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KiriFarm Spanien – Nachhaltiges Holzinvestment

Dienstag, 05. September 2017

Zusammenfassung: Bäume sind hervorragende Helfer beim Kampf gegen die Klimakrise. Daher trägt auch nachhaltige Holzwirtschaft dazu bei, CO2-Emissionen zu binden. Besonders attraktiv ist die wirtschaftliche Nutzung von Holz, das von schnell wachsenden Baum-Arten stammt. Das junge Unternehmen „We Grow“ hat sich auf den Anbau und die Vermarktung von Kiri-Holz spezialisiert. Gerade wurde der Verkaufsprospekt für das vierte Holz-Investment des Unternehmens genehmigt: KiriFarm Spanien.

 

 

Kiri-Setzling: klein, aber oho! (Foto: We Grow)

Unser Klima ist in Gefahr. Wenn die Erderwärmung  weiter ansteigt, werden die natürlichen Lebensgrundlagen brutal zerstört. Eine unbequeme Wahrheit, auf die der ehemalige US-Vizepräsident Al Gore bereits in seinem gleichnamigen Buch und Film hinwies und weltweite Beachtung fand.

 

Allerdings hat sich faktisch seitdem nicht viel getan. Dem wegweisenden Klima-Abkommen von Paris und den klimafreundlichen Technologien, die in vielen Staaten entwickelt und eingesetzt werden, stehen weiter steigende CO2-Emissionen entgegen, sowie ein US-Präsident, der den Klimawandel leugnet. Kein Wunder also, dass Al Gore mit seinem neuen Film „Immer noch eine unbequeme Wahrheit“ nochmals als Mahner das Wort ergreift und versucht, auf Entscheider auf der ganzen Welt einzuwirken.

 

 

Bäume sind effiziente Klimaschützer

Bäume speichern den Klimakiller CO2.

Politik und Wirtschaft stehen weltweit in der Verantwortung, die Klimakrise abzuwenden. Aber was lässt sich gegen die Klimaerwärmung konkret unternehmen?

 

– CO2-Emissionen reduzieren

– Erneuerbare Energien fördern

– Nachhaltig konsumieren

– Bäume pflanzen

 

Ganz klar, CO2-Emissionen müssen drastisch reduziert werden. Um das zu erreichen, müssen erneuerbare Energien stärker gefördert werden. Und natürlich müssen vor allem die Industrienationen ihren Lebensstil kritisch hinterfragen und ihren Konsum nachhaltiger gestalten.

 

Aber es gibt auch noch einen anderen wichtigen Punkt: Bäume speichern das klimaschädliche Kohlendioxid, bereits ein Baum bindet allein zehn Kilogramm CO2. Erhalt von Waldflächen, Aufforstung und Verwendung von Holz als natürlichem Rohstoff ist als das Gebot der Stunde. Denn Bäume sind die unentbehrlichen Helfer, um den Wettlauf mit der Zeit in Sachen Erderwärmung noch zu gewinnen. Nach wie vor ist die Aufforstung von Bäumen die einzige Möglichkeit, der Atmosphäre wieder CO2 zu entziehen – alle anderen Maßnahmen zielen nur darauf ab, weniger CO2 zu emittieren.

 

 

Nachhaltige Holzwirtschaft sorgt für gutes Klima

Eine nachhaltige und wirtschaftlich sinnvolle Holzwirtschaft kann zur Verbesserung des globalen Klimas beitragen. In diesem Bereich gibt es innovative Projekte, die vielfältige Interessen unter einen Hut bringen:

 

– positive Entwicklung von Umwelt und Natur nachhaltigen Klimaschutz

wirtschaftlich attraktive Vermarktung der angebauten Hölzer

interessante Projekte für Anleger, denn der Aufbau und Betrieb einer Holzfarm bedarf auch des finanziellen Engagements von Investoren.

 

 

Kiribäume – schnelles Wachstum gesichert

Ein Unternehmen, das die Zeichen der Zeit erkannt hat und mit hohem Engagement und Sachverstand nachhaltige Holzwirtschaft betreibt, ist die We Grow GmbH mit Sitz in Tönisvorst im Kreis Viersen, nahe der nordrhein-westfälischen Metropole Düsseldorf. Das Unternehmen entwickelt Kiri-Anbauprojekte zur nachhaltigen Holzproduktion und hat sich in kürzester Zeit zu einem der führenden europäischen Spezialisten in diesem Bereich entwickelt. We Grow wählt passende Standorte für Plantagen aus, pflanzt, pflegt, erntet und vermarktet die angebauten Edelhölzer.

 

Kiribäume sind schön und nützlich. (Foto: We Grow)

Der Kiribaum kommt ursprünglich aus Japan und anderen Teilen Südost-Asiens. Der Laubbaum, der teilweise auch als Blauglockenbaum bekannt ist, wächst – vor allem in den ersten Jahren – sehr rasant. Pro Jahr sind bis zu sechs Meter möglich. Damit ist der Kiri im Wachstum rund zehn Mal schneller als die Eiche. Ausgewachsen ist der Kiribaum etwa bei 15 Metern Höhe. Da der Kiribaum bezüglich des Bodens sehr anspruchslos ist, wird er zunehmend in Nordamerika und Europa kultiviert. Geerntet wird der Baum nach sieben bis 14 Jahren.

 

Wer mehr über den Kiribaum erfahren will, kann sich auch gerne unseren Selbst-Versuch mit 2 Kiribäumen ansehen.

