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Weltwassertag – Wasser eine unserer wertvollsten Ressourcen

Mittwoch, 22. März 2017
Zusammenfassung: Wasser ist Leben – aber der Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitären Einrichtungen ist keine Selbstverständlichkeit. Eines der wichtigsten Ziele einer nachhaltigen Entwicklung ist daher der Schutz des Wassers. Seit 1993 rufen die Vereinten Nationen den jährlichen Weltwassertag am 22. März als Aktionstag aus. In diesem Jahr steht der Umgang mit Abwasser im Mittelpunkt des World Water Day. Angesichts der wachsenden Weltbevölkerung sind Investitionen im Wasserbereich besonders wichtig. Wasserfonds stellen ein sinnvolles ethisches und ökologisches Investment dar, das sehr gute Entwicklungsaussichten hat.

 

 

Wasser ist Leben!

Mehr als 70 Prozent der Erdoberfläche ist mit Wasser bedeckt – dennoch ist der Zugang zu sauberem Trinkwasser – eines der dringlichsten Bedürfnisse der Menschheit – nicht weltweit sichergestellt. Aber auch Länder, in denen der Zugang zu Wasser kein besonderes Problem darstellt, können ihre Augen nicht vor der globalen Problematik verschließen: Verschmutzung der Weltmeere, rapide Verringerung der Süßwasservorräte, Absinken des Grundwasserspiegels und eine schlechte Wasserqualität in vielen Gegenden der Welt, darüber hinaus Dürren und eine generell schlechte Erreichbarkeit von Wasserstellen.

 

 

Der Zugang zu sauberem Wasser und sanitären Einrichtungen ist seit 2010 ein offizielles – wenn auch nicht einklagbares – Menschenrecht. Dieses elementare Menschenrecht wird jedoch ständig verletzt. Laut Schätzungen der Umweltorganisation WWF haben derzeit mehr als 780 Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser, 2,6 Milliarden Menschen müssen ohne eine minimale sanitäre Versorgung auskommen. Besorgniserregende Zahlen, denn angesichts der wachsenden Weltbevölkerung wird das Problem sich weiter verschärfen.

 

 

Weltweiter Tag des Wassers

Seit fast einem Viertel Jahrhundert befassen sich die Vereinten Nationen intensiv mit dem Thema und haben 1993 den Weltwassertag („Tag des Wassers“ oder „World Water Day“) ins Leben gerufen, der alljährlich am 22. März terminiert ist. Anstoß für den Weltwassertag war die UN-Konferenz „Umwelt und Entwicklung“, die 1992 in Rio de Janeiro stattfand und aus der heraus sich auch das entwicklungs- und umweltpolitische Aktionsprogramm „Agenda 21“ entwickelte. Verantwortlich für den „Tag des Wassers 2017“ zeichnen das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) gemeinsam mit der UNESCO, UN-HABITAT, UNEP, der Weltbank und UN-DESA.

 

In diesem Jahr steht der Weltwasserstag unter dem Motto „Wastewater – Abwasser“. Der Aktionstag hat zum Ziel, die breite Öffentlichkeit international für das wichtige Thema „Schutz des Wassers“ zu sensibilisieren und – vor allem in den Industrienationen – ihren eigenen Umgang mit der lebenswichtigen Ressource zu überdenken. Um das zu erreichen, sind alle Staaten aufgefordert, geeignete lokale Aktionen durchzuführen und auf die globale Bedeutung des Weltwassertages hinzuweisen.

 

 

Lokale Aktionen bringen das Thema in die Öffentlichkeit

In Deutschland beispielsweise stellt das Umweltbundesamt (UBA) regelmäßig am Tag des Wassers einen speziellen Gewässertyp vor und liefert vielfältige Informationen darüber welchen  Beitrag der Gewässertyp für das Ökosystem leistet und welche Lebensräume er bietet. „Gewässertyp des Jahres 2017“ ist der tiefe, große, kalkarme Mittelgebirgssee, der in Deutschland immer als Talsperre auftritt und meist in einer waldreichen Gegend liegt.

