Mit ‘Wasser Investments’ getaggte Artikel

Main-Echo Wirtschaftstipp 12/2019: Sauberes Trinkwasser – Welch ein Glück!

Samstag, 06. April 2019

 

WIRTSCHAFTSTIPP

 

Carmen Junker

 

Geschäftsführer Grünes Geld

 

 

 

Haben Sie gestern an den Weltwassertag gedacht? Seit 1992 rufen die Vereinten Nationen jährlich am 22. März zum Weltwassertag auf. Mir ist wieder einmal bewusst geworden, welches Glück wir haben. Uns wird täglich sauberes, trinkbares Leitungswasser direkt ins Haus geliefert.

Seit 2010 ist das Recht auf sauberes Wasser ein Menschenrecht. Leider drückt dieses Grundrecht mehr Wunsch als Wirklichkeit aus. Dieses nicht einklagbare Recht wird jedoch ständig gebrochen. Schätzungen zufolge leiden mehr als 780 Millionen Menschen weltweit unter Wassermangel.  

Auch der Zugang zu sanitären Einrichtungen ist mangelhaft. Rund 2,5 Milliarden Menschen müssen auf sanitäre Einrichtungen verzichten. Krankheiten und Seuchen können sich ohne diese Minimalversorgung ausbreiten.  

Die Ressource Wasser effektiv schützen und bewahren, ist das Gebot der Stunde. Daher sind Investitionen in das kostbare Nass nicht nur unter ökologischen und ethischen Gesichtspunkten  eine gute Entscheidung. Mit Wasserinvestments lassen sich auch gute Erträge erzielen.

 

 

Erschienen im Wirtschaftsteil der größten Tageszeitung am bayerischen Untermain, Main-Echo, Gesamtausgabe, 23. März 2019

 

 

 

Verfasser des Beitrages: Carmen Junker ist Gründerin  und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker: „Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen.“

 

 

 

 

HydropowerINVEST IV kurz vor Ende der Zeichnungsfrist

Donnerstag, 08. August 2013

Das Projekt HydropowerINVEST IV von Aquila® steht kurz vor Ende des Platzierungszeitraumes am 31.08.2013. Interessenten sollten sich deshalb beeilen. Das Projekt investiert in 5 Wasserkraftwerke in der Türkei und ist mit einer Investitionsgarantie der Bundesrepublik Deutschland gegen unkalkulierbare Risiken versehen (wir berichteten bereits darüber).

 

Wasserkraft

Der Hydropower INVEST IV investiert in fünf türkische Wasserkraftanlagen.

 

Hier die wichtigsten Eckdaten des Projektes:

 

– 10 Jahre Laufzeit, Mindestbeteiligung 15.000,- €
– Investition in 5 bereits bestehende Wasserkraftwerke in der Türkei
– Investitionsgarantie der Bundesrepublik Deutschland
– Planungssicherheit durch staatlich geregelte Einspeisevergütung
– Wachstumsmarkt Türkei mit steigendem Energiebedarf

 

Weitere Details zum Projekt finden Sie hier:

 

 

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Verfasser des Beitrages

Jasmin Messina-Hamann unterstützt die Grünes Geld GmbH als Berater-Assistentin. Jasmin Messina-Hamann:”Ich freue mich, dass ich – neben meinem persönlichen Engagement (z. B. bei Greenpeace) – beruflich meinen Teil dazu beitragen kann, dass Nachhaltigkeit auch in der Finanzbranche kein Fremdwort mehr ist. Die Macht des eingesetzten Kapitals kann die Welt zum positiven verändern.”

Wasser – die Lebensquelle unseres Planeten

Freitag, 22. März 2013
Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2013 zum Jahr des Wassers ausgerufen und der 22. März  ist seit 1995 der internationale Tag des Wassers. 2012 stand dieser Tag unter dem Motto “Nahrungssicherheit und Wasser” und in diesem Jahr heißt es “Wasser und Zusammenarbeit”.
 
Das Thema Wasser hat uns auch in den letzten Wochen des öfteren in den Medien beschäftigt. Nachdem im Januar einer breiten Öffentlichkeit bekannt wurde, dass die EU die Privatisierung der Wasserversorgung in ganz Europa vorantreiben möchte, ist die Empörung über diese Pläne gewachsen.
 