 

Im Gegensatz zur ebenfalls schnellwachsenden Pappel, die auch ein Wachstum von zwei Metern pro Jahr erreicht, liefert der Kiribaum jedoch hochwertiges Holz. Während Pappelholz oft im Paletten-Bau verwendet wird, kommt Kiri-Holz hauptsächlich in der Möbelindustrie zum Einsatz. So sind beispielsweise die japanischen Kimonoschränke aus Kiri gefertigt, denn traditionell wird bei der Geburt eines Mädchens in Japan ein Kiri-Sämling gepflanzt. Wenn das Mädchen erwachsen ist, ist der Baum längst so hoch gewachsen, dass ein Möbelstück für den eigenen Haushalt gefertigt werden kann.

 

Aber auch außerhalb dieser traditionellen Pfade findet Kiri-Holz immer mehr Freunde. Das Material ist leicht, feuersicher, stabil und verfügt über eine ansprechende Maserung. Entsprechend wird das Holz bei der Fertigung von Skiern und Surfboards verwendet. Ebenso kommt Kiri beim Musikinstrumentebau, etwa für den Korpus von E-Gitarren, zum Einsatz oder auch als Material für Dekorationsartikel.

 

Eine Nachfrage, die sich die We Grow GmbH zu Nutze machen konnte. Mit ihrer eigenen geschützten Zucht „Nordmax 21“ wurde eine Kiri-Art entwickelt, die auch mit der kühlen Witterung in Deutschland zu Recht kommt und für den kommerziellen Anbau in Europa und damit für eine zukunftsfähige und nachhaltige Holzproduktion hervorragend geeignet ist. Für die Entwicklung von „NordMax 21“ wurde das geballte Fachwissen der Unternehmensgründer genutzt, Gentechnologie wurde nicht angewendet. Dass „NordMax 21“ eine eigenständige Art ist, zeigt auch, dass der Baum bereits Eingang in den Botanischen Garten in Bonn gefunden hat.

 

 

Von der Studentenfirma zum aufstrebenden Unternehmen

Qualitätsholz mit schnellem Wachstum. (Foto: We Grow)

Bei We Grow ist der Name quasi Programm, denn das junge Unternehmen züchtet nicht nur Kiribäume, sondern wächst auch selbst stetig.

 

Angefangen hatte alles mit einer ambitionierten Idee von Peter Diessenbacher, der an der Universität in Bonn Agrarwissenschaften studierte. Durch sein besonders Interesse am Thema nachwachsende Rohstoffe, wurde er auf den Kiribaum aufmerksam. 2005 begann er die ersten Stecklinge zu Hause zu pflanzen. Fasziniert vom raschen Wachstum, mietete er ein Gewächshaus an und begann die Kiribäume über das Internet zu verkaufen. Aus der einstmaligen Studentenfirma entwickelte sich die Idee, Kiribäume auf großen Freilandflächen anzubauen und professionell zu vermarkten.

 

Eine wichtige Voraussetzung dafür wurde 2009 von Seiten der Europäischen Union  geschaffen. Seit diesem Jahr ist es erlaubt, Bäume auch außerhalb eines Waldes für die Holzwirtschaft zu pflanzen. Damit waren die rechtlichen Grundlagen für das Unternehmen We Grow geschaffen.

 

Los ging es dann auf einer fünf Hektar großen Pflanzfläche im Bonner Ortsteil Hoholz. Im Januar 2016 zog die Plantage nach Tönisvorst im Kreis Viersen um. Mittlerweile werden 350 Hektar auf 35 Plantagen bewirtschaftete. Damit wurden bereits mehr als 200.000 Kiribäume gepflanzt.

 

Geschäftspartnerin von der ersten Stunde an, war Dissenbachers Frau Allin Gasparian. Als diplomierte Volkswirtin zeichnet Gasparian für die strategische Unternehmensentwicklung verantwortlich, während Dissenbacher als Agraringenieur die technische Geschäftsführung von We Grow obliegt. Das Unternehmen verfügt heute über ein eingespieltes Team aus zwölf Mitarbeitern, die besonderes Wissen aus den Bereichen Agrarwirtschaft, Finanzen, Geographie und Umwelt mitbringen. Darüber hinaus beschäftigt We Grow rund 30 Mitarbeiter zur Jungpflanzenproduktion und zur Plantagen-Pflege.

 

 

Bereits drei erfolgreiche Platzierungen von Kiribaum-Investments

Die Idee, Holz als Geldanlage zu vermarkten ist nicht neu. Holz gilt als relativ risikoarmes Investment und verspricht eine gute Rendite. Das macht den nachwachsenden Rohstoff für institutionelle Anleger besonders interessant, aber auch private Investoren können sich an Holzprojekten beteiligen. Durch die rechtliche Beteiligung an einer Kommanditgesellschaft (KG), erhalten Anleger viele Mitspracherechte. Darüber hinaus können die Plantagen auch persönlich besucht und in Augenschein genommen werden.

 

Eine grüne Oase schon nach wenigen Jahren. (Foto: We Grow)

Bislang hat We Grow bereits drei Beteiligungsfonds (KiriFonds I-III) mit einem Kapitalvolumen von 18,2 Millionen Euro voll platzieren können. Mit diesen Beteiligungsangeboten ist es We Grow gelungen, ökonomische Interessen und ökologische Vorteile optimal miteinander zu verbinden. Ein wichtiger Faktor auf dem Weg zum Erfolg ist dabei ganz sicher auch die Kompetenz und das fachliche Know how, mit dem das Unternehmen seine Projekte betreibt.

 

In diesem Jahr geht das Unternehmen noch einen Schritt weiter. Mit dem neuesten Projekt KiriFarm Spanien plant We Grow den Kauf von landwirtschaftlichen Flächen in Nord- und Zentralspanien um dort eine unternehmenseigene nachhaltige Kiri-Holzproduktion aufzubauen. Ziel ist es dabei, in den kommenden Jahren die KiriFarm zu bewirtschaften und zu pflegen. Nach frühestens zehn Jahren ist dann die Ernte und der Verkauf des Kiri-Holzes geplant.

