der Zwischenzeit wurde diese Worte bestätigt, Mario Draghi als Präsident der Europäischen Zentralbank EZB hat durchgesetzt, dass Staatsanleihen von der EZB gekauft werden dürfen.

 

Er äußerte am Rande der Sitzung in Jackson Hole auch die Meinung, dass negative Realzinsen im Europa des Jahres 2020 noch gelten werden. In den USA sieht er positive Realzinsen etwas früher, bereits 2019.

 

Negative Realzinsen bedeuten für die Anleger, dass die Inflationsrate höher als der Zinssatz auf ihr Spareinlagen ist. Real bedeutet das für den Bürger, dass sein Vermögen jedes Jahr abnimmt. Der Wirtschaftsprofessor Max Otte geht von einer tatsächlichen Inflationsrate von aktuell 4 bis 5 Prozent pro Jahr aus, also einer realen negativen Verzinsung von rund 4 Prozent pro Jahr. 10.000 Euro Anlagesumme werden so nach 10 Jahren also nur noch rund 6.500 Euro wert sein.

 

Alternative zu Niedrigzinsen bis 2020: Sachwerte

Entgehen kann der Anleger dieser Enteignung (auch: Financial Repression, siehe unseren Blogbeitrag dazu aus dem Jahr 2012) mit Sachwerten, das gilt auch für das kommende Jahr 2015. Er muss sich nur dessen bewusst sein, dass Sachwertinvestitionen etwas aufwendiger sind, da man die Investition verstehen sollte.

 

 

Sachwert Gold in 2015: Der Goldpreis hängt stark von der Angst der Menschen ab. Zum Höhepunkt der Immobilien-, Finanz- und Staatsschuldenkrise in den Jahren 2008 bis 2011 stieg der Goldpreis bis auf 1.881 US-Dollar pro Feinunze. Seitdem haben sich die Zukunftsängste der Menschen beruhigt, entsprechend fiel der Goldpreis wieder auf aktuell 1.290 US-Dollar (Stand: 20.1.2015, 10:00 Uhr). Der Goldpreis bleibt entsprechend unberechenbar und Gold sollte nur als Versicherung gegen extreme Krisenfälle gehalten werden. Denn physisches Gold, direkt zugreifbar, kann im Notfall immer gegen Nahrungsmittel getauscht werden. Ich sehe für 2015 keine wesentliche Erholung des Goldpreises voraus.

 

Sachwert Holz in 2015: Ich stehe weiterhin zu dem Gedanken, dass jeder Anleger 10% seines Vermögens in Holz halten sollte. Ähnlich wie Gold ist es ein extrem lange genutzter Sachwert, der seinen Preis kaum verlieren kann. Holz wird auf absehbare Zeit von den Menschen dringend benötigt, sei es zum Möbelbau oder zur Energiegewinnung. Im Gegensatz zu Gold nimmt der Wert eines Waldes jedoch stetig zu, denn das Holzvolumen wächst automatisch. Der Holzanleger gewinnen deshalb auch bei konstanten Preisen.

 

Windkraft, Solar, Wasserkraft: Der Betrieb von Sachwerten wie Windkraftanlagen, Solaranlagen oder Wasserkraftwerken bleibt auch 2015 attraktiv. Allerdings spielt bei Erneuerbaren Energien die staatliche Förderung eine Rolle, so dass menschliche Handlungen zu beachten sind. Wasserkraft benötigt zum Beispiel keine Zuschüsse, da Strom aus Wasserkraftwerken ohne Förderungen konkurrenzfähig ist. Allerdings gibt es für Wasserkraft nur wenige neue Standorte und entsprechend wenige Projekte, aktuell gefällt uns ein Wasserkraftprojekt in Kanada. Windkraft ist noch auf staatliche Förderung angewiesen, interessante Projekte gibt es aktuell in England und in Finnland.

 

 

 

Fazit: In der Niedrigzinsphase, die auch noch die nächsten Jahre anhalten wird, bieten Sachwerte eine gute Alternative um Vermögen aufzubauen. Bei den Sachwerten muss unterschieden werden: Gold und Rohstoffe sind spekulativ und generell kein nachhaltiges Investment, andere Formen wie Wald, Windkraft oder Wasserkraft bleiben aussichtsreich.