In einigen Ländern ist dies längst passiert. Im Zuge der Schuldenkrise innerhalb der EU wurden Länder wie Griechenland und Portugal dazu bewegt, ihre Wasserversorger zu verkaufen. Seitdem soll zum Beispiel in Portugal das Wasser aus öffentlichen Brunnen nicht mehr trinkbar sein. Die Preise für die Trinkwasserversorgung sind innerhalb weniger Jahre um bis zu 400 Prozent angestiegen. Auch in Griechenland stehen weitere große Wasserwerke zum Verkauf, um kurzfristig die öffentlichen Kassen zu füllen.
 
Länder wie Frankreich und Großbritannien hingegen haben die Wasserversorgung bereits seit längerem in private Hände gelegt. In der Hoffnung, dass private Unternehmen effektiver arbeiten wurde die Verwaltung der Wasserwirtschaft in Frankreich zum Beispiel an Konzerne wie Veolia übergeben.
 
In Großbritannien hingegen hat man gleich die komplette Infrastruktur verkauft. In beiden Ländern zeigt sich, dass zunehmend die Infrastruktur der Wasserversorgung leidet, da die Unternehmen vor kostspieligen Investitionen und Instandhaltungsarbeiten zurückschrecken. Das Wasser wird vermehrt mit Chlor und anderen Zusatzstoffen versetzt, die den Verfall der Rohrsysteme hinauszögern und so die Kosten gering halten.
 
In kaum einem anderen Land ist die Wasserqualität des Trinkwassers besser als in Deutschland. Es ist das am intensivsten kontrollierte Lebensmittel und uneingeschränkt zum Verzehr empfohlen. Die Skepsis in Bezug auf die Privatisierungspläne des Wassermarktes durch die EU ist also durchaus angebracht.
 
Einige Verbraucher- und Umweltschutzverbände äußern sogar die Befürchtung, dass mit der Privatisierung der Wasserversorgung die Qualität von Trinkwasser ganz gezielt herabgesetzt werden könnte um somit den Verkauf von abgefülltem Wasser zu forcieren. Zumindest in Gebieten, in denen die Wasserversorgung gut ausgebaut und auf einem hohen Qualitätslevel anzusiedeln ist, scheint eine Privatisierung nicht im Interesse des Konsumenten zu sein.
 
 
Wasser - für uns selbstverständlich, aber in manchen Gegenden kostbarstes Luxusgut.

Wasser – für uns selbstverständlich, aber in manchen Gegenden kostbarstes Luxusgut.

 
 
Aber es gibt nicht nur “schwarze Schafe”. Viele Firmen setzen sich für einen nachhaltigen Ausbau der Wasseraufbereitung und –versorgung und auch für eine umweltverträgliche Rückgewinnung von Wasser ein. In der Industrie gibt es einen klaren Trend hin zur Optimierung der Prozesswasserverwendung (z. B. für Reinigungsprozesse).
 
So gibt es Lösungen, das benötigte Wasser in geschlossene Kreisläufe zu führen, zu recyceln und immer wieder zu verwenden. Sowohl darauf spezialisierte Dienstleistungsunternehmen als auch die Firmen, die solche Anwendungen in Anspruch nehmen, können nur profitieren. Allerdings ist der Verbrauch von Wasser in diesem Bereich gemessen am Gesamtverbrauch in der Industrie tatsächlich relativ gering.
 
Wesentlich problematischer ist der indirekte Wasserverbrauch der durch die Verwendung von Rohstoffen entsteht. Firmen, die daher konsequenter Weise auf den Einsatz von Rohstoffen achten, welche wassersparend hergestellt wurden, können hier als positives Beispiel vorangehen. Der Fondsanbieter Ökoworld hat 2008 den Fonds “Ökoworld Water for Life” aufgelegt. Dieser hat die strengsten ethisch-ökologischen Kriterien aller bisher aufgelegten, nachhaltigen Wasserfonds und investiert in Unternehmen, welche:
 
– Produkte und Dienstleistungen für Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung, Wasseraufbereitung und Wasserinfrastruktur anbieten.
 
– zum Erhalt der Qualität natürlicher Wasserspeichersysteme beitragen, z. B. durch die Vermeidung oder Verringerung von Schadstoffeinträgen in Böden und Gewässer.
 