 

Ein gutes Geschäft für We Grow, die Investoren und nicht zuletzt für das globale Klima. Durch das schnelle Wachstum des Kiribaums wird eine große Menge des Klimakillers CO2 gebunden. Experten gehen von 20 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr auf einem Hektar aus. Das entspricht ungefähr dem CO2-Ausstoß einer vierköpfigen Familie.

 

 

KiriFarm Spanien – ein nachhaltiges europäisches Holzprojekt

Der Verkaufsprospekt für das vierte Kiribaum-Investment von We Grow wurde im August von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)  genehmigt. Damit läuft jetzt die Kapitaleinwerbung für das Direktinvestment KiriFarm Spanien GmbH & Co. KG.

 

Das Emissionsvolumen beläuft sich auf 2,5 Millionen Euro und kann noch auf 10 Millionen Euro erhöht werden.

 

Die geplanten Kiri-Plantagen werden in Spanien angesiedelt sein und sollen über eine Gesamtgröße von etwa 180 Hektar verfügen. Die Anbauflächen werden durch die KiriFarm Spanien GmbH & Co. KG entweder gepachtet oder direkt erworben.

 

Die Witterungsverhältnisse in Spanien versprechen ein schnelles Wachstum der Pflanzen. Daher beträgt die Anlagedauer auch lediglich zehn Jahre. Im Vergleich dazu waren die drei Vorgänger-Projekte in Deutschland auf zwölf Jahre angelegt.

 

Die Beteiligung fällt in die Assetklasse Wald- und Rohstoffe. Die Erträge der Vermögensanlage sollen durch den Verkauf des geernteten Holzes erwirtschaftet werden. Die ersten Ausschüttungen aus Zwischenernten sind nach Ablauf von acht Jahren geplant.

 

Die Mindestanlagesumme beträgt 5.000 Euro. Die Rendite wird mit 7,2 Prozent pro Jahr gemäß IIR prognostiziert.

 

Anleger, die sich bis zum 30. September 2017 für eine Beteiligung an der KiriFarm Spanien entscheiden, profitieren von einem einmaligen Frühzeichnerbonus von 5,5 Prozent. Diese gewinnunabhängige Zahlung wird noch bis Januar 2018 gewährt, verringert sich aber nach dem 30. September 2017 in jedem Folgemonat um 0,5 Prozent.

 

 

Getestet und für gut befunden

Grünes Geld, erfahrener Finanzexperte für nachhaltige Geldanlagen, befasst sich bereits seit mehreren Jahren intensiv mit dem Kiribaum und hat das Angebot intensiv geprüft.

 

„Als Finanzdienstleister haben wir täglich mit Zahlen zu tun. Bei der KiriFarm Spanien haben wir allerdings nicht nur die wirtschaftliche und finanzielle Seite genau betrachtet, sondern auch das Produkt einer eingehenden Untersuchung unterzogen“, erklärt Gerd Junker.

 

Bereits 2014 haben die beiden Geschäftsführer von Grünes Geld den Praxistest  gestartet und zwei Kiri-Setzling wurden im heimischen Garten gepflanzt. Natürlich ist dieser Selbstversuch in keiner Weise wissenschaftlich abgesichert. Jedoch verlief das Wachstum der beiden ehemals 17 Zentimeter hohen Kiribäume durchaus rasant. Mittlerweile – gut drei Jahre später – messen die beiden Bäume bereits stattliche vier Meter. Dabei haben die Kiris nicht nur generell erfolgreich den deutschen Temperaturen getrotzt, sondern auch nach spätem Frost neue Triebe entwickeln können.

 

Aber nicht nur das gute Wachstum der Pflanzen überzeugte die Spezialisten von Grünes Geld, auch die bisherigen Erfolge der drei vollplatzierten Kiri-Investments des Unternehmens konnten sich sehen lassen.

 

 

Carmen Junker Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“. Mehr zu ihr und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

 

 

Kiribaum im Selbstversuch: aktuelle Situation Juni 2016

Freitag, 03. Juni 2016

Sie möchten mehr wissen?
Artikel vom 30.6.17
Artikel vom 26.6.14
Artikel vom 22.7.14

Bilder vom 28.5.15

 

Unser Selbstversuch mit den im eigenen Garten gepflanzten Kiri-Bäumen verläuft weiter nach Plan. Klar, die Zuwachsraten wie sie unter professionellen Bedingungen erzielt werden, können wir nicht erreichen. Der Boden ist nicht optimal, die Sonnen-Stunden pro Tag wegen Schattenwurf der umstehenden Gebäude viel zu gering. Trotzdem erstaunen uns und unsere Besucher die Bäume immer wieder. Was vor 2 Jahren (Bericht vom 26.6.2014) mit 17 cm Höhe startete, ist mittlerweile zu einem jungen Baum mit 3,5 Metern Höhe herangewachsen:

 

Kiribaum nach 2 Jahren

In 2 Jahren rund 3,5 Meter gewachsen: Kiri-Baum (Bild: Grünes Geld)

 

Die im Bild gezeigten Bäume sind dabei Kiri’s der Sorte NordMax21® für die die We Grow Kiri GmbH in Deutschland bereits 2012 für 30 Jahre den Bundessortenschutz erhalten hat. Sie sind auch für die deutschen Klimaverhältnisse gemacht und vertragen leichten Frost.

