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Main-Echo Wirtschaftstipp 17/2019: Wasser-Investments erfrischen Ihr Depot

Dienstag, 25. Juni 2019

 

WIRTSCHAFTSTIPP

 

Gerd Junker

 

Geschäftsführer Grünes Geld

 

 

 

Der Trend ist ungebrochen: Wir werden immer mehr Menschen auf der Erde. Bis 2050 – so  schätzen die Vereinten Nationen – werden wir 9,7 Milliarden sein. Aber schon für die heutigen 7,6 Milliarden Menschen ist sauberes Trinkwasser ein äußerst knappes Gut. Hinzu kommt, dass jeder dritte Mensch weltweit keinen Zugang zu vernünftigen Toiletten hat. Die Weltgesundheitsorganisation WHO bestätigt, dass sich durch diesen Mangel Krankheiten rasant verbreiten und die Kindersterblichkeit steigt.

 

Die Probleme sind bekannt. Wenn unsere Anleger ihr Geld in ein spezielles Thema investieren wollen, stehen Wasser-Investments ganz oben auf der Wunschliste – noch vor den Themen Klimaschutz und Holz.

 

Das rechnet sich für beide Seiten: Wenn Sie Ihr Geld in einem unserer Musterdepots für Wasser anlegen, fördern Sie unter anderem Unternehmen für Meerwasserentsalzungsanlagen, Wasserfilter, Kläranlagen und Wassereffizienz.

 

Zudem erzielen Sie gute Renditen. Wer etwa vor zehn Jahren 20.000 Euro in den Fonds “Pictet Water” investiert hat, kann jetzt 62.806 Euro sein Eigen nennen. Ein gutes Ergebnis für zehn Jahre Nichtstun. Nur eines müssen Sie mitbringen: Geduld!

 

 

Erschienen im Wirtschaftsteil der größten Tageszeitung am bayerischen Untermain, Main-Echo, Gesamtausgabe, 27. April 2019

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.
 

Blaues Gold für Ihr Depot–Jetzt Einstiegskurse nutzen

Mittwoch, 28. Oktober 2015

Wasser ist für uns alle überlebensnotwendig. Unternehmen, die helfen die Weltbevölkerung mit sauberem und frischem Wasser zu versorgen, werden die Gewinner der nächsten Jahre sein. Investieren Sie jetzt mit unserem Musterdepot Wasser in diese Branche und nutzen Sie die Kursrückgänge der letzten Zeit. Übrigens, bei unseren Musterdepots werden die Unternehmen auch nach sozialen und ethischen Gesichtspunkten durchleuchtet, bevor eine Investition erfolgt. Mit Ihren Geldanlagen wird Sinnvolles unterstützt und Sie erzielen eine sprudelnde Rendite. So wurden aus einer Anlagesumme von 10.000€ in den letzten fünf Jahren 17.655€.

 

 

Wasserfonds_2

 

Im Vergleich zum April dieses Jahres erwerben Sie die Anteilspreise der Wasserfonds jetzt mit einem um bis zu 25 Prozent günstigeren Preis. Dabei ist der langfristige Trend für Kurssteigerungen durchaus intakt. Nutzen Sie die Chance die sich Ihnen jetzt bietet. Charttechnisch ist zu entnehmen, dass der Rückgang der Kurse gestoppt ist und die Fonds wieder im Aufwärtstrend liegen. Die Wertentwicklung auf Jahressicht überzeugt mit einem Zuwachs von 11,94%, trotz der zwischenzeitlichen  Schwächephase. Für Anleger bietet sich die Chance mittelfristig das Thema Wasser in ihre Geldanlage mit aufzunehmen. In den vergangenen fünf Jahren freuten sich Wassersparer über eine Rendite von 81,46 Prozent Performance. Charts WasserfondsDer Ausblick für die weitere Entwicklung ist positiv.  Das Thema Wasserinvestments mit den Unterbereichen Wasserinfrastruktur, Wasseraufbereitung, Wassereinsparung, Wassergewinnung und einige Themen mehr, wird in den nächsten Jahren immer wichtiger werden. Eine wachsende Weltbevölkerung und stärkere Wasserverschmutzung führen zu mehr Bedarf an innovativen Lösungen um die Versorgung der Bevölkerung zu gewährleisten oder auszubauen.