– die Effizienz der Wassernutzung verbessern, z. B. durch optimierte Verbrauchsmessung und –abrechnung oder durch die Einrichtung geschlossener Nutzkreisläufe
 
 
 
Zusätzlich müssen alle Unternehmen in die der Fonds investiert, strenge allgemeine Nachhaltigkeitskriterien erfüllen. Ein Beispiel ist die Firma COPASA, Brasiliens drittgrößter Wasserversorger. Die Stadt Belo Horizonte, welche die Hauptstadt des von COPASA versorgten Bundesstaates Minas Gerais ist, wurde als Stadt mit dem besten Abwassernetz in Brasilien ermittelt. 97,4 % des Abwassers werden gesammelt und zu bester Wasserqualität wiederaufbereitet.
 
Zur Klärung des Abwassers setzt COPASA ultraviolettes Licht ein statt z. B. umweltschädigendem Chlor. Weitere Projekte, die zur ökologischen Aufbereitung des Trinkwassers beitragen können sind in der Erforschung. Außerdem baut das Unternehmen eine Anlage, die das Biogas, das in den Kläranlagen entsteht, in Elektrizität umwandelt. Auch in ethischer Hinsicht ist das Unternehmen vorbildlich: einkommensschwache Kunden werden kostenlos an das Wasser- und Abwassernetz angeschlossen.
 
Für Ihren monatlichen Verbrauch erhalten sie, unter 15 Kubikmetern eine Ermäßigung von bis zu 55% auf ihre Wasserrechnung. Weiterhin betreibt COPASA Aufklärung durch Besuche von Schulklassen und Vorträge in Bildungszentren um Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit Wasser und Energie zu wecken.
 
Dieses Bewusstsein hat sich bei uns bereits in den letzten Jahren deutlich gesteigert. Seit 1990 ist der Tagesverbrauch an Trinkwasser pro Kopf von 147 Liter auf knapp 120 Liter gesunken. Darin ist z. B. Wasser zum Trinken, Waschen, Kochen und Duschen enthalten. Aber diese Zahl trügt! Inzwischen gibt es den Begriff “virtueller Wasserverbrauch”. Der Mensch sollte zwischen zwei und vier Liter Wasser am Tag trinken.
 
Allerdings sind (je nach Ernährung) 2.000 bis 5.000 Liter Wasser notwendig, um die tägliche Ernährung zu produzieren. In Deutschland sind es im Schnitt 4.000 Liter. Das liegt vornehmlich am hohen Fleischkonsum, welcher durch den benötigten Getreideanbau für das Viehfutter sehr hoch im Wasserverbrauch anzusehen ist.
 
 
Wasser ist für ein Überleben auf der Erde unverzichtbar. Allerdings hat bis heute knapp 1 Milliarde Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und rund 2, 6 Milliarden Menschen haben keine Möglichkeit, auf sanitäre Anlagen zurückzugreifen.
 
Im Hinblick auf das beständige Wachstum der Weltbevölkerung ist es eine der größten Herausforderungen unserer Zukunft, für eine gerechte Verteilung des “blauen Goldes” zu sorgen und eine stabile Versorgung mit Wasser zu gewährleisten, wenn man Konflikte wie zum Beispiel den “Wasserkrieg von Cochabamba” in Bolivien aus dem Jahr 2000 vermeiden will.  Ein schonender Einsatz und ein bewusster Umgang mit dieser kostbaren Ressource ist daher Grundvoraussetzung für die weitere Zukunft unseres Planeten.
 
 
Anlagetipp:
 
Ethisch-ökologisch in Wasser-Unternehmen investieren: Wasser Geldanlage
 
 
 

Verfasser des Beitrages

Jasmin Messina-Hamann unterstützt die Grünes Geld GmbH als Berater-Assistentin. Jasmin Messina-Hamann:”Ich freue mich, dass ich – neben meinem persönlichen Engagement (z. B. bei Greenpeace) – beruflich meinen Teil dazu beitragen kann, dass Nachhaltigkeit auch in der Finanzbranche kein Fremdwort mehr ist. Die Macht des eingesetzten Kapitals kann die Welt zum positiven verändern.”

