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Die Weltbevölkerung explodiert – Wasser und Nahrungsmittel fehlen

Dienstag, 11. August 2015

Die UNO hat ihre bisherige Wachstumsprognose für die Weltbevölkerung nach oben korrigiert. Danach werden bis zum Jahr 2050 werden etwa zehn Milliarden Menschen auf unserem Planeten leben.

 

Während die Bevölkerungszahl in Deutschland in den kommenden Jahren zurückgeht, steigt die Zahl der Weltbevölkerung nach neuesten Schätzungen der UNO auf 9,7 Milliarden Menschen. Vor allem Afrika erlebt ein überdurchschnittliches Wachstum.

 

 

 

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Immer mehr Menschen auf unserem Planten: hier Tokio

Afrika kann damit Asien als den bisher bevölkerungsreichsten Kontinent überholen. Die Folgen sind auch für Europa spürbar. Die Zahl der Flüchtlinge steigt kontinuierlich, Europa kann sich nicht abschotten. Von daher ist es wichtig, dass Menschen aus Afrika legal die Möglichkeit bekommen, einzuwandern und in Europa zumindest einer befristeten Beschäftigung nachzugehen, fordert nicht nur der Direktor des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik.

 

Europa hat hier auch eine soziale Verantwortung. Bei uns leben wegen der geringen Geburtenzahlen bis Mitte des Jahrhunderts nur noch 650 Millionen Menschen. Der explosionsartige Bevölkerungszuwachs konzentriert sich im Wesentlichen auf neun Länder, von denen allein fünf in Afrika liegen.

 

Afrikas grüner Gürtel wird schmäler

 

Die wachsende Zahl der Bevölkerung geht mit einem steigenden Bedarf an Lebensmitteln und Wasser einher. In Afrika erfolgt schon jetzt eine unkontrollierte Abholzung der Wälder, um Acker- und Farmland daraus zu machen. Ein Sprecher der nationalen Forstbehörde (NFA) warnt: Wenn die Wälder mit der gleichen Geschwindigkeit wie bisher zur Abholzung kommen, ist bis Mitte des Jahrhunderts kein Wald mehr da.

 

Das Umweltprogramm der Vereinten Nationen ruft aktuell zu einem verantwortungsvolleren Umgang mit den natürlichen Ressourcen auf. Läuft alles so weiter, wie bisher, braucht die Menschheit im Jahr 2050 drei Planeten, um sich zu versorgen. In Afrika schreitet wegen der Bevölkerungsexplosion die Zerstörung der Umwelt besonders stark voran.

 

Der steigende Wassermangel und fehlende Nahrung hat schlimme Folgen, nicht nur für die Bevölkerung in Afrika. Das Problem geht uns am Ende alle an.

 

Wie deutsche Sparer sich engagieren können

 

Wir alle können etwas tun, um dem düsteren Szenario für die Zukunft etwas zu entgegnen. Legen Sie Ihr Geld bewusst „ökologisch“ an. Grüne Geldanlagen sind im Trend und bringen nebenbei attraktive Renditen.

 

Investieren Sie in ethisch-ökologische Geldanlagen. Werden sie Ihrer sozialen Verantwortung gerecht, beteiligen Sie sich an Wasserfonds und tätigen Sie Wasserinvestments in Unternehmen aus dem Wasser-Sektor. Schon 2006 wurde die Idee der Mikrofinanzen mit dem Nobelpreis ausgezeichnet. Damit gehen Kleinstkredite in Schwellenländer zur Anschaffung von Tieren oder Haushaltsgeräten – auch hier können Sie Gutes zu tun und dabei Geld zu verdienen.

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

9,3 Milliarden Menschen bis 2050 auf der Erde

Donnerstag, 19. Mai 2011

Atlas, der die Last der Erde auf seinen Schultern trägtMomentan hat die Weltbevölkerung eine Anzah von knappen sieben Milliarden Menschen. Der sieben milliardste Mensch soll laut Berechnungen am 31. Oktober 2011 geboren werden. Bis 2050 soll die Bevölkerungsanzahl auf 9,3 Milliarden Menschen anwachsen. Das sind etwa 200 Millionen Menschen mehr als 2009 von den Vereinten Nationen geschätzt wurden. Bis 2100 sollen rund 10,1 Milliarden Menschen die Erde bevölkern.

 

Das Bevölkerungswachstum spielt sich so gut wie nur in den Entwicklungsländern ab. Allein auf dem schwarzen Kontinent wird sich die Bevölkerung von 1,02 auf etwa 3,6 Milliarden Menschen bis 2100 verdreifachen. In Europa allerdings wird es zu einer Abnahme der Bevölkerung kommen. Aktuell leben dort 738 Millionen Menschen, bis zum Jahre 2100 werden es nur noch schätzungsweise 674 Millionen Menschen sein.

 

In den am wenigsten entwickelten Ländern der Welt nimmt die Bevölkerung am deutlich schnellsten zu. Das ist ein extremes Problem bei der Bekämpfung der Armut.  In solchen Ländern bekommt eine Frau im Durchschnitt 4,4 Kinder. Es wird angenommen (oder eher gesagt: gehofft), dass bis 2100 nur noch 2,1 Kinder pro Frau gebährt werden. In den etwas fortgeschritteneren Entwicklungsländern liegt die Fertilitätsrate bei 2,7 und soll in 90 Jahren nur noch 2,0 betragen.

 

 


 

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– Ethik-Kriterien werden berücksichtigt

 

 


 

 

Das extreme Wachstum der Weltbevölkerung sorgt nicht bloß für mehr Armut, es hat ebenso auch Umweltprobleme zur Folge und der Weltmarktpreis für Nahrungsmittel wird aufgrund dessen aller Wahrscheinlichkeit nach auch steigen.

 

Die Weltbevölkerung ist jedoch nicht bloß am wachsen, sondern auch am altern. Laut neuesten Erkenntnissen der Vereinten Nationen wird das Medienalter (= das Alter, das die Bevölkerung in eine jüngere und eine ältere Hälfte teilt) von momentan 29 bis zum Jahre 2100 auf 42 steigen.