 

Die im Musterdepot Wasser enthaltenen Werte wenden ethische- und ökologische Kriterien an, bevor ein Investment in die einzelnen Wasserunternehmen erfolgt. So legt beispielsweise der KBC Eco Funds mindestens 75% seines Vermögens in Aktien von Firmen an, die auf nachhaltige und sozialverträgliche Weise in dem Themenkreis Wasser aktiv sind. Es handelt sich dabei unter anderem um: Wasser- und Abwasseranlagen,  Ingenieur- und Beratungsagenturen, Wasserbehandlungstechnologie, Umweltverwaltung und diverse Anlagen. Beurteilt werden die Unternehmen anhand von positiven Kriterien bzw. Ausschlusskriterien.  Bei diesen Kriterien geht es unter anderem um die Umwelt, Menschenrechte, Waffenhandel und -produktion sowie Kernenergie. Um dies zu gewährleisten, arbeitet ein spezialisiertes Untersuchungsteam von KBC Asset Management mit unabhängigen Experten zusammen.

 

Nutzen Sie jetzt die Gelegenheit Wasser als Bereicherung für Ihre Geldanlagen mit aufzunehmen. Unter Berücksichtigung von ethisch- und ökologischen Kriterien freut man sich über sprudelnde Renditen doppelt.

 

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Carmen Junker Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

Wasserknappheit: In Kalifornien gibt’s Wasser in Restaurants nur noch auf Nachfrage. Auch sonst muss gespart werden

Dienstag, 07. April 2015

 

In Kalifornien ist das Lebensgefühl geprägt von Luxus und Wachstum. Der eigene Swimming-Pool hinter dem Haus gehört ebenso dazu wie die immer laufenden Klimaanlagen oder der immer grüne Rasen, obwohl beinahe Wüstenklima vorherrscht. Doch viele der lieb gewonnen Goodies könnten bald dem drastischen Wassermangel des Bundesstaates zum Opfel fallen, so wie jetzt  bereits das gewohnte Glas frischen Leitungswassers zum Essen im Restaurant.

2013-08-03 18.24.59Der fortschreitende Wassermangel der Erde wird meist mit den am stärksten betroffenen Regionen in Afrika oder Asien in Verbindung gebracht. Doch die  zunehmende Weltbevölkerung, die weiter durch Verschmutzung und Verbrauch abnehmenden Trinkwasservorräte, marode Infrastruktur und Verschwendung des kostbaren Gutes führend immer öfter auch in Industrienationen zu Wassermangel.

 

Aktuell ist die Situation im größten US-amerikanischen Bundesstaat Californien am drastischsten. Viel Wasser wird dort nämlich in den Bergen der Sierra Nevada gesammelt. Doch diese sind, obwohl erst April ist, bereits weitgehend schneefrei. Grund: Die Winterniederschläge blieben dieses Jahr aus.

 

 

Als erst Maßnahme wurde das obligatorische Glas Wasser zum Essen im Restaurant gestrichen – dieses gibt’s nur noch auf Nachfrage. Öffentliche Grünstreifen werden nicht mehr bewässert. Große Wasserschlucker im Haushalt sollen gegen wassersparende Geräte ausgetauscht werden und Gouverneur Jerry Brown möchte Golfplätze, Friedhöfe, Firmen und Universitäten zum Einsatz von Wasserspar-Technologien verpflichten.

 

 

Der größte Verbraucher mit rund 80 % des Wassers wird bislang allerdings geschont: die Landwirtschaft. Genau deshalb regt sich Unmut in der Bevölkerung, denn dort, wo am meisten erreicht werden kann, wird am wenigsten getan. Doch die Zwänge für die Politik sind groß, denn die Landwirtschaft steht für 50 Milliarden Dollar Umsatz jährlich und beschäftigt Zehntausende Menschen.