Green City Energy berichtet über den Platzierungsverlauf des Projektes „Wasserkraft Frankreich“

Mittwoch, 12. Dezember 2012

Der Wasserkraftfonds Frankreich der Green City Energy bündelt mehrere Kleinwasserkraftwerke in Frankreich und bietet diese sachwertorientierten Anlegern als ökologische Geldanlage zur Beteiligung an. Jetzt gibt es einen aktuellen Bericht zum Platzierungsverlauf des Wasserkraftfonds.

 

Platzierungsverlauf

Aktuell sind rund 500 Anleger mit insgesamt 8,5 Millionen Euro beteiligt. Somit sind 85 Prozent des prognostizierten Volumens von 10 Millionen Euro erreicht und die durchschnittliche Zeichnungshöhe liegt bei 16.000,- Euro.

 

Wasserkraftwerk Lempdes-sur-Allagnon

Nach unterdurchschnittlichen Niederschlägen im November hat es in der Auvergne wieder begonnen zu regnen, sodass das voll funktionstüchtige Wasserkraftwerk Erträge liefert, die mit dem attraktiven Wintertarif vergütet werden.

 

Wasserkraftwerke La Chapelle/Villognon

Im Oktober wurde mit den Erdarbeiten bei den beiden Wasserkraftwerken begonnen. Da die Genehmigungsbehörde Umplanungen verlangt, verzögern sich die weiteren Baumaßnahmen. Dem Projekt entsteht dadurch allerdings kein Nachteil, da die Green City Energy und der Projektvermittler für die Verzögerung einstehen und den Ertragsausfall für den Fonds ausgleichen.

 

 

 

 Zum Wasserkraft Frankreich

 

 

 

 

Verfasser des Beitrages

Jasmin Messina-Hamann unterstützt die Grünes Geld GmbH als Berater-Assistentin. Jasmin Messina-Hamann:“Ich freue mich, dass ich – neben meinem persönlichen Engagement (z. B. bei Greenpeace) – beruflich meinen Teil dazu beitragen kann, dass Nachhaltigkeit auch in der Finanzbranche kein Fremdwort mehr ist. Die Macht des eingesetzten Kapitals kann die Welt zum positiven verändern.“

Nutzung der Wasserkraft in Europa

Freitag, 19. Oktober 2012

Wasserkraft kommt unter den Erneuerbaren Energien eine entscheidende Rolle zu, da sie unvergleichlich effizient ist und zuverlässig zur Verfügung steht. In Europa ist die Nutzung bisher jedoch aufgrund der verschiedenen geografischen Voraussetzungen und des technischen und logistischen Know-hows höchst unterschiedlich. Während das Potential der Wasserkraft in den westeuropäischen Industrienationen wie beispielsweise in Deutschland nahezu erschöpft ist, bieten andere Länder noch gute Ausbaumöglichkeiten.

 

Wasserkraftnutzung in der Europäischen Union

 

Mit rund 70 Prozent Anteil an den Erneuerbaren Energien ist Wasserkraft die wichtigste regenerative Energiequelle in der Europäischen Union. Einer Studie der Deutschen Bank zufolge produziert sie derzeit 19 Prozent der Energie Europas, damit wird das Potenzial der Wasserkraft von 870 TWh/a zu etwa 64 Prozent ausgeschöpft. Somit bleiben aktuell rund zwei Fünftel des Potentials oder mehr als 30 TWh/a ungenutzt. Die Voraussetzungen für die Erschließung der Wasserkraft sind in den einzelnen Regionen unterschiedlich. So verfügen die EU-15 zwar über die größten Möglichkeiten, greifen gegenwärtig allerdings bereits auf 72 Prozent der vorhandenen Wasserkraft-Ressourcen zurück. In den EU-27 betrug die installierte Kapazität aus Wasserkraft im letzten Jahr 136 GW. Unter Einbezug der EURELECTRIC-Mitglieder Island, Kroatien, Türkei, Norwegen und Schweiz erhöht diese sich für 2011 um weitere 64 GW auf eine Gesamtleistung von 200 GW. Anhand der Schweiz, Norwegen, der Türkei und Kroatien lässt sich exemplarisch verdeutlichen, wie die Entwicklung in den nächsten Jahren verlaufen kann.