 

 

 

mein-sachwerte-mix

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Wenn Sie nur einen Artikel über Holzfonds lesen wollen, lesen Sie diesen

Montag, 10. Februar 2014

Manchmal kann das Internet sehr kompliziert sein. Es gibt zwar extrem viele Informationen, aber bis man sich hindurch gekämpft hat, weiß man gar nicht mehr, was man eigentlich gesucht hat. Aus den 3.330 Einträgen die alleine Google zum Thema Holzfonds findet, haben wir Ihnen die wirklich wichtigen Informationen zusammen gestellt. Damit sollte der ideale Einsteiger- und Fortgeschrittenen Artikel für Holzfonds entstanden sein – Feedback ist natürlich ausdrücklich erwünscht!

 

 

Nadelholz in den Alpen

 

Was ist ein Holzfonds?

Ein Holzfonds sammelt Geld von Anlegern ein und investiert dieses in Bezug mit dem Wertstoff Holz. Das können Wälder sein, aber das kann auch Holzverarbeitung sein oder ein sonstiges Themengebiet, das mit der Entwicklung des Holzmarktes zusammen hängt.

 

Welche Arten von Holzfonds gibt es ?

Es gibt grundsätzliche die Varianten „offener Investmentfonds“ und solche Fonds, die wir bei Grünes Geld unter dem Überbegriff „Projekte“ zusammen fassen. Das sind direkte Sachinvestments, die jedoch formell gesehen in unterschiedlichen Variationen angeboten werden. Das können Beteiligungsgesellschaften in Form einer GmbH & Co. KG sein, das können kombinierte Landpacht- und Dienstleistungsverträge sein, oder auch Zusicherungen von zu liefernden Mengen Holz in der Zukunft.

 

Welche Renditen können Holzfonds bieten?

Wenn wir in der Kategorie offenen Investmentfonds sind, halten wir den Pictet Timber für am aussichtsreichsten. Dieser hat in den letzten 5 Jahren durchschnittlich 20,2% Zuwachs pro Jahr erzielt. Aber Achtung: in diesem Fonds befinden sich Aktien von Holzunternehmen. Entsprechend müssen auch hier Schwankungen einkalkuliert werden. Die langfristige Renditeerwartung ist jedoch gut im zweistelligen Bereich. Sie sollten dazu einen Anlagehorizont von 10 Jahren oder mehr haben, auch wenn Sie börsen-täglich den Fonds kündigen können. Oder Sie mischen den Holzfonds zu einem Depot für Vermögensaufbau bei.

Im Bereich der Holz-Projekte sieht die Prognose anders aus. Agressive, meist jüngere Anbieter ohne tatsächlich vorgenommene Holzernten, versprechen hier Renditen von 12% und mehr. Je nach Verlauf des Projektes und je nach Entwicklung des Holzpreises können solche Renditen erzielt werden. Seriöse Anbieter wie MillerForest oder Forst Finance, die auch schon Holz geerntet und verkauft haben, sprechen meist von prognostizierten Renditen im Bereich 6% bis 9% pro Jahr.

 

Welche Anlagezeiträume muss man bei Holzfonds ansetzen?

Der große Charme von Holz liegt in der Stetigkeit und in den jahrhundertelangen Erfahrungen, die man mit dieser Art von Kapitalanlage schon gemacht hat. Allerdings führt das auch dazu, dass dem lange Anlagezeiträume gegenüber stehen. Ein Baum braucht Zeit zum Wachsen, auch wenn es in wärmeren und feuchteren Gefilden als in Deutschland ein wesentlich schnelleres Wachstum gibt.

 

Bei offenen Holzfonds kann man täglich sein Geld kündigen, aufgrund des Ausgabeaufschlags und der Schwankungen empfiehlt sich allerdings ein Anlagezeitraum von 10 und mehr Jahren. Bei Holzprojekten beginnt die Kapitalanlage schon ab 5 Jahren (Energieholz), kann aber typischerweise auch 25 Jahre betragen (zum Beispiel das Waldsparbuch mit Rücknahmegarantien des Anbieters).

 

Wie sicher sind Holzinvestments?

Auch hier gilt es zu unterschieden: ein offener Holzinvestmentfonds investiert in rund 50 große, börsennotierte Holz-Unternehmen weltweit. Durch die Streuung über Länder, Regionen, Währungen und Branchen (z.B. Waldbesitzer, Möbelindustrie, Zulieferunternehmen für Holzwerkzeug) ist das Kapital dort sehr sicher angelegt. Allerdings unterliegt es den Schwankungen an den Börsen, was nicht jedem gefällt. Für eine Anlagedauer von 10 Jahren oder mehr sind offene Holzfonds jedoch sehr gut geeignet und bieten eine hohe Sicherheit.