 

 

Wasserknappheit: Das können Sie dagegen tun

 

Wenn Sie sich jetzt fragen, was Sie gegen die zunehmende Wasserknappheit auf der Erde tun können, gibt es eine bequeme und lukrative Möglichkeit: investieren Sie in unserer Muster Wasser. Damit fließt Ihr Geld in hunderte von Unternehmen, die etwas gegen die Wasserarmut tun in dem Sie Filteranlagen bauen, Klärwerke, Meerwasserentsalzungsanlagen, etc. Damit helfen Sie das vielleicht dringendste Problem der Menschheit zu lösen. Gleichzeitig profitiert Ihr Geldbeutel, denn die Renditen waren in der Vergangenheit oftmals zweistellig.

 

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: "Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten." Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Wassermangel: Warum Wasser in jedes Depot sollte

Dienstag, 02. Dezember 2014

 

 

Es gibt 2 wesentliche Gründe weshalb Wasser immer rarer wird: Klimawandel und Bevölkerungswachstum. Beide Probleme werden auf Jahrzehnte hinaus ungelöst bleiben. Deshalb dürfen Wasser-Unternehmen in keinem Depot fehlen.

 

 

 

 

wassermangel

Aufgerissene Erde: Der Wassermangel ist ein zentrales Problem des 21. Jahrhunderts (Bild: johnnyb  / pixelio.de)

 

 

Der Lake Oroville im amerikanischen Bundesstaat Kalifornien ist nach drei Trockenjahren in Folge auf nur noch 32% seiner möglichen Kapazität abgeschmolzen (NBC News).  Seit Anfang 2014 gilt im größten Staat der USA deshalb offiziell der Wassernotstand. Neben den 38 Millionen Menschen der privaten Bevölkerung leiden besonders die Landwirte, denn nach Berechnungen der Universität von Kalifornien müssen sie mit rund 1/3 weniger Wasser zur Bewässerung ihrer Felder auskommen.

 

Der Wassermangel ist also nicht mehr nur ein Problem der Schwellenländer, sondern er ist auch schon in gut entwickelten Industrienationen angekommen. Die Ursachen Klimawandel und Bevölkerungswachstum wirkungsvoll zu bekämpfen ist auf Jahrzehnte hinweg unmöglich.

 

Und auch in Asien wird die Lage immer ernster. Wassermangel führte dazu, dass der Aralsee – früher so groß wie Bayern – auf nur noch 10% seiner Fläche zusammengeschrumpft ist. Die Megacity Sao Paulo rationiert sogar schon das Wasser. Nach Angaben der Vereinten Nationen sind 1,6 Milliarden Menschen (von 7 Milliarden insgesamt) von absoluter Wasserknappheit betroffen. Die WHO warnt sogar, dass 2020 rund 40 Prozent aller besiedelten Regionen unter Wassermangel leiden werden.

 

Wassermangel: neben Klimawandel und Bevölkerungswachstum auch Verschmutzung ein Problem

 

Ein weiteres Problem stellt die zunehmende Verschmutzung des Wassers dar. Die Herstellung eines einzigen Autos verbraucht zum Beispiel 400.000 Liter Wasser. In Europa wurde viel Industrie ausgelagert und die Produktion in die Schwellenländern verlagert – im Schlepptau der Wassermangel, der nur dort noch verschärft wurde. 70% des Grundwassers in China sind teilweise so verschmutzt, dass eine Reinigung zu Reinstwasser, wie es in der Chipproduktion benötigt wird, überhaupt nicht mehr möglich ist.

 

Auch marode Infrastruktur ist Auslöser von Wassermangel

Anders die Probleme in Spanien oder in London. In Süd-Spanien beispielsweise gab es neben zu wenig Niederschlag in den letzten Jahren und wegen zu vieler Gewächshäuser mit sehr hohem Verbrauch Wassermangel. In London sind die Wasserleitungssysteme noch aus dem 19. Jahrhundert, die Folge: 60 Prozent des Wassers versickern ungenutzt. Auch in New York ist die Wasser-Infrastruktur schon 100 Jahre alt, und in anderen Teilen des USA sieht es ähnlich aus. Die US-Umweltschutzbehörde schätzt alleine den Bedarf um die gesetzlichen Vorschriften einzuhalten auf 138 Milliarden US-Dollar bis 2016.