 

Wasserkraftwerk

Wasserkraftwerk in der Türkei (Quelle: Aquila Capital)

 

Norwegen und Schweiz nutzen Wasserkraft aufgrund der idealen Topographie und des hohen technischen wie wirtschaftlichen Standards bereits erfolgreich. Das rentable Ausbaupotential ist dort zum großen Teil erschöpft. Hier stehen Norwegen und die Schweiz stellvertretend für die meisten westeuropäischen Industrienationen. Länder wie die Türkei oder auch Kroatien haben ebenfalls geografisch gute Voraussetzungen, sind aber aufgrund der industriellen Entwicklung noch auf dem Weg, diese Energieressource zu erschließen. Südosteuropa verfügt mit 145 TWh/a zwar nur über die Hälfte des Potentials der EU-15, nutzt diese jedoch auch erst zu 40 Prozent. In einer Vielzahl von Ländern wie bspw.  Kroatien und Türkei befand sich der Energiesektor über einen langen Zeitraum in staatlicher Hand. In Folge der Öffnung des Sektors für Privatunternehmen und aufgrund der zunehmenden Liberalisierung des europäischen Strommarktes bieten sich jetzt zunehmend Anreize, um Projektrealisationen vorzunehmen.

 

Aktueller Vergleich des Wasserkraftpotentials:

 

Land Akt. installierte Leistung Wasserkraft in GW Noch vorhandenes Potential Wasserkraft in %
Schweiz 14,5 10
Norwegen 28 35
Türkei 14 64
Kroatien 2 70

Quelle: Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen, eawag aquatic research, Statkraft, Norwegian Petroleum Directorate, ETA Umweltmanagement GmbH, IHK Rheinhessen, SETIS Strategic Engergy Technologies Information System, Aquila Capital Research

 

Allein die Türkei verfügt über 16 Prozent des theoretisch nutzbaren Wasserkraftpotentials innerhalb Europas. Genutzt werden derzeit jedoch lediglich 36 Prozent bzw. 46 TWh des vorhandenen Potentials von jährlich 128 TWh. Dabei treibt die wirtschaftlich rasante Entwicklung des Landes auch den Energiebedarf auf ein immer neues Rekordniveau. So zählt die Türkei zu einem der am schnellsten wachsenden Strommärkte der Welt. Experten erwarten allein in den kommenden acht Jahren eine Vervierfachung des Elektrizitätsbedarfs. Aktuell muss das Land am Bosporus den einheimischen Energiebedarf noch zu rund 80 Prozent aus Rohstoffimporten decken. Um das Land in Energiefragen unabhängiger zu machen, ist der Ausbau Erneuerbarer Energien und insbesondere der Wasserkraft daher auch im Fokus der politischen Entscheider.

 

Zukunft mit Speicher

 

Auch im Gesamtkontext des Ausbaus Erneuerbarer Energien spielt die Wasserkraft eine entscheidende Rolle. Während konventionelle Kraftwerke ihre Produktion dem aktuellen Bedarf anpassen können, müssen Wind- und Sonnenkraftwerke Energie erzeugen, wie sie anfällt. Daher sind effiziente Systeme notwendig, die überschüssige Energie speichern und im Bedarfsfall wieder abgeben. Hier liefert Wasserkraft einen unverzichtbaren Beitrag. 99 Prozent der weltweiten Speicherkapazität von Energie basiert heute schon auf der Technologie der Pumpspeicherkraftwerke. Produzieren Wind- und Solaranlagen nicht benötigten Strom, wird dieser genutzt, um Wasser in ein höher gelegenes Becken zu pumpen. Bei erhöhter Stromnachfrage fließt es wieder bergab und kann so in den Turbinen verstromt werden. da sich der Bedarf an kurzfristiger Stromspeicherung bis 2025 voraussichtlich verdoppelt, ist ein weiterer ausbau der Wasserkraftwerke als Speicher absehbar.