 

Bei den Holzprojekten sieht die Situation anders aus. Dort ist man direkter am Wertstoff Holz dran, das heißt die Sicherheit kommt über das Sachinvestment Holz selbst. Holz ist ein Material, das schon von Beginn der Menschheit an verwendet wurde. Nach heutigem Wissensstand wird Holz auch in Zukunft ein begehrter und wichtiger Rohstoff sein. Sein Verbrauch steigt etwas stärker als der Anstieg der Weltbevölkerung, so dass man von einem Trend hin zu Holz sprechen kann. Dem gegenüber stehen seit Jahrzehnten abnehmende Waldbestände auf der Erde, die durch die Urbanisierung und den Flächenverbrauch der anwachsenden Weltbevölkerung zusätzlich zu steigenden Holzpreisen führen.

 

Entsprechend liegen bei Holzprojekten die größten Risiken beim Anbieter – wie zuverlässig arbeitet dieser, was steckt hinter den Kulissen und welche Größe besitzt er? Deshalb ist eine umfassende Einschätzung des Holzanbieters unumgänglich, denn schließlich gibt es auch Anbieter, die bis dato noch nie einen Baum angepflanzt haben. Ob ein solcher Anbieter der richtige für eine Geldanlage ist, ist fraglich.

 

Wie nachhaltig sind Holzinvestments?

Jedes Holzinvestment fördert auf seine Weise den Wertstoff Holz. Jeder Stuhl, jede Schachtel oder jedes Spielzeug aus Holz ist wertvoll und nachhaltiger als wenn es aus erdölbasierendem Kunststoff gefertigt wäre. Darüber hinaus kann das Holzinvestment absolut unterschiedlich nachhaltig gestaltet sein. Die offenen Investmentfonds kennen zum Beispiel keine weiteren Nachhaltigkeitskriterien, so wird also kein besonderes Augenmerk auf zum Beispiel Umweltverschmutzung bei der Ernte oder schlechter Umgang mit Mitarbeitern oder Zulieferern gelegt.

Bei den Holzprojekten gibt es Anbieter, die rein auf die Renditeoptimierung hin arbeiten, Mitarbeiter schlecht bezahlen und Monokulturen entstehen lassen. Andererseits gibt es Anbieter, die sich Ethik und Ökologie auf die Fahnen geschriebenen haben und soziale Projekte mit der Bevölkerung vor Ort initiieren, tatsächliche Misch-Wälder entstehen lassen und trotzdem angemessene Renditen bieten (Beispiele: CacaoInvest oder GreenAcacia). 

 

Welche finanziellen Risiken geht man ein, welche Kosten gibt es?

Bei offenen Holzfonds wäre nur theoretsich ein Totalverlust möglich. Aufgrund der breiten, globalen Streuung des  Geldes kann praktisch nur bei panischen, vorzeitigen Verkäufen ein Verlust erlitten werden. Als wesentliche Kosten muss der einmalige Ausgabeaufschlag angesetzt werden (5% der Anlagesumme). Weitere Kosten sind bereits vor Angabe der Renditen in Abzug gebracht worden.

 

Bei den Holzprojekten ist das finanzielle Risiko der Totalverlust. Wenn man seine Geldanlage über einen Bankkredit finanziert hat, könnte es passieren, dass man sein angelegtes Geld verliert aber trotzdem den Bankkredit abzahlen muss. Alle Kosten sind in der Regel bei den Wald-Projekten bereits abgezogen, ein Agio wird meist nicht erhoben. 

 

Wo werden die Bäume angebaut?

Meist werden die Plantagen und Wälder in ganzjährig warmen und feuchten Gebieten angebaut. Damit ist ganzjähriges Volumen-Wachstum sichergestellt und eine etwaige Waldbrand-Gefahr nahezu auszuschließen. Das sind dann Gebiete in Panama, Paraguay, Kolumbien, Peru, Bulgarien oder Vietnam. Die politischen Verhältnisse sollten sehr stabil sein. In wenigen Fällen werden auch Wald-Projekte in Deutschland angeboten, die jedoch nur mit ganz besonderen Baumsorten (zum Beispiel Kiri-Holz) betrieben werden können.

 

Welche Baumsorten werden angepflanzt?

Das ist von Anbieter zu Anbieter und Land zu Land sehr unterschiedlich. Schnell wachsende Hölzer wie Eukalyptus oder Akazie können schon nach wenigen Jahren für erste Ernten sorgen. Auch ganz besondere Baumarten wie Kiri-Holz oder einheimische Hölzer in den einzelnen Anbau-Gebieten finden Anklang. Edelhölzer wie Mahagoni, Teak, Robinie oder Kirsch-Baum runden das sehr umfangreiche Angebot an Hölzern ab.

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.