 

 

wassermangel wieviel die produktion von lebensmitteln kostet

Wassermangel: soviel Liter Wasser werden zur Herstellung verbraucht (Grafik: Grünes Geld GmbH)

 

 

Wassermangel: diese Unternehmen profitieren

 

Es gibt also viel nachzuholen und aufzubauen. Wer große Probleme löst, kann entsprechend auch mit großen Profiten rechnen. Unternehmen die Pumpen, Rohre oder Ventile herstellen sind automatisch Gewinner. Wer sich um die Reinigung der Abwässer kümmert – zum Beispiel Anbieter von Membrantechniken, biologischen Verfahren oder UV-Bestrahlung – kann mit guten Geschäftsaussichten rechnen. “Der Wassermarkt wird stärker wachsen als das Bruttoinlandsprodukt in den jeweiligen Ländern”, so Christian Zimmermann, Wasserexperte bei Pioneer, einem Anbieter von Wasserinvestments.

 

Gute Möglichkeiten um breit gestreut in Unternehmen zu investieren, die dem zunehmenden Wassermangel entgegen wirken, bieten unsere Musterdepots Wasser. Wer neben dem reinen Thema “Wasser” auch sicherstellen will, dass seine Investitionsziele einen guten Umgang mit Umwelt, Mitarbeitern, Wettbewerbern und Eigentümern pflegen, sollte auf unseren Zusatz “Ethik” achten – dann ist sichergestellt, dass Ethik-Kriterien angewendet werden.

 

 

 

 

 

 Wasserknappheit bekämpfen

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Nutzung der Wasserkraft in Europa

Freitag, 19. Oktober 2012

Wasserkraft kommt unter den Erneuerbaren Energien eine entscheidende Rolle zu, da sie unvergleichlich effizient ist und zuverlässig zur Verfügung steht. In Europa ist die Nutzung bisher jedoch aufgrund der verschiedenen geografischen Voraussetzungen und des technischen und logistischen Know-hows höchst unterschiedlich. Während das Potential der Wasserkraft in den westeuropäischen Industrienationen wie beispielsweise in Deutschland nahezu erschöpft ist, bieten andere Länder noch gute Ausbaumöglichkeiten.

 

Wasserkraftnutzung in der Europäischen Union

 

Mit rund 70 Prozent Anteil an den Erneuerbaren Energien ist Wasserkraft die wichtigste regenerative Energiequelle in der Europäischen Union. Einer Studie der Deutschen Bank zufolge produziert sie derzeit 19 Prozent der Energie Europas, damit wird das Potenzial der Wasserkraft von 870 TWh/a zu etwa 64 Prozent ausgeschöpft. Somit bleiben aktuell rund zwei Fünftel des Potentials oder mehr als 30 TWh/a ungenutzt. Die Voraussetzungen für die Erschließung der Wasserkraft sind in den einzelnen Regionen unterschiedlich. So verfügen die EU-15 zwar über die größten Möglichkeiten, greifen gegenwärtig allerdings bereits auf 72 Prozent der vorhandenen Wasserkraft-Ressourcen zurück. In den EU-27 betrug die installierte Kapazität aus Wasserkraft im letzten Jahr 136 GW. Unter Einbezug der EURELECTRIC-Mitglieder Island, Kroatien, Türkei, Norwegen und Schweiz erhöht diese sich für 2011 um weitere 64 GW auf eine Gesamtleistung von 200 GW. Anhand der Schweiz, Norwegen, der Türkei und Kroatien lässt sich exemplarisch verdeutlichen, wie die Entwicklung in den nächsten Jahren verlaufen kann.