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

KiriFonds III: Eine eigene Plantage besitzen

Mittwoch, 25. Juni 2014

Vielleicht ist Ihnen der Kiri-Baum ein Begriff. Dieser Baum ist sehr schnell wachsend und auf der ganzen Welt vertreten. Vor allem in warmen Ländern, wie Spanien, kann der Kiri-Baum schon nach fünf Jahren das erste Mal geerntet werden. Hierbei liefert dieser Baum ein hervorragendes Holz, das immer beliebter wird. Durch das angenehme Klima in Spanien kann ein Kiri-Baum bis zu drei Meter im Jahr wachsen. Der Grund dafür ist, dass die Kiri-Bäume über eine überdurchschnittlich große Assimilationsfläche verfügen und somit besonders viel Sonnenenergie aufnehmen können.

 

Eine eigene Kiri-Plantage durch Kirifonds

 

Agraringenieur Diessenbacher, Kirifonds

Kirifonds: Mehr Rendite durch schnelles Baumwachstum. Große Blätter nehmen viel Sonnenenergie auf (Bild: We Grow)

Schon viele Jahre werden in Spanien Kiri-Bäume angepflanzt. Deswegen haben die vorhanden Bauern auch viel Erfahrung und kennen sich mit Zuwachsrate und Bewirtschaftungskosten aus. Da die Beliebtheit der Bäume immer weiter ansteigt und somit auch der Bedarf nach Holz, können Sie hier ein gutes Geschäft machen. Zusätzlich ist das Kiri-Holz auch noch für die Umwelt gut. Auf schonende Art und Weise werden natürliche Wälder geschaffen und auch die Bodenfruchtbarkeit wird auf Dauer verbessert. Der Kiri-Baum benötigt lediglich Wasser zum Gedeihen und durch seinen schnellen Wuchs wird viel CO2 produziert. Kirifonds sind dann die richtige Möglichkeit für Sie, wenn sie schnell Ihre eigene Plantage haben möchten. Hierbei müssen Sie nicht einmal viel Geld investieren, sondern können schon ab dem fünften Jahr Geld verdienen.

 

Was sind Kirifonds?

 

Durch einen Kirifond pachten oder kaufen Sie eine landwirtschaftliche Fläche mitten in Spanien. Sie ist von der Sonne verwöhnt und ideal geeignet für den Anbau von Kiri-Bäumen. Nun können Sie auf dieser Fläche nachhaltiges Plantagenholz anpflanzen. Hierfür müssen Sie nur die Kiri-Bäume setzen. Nach einigen Jahren werden Sie die erste Ernte erhalten. Sie können das Holz dann in eigenen Fabriken oder Unternehmen weiterverarbeiten oder auch direkt verkaufen. Ein großer Gewinn ist Ihnen sicher. Diesen KiriFond können Sie über die Kirifonds 3 Spanien GmbH & Co. KG erhalten. Das gesamte Fondvolumen beträgt 7.500.000 Euro. Natürlich ist dieses Volumen nur eine grobe Prognose. Eine Mindestzeichnungssumme von 5.000 Euro zuzüglich 5 Prozent Agio ist gegeben. Die Fondlaufzeit geht über 10 Jahre. Der Gesamtmittelrückfluss liegt bei 215,1 Prozent. Die Auszahlung an Anleger erfolgt nach dem fünften Jahr. Danach wird die Auszahlung jedes Jahr erfolgen. Somit können Sie eine Plantage mit Kiri-Holz bepflanzen und über die Jahre hin gut verdienen. Der eigentliche Fond wird dann langsam abbezahlt. Durchaus sind Kirifonds eine gute Möglichkeit. Sowohl für den privaten als auch unternehmerischen Gebrauch sind Kiri-Bäume von großem Nutzen.

 

 

Mehr Informationen zum Kirifonds 3 Spanien

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

7 Punkte die Sie bei jedem Waldinvestment beachten sollten

Freitag, 19. Juli 2013

Waldinvestments sind eine der wichtigsten und ursprünglichsten ökologischen Geldanlagen überhaupt. Der weltweite Baumbestand wird durch sie ausgebaut, was sowohl Klimaschutz als auch Artenvielfalt fördert. Jeder aufgeforstete Hektar Wald schützt außerdem einen Hektar Naturwald, der sonst vielleicht gerodet werden würde.

 

 

 

Auch wirtschaftlich überzeugen die Holzinvestments. So fällt der weltweite Waldbestand durch Urbanisierung und Holzverbrauch seit Jahrzehnten kontinuierlich. Auf der anderen Seite nimmt der Verbrauch zu. Im ersten Ansatz proportional zur steigenden Weltbevölkerung, aber darüber hinaus auch parallel zum steigenden globalen Wohlstand. Denn Holz ist, zumindest in Teilen, auch ein Luxusprodukt. Ein Chinese oder Inder kann es sich durch steigenden Wohlstand zum Beispiel leisten, statt auf einem Kunststoff-Stuhl auf einem schönen Holzstuhl zu sitzen. Ein knapper werdendes Angebot trifft also auf eine kontinuierlich steigende Nachfrage.

 

 

 

 

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Nachhaltig angegangen, bereichern Waldinvestments die Ökosysteme (Bild: Gerd Junker, März 2013, Paraguay)

 

 

Die grundsätzlichen Voraussetzungen für Holzinvestments sind also glänzend. Und auch die bereits erfolgten Ausschüttungen von Anbietern wie ForestFinance haben die Anleger zufrieden gestellt, da sie die Erwartungen der Anleger erfüllten. Doch sind alle Anbieter, die in den letzten Jahren neue Projekte aufsetzten, auch wirklich vertrauenswürdig? Ich habe die 7 wichtigsten Fragen zusammengestellt, die auch Sie sich vor einer Kapitalanlage in Wälder stellen sollten.

