Mit ‘wasser als geldanlage’ getaggte Artikel

7. World Water Forum in Korea hat begonnen

Montag, 13. April 2015

 

 

Alle 20 Sekunden stirbt ein Kind wegen fehlendem oder verschmutztem Wasser – das sind 1,5 Millionen vermeidbare Todesfälle jedes Jahr, so der UN World Water Development Report, 2012. Die Menschheit weiß ob der Herausforderungen mit dem Wasser, alleine die Lösung fällt offensichtlich schwer. Ein nächster Schritt wird seit gestern, 12. April 2015, im südkoreanischen Daegu Gyeongbuk gegeganen. Dort treffen sich rund 35.000 Teilnehmern zum 7. World Water Forum, um die wichtigsten Aufgaben zu identifizieren und anzugehen.

 

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Delphine im Pazifik: Wasser ist lebensnotwendig (Bild: Grünes Geld GmbH)

7. World Water Forum im Überblick

Veranstalter: World Water Council (UN nahe Organisation) zusammen mit der gastgebenden Nation und der gastgebenden Stadt

 

Teilnehmer: Internationale Organisationen, Regierungen, öffentliche und private Unternehmen, professionelle Netzwerke und Akademien, Nichtregierungsorganisationen (NGO’s), insgesamt mehr als 35.000 Teilnehmer erwartet

 

Zeitraum: 12. April 2015 bis 17. April 2015

 

Erstes World Water Forum: 1997

 

Vorbereitende Maßnahmen: rund 2 Jahre mit regelmäßigen Meetings und umfangreichem Berichtswesen

 

Hauptziele des 7. World Water Forum

 

Das 7. World Water Forum wird sich auf die Umsetzung der beim 6. World Water Forums (Marseille, Frankreich, 2012) gefunden Lösungen, konzentrieren. Folgende wichtige Punkte werden deshalb besprochen:

 

– Schritt von der gefunden Lösung zur Implementierung

– Übertragungen der Kenntnisse aus Wissenschaft und Technik auf die Wasserthemen

– Sicherstellung einer hohen Priorität für Wasser in den Sustainable Development Goals (SDGs)

 

 

Zusammenspiel Wasser und Finanzen eines der Hauptthemen auf dem 7. World Water Forum

 

Die Finanzierung der benötigten Wasser Infrastrukturprojekte ist von jeher eine der ganz großen Herausforderungen. Deshalb wird am 13. April 2015 der High-Level Panel Infrastructure Financing for a Water-Secure World abgehalten. Es ist unbestritten, dass die Finanzierung sowohl aus öffentlichen wie auch aus privaten Quellen geschehen muss. Geleitet wird das Panel vom General Secretary der OECD, Angel Gurria.

 

 

Privater Geldgeber für die Lösung der weltweiten Wasserthemen können Sie übrigens ganz einfach auch selbst werden. Über unsere Musterdepots Wasser können Sie ganz bequem ihr Geld in Unternehmen wie Anbietern von Meerwasserentsalzungsanlagen, Filter-Hersteller oder Wasserinfrastruktur-Anbietern investieren. Breit gestreut in rund 150 verschiedene Unternehmen bleibt das Risiko klein und der finanzielle Anlageerfolg sollte groß werden (Durchschnitt der letzten 5 Jahre: 13,7 Prozent pro Jahr).

 

 

7. world water forum interessante Wassergeldanlagen

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Wasserknappheit: ZDF berichtet über den Durst

Dienstag, 11. November 2014

 

Die immer weiter zunehmende Wasserknappheit ist ein immer größeres Problem für alle Menschen auf unserer Erde. Tag für Tag, Woche für Woche und Monat für Monat wird das Problem größer statt kleiner. Immer mehr Menschen müssen sich um  geringer werdende Wasservorkommen streiten. Betroffen sind seit jeher die wasserarmen Regionen rund um den Äquator, aber auch klimatisch bessere Länder wie Indien haben zunehmend Probleme. Und spätestens mit zunehmenden Flüchtlingsströmen ist auch in Deutschland das Wasserproblem angekommen. Wasserknappheit betrifft jeden auf diesem Planeten.

 

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ZDF Moderator Claus Kleber geht wichtige Themen an: Wasserknappheit (Bild: Sender)

 

Wasserknappheit: Das ZDF berichtet

Am heutigen Dienstagabend berichtet auch das zweite deutsche Fernsehen (ZDF) darüber. Die Wasserknappheit wird prägnant im Wort “Durst” verdichtet – so der vielsagende Titel des Beitrags um 20.15 Uhr (Dienstag, 11. November 2014). Der Film ist vom heute-Journal-Moderator Claus Kleber und Angela Andersen.

 

Die zentrale Aussage des Films: kein Kind auf unserer Erde müsste verdursten, wenn wir alles richtig machen würden. Claus Kleber reist der Wasserknappheit nach und besucht Brennpunkte. Er reiste zum Projekt der “grünen Mauer” in China, bei dem sich die Menschen gegen die Zunahme der Wüsten wehren. Er reist auch nach Almeria  (Spanien), dem Gemüsegarten Europas. Dort wächst nichts ohne künstliche Bewässerung. Mit jedem Stück Obst oder Gemüse importieren wir auch Wasser aus dem trockenen Spanien.

 

Er reist auch nach Delhi, Indien. Der rasante Wachstum hat dort vergiftetes Grundwasser und verdreckte Flüsse hinterlassen – obwohl Wasser in Indien als heilig gilt. Er reist nach Adelaid, Australien. Das reiche Australien kann es sich nämlich leisten, mit hohem Energieaufwand Trinkwasser aus Salzwasser zu gewinnen. Das wäre vermeintlich die Lösung des Wasserknappheitsproblems, wenn nicht Energieeinsatz und Kosten dagegen sprächen.