 

Der Weltwassertag bietet aber auch Nichtstaatlichen Organisationen (NGO) eine gute Gelegenheit, kritische Wasserthemen öffentlichkeitswirksam zu platzieren und darauf aufmerksam zu machen, dass viele Menschen auf der ganzen Welt keinen Zugang zu sauberem Wasser haben. Neben Umwelt- und Sozialverbänden machen auch Frauenrechtsorganisationen an diesem besonderen Tag auf die Rolle der Frauen bei der Beschaffung von Wasser in den Entwicklungsländern aufmerksam.

 

 

Abwasser als Ressource nutzen

Der Weltwassertag 2017 steht unter dem Motto „Wastewater – Abwasser“.

Zum Schwerpunktthema Abwasser veröffentlichen die Vereinten Nationen auch ihren aktuellen „World Water Development Report“. Das Thema Abwasser steht dabei in engem Zusammenhang mit der 6. Forderung der UN-Nachhaltigkeitsziele (SDG), die eine generelle „Verfügbarkeit und nachhaltigen Bewirtschaftung von Wasser und Sanitärversorgung für alle Menschen“ gewährleisten soll. Ein Teilaspekt dieses speziellen Nachhaltigkeitsziels ist es, den Anteil des unbehandelten Abwassers zu halbieren. Außerdem soll die Wiederaufbereitung des Abwassers verstärkt vorangetrieben werden, um eine unbedenkliche Wiederverwertung weltweit zu ermöglichen.

 

Die Zielsetzung macht deutlich, dass Abwasser kein Abfall ist, der einfach nur entsorgt werden muss. Stattdessen wird klar unterstrichen, dass Abwasser eine wichtige Ressource darstellt und – wieder aufbereitet – als ein unentbehrlicher Ersatz für Frischwasser in der Landwirtschaft und in der Industrie genutzt werden muss. Darüber hinaus wird auch die erneute Verwendung von Inhaltsstoffen des Abwassers thematisiert. Diese könnten beispielsweise als Nährstoffe bei der Produktion von Düngemitteln eingesetzt werden.

 

 

In Wasser investieren – Lebensgrundlagen bewahren

Wasser ist wertvoll und bereits heute eine erbittert umkämpfte Ressource. Während die Weltbevölkerung weiter anwächst – mittlerweile gehen Experten von 10 Milliarden Menschen im Jahr 2050 aus – sinken die Süßwasservorräte der Erde. Ursache dafür ist nicht zuletzt die Klimakrise, aber auch der generelle Raubbau an Natur leistet einen Beitrag an der Verknappung des lebenswichtigen Guts.

 

Vor diesem eher Hintergrund, entwickeln sich Geldanlagen in diesem Bereich sehr gut. Eine Investition in die wertvolle Ressource Wasser ist daher in vielerlei Hinsicht sinnvoll. Unter ökologischen und ethischen Gesichtspunkten können so die Umwelt geschützt und das Menschenrecht auf sauberes Wasser unterstützt werden. Darüber hinaus versprechen Wasserinvestments sehr gute Erträge und nutzen so auch direkt den Anlegern.

 

Wer sich für eine Geldanlage im Bereich Wasser entscheidet, hilft aktiv dabei mit, die Wasserversorgung weltweit sicherzustellen. Im Rahmen der unterschiedlichen Wasserfonds werden Unternehmen gefördert, die mit verschiedenen Technologien einen Beitrag dazu leisten, dem weltweiten Wassermangel zu begegnen. Vielfach engagiert sind – passend zum Thema Abwasser des Weltwassertages – Hersteller von Filtersystemen, Reinigungsanlagen und Rohrleitungen. Ebenfalls interessant sind Firmen, die sich der Wassergewinnung verschrieben haben. Dazu zählen beispielsweisen Meerwasserentsalzungsanlagen oder auch Pumpenhersteller für den Brunnenbau.

 

 

Nachhaltige Investments müssen nicht kompliziert sein

Die passenden Geldanlagen zu finden ist dabei nicht schwer, wenn man sich auf einen erfahrenen Finanzexperten verlassen kann, der die gleichen ethischen und ökologischen Ansprüchen vertritt, wie der Anleger.

