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Wasserknappheit: ZDF berichtet über den Durst

Dienstag, 11. November 2014

 

Die immer weiter zunehmende Wasserknappheit ist ein immer größeres Problem für alle Menschen auf unserer Erde. Tag für Tag, Woche für Woche und Monat für Monat wird das Problem größer statt kleiner. Immer mehr Menschen müssen sich um  geringer werdende Wasservorkommen streiten. Betroffen sind seit jeher die wasserarmen Regionen rund um den Äquator, aber auch klimatisch bessere Länder wie Indien haben zunehmend Probleme. Und spätestens mit zunehmenden Flüchtlingsströmen ist auch in Deutschland das Wasserproblem angekommen. Wasserknappheit betrifft jeden auf diesem Planeten.

 

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ZDF Moderator Claus Kleber geht wichtige Themen an: Wasserknappheit (Bild: Sender)

 

Wasserknappheit: Das ZDF berichtet

Am heutigen Dienstagabend berichtet auch das zweite deutsche Fernsehen (ZDF) darüber. Die Wasserknappheit wird prägnant im Wort “Durst” verdichtet – so der vielsagende Titel des Beitrags um 20.15 Uhr (Dienstag, 11. November 2014). Der Film ist vom heute-Journal-Moderator Claus Kleber und Angela Andersen.

 

Die zentrale Aussage des Films: kein Kind auf unserer Erde müsste verdursten, wenn wir alles richtig machen würden. Claus Kleber reist der Wasserknappheit nach und besucht Brennpunkte. Er reiste zum Projekt der “grünen Mauer” in China, bei dem sich die Menschen gegen die Zunahme der Wüsten wehren. Er reist auch nach Almeria  (Spanien), dem Gemüsegarten Europas. Dort wächst nichts ohne künstliche Bewässerung. Mit jedem Stück Obst oder Gemüse importieren wir auch Wasser aus dem trockenen Spanien.

 

Er reist auch nach Delhi, Indien. Der rasante Wachstum hat dort vergiftetes Grundwasser und verdreckte Flüsse hinterlassen – obwohl Wasser in Indien als heilig gilt. Er reist nach Adelaid, Australien. Das reiche Australien kann es sich nämlich leisten, mit hohem Energieaufwand Trinkwasser aus Salzwasser zu gewinnen. Das wäre vermeintlich die Lösung des Wasserknappheitsproblems, wenn nicht Energieeinsatz und Kosten dagegen sprächen.

 

Wasserknappheit und was SIE dagegen tun können

Der Kampf gegen die Wasserknappheit ist seit jeher ein Thema für ethisch-ökologische Geldanlagen. Investieren Sie Ihr Geld in Unternehmen, die sich dem Kampf gegen die Wasserknappheit stellen. Das können Unternehmen sein, die Entsalzungsanlagen bauen, die die Kanalisationssysteme bauen oder Filteranlagen entwickeln. Aufgrund der Tatsache, dass Wasserunternehmen in einem stark nachgefragten Bereich arbeiten, war die Wertentwicklung der Wassermusterdepots in den letzten Jahren sehr hoch.

 

 

 

 Wasserknappheit bekämpfen

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

5 Dokumentationen, die Sie unbedingt gesehen haben sollten, wenn Sie in Wasser investieren wollen!

Mittwoch, 12. Februar 2014

Wasser ist für uns ein selbstverständliches Gut, welches uns jeden Tag zu jeder Zeit in guter Qualität zur Verfügung steht. Trinkwasser ist das wichtigste Lebensmittel für den Menschen und kann nicht ersetzt werden. In Deutschland ist Trinkwasser das am strengsten konrollierte Lebensmittel und damit zum Verzehr uneingeschränkt zu empfehlen. Aber der Zugang zu sauberem Trinkwasser ist längst nicht überall selbstverständlich. Obwohl weltweit ausreichend sauberes Wasser vorhanden wäre, um alle Menschen zu versorgen, haben knapp 1 Milliarde Menschen keinen Zugriff darauf. Daher wurde am 28. Juli 2010 von der Vollversammlung der Vereinten Nationen  das Recht auf Zugang zu sauberem Wasser als Menschenrecht anerkannt. Auch wenn eine solche Resolution im Gegensatz zu denen des UN-Sicherheitsrates für die Mitgliedsstaaten nicht rechtlich bindend ist, so setzt sie doch ein deutliches Signal, die Infrastruktur der Wasserversorgung in Entwicklungs- und Schwellenländern voranzutreiben.