 

Fazit

 

Natürliche Voraussetzungen zur Wasserkraft-Nutzung sind in den Ländern Europas höchst unterschiedlich verteilt. Während die Fördermöglichkeiten in Ländern wie Deutschland, Norwegen und der Schweiz nahezu erschöpft und größtenteils auf die Effizienzsteigerung bereits vorhandener Anlagen beschränkt sind, bieten andere Länder wie Kroatien und die Türkei noch ein großes, nicht erschlossenes Potential. Mit dem Wirtschaftswachstum nehmen hier auch Wohlstand und Lebensstandard zu. Um den steigenden Pro-Kopf-Verbrauch an Strom künftig abzudecken, ist ein weiterer Ausbau der Wasserkraft notwendig und politisch gewollt. Anleger, die das Potential von Wasserkraft nutzen möchten, können sich über ausgewählte Fonds daran beteiligen. Zu beachten ist allerdings, dass es – wie bei allen Infrastruktur-Investments – ein Projektentwicklungsrisiko gibt, das je nach Zielland unterschiedlich hoch ist. Mit dem Aquila® HydropowerINVEST IV beteiligen sich Anleger an fünf Wasserkraftwerken in der nördlichen Türkei, die bereits errichtet und ans Netz angeschlossen sind.

 

 

 

Stefan Parey, Aquila Capital

 

Verfasser des Beitrages:

Stefan Parey ist Director – Leiter Freie VErtriebe bei Aquila Capital. Die bankenunabhängige Investmentgesellschaft für alternative Kapitalanlagen strukturiert und verwaltet Investmentlösungen, die sich durch eine geringe Korrelation zu traditionellen Anlageklassen auszeichnen und von globalen Makrotrends getragen werden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Absolute-Return- und Sachwertinvestitionen.
Eine dynamische Unternehmenskukltur und ein solides oprationelles Rückgrat befähigen das Unternehmen, maßgebliche Trends frühzeitig aufzugreifen und als First Mover in zukunftsträchtige Anlagestrategien zu übersetzen
2001 in Hamburg gegründet, unterhält Aquila Capital mittlerweile sechs Niederlassungen in Europa und Asien. Mit über 80 Mitarbeitern verwaltet das Unternehmen aktuell ein Vermögen von 4,1 Mrd. Euro.

Jetzt auch das Wasser: Tokios Kinder dürfen nach Atomkatastrophe schon kein Leitungswasser mehr trinken

Montag, 28. März 2011

Wasser ist unser Lebensmittel Nummer 1. Trotzdem haben fast 1 Milliarde Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Mit Wasserinvestments kann man einen Schritt für mehr sauberes Trinkwasser gehen.

Doch bei uns ist Wasser einfach immer vorhanden. Erst die aufkeimende Trinkwasserkatastrophe in Japan sensibilisiert wieder die Menschen.

Laut Franz Alt und seinen Sonnenseiten ist die aktuelle Lage so, dass Kleinkinder in Tokio bereits kein Leitungswasser mehr trinken sollen- die radioaktiven Grenzwerte sind nach der Atomkatastrophe von Fukushima weit überschritten.

Bild mit Wasser vor Atomkraftwerk Fukushima

Wasser wird knapp. Wasserinvestments helfen.

Natürlich stellt sich die Frage für viele Japaner, wie lange das Trinkwasser noch für Erwachsene trinkbar bleibt. So mancher hat diese Frage für sich bereits beantwortet und Mineralwasser gekauft. In vielen Geschäften ist das Wasser aus der Flasche deshalb schon leer.

Nachteilig für die 35 Millionen Menschen im Umkreis von Tokio ist die Herkunft des Leitungswassers: 90% stammen von Flüssen und Seen, also besonders schnell verseuchten Oberflächengewässern.

Und je nach Windrichtung kann sich die Lage schnell wieder verschlechtern. Von Fukushima selbst kommt keine Entwarnung, selbst das Meer vor dem Atomkraftwerk ist stark kontaminiert. Täglich wird mehr freigesetzt.

Besonders traurig: Die japanische Atomlobby sieht keinen Grund zum umdenken. Sie sieht ihre Zukunft „absolut nicht gefährdet“. So schreibt die Londoner Nuclear Association „Kernenergie ist unsere Zukunft. Das gilt jetzt genau so wie es vorher galt.“

Unser Tipp:

Investieren Sie gegen die Atomkraft Betreiter mit unseren Musterdepots Sonne.

Und für mehr sauberes Wasser sparen Sie ihr Geld in den Musterdepots Wasser.