 

  1. Wie funktioniert ein Waldinvestment eigentlich?
  2. Welchen Standort sollten Holzinvestments haben?
  3. Sind Waldbrand, Stürme oder Insekten nicht viel zu gefährlich?
  4. Was passiert, wenn der Anbieter des Waldinvestments pleite geht?
  5. Kann ich damit auch Steuern sparen?
  6. Wie sicher ist ein Holzinvestment?
  7. Könnte der Holzpreis in den nächsten Jahren nicht auch drastisch nach unten gehen?

 

1.) Wie funktioniert ein Waldinvestment eigentlich?

 

Alle bedeutenden Waldinvestments sind als Rundum-Service-Pakete geschnürt. Sie als Anleger tätigen Ihre Investition, der Anbieter übernimmt den Rest. Die wichtigsten Punkte dabei sind das Bereitstellen des Grundstücks, die Bepflanzung mit Setzlingen, die Pflege und die Verwertung des Holzes.

 

 

 

Die 4 üblichen Arten bei Bauminvestments

 

 

 

4 Arten von Bauminvestments sind üblich:

 

Land-Pacht und Dienstleistung – Sie pachten ein vom Anbieter zur Verfügung gestelltes Stück Land. Der Holzinvestment-Anbieter sorgt sich um die Dienstleistung wie Bepflanzung, Pflege und Ernte. Üblich ist das zum Beispiel bei den Energieholz-Angeboten von MillerForest, dem Energieholz 5 Jahre oder dem Energieholz 10 Jahre.

 

Land-Kauf und Dienstleistung – Wie bei “Landpacht und Dienstleistung”, allerdings kaufen Sie das Land statt es zu pachten. Für langfristig orientierte Anleger meist finanziell günstiger, da wiederholt Anpflanzungen auf diesem Land vorgenommen werden können. Oftmals ist das jedoch erst bei Anlagesummen von mehr als 30.000 € möglich. Der Anleger leidet unter fallenden Landpreisen, profitiert aber auch von steigenden Landpreisen. Ethisch wird der Kauf teilweise kritisch als „Landgrapping“ der Reichen gegenüber den Armen betituliert. Beispiel ist das Angebot Wertholz von MillerForest, das sowohl als Pacht- als auch als Landkauf-Variante angeboten wird.

 

Kauf vereinbarter Holzmenge – Sie schließen mit dem Anbieter einen Vertrag über die Lieferung einer bestimmten Menge Holz zu einem bestimmten, in der Zukunft liegenden Zeitpunkt, ab. Damit entfallen Risiken durch vermindertes Wachstum oder generell schlechtere Ernten. Zumindest solange, wie die Gesamternte noch einen Ausgleich zulässt.

 

Beteiligung an einem Aufforstungsprojekt – Der Anleger wird als Gesellschafter entsprechenden seinen Anteilen an einer GmbH & Co. KG (in der Regel über einen Treuhänder) beteiligt, welche die Pflanzung, die Pflege und die Ernte übernimmt.

 

Das Geld verdient wird über den Verkauf des Holzes, in seltenen Fällen auch über die Vermarktung der Früchte wie beim CacaoInvest, wo jährlich die Kakao-Bohnen geerntet werden. Das Holz wird verwendet als Material für Musikinstrumente, Treppen, Möbel, Yachten, etc. oder als Energieträger in Form von Hackschnitzeln oder Holzkohle.

 

2.) Welchen Standort sollten die Holzinvestments haben?

 

Die Emittenten bzw. Anbieter von Holzinvestments haben nahezu alle Ihren Firmensitz in Deutschland oder den direkten Nachbarländern. Die Aufforstungen werden jedoch nur selten in Deutschland betrieben.

 

 

Holzinvestments: typischerweise in einem Gürtel um den Äquator

Gutes Baumwachstum braucht Feuchtigkeit und Wärme (Grafik: Grünes Geld GmbH)

 

Die meisten Aufforstungen werden in warmen und feuchten Gebieten betrieben. Hier herrschen sehr gute Wachstumsbedingungen, so dass das Volumenwachstum trotz hoher Qualität sehr hoch ist. Meist herrschen in den Anbaugebieten ganzjährig warme Temperaturen, so dass auch wirklich ganzjährig Holz gebildet wird.

 

Darüber hinaus sind in den typischen Aufforstungs-Ländern wirtschaftlich interessante Rahmenbedingungen vorhanden. So ist aufgrund eines großen Landangebotes der Landkauf üblicherweise zu niedrigen Preisen möglich. Außerdem kostet die Arbeitskraft trotz überdurchschnittlicher Bezahlung meist nur ein Bruchteil der Arbeitskraft in Industrieländern.

 

Natürlich sollten die Länder politisch stabil sein. Denn ein Forstinvestment geht immer über viele Jahre, teilweise über Jahrzehnte. Politische Unruhen könnten das Projekt gefährden.

 

Übliche Länder für  Bauminvestments sind Panama, Paraguay, Rumänien, Bulgarien, Kolumbien, Vietnam oder Costa Rica. In Ausnahmefällen auch Industriestaaten wie Australien oder auch Deutschland.

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3.) Sind Waldbrand, Stürme oder Insekten nicht viel zu gefährlich?