 

Sauberes Trinkwasser ist für den Menschen unersetzlich und der Zugang dazu wurde 2010 zu einem Menschenrecht erklärt. (Bildquelle v. l. n. r.: Harald Grunsky, Gabriela Neumeier, Dieter Schütz / alle pixelio.de)

Sauberes Trinkwasser ist für den Menschen unersetzlich und der Zugang dazu wurde 2010 zu einem Menschenrecht erklärt. (Bildquelle v. l. n. r.: Harald Grunsky, Gabriela Neumeier, Dieter Schütz / alle pixelio.de)

 

Für die Wirtschaft und Industrie ist dies ein äußerst ertragreicher Sektor. So hat sich Peter Brabeck, Präsident des Verwaltungsrates von Nestle, unlängst sehr kritisch zu dieser Resolution geäußert. Vor dem Hintergrund, dass Nestle einer der Marktführer in Verkauf von abgefülltem Trinkwasser ist, ist verständlich, dass hier Bedenken entstehen margenträchtige Märkte zu verlieren und somit gegen die Beschlussfassung der UN zu sein. Öffentliche Wasserversorgungsnetze wurden in der Vergangenheit immer öfter privatisiert – teilweise mit der Folge, dass sowohl die Qualität des Trinkwassers, als auch der Zustand der Versorgungsleitungen deutlich darunter gelitten hat.

 

In Schwellenländern, in denen ein Großteil unserer Konsumgüter produziert werden, gibt es für Konzerne kaum Vorschriften, was die Filterung , Aufbereitung und Ableitung von Nutzwasser angeht. Abwässer aus Textilfärbebetrieben zum Beispiel werden meist ungefiltert in Flüsse abgeleitet und gefährden somit eine ausreichende Trinkwasserversorgung der einheimischen Bevölkerung. Und das ist nur eines von unzähligen Beispielen. Aber auch bei uns hört man immer öfter von erhöhten Belastungen des Trinkwassers durch die Intensivlandwirtschaft oder vermehrte Massentierhaltung. Wir stehen also vor einer großen Herausforderung, dieses unersetzliche Gut für uns zu erhalten. Mit Investitionen in Unternehmen, welche an innovativen Lösungen arbeiten, um diese Probleme anzugehen, können auch Sie ihren Beitrag zu einem verantwortungsvollen Umgang und einer besseren Versorgung mit dieser Ressource leisten. Je nach Strenge der Auswahlkriterien stehen hier gute Anlagemöglichkeiten zur Verfügung. Wer hier ein sauberes Gewissen haben möchte, achtet bei seiner Investition auf die Einhaltung von Ethikkriterien.  

 

Wir haben für Sie 5 Dokumentationen ausgewählt, die wir zu diesem Thema für sehenswert erachten:

 

1. Die Geldquelle – Das Milliardengeschäft mit dem Wasser

 

2. Nestle – Das dreckige Geschäft mit dem Wasser der 3. Welt

 

 3. Abgefüllt

 

4. Gasland

 

5. Der Preis der Blue Jeans

 

 

 

 

 

Verfasser des Beitrages

Jasmin Messina-Hamann unterstützt die Grünes Geld GmbH als Berater-Assistentin. Jasmin Messina-Hamann:”Ich freue mich, dass ich – neben meinem persönlichen Engagement (z. B. bei Greenpeace) – beruflich meinen Teil dazu beitragen kann, dass Nachhaltigkeit auch in der Finanzbranche kein Fremdwort mehr ist. Die Macht des eingesetzten Kapitals kann die Welt zum positiven verändern.”