 

 

Grünes Geld, hat als unabhängiger Finanzdienstleister für nachhaltige Geldanlagen ein Musterdepot  zusammengestellt, das die besten Wasserfonds im Markt umfasst. Dabei achtet Grünes Geld sowohl auf die inhaltliche Ausrichtung im Sinne einer grünen Geldanlage, als auch auf die Stabilität und Performance der Investments.

 

 

 

Carmen Junker

Verfasser des Beitrages: Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

 

 

Weltwasser-Tag: 900 Millionen Menschen ohne sauberes Trinkwasser

Montag, 24. März 2014

Am 22. März 2014 war wieder Weltwassertag. Das auf der UN Weltkonferenz über Umwelt und Entwicklung in Rio 1992 beschlossene Event erinnert an die überragende Bedeutung von Wasser. Der diesjährige Tag stand unter dem Motto Energie & Wasser und will auf diese beiden eng vernetzten Themen hinweisen, die die Grundlage für ein menschenwürdiges Leben darstellen.

 

Während es für uns in den reichen Industrienationen selbstverständlich ist, Trinkwasser auf jedem Leitungshahn abzapfen zu können, haben 900 Millionen Menschen weltweit keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Für noch mehr Menschen, nämlich für 2,5 Milliarden, gibt es nach UN-Angaben keine sanitären Anlagen

 

Nach Angaben von UNICEF, dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, sterben täglich 2.000 (!) Kinder an den Folgen von Durchfallerkrankungen, die fast immer auf schmutziges Trinkwasser, schwache Hygiene und fehlende Toiletten zurück zu führen sind. Praktisch alle dieser Todesfälle entfallen auf Entwicklungsländer; meist in Afrika oder Südasien. 

 

Es kann noch viel im Wassersektor getan werden. So fließen rund 80 Prozent des städtischen Abwassers unbehandelt in Seen, Meere oder Flüsse – in Entwicklungsländern bis zu 90 Prozent. Auf der anderen Seite gibt es mittlerweile sehr effiziente Anlagen, die sogar Toilettenabwässer wieder zu Trinkwasser aufbereiten können. Vorreiter ist der Stadt-Staat Singapur mit seiner Newater Fabrik. Ein Mikrofilter ist dabei im Einsatz. Stellt man sich die Wassermoleküle in der Größe eines Tennisballes vor, wäre ein Östrogenhormon im Vergleich so groß wie ein Fußball. Ein Virus wäre so groß wie ein LKW und ein Bakterium so groß wie ein Haus. Nichts davon könne die feinen Membranen dringen. Das Ergebnis: ein Wasser, das mindestens so sauber ist wie normales Trinkwasser. Und das sehr energiesparend hergestellt werden kann: Im Vergleich zur Alternative einer Meerwasserentsalzungsanlage benötigt es nämlich nur 1/3 der Energie

 

Dabei ist der Wasserkonsum weiter gewaltig. Es sind weniger die Menschen, die direkt Wasser trinken. Größere Mengen fließen in Landwirtschaft oder Industrie. 

 

Hier die unglaublichen Mengen von „virtuellem Wasser„, das zur Produktion von Alltagsgütern gebraucht wird. Hierbei fließen unter anderem Transporte ein, Bewässerung, Maschinenerstellung, etc. (Details: http://www.wasserfussabdruck.org/index.php?page=files/home):

 

Grafik: Verbrauch von Wasser zur Produktion von verschiedenen Alltagsgütern

 

 

Wer etwas gegen die Wasserarmut in vielen Teilen der Welt tun möchte und dabei sein will bei der Lösung von eines der dringlichsten Probleme der Menschheit, kann seine Geldanlage dafür nutzen. In den Musterdepots Wasser sind Kapitalanlagen zusammengefasst, die in Meerwasserentsalzungsanlagen, Klär- und Reinigungsanlagen ebenso investieren wie in Kanal- oder Rohrleitungssysteme oder andere Technologien die helfen, die Wasserversorgung der Menschen sicher zu stellen. Die erzielten Renditen lassen sich dabei ebenfalls sehen: jährlich 16,8% in den letzten 5 Jahren!

 

 

Link zu Musterdepots Wasser

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.