 

Wasserknappheit und was SIE dagegen tun können

Der Kampf gegen die Wasserknappheit ist seit jeher ein Thema für ethisch-ökologische Geldanlagen. Investieren Sie Ihr Geld in Unternehmen, die sich dem Kampf gegen die Wasserknappheit stellen. Das können Unternehmen sein, die Entsalzungsanlagen bauen, die die Kanalisationssysteme bauen oder Filteranlagen entwickeln. Aufgrund der Tatsache, dass Wasserunternehmen in einem stark nachgefragten Bereich arbeiten, war die Wertentwicklung der Wassermusterdepots in den letzten Jahren sehr hoch.

 

 

 

 Wasserknappheit bekämpfen

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Worauf muss ich bei ökologischer Geldanlage in Wasser achten?

Mittwoch, 30. November 2011

Wasser ist Leben, Wasser ist die Zukunft. Doch während für uns Deutsche Wasser einfach immer nur da ist und bei Bedarf in bester Qualität aus dem Wasserhahn kommt, ist die Trinkwasserknappheit für die aktuell 7 Milliarden Menschen eines der dringsten globalen Probleme der Menschheit. „Die Kriege der Zukunft werden um Wasser geführt.“ so Boutros Ghali, der ehemalige UN-Generalsekretär.

 

Also weshalb nicht die Lösung des Wasserproblems unterstützen und „in Wasser investieren“. Denn wer seine Geldanlager auch in Wasser tätig, stützt und fördert damit Maßnahmen zur Meerwasserentsalzung, zum Bau von Wasser-Infrastruktur oder für Bewässerunsanlagen der Landwirtschaft.

 

Und ganz nebenbei kann er auf eine ordentliche Verzinsung seiner Anlage hoffen. Denn während die Börsen in den letzten 10 Jahren äußerst schwierige Zeiten durchlebten, kann z.B. des SAM Sustainable Water sei der Auflage Ende Sepember 2001 mit einer Performance von mehr als 20 Prozent aufwarten.

 

Sauberes Wasser - in vielen Teilen der Erde Mangelware

Doch Vorsicht: nicht jedes Wasserinvestment ist auch ethisch-ökologisch sinnvoll. Denn zunächst heißt das Investment-Thema Wasser – die genaue Interpretation macht es erst sinnvoll. So gibt es Anbieter, die den Lebensmittelkonzern Nestle als gutes Wasser-Investment empfinden, denn Nestle füllt auch Mineralwasser ab. Insgesamt gilt der Konzern allerdings als wenig nachhaltig.

 

Wasser-Unternehmen kommen unterschiedlichten Bereichen. Sie bauen Meerwasserentsalzungs-Anlagen, Rohrleitungssysteme, reparieren defekte Wasserversorgungen, stellen Wasserzähler her, installieren Bewässerungssysteme für die Landwirtschaft oder kümmern sich um höhere Wasser-Effizienz in Haushalten und Industrie. Während die mit Wasser verbundenen Tätigkeiten in der Regel ethisch-ökologisch sinnvoll sind, kommen die Schwierigkeiten eher in den Nicht-Wasserbereichen der Unternehmen auf.

 

Denn ein Hersteller von Wasserzählern ist prinzipiell unbedenklich. Aber was ist, wenn es auch Meßinstrumente für Waffensysteme herstellt? Oder wenn er seine Mitarbeiter unter schlechten Bedingungen arbeiten lässt?

 

Für manche Wasserfonds kein Problem. Solange er etwas mit Wasser zu tun hat, ist die Firma für diesen Wasserfonds als Investitionsobjekt geeignet. Andere Anbieter sind dort wählerischer – dort gelten noch Ausschlusskriterien oder werden Nachhaltigkeits-Rankings beachtet. Bei Grünes Geld erkennen Sie solche Musterdepots an dem Zusatz „Ethik“: http://www.gruenesgeld24.de/wasservertraege-anlegen.htm.

 

Aber auch Sachwertfonds aus dem Bereich Wasser werden angeboten. Der Leonidas VII zum Bespiel möchte in Wasser-Unternehmen z.B. in Großbritannien oder den USA investieren. Fraglich bleibt, ob es sich dabei um ein nachhaltiges Investment handelt. Denn oftmals ist es in bereits entwickelten Volkswirtschaften besser, Wasser-Unternehmen bleiben in staatlichem Besitz. Denn in der Vergangenheit wurden Privatisierungen auch dafür genutzt, um ohne Zukunftsinvestitionen hohe Rendite zu erzielen und am Ende der Vertragslaufzeiten verrottete Wasseranlagen wieder zurück zu geben. Das muss bei Leonidas nicht der Fall sein, aber der ethisch-ökologische Nutzen bleibt trotzdem unklar.

 

Auch ein Wasser-Investment sind die Wasserkraftwerke von Aquila im HydroPOWERINVEST II. Dort wird die Wasserkraft allerdings zu Erzeugung von sauberer Energie genutzt. Sinnvoll und nachhaltig, allerdings nur bedingt ein Wasser-Investment.

 

Aber was sinnvoll ist, entscheidet letztlich jeder für sich selbst. Was ist Ihre Meinung – wann ist Wasser-Investment sinnvoll?

 

Welches sind die 3 für Mensch und Natur hilfreichsten Wasserthemen?

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