 

Wer an eine Geldanlage denkt muss sich über die Risiken Gedanken machen. Bei Geldanlagen in Forst gibt es natürliche Risiken:

 

Waldbrand – Wald besteht aus Holz, und Holz kann natürlich auch brennen. Allerdings ist es so, dass Aufforstungen nur in regenreichen Gebieten Sinn machen, ansonsten wäre das Wachstum der Bäume zu gering. Häufig spricht man in den Aufforstungsregionen von der 3-4fachen Regenmenge von Deutschland. Und selbst in Deutschland ist das Waldbrandrisiko gering. Da die Anbauflächen in aller Regel aus mehreren, nicht zusammenhängenden Flächen, bestehen, ist ein wirtschaftlich bedeutsamer Waldbrand kaum zu erwarten, wenn auch nicht ausgeschlossen.

 

Stürme – Heftige Winde und Stürme können Wälder schädigen. Allerdings gilt auch hier, dass seriöse Waldanbau-Projekte nicht in sturmgefährdeten Gebieten errichtet werden und dass Sturmschäden, die wirtschaftlich bedeutsam für ein Aufforstungsprojekt wären, kaum zu erwarten sind. Auch hier spielt der verteilte Ansatz der Flächen von Waldprojekten eine wichtige Rolle.

 

Insekten – Insekten und Schädlinge könnten den Waldbestand dezimieren. Allerdings ist auch diese Gefahr gering. Teilweise werden Baumsorten verwendet, für die noch überhaupt keine Schädlinge bekannt sind (z.B. Eukalyptus). Zum anderen werden alle seriösen Aufforstungen kontinuierlich kontrolliert, so dass ein aufkommender Schädlingsbefall schnell erkannt werden würde.

 

Anbieter – Der Anbieter eines Holzinvestments ist für das Gelingen des Gesamtprojektes entscheidend. Der Anbieter kann falsche Standorte auswählen, schlechte Setzlinge kaufen, die Aufforstung zu wenig pflegen oder gar betrügerisch tätig werden. Entsprechend wichtig ist für Sie als Anleger die Auswahl eines etablierten, bewährten Anbieters für Ihr Holzinvestment. Anbieter die MillerForest oder ForestFinance  sind unsere Favoriten.

 

In Summe lässt sich sagen, dass es bei Waldprojekten natürliche und kommerzielle Risiken gibt, diese aufgrund der Konzeption der Projekte und der Erfahrung der Anbieter allerdings meist überschaubar sind.

 

 

4.) Was passiert, wenn der Anbieter des Waldinvestments pleite geht?

 

Nahezu alle Waldprojekte sind direkte Sachinvestments, das heißt, ein Ausfall des Anbieters hat üblicherweise keine direkten Auswirkungen auf die Bäume. In aller Regel gehören dem Anleger die Bäume und er hat das Land fest gepachtet oder sogar gekauft. Und auch bei Projekten, in denen die Lieferung einer vereinbarten Menge Holz die Vertragsgrundlage ist, werden die Anleger über Sicherheitsmechanismen meist direkt am Holz beteiligt.

 

Allerdings könnte es natürlich zum Ausfall von bereits bezahlten Dienstleistungen kommen oder neue Aufgaben könnten für die Anleger entstehen – zum Beispiel die Ernte und die Vermarktung von Holz in größeren Mengen durch neue Dienstleister. Das ist zu bewältigen, zumal sich üblicherweise Anleger finden, die sich um solche Dinge kümmern und auch die Interessen der Gesamtheit der Anleger vertreten.

 

 

5.) Kann ich damit auch Steuern sparen?

 

Bei einigen Anbietern finden sich im Internet Hinweise auf Entscheidungen von Finanzämtern, dass die Gewinne aus Holzinvestments als steuerfrei sind. Wichtig ist hier die Gestaltung des Bauminvestments, denn ein Holzkauf mit Lieferung in der Zukunft wird anders bewertet als ein Pacht/Dienstleistungsmodell (Einnahmen aus Forstwirtschaft). Das hängt auch von Einzelfall-Entscheidungen des jeweils zuständigen Finanzamtes des Anlegers ab. In den uns bekannten Fällen wurde so entschieden, dass die Gewinne steuerfrei waren.

 

Ich empfehle davon auszugehen, dass die Gewinne aus Holzinvestments mit dem individuellen Steuersatz zu versteuern sind (i.d.R. Einnahmen aus Gewerbebetrieb oder aus Land- und Forstwirtschaft bzw. Einnahmen aus Kapitalvermögen). Wenn sich Ihr Finanzbeamter dann an die Meinung seiner bisherigen Kollegen anlehnen sollte und keine Steuern zu zahlen sind – um so besser.

 

 

6.) Wie sicher ist ein Holzinvestment? 

 

Jede Kapitalanlage birgt Risiken – Streuung schützt wirkungsvoll dagegen! Dieser wichtigste Grundsatz bei Kapitalanlagen muss auch bei Waldinvestments beachtet werden, auch wenn hier öfters große Summen und große Anteile des Vermögens investiert werden. Letztlich glauben viele Anleger an den lange währenden, traditionellen Natur-Rohstoff Holz.

 

Trotzdem sollten die Risiken betrachtet werden. Neben allgemeinen Risiken wie Kostenrisiken, politischen Risiken oder Währungsrisiken sehe ich bei Holz als größte Risiken:

 

Holzpreis: Die Anbieter rechnen den heutigen Holzpreis für ihre jeweilige Holzsorte für die Zeitdauer bis zum Holzverkauf hoch. Vorsichtige Kalkulationen verwenden dazu die Inflationsrate im jeweiligen Land, andere kalkulieren mit den – höheren – historischen Holzpreissteigerungen der letzten Jahrzehnte.

 

Volumenzuwachs: Die Anbieter gehen in ihren Kalkulationen von einem bestimmten zu erzielenden Holzvolumen aus. Natürlich ist auch dies über viele Jahre hinweg nur zu schätzen. Hier können Überraschungen auftreten. Einige besonders aggressive Anbieter kalkulieren hier sehr optimistisch.