 

Wasserkraftwerk

Wasserkraftwerk in der Türkei (Quelle: Aquila Capital)

 

Norwegen und Schweiz nutzen Wasserkraft aufgrund der idealen Topographie und des hohen technischen wie wirtschaftlichen Standards bereits erfolgreich. Das rentable Ausbaupotential ist dort zum großen Teil erschöpft. Hier stehen Norwegen und die Schweiz stellvertretend für die meisten westeuropäischen Industrienationen. Länder wie die Türkei oder auch Kroatien haben ebenfalls geografisch gute Voraussetzungen, sind aber aufgrund der industriellen Entwicklung noch auf dem Weg, diese Energieressource zu erschließen. Südosteuropa verfügt mit 145 TWh/a zwar nur über die Hälfte des Potentials der EU-15, nutzt diese jedoch auch erst zu 40 Prozent. In einer Vielzahl von Ländern wie bspw.  Kroatien und Türkei befand sich der Energiesektor über einen langen Zeitraum in staatlicher Hand. In Folge der Öffnung des Sektors für Privatunternehmen und aufgrund der zunehmenden Liberalisierung des europäischen Strommarktes bieten sich jetzt zunehmend Anreize, um Projektrealisationen vorzunehmen.

 

Aktueller Vergleich des Wasserkraftpotentials:

 

Land Akt. installierte Leistung Wasserkraft in GW Noch vorhandenes Potential Wasserkraft in %
Schweiz 14,5 10
Norwegen 28 35
Türkei 14 64
Kroatien 2 70

Quelle: Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen, eawag aquatic research, Statkraft, Norwegian Petroleum Directorate, ETA Umweltmanagement GmbH, IHK Rheinhessen, SETIS Strategic Engergy Technologies Information System, Aquila Capital Research

 

Allein die Türkei verfügt über 16 Prozent des theoretisch nutzbaren Wasserkraftpotentials innerhalb Europas. Genutzt werden derzeit jedoch lediglich 36 Prozent bzw. 46 TWh des vorhandenen Potentials von jährlich 128 TWh. Dabei treibt die wirtschaftlich rasante Entwicklung des Landes auch den Energiebedarf auf ein immer neues Rekordniveau. So zählt die Türkei zu einem der am schnellsten wachsenden Strommärkte der Welt. Experten erwarten allein in den kommenden acht Jahren eine Vervierfachung des Elektrizitätsbedarfs. Aktuell muss das Land am Bosporus den einheimischen Energiebedarf noch zu rund 80 Prozent aus Rohstoffimporten decken. Um das Land in Energiefragen unabhängiger zu machen, ist der Ausbau Erneuerbarer Energien und insbesondere der Wasserkraft daher auch im Fokus der politischen Entscheider.

 

Zukunft mit Speicher

 

Auch im Gesamtkontext des Ausbaus Erneuerbarer Energien spielt die Wasserkraft eine entscheidende Rolle. Während konventionelle Kraftwerke ihre Produktion dem aktuellen Bedarf anpassen können, müssen Wind- und Sonnenkraftwerke Energie erzeugen, wie sie anfällt. Daher sind effiziente Systeme notwendig, die überschüssige Energie speichern und im Bedarfsfall wieder abgeben. Hier liefert Wasserkraft einen unverzichtbaren Beitrag. 99 Prozent der weltweiten Speicherkapazität von Energie basiert heute schon auf der Technologie der Pumpspeicherkraftwerke. Produzieren Wind- und Solaranlagen nicht benötigten Strom, wird dieser genutzt, um Wasser in ein höher gelegenes Becken zu pumpen. Bei erhöhter Stromnachfrage fließt es wieder bergab und kann so in den Turbinen verstromt werden. da sich der Bedarf an kurzfristiger Stromspeicherung bis 2025 voraussichtlich verdoppelt, ist ein weiterer ausbau der Wasserkraftwerke als Speicher absehbar.

