Mit ‘Wasserentsorgung’ getaggte Artikel

Weltwasser-Tag: 900 Millionen Menschen ohne sauberes Trinkwasser

Montag, 24. März 2014

Am 22. März 2014 war wieder Weltwassertag. Das auf der UN Weltkonferenz über Umwelt und Entwicklung in Rio 1992 beschlossene Event erinnert an die überragende Bedeutung von Wasser. Der diesjährige Tag stand unter dem Motto Energie & Wasser und will auf diese beiden eng vernetzten Themen hinweisen, die die Grundlage für ein menschenwürdiges Leben darstellen.

 

Während es für uns in den reichen Industrienationen selbstverständlich ist, Trinkwasser auf jedem Leitungshahn abzapfen zu können, haben 900 Millionen Menschen weltweit keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Für noch mehr Menschen, nämlich für 2,5 Milliarden, gibt es nach UN-Angaben keine sanitären Anlagen

 

Nach Angaben von UNICEF, dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, sterben täglich 2.000 (!) Kinder an den Folgen von Durchfallerkrankungen, die fast immer auf schmutziges Trinkwasser, schwache Hygiene und fehlende Toiletten zurück zu führen sind. Praktisch alle dieser Todesfälle entfallen auf Entwicklungsländer; meist in Afrika oder Südasien. 

 

Es kann noch viel im Wassersektor getan werden. So fließen rund 80 Prozent des städtischen Abwassers unbehandelt in Seen, Meere oder Flüsse – in Entwicklungsländern bis zu 90 Prozent. Auf der anderen Seite gibt es mittlerweile sehr effiziente Anlagen, die sogar Toilettenabwässer wieder zu Trinkwasser aufbereiten können. Vorreiter ist der Stadt-Staat Singapur mit seiner Newater Fabrik. Ein Mikrofilter ist dabei im Einsatz. Stellt man sich die Wassermoleküle in der Größe eines Tennisballes vor, wäre ein Östrogenhormon im Vergleich so groß wie ein Fußball. Ein Virus wäre so groß wie ein LKW und ein Bakterium so groß wie ein Haus. Nichts davon könne die feinen Membranen dringen. Das Ergebnis: ein Wasser, das mindestens so sauber ist wie normales Trinkwasser. Und das sehr energiesparend hergestellt werden kann: Im Vergleich zur Alternative einer Meerwasserentsalzungsanlage benötigt es nämlich nur 1/3 der Energie

 

Dabei ist der Wasserkonsum weiter gewaltig. Es sind weniger die Menschen, die direkt Wasser trinken. Größere Mengen fließen in Landwirtschaft oder Industrie. 

 

Hier die unglaublichen Mengen von „virtuellem Wasser„, das zur Produktion von Alltagsgütern gebraucht wird. Hierbei fließen unter anderem Transporte ein, Bewässerung, Maschinenerstellung, etc. (Details: http://www.wasserfussabdruck.org/index.php?page=files/home):

 

Grafik: Verbrauch von Wasser zur Produktion von verschiedenen Alltagsgütern

 

 

Wer etwas gegen die Wasserarmut in vielen Teilen der Welt tun möchte und dabei sein will bei der Lösung von eines der dringlichsten Probleme der Menschheit, kann seine Geldanlage dafür nutzen. In den Musterdepots Wasser sind Kapitalanlagen zusammengefasst, die in Meerwasserentsalzungsanlagen, Klär- und Reinigungsanlagen ebenso investieren wie in Kanal- oder Rohrleitungssysteme oder andere Technologien die helfen, die Wasserversorgung der Menschen sicher zu stellen. Die erzielten Renditen lassen sich dabei ebenfalls sehen: jährlich 16,8% in den letzten 5 Jahren!

 

 

Link zu Musterdepots Wasser

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.