 

– Natürliche Risiken: Diese haben wir oben unter Punkt 3 bereits beleuchtet. Der Meinung vieler Forstexperten nach wird dieser Punkt meist überschätzt, auch wenn hier Gefahren lauern können.

 

Die Liste ist nicht abschließend, beleuchtet aber die wichtigsten Punkte. Wer bei einem etablierten Anbieter investiert und bei größeren Anlagesummen unbedingt das Geld auf mehrere Anbieter streut, kann beruhigt schlafen. Letztlich werden Pflanzen gesetzt, gepflegt, wachsen lassen und dann als Holz verkauft. Das ist eine überschaubare, seit vielen Jahrhunderten angewendete Vorgehensweise – also ein weitgehend sicheres Investment.

 

 

7.)  Könnte der Holzpreis in den nächsten Jahren nicht auch drastisch nach unten gehen?

 

Der Holz-Geldanleger trägt die Risiken des Holz-Investments. Fallende Preise wären entsprechend eine Gefahr für die Renditen der Kapitalanlage. Fest steht, dass Holzpreise, egal welche Sorten, Schwankungen unterliegen. Holz, das als Energieträger verwendet wird, ist abhängig von den globalen Energiemärkten (u.a. Öl und Gasmärkte). Holz, das z.B. als Bauholz oder Furnier verwendet wird, entwickelt sich analog zur Weltkonjunktur – bei Wirtschaftsaufschwüngen steigen die Preise, bei Abschwüngen fallen sie. Edelholz schließlich entwickelt sich konstanter, denn als Luxus-Gut für Yachten, hochwertige Möbel oder Musikinstrumente unterliegt es einer sehr konstanten Nachfrage.

 

Vorhersagen sind immer schwierig – speziell wenn Sie die Zukunft betreffen. Fallende Holzpreise könnten auftreten, auch wenn aus heutiger Sicht alles für weiterhin steigende Preise spricht. Ein kurzfristiger Einbruch am Holzmarkt würde dabei recht gut ausgeglichen werden – man könnte die Bäume einfach 1 oder 2 Jahre länger stehen lassen. Durch den “natürlichen Wertzuwachs” in Form von mehr Holzvolumen wird der Anleger für diese zusätzliche Wartezeit gut entschädigt.

 

 

 Fuer-mich-geeignete-Holzanbieter

 

 

 

Weiterführende Artikel (bitte klicken):

 

Inspektions-Besuch Kiribaum-Plantagen

Inspektions-Besuch MillerForest-Plantagen

Übersicht aller Holzinvestment-Anbieter

 

 
Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.
 

Besuch auf den Kiri-Plantagen

Freitag, 05. Juli 2013

Seit einigen Jahren pflanzen die Dipl.-Volkswirtin Gabriele Gasparian und der Dipl.-Ing.agr. Peter Diessenbacher in Deutschland Ihre Kiri-Bäume an. Nach anfänglicher Skepsis haben sie auch uns von Grünes Geld überzeugt, das Konzept wie Sie die Bäume in Deutschland anpflanzen ist nachhaltig und geht auf.

 

Deshalb haben wir uns am 29. Juni 2013 eine der Plantagen am Standort Ladenburg (Karte) angesehen.

 

Basis der Idee ist der häufig in Asien, speziell in Japan, anzutreffende Kiribaum. Wild wachsende Sorten gibt es auch schon seit mehr als 100 Jahren in Deutschland, so ganz neu ist Kiri in Deutschland also nicht. Neu ist Variante, die Diessenbacher in Deutschland perfektioniert hat und die auch in unseren kalten Gefilden das bekannt hohe Wachstum von Kiri besitzt. Schließlich gilt Kiri als die am schnellsten wachsende Baumsorte der Welt.

 

Kombiniert mit den modernen Methoden des Agraringenieurs Diessenbacher wird auf den Anpflanzungen ein astfreies, gerades und sehr schnell wachsendes Holz wachsen lassen. Die Festigkeit von Kiri ist dabei in Bezug auf das sehr niedrige Gewicht extrem hoch. Die Maserung ist ebenfalls schön anzusehen.

 

Gleich zu Beginn waren die typischen, riesigen Blätter des Kiribaumes zu sehen:

 

 

 

Die extrem großen Blätter können sehr viel Sonnenenergie auffangen und begünstigen das überlegene Wachstum von Kiri. Denn schon nach 1 Jahr wurden in Deutschland Bäume mit gut 6 Metern Höhe gemessen.

 

Insgesamt konnte der Leiter der Führung, Peter Diessenbacher, auf ein erfolgreiches Projekt verweisen. Mittlerweile sind immerhin 37 Standorte über ganz Deutschland verteilt, bepflanzt worden. Möglich macht dies übrigens eine Änderung durch die EU  im Jahre 2009. Aufgrund des erkennbaren globalen Holzmangels wurden nämlich Ackerflächen zum Anbau von Holz freigegeben. Erfolgt die Ernte vor Ablauf von 20 Jahren, bleiben die Flächen auch formal Agrarflächen. Nur falls die Bäume länger stehen wird automatisch aus den Flächen “Forst”, für den andere Regeln gelten.

 

 
 
 
Meine-Infos-Kiribaum-3
 
 
 
Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.
 

Was ist Kiri Holz?

Montag, 17. Juni 2013

 

Die Unternehmensgruppe “We Grow” hat sich dem Kiri Baum verschrieben. Während Eiche, Buche oder auch Teak als Holz- und Baumsorten gut bekannt sind, ist Kiri bisher nur Experten ein Begriff. Was ist also Kiri Holz?