 

Fazit

 

Natürliche Voraussetzungen zur Wasserkraft-Nutzung sind in den Ländern Europas höchst unterschiedlich verteilt. Während die Fördermöglichkeiten in Ländern wie Deutschland, Norwegen und der Schweiz nahezu erschöpft und größtenteils auf die Effizienzsteigerung bereits vorhandener Anlagen beschränkt sind, bieten andere Länder wie Kroatien und die Türkei noch ein großes, nicht erschlossenes Potential. Mit dem Wirtschaftswachstum nehmen hier auch Wohlstand und Lebensstandard zu. Um den steigenden Pro-Kopf-Verbrauch an Strom künftig abzudecken, ist ein weiterer Ausbau der Wasserkraft notwendig und politisch gewollt. Anleger, die das Potential von Wasserkraft nutzen möchten, können sich über ausgewählte Fonds daran beteiligen. Zu beachten ist allerdings, dass es – wie bei allen Infrastruktur-Investments – ein Projektentwicklungsrisiko gibt, das je nach Zielland unterschiedlich hoch ist. Mit dem Aquila® HydropowerINVEST IV beteiligen sich Anleger an fünf Wasserkraftwerken in der nördlichen Türkei, die bereits errichtet und ans Netz angeschlossen sind.

 

 

 

Stefan Parey, Aquila Capital

 

Verfasser des Beitrages:

Stefan Parey ist Director – Leiter Freie VErtriebe bei Aquila Capital. Die bankenunabhängige Investmentgesellschaft für alternative Kapitalanlagen strukturiert und verwaltet Investmentlösungen, die sich durch eine geringe Korrelation zu traditionellen Anlageklassen auszeichnen und von globalen Makrotrends getragen werden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Absolute-Return- und Sachwertinvestitionen.
Eine dynamische Unternehmenskukltur und ein solides oprationelles Rückgrat befähigen das Unternehmen, maßgebliche Trends frühzeitig aufzugreifen und als First Mover in zukunftsträchtige Anlagestrategien zu übersetzen
2001 in Hamburg gegründet, unterhält Aquila Capital mittlerweile sechs Niederlassungen in Europa und Asien. Mit über 80 Mitarbeitern verwaltet das Unternehmen aktuell ein Vermögen von 4,1 Mrd. Euro.

Worauf muss ich bei ökologischer Geldanlage in Wasser achten?

Mittwoch, 30. November 2011

Wasser ist Leben, Wasser ist die Zukunft. Doch während für uns Deutsche Wasser einfach immer nur da ist und bei Bedarf in bester Qualität aus dem Wasserhahn kommt, ist die Trinkwasserknappheit für die aktuell 7 Milliarden Menschen eines der dringsten globalen Probleme der Menschheit. „Die Kriege der Zukunft werden um Wasser geführt.“ so Boutros Ghali, der ehemalige UN-Generalsekretär.

 

Also weshalb nicht die Lösung des Wasserproblems unterstützen und „in Wasser investieren“. Denn wer seine Geldanlager auch in Wasser tätig, stützt und fördert damit Maßnahmen zur Meerwasserentsalzung, zum Bau von Wasser-Infrastruktur oder für Bewässerunsanlagen der Landwirtschaft.

 

Und ganz nebenbei kann er auf eine ordentliche Verzinsung seiner Anlage hoffen. Denn während die Börsen in den letzten 10 Jahren äußerst schwierige Zeiten durchlebten, kann z.B. des SAM Sustainable Water sei der Auflage Ende Sepember 2001 mit einer Performance von mehr als 20 Prozent aufwarten.

 

Sauberes Wasser - in vielen Teilen der Erde Mangelware

Doch Vorsicht: nicht jedes Wasserinvestment ist auch ethisch-ökologisch sinnvoll. Denn zunächst heißt das Investment-Thema Wasser – die genaue Interpretation macht es erst sinnvoll. So gibt es Anbieter, die den Lebensmittelkonzern Nestle als gutes Wasser-Investment empfinden, denn Nestle füllt auch Mineralwasser ab. Insgesamt gilt der Konzern allerdings als wenig nachhaltig.

 

Wasser-Unternehmen kommen unterschiedlichten Bereichen. Sie bauen Meerwasserentsalzungs-Anlagen, Rohrleitungssysteme, reparieren defekte Wasserversorgungen, stellen Wasserzähler her, installieren Bewässerungssysteme für die Landwirtschaft oder kümmern sich um höhere Wasser-Effizienz in Haushalten und Industrie. Während die mit Wasser verbundenen Tätigkeiten in der Regel ethisch-ökologisch sinnvoll sind, kommen die Schwierigkeiten eher in den Nicht-Wasserbereichen der Unternehmen auf.

 

Denn ein Hersteller von Wasserzählern ist prinzipiell unbedenklich. Aber was ist, wenn es auch Meßinstrumente für Waffensysteme herstellt? Oder wenn er seine Mitarbeiter unter schlechten Bedingungen arbeiten lässt?

 

Für manche Wasserfonds kein Problem. Solange er etwas mit Wasser zu tun hat, ist die Firma für diesen Wasserfonds als Investitionsobjekt geeignet. Andere Anbieter sind dort wählerischer – dort gelten noch Ausschlusskriterien oder werden Nachhaltigkeits-Rankings beachtet. Bei Grünes Geld erkennen Sie solche Musterdepots an dem Zusatz „Ethik“: http://www.gruenesgeld24.de/wasservertraege-anlegen.htm.

 

Aber auch Sachwertfonds aus dem Bereich Wasser werden angeboten. Der Leonidas VII zum Bespiel möchte in Wasser-Unternehmen z.B. in Großbritannien oder den USA investieren. Fraglich bleibt, ob es sich dabei um ein nachhaltiges Investment handelt. Denn oftmals ist es in bereits entwickelten Volkswirtschaften besser, Wasser-Unternehmen bleiben in staatlichem Besitz. Denn in der Vergangenheit wurden Privatisierungen auch dafür genutzt, um ohne Zukunftsinvestitionen hohe Rendite zu erzielen und am Ende der Vertragslaufzeiten verrottete Wasseranlagen wieder zurück zu geben. Das muss bei Leonidas nicht der Fall sein, aber der ethisch-ökologische Nutzen bleibt trotzdem unklar.

 

Auch ein Wasser-Investment sind die Wasserkraftwerke von Aquila im HydroPOWERINVEST II. Dort wird die Wasserkraft allerdings zu Erzeugung von sauberer Energie genutzt. Sinnvoll und nachhaltig, allerdings nur bedingt ein Wasser-Investment.

 

Aber was sinnvoll ist, entscheidet letztlich jeder für sich selbst. Was ist Ihre Meinung – wann ist Wasser-Investment sinnvoll?

 

Welches sind die 3 für Mensch und Natur hilfreichsten Wasserthemen?

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Wer jetzt nicht kauft wird sich ärgern

Freitag, 28. Oktober 2011

Viele Anleger haben von den Aktienmärkten die Nase voll. Natürlich, denn wie will es anders sein. Wer jemals in Aktien oder Aktienfonds investiert kennt die Situation: die Zeitungen, der Fernseher oder all die anderen Journalisten brauchen „Bad News“. Denn die Nachrichten-Branche weiß: schlechte Nachrichten verkaufen sich besser als gute Nachrichten. Überlegen Sie selbst: sie gehen an einem Kiosk vorbei. Die Zeitungs-Headline lautet: „Das Wetter bleibt bewölkt.“. Sie denken sich: „Okay, nichts weiter aufregendes.“ und lassen die Zeitung einfach stecken. 5 Tage später gehen Sie am selben Kiosk vorbei. Dieses Mal lautet die Überschrift: „Sturm der Windstärke 8 bedroht Deutschland. Krisenkräft sind in Alarmbereitschaft.“ Wie sieht es jetzt aus? Ganz ehrlich – die Chancen, dass sie die Zeitung kaufen, sind wohl höher.

 

Nachdem jeder Journalist dies weiß, berichtet niemand über allmählich steigende Aktienmärkte. Das sind einfach keine Schlagzeilen, das interessiert niemanden wirklich. Aber wenn der DAX abstürzt und auf dem Papier Milliarden-Werte verloren gehen – dann ist das eine Schlagzeile die interessiert und gelesen wird.

 

Schlimmer noch: aufgrund dieser Schlagzeilen, meist noch gepaart mit düsteren Zukunftsaussichten, kommt es zum größten Fehler der Privatanleger: vollkommen verunsichert möchten sie den „verbleibenden Teil“ ihres Vermögens sichern und verkaufen. Natürlich zu schlechten Preisen, denn die Aktienmärkte sind ja gerade gefallen.