 

 

 

 

 

 

 

 

Kiri ist ein ursprünglich aus Japan und Südost-Asien stammender Baum. Sein latainischer Name ist Paulownia. Er wird in Asien als Kulturbaum mit wertvollem und hoch geschätztem Edelholz seit rund 3.000 Jahren großflächig angebaut.

 

Vor rund 100 Jahren fand er wegen seinem extrem starken Wachstum und den wunderschönen Blüten seinen Weg nach Mitteleuropa. Dort wurde er als Ziergehölz hauptsächlich in Parkanlagen und Botanischen Gärten angepflanzt und ist heute vor allem entlang des Rheins, in Teilen Österreichs und der Schweiz sowie in südeuropäischen Städten anzutreffen. Er war der Lieblingsbaum des Kaisers Franz Josef.

 

Seine Besonderheit: die Blätter sind außergewöhnlich groß und erreichen Durchmesser von über 60 Zentimetern. Damit fangen Sie extrem viel Sonnenenergie ein. Die Folge sind überdurchschnittliche Wachstumsraten. Das Wachstum ist entsprechend rund 8 bis 10 mal so groß wie z.B. bei der Eiche und selbst in unseren Breiten sind Zuwächse von 2 Meter jährlich keine Seltenheit.

 

Insgesamt unterscheidet man weltweit sieben Kiribaum-Arten, zu denen jeweils eigenen Kreuzungen kommen. In Deutschland handelt es sich bis dato um die Wildform Paulownia tomentosa mit tieblauen, glockenförmigen Blüten. Diese sind jedoch aufgrund inhomogenen Stammwuchses für die kommerzielle Wertholzproduktion nicht geeignet.

 

In Deutschland wurde nun von We Grow eine gradstämmige, auch bei deutschem Klima wachstumsstarke, Linie erzeugt. Damit lässt sich auch in Deutschland wirtschaftlich sinnvoll Kiriholz anbauen.

 

Das Holz des Kiri lässt sich bei Ernte in den Jahren 7 bis 9 als Holzwerkstoff verwenden. Typische Anwendungen sind im Möbel- oder Baubereich, als Splan-, Furnier-, OSB- oder Tischlerplatten. Bei Ernten in den Jahren 10 bis 12 findet Kiri als Edelholz oder Furnier Verwendung im Möbelbau, bei Musikinstrumenten, Yachten und vielen anderen Einsatzgebieten.

 

 

Meine-Infos-Kiribaum-3

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker

Verfasser des Beitrages

 

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: “Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.” Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Liste aller wichtigen Waldinvestment Angebote

Dienstag, 28. Mai 2013

 

Vor 10 Jahren noch nahezu unbekannt, haben sich Waldinvestments nun wieder zu einer wichtigen Anlageklasse entwickelt. Was Fürsten, Bischöfe oder Grafen schon seit Jahrhunderten betreiben und auch die Elite-Universitäten wie Yale oder Harvard seit vielen Jahren schätzen, ist auch für die deutschen Privatanleger zu einer wichtigen Beimischung geworden. Die Natur schützen, den Wertstoff Holz fördern und gleichzeitig eine sichere Geldanlage bekommen: Geldanlagen in Wald sind attraktiv.

 

 

 

 

inspektionsreise-paraguay-maerz-2013

Wichtige Eindrücke in Paraguay im März 2013:
Ich konnte live erleben, wie moderne Bauminvestments funktionieren.

 

 

 Doch durch die Vielzahl der Angebote ist es für Anleger mittlerweile sehr schwer geworden, seriöse Angebote von Trittbrettfahrern zu unterscheiden. Als Ausgangspunkt wollen wir deshalb eine (unverbindliche) Liste der wichtigsten Waldangebote zur Verfügung stellen.

 

Anbieter

Angebot

Mindest-Laufzeit in Jahren

Mindest-anlagesumme in Euro

Prognose der Wertentwicklung in %
(Anbieterangabe)

Waldstandort

MillerForest

Energieholz 5J

5

925

5,3

Paraguay

MillerForest

Energieholz 10J

10

1.281

7,6

Paraguay

MillerForest

Wertholz

20

1.821

10

Paraguay

MillerForest

Naturwald

20

43.065

4,1

Paraguay

ForestFinance

WoodstockInvest

25

25.000

10

Panama

ForestFinance

Waldsparbuch

25

3.250

9

Panama

ForestFinance

Baumsparvertrag

25

360

6,5

Panama

ForestFinance

CacaoInvest

25

7.750

8,5

Panama und Peru

ForestFinance

GreenAcacia

7

2.250

6

Vietnam oder Kolumbien

ForestFinance

PureForest

15

5.250

7,3

Panama

Wald:Energie

Wald:Energie Fonds III

9

2.625

14

EU Länder oder EU Beitrittskandidaten

Life Forestry

Life Forestry

10

3.700

7,9

Costa Rica und Ecuador

Nobilis

NobilisPriva

12

8.000

7,0

Bulgarien

Nobilis

NobilisVerde

12

16.000

7,5

Bulgarien

We Grow

KiriFonds II Deutschland

12

5.250

7,4

Deutschland

Clean Planet

Bambo Clean Energy I

8

10.500

17,7

Philippinen

Jäderberg

JC Indian Sandelwood 2

6

rd. 20.000

22,5

Australien

Timberfarm

Timberfarm

15

46.000

10,1

Panama

Green Planet

Smart Teak Sparvertrag

20

450

12,8

Costa Rica

Green Planet

Teak

20

4490

12,8

Costa Rica

Global Forest

Niem und andere

25

  2.750

11,5

Paraguay

 

 

ausgewählte-holzinvestments

 

 

 

 

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker

Verfasser des Beitrages

 

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: “Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.” Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.