 

Profis freuen sich: jetzt beginnt die Zeit der Schnäppchenjäger am Aktienmarkt. Denn die Profis wissen: Das Kursziel der Aktien ist nicht Null. Die Märkte erholen sich wieder. Und wenn ein Markt um 30% nachgegeben hat, also z.B. von 7500 auf 5200 gefallen ist, dann ist der Zeitpunkt zum Einstieg bestimmt nicht schlecht. Denn irgendwann wird der Markt wieder bei 7500 Punkten sein. Gewinn: 44%.

 

Was hat das alles mit Ihrem grünen Investment, mit Ihrem Ökofonds zu tun? Die Märkte haben gerade gestern ganz deutlich gedreht. Die 90-Tage Linie als wichtiger Indikator des DAX wurde durchbrochen.

 

dax-2011-10-28

Der Aktien-Leitindex DAX gibt das Signal: jetzt in Ökofonds einsteigen lohnt sich

 

Jetzt ist also der richtige Zeitpunkt, um in Ökofonds einzusteigen. Ob Sie in Wasserfonds, Holzfonds oder in Nachhaltigekeits-Fonds einsteigen möchten – die Signal sind klar: kaufen, kaufen, kaufen. Wer jetzt kauft und die jeweils vorgesehenen Mindest-Anlagezeiträume beachtet, wird viel Freude haben.

 

Klicken Sie hier für meine Musterdepot-Tipps:

Wasserfonds

Holzfonds

Musterdepots für den nachhaltigen Vermögensaufbau

 

Handeln statt warten: Helfen Sie der Natur und Ihrem Geldbeutel. Selten sind die Vorzeichen so klar wie heute. Und selbst wenn nochmals ein Rückschlag kommen sollte: ihre aktuellen Einstiegspreise sind auf jeden Fall sehr günstig.

Sommerzeit – Zeit über ein Wasserinvestment nachzudenken

Mittwoch, 25. Mai 2011

Kaum etwas wird in unserem täglichen Leben als so selbstverständlich hingenommen wie das Vorhandensein von Wasser. Wir trinken es, wir waschen damit, wir duschen, kochen, bewässern unsere Gärten kurz, wir verbrauchen es weil seine Existenz für uns so selbstverständlich wie die Luft.

 

Wir wissen zwar wie bedeutend Wasser, als Grundstein allen Lebens ist, aber wir nehmen es, unserer geogrphischen Lage sei Dank, als gegeben hin. Die anhaltende Abholzung von natürlichen wasserproduzierenden Resourcen wie den Regenwäldern, extensiver Rohstoffabbau und das weltweite Abschmelzen von Gletschern, um nur einige Faktoren zu nennen, sind Vorboten, dass Wasser auch bei uns, zukünftig  knapper und somit teurer werden kann.

Eine massive Knappheit, wie sie jetzt schon in Teilen Südeuropas vorkommt, ist in Deutschland aber (noch?) nicht so stark zu befürchten. Mit durchschnittlichen knapp 130 Litern liegen wir nicht gerade an der Spitze der Wasserverschwender der Industrienationen. Allerdings wirken sich die wasserverbrauchenden Agrarimporte ebenso negativ auf den deutschen Durchsnittsverbrauch aus, wie der extrem starke Wasserverbauch unserer Exportindustrie.

Würde man diesen Verbrauch umrechnen würden sich die 130 Liter allerdings vervielfachen. Es ist also eine  Überlegung wert eine Investition im Bereich Wasser als Beimischung seines Depots ernsthaft in Betracht zu ziehen.

 

Mit den Angeboten von Grünes Geld investieren Sie nicht nur im Bereich Wasser, Sie fördern auch die Entwicklung neuer  Wassertechnologien und die Suche nach innovativen Lösungen für die Wasserproblematik in Schwellenländern. Mehr Informationen über dieses interessante Investment finden Sie hier:
Investieren in Wasser

 

Wir von Grünes Geld beraten Sie gern.