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MillerForest: Bericht Waldrat e.V. Mitgliederversammlung

Montag, 20. Juni 2016

 

Der Aufforstungs-Anbieter MillerForest aus dem oberschwäbischen Schlier ist der einzige Anbieter, der einen externen Anlegerverein zur Kontrolle des Wald-Investments bietet. Eine wesentliche Kontroll-Funktion und wichtiges Sicherheitsmerkmal für die Anleger. Am Samstag den 18. Juni 2016 traf sich der Waldrat e.V. zur Mitgliederversammlung. Grünes Geld war vor Ort und informierte sich über den aktuellen Stand der Aufforstungen in Paraguay.

 

Verein: konstante, positive Entwicklung

Zunächst wurden die üblichen Punkte einer Mitgliederversammlung eines Vereins besprochen. Das sind zum Beispiel der Bericht des Vorstands, der Bericht des Kassiers, des Kassenprüfers oder die Entlastung des Vorstands. Insgesamt ist der Waldrat e.V. eine Erfolgsgeschichte, denn die Mitgliederzahlen steigen konstant, die Kassenlage ist stabil und der Vereinszweck, die Kontrolle der Aufforstungen, kann in ausreichendem Maße wahrgenommen werden.

 

Im Wesentlichen geschieht das durch 2 Inspektionsreisen pro Jahr, zu denen je ein Inspektor des Waldrat e.V. nach Paraguay reist und im Zufallsprinzip Wald-Parzellen von Vereinsmitgliedern auswählt und inspiziert. In unregelmäßigen Abständen wird auch ein professioneller Forst-Experte entsendet, um noch einige Punkte professioneller zu begutachten. Generell lassen sich die Inspektionsarbeiten aber durchaus auch von engagierten Laien durchführen, geht es doch meist um gut durchführbare Punkte wie vermessen von Baumumfängen oder Baumhöhen.

 

 

Bericht der Inspekteure

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Bericht von einer Inspektionsreise: 58 Seiten detaillierte Information für Anleger bei MillerForest

Die beiden letzten Inspektionsreisen wurden Inspekteuren präsentiert, die die Reise nach Paraguay durchführten. Die Reisen sind dabei kein ausgesprochenes Vergnügen, denn zu dem Transkontinental-Flug, dem meist vielstündigen Zwischenstopp in Sao Paulo oder Rio kommen Mücken und teilweise tropische Temperaturen. Trotzdem lohnt der Aufwand, denn die persönlichen Eindrücke sind wertvoll und können auch MillerForest, beziehungsweise dem ortansässigen Partnerunternehmen FelberForestal, wichtige Hinweise geben.

 

So konnte auf Hinweise eines Anlegers über Windbruch auf seinem Grundstück der entscheidende Impuls gegeben werden, dass die Aufforstungen mittlerweile nicht mehr nur vom Boden, sondern auch per Flug-Drohne überwacht werden. Damit können etwaige Schäden noch schneller entdeckt werden.

 

Die Inspekteure zeichneten ein sehr gutes Bild der Waldbestände. Natürlich gebe es bei solch großen Flächen – von insgesamt ca. 60.000 Hektar Aufforstungen in Paraguay sind ca. 10.000 Hektar von FelberForestal – immer auch etwas zu finden. Das könne Windbruch sein (weniger schlimm, die Spitzen werden umwachsen, der Baum kann weiter leben) oder Windfall (Baum fällt komplett um und muss ersetzt werden), genauso wie Pilzbefall oder Gallmücken.

 

Bericht von MillerForest

Der Waldrat e.V. hat auch MillerForest die Möglichkeit zur Berichterstattung eingeräumt. Es berichteten Firmengründer und Gesellschaft Josef Miller als auch der Vertriebsleiter Peer Gutwein. Das Jahr 2015 war ein Rekordjahr bezüglich der verkauften Waldflächen, während man wegen der Themen mit der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) für 2016 kaum an diese Zahlen heran kommen könne.

 

Alle Waldprojekt-Anbieter wurden von nach Inkrafttreten des Kleinanlegerschutzgesetzes als Vermögensanlagen eingestuft. In der Folge müssen Bafin-genehmigte Verkaufsprospekte erstellt werden, was einen hohen zeitlichen und finanziellen Aufwand darstellt. In der Zwischenzeit dürfen die Projekte nicht beworben werden. Nachdem vor ca. 1 Woche ein erstes Forstprojekt bei der Bafin Erfolg mit der Genehmigung hatte, sollte auch das MillerForest-Prospekt – so die Hoffnung von Hr. Miller – in 4 bis 6 Wochen genehmigt sein.

 

Derzeit experimentiert MillerForest auch mit weiteren Verwendungsmöglichkeiten für das Holz. So werden Versuche mit in Paraguay gewonnener Holzkohle durchgeführt und erste Tests mit Sperrholz-Gewinnung durchgeführt.

 

Bericht von FelberForestal

Aus Paraguay angereist war Gründer und Geschäftsführer Carsten Felber von FelberForestal in Paraguay. Mit 190 Mitarbeitern verantwortet er die waldbaulichen Arbeiten vor Ort. In seinem Bericht wurden neben dem guten Wuchs und dem allgemein gut funktionierenden Projekt aber auch die aktuellen Herausforderungen in Paraguay dargestellt. Die bekannten und beherrschbaren Punkte sind die mittlerweile auf 2 Jahre angewachsenen Bearbeitungszeiten bei den paraguayischen Behörden für den Kauf eines Grundstücks, der Pilzbefall bei einigen Bäumen und die lange Dauer zwischen Fällung eines Baumes, Abtransport des Holzes, Erzeugung der Hackschnitzel, Verkauf der Hackschnitzel und dem letztendlichen Zahlungseingang auf den Konten der Anleger (ca. 12 Monate).

 

Wesentlicher Punkt sind die stark gesunkenen Agrarpreise in Paraguay in Folge der Wirtschaftskrise Südamerikas. Mit einer Auswahl von Agrarprodukten wie Zuckerrohr, Fleisch oder auch Holz und deren Preiseentwicklung zwischen 2014 und 2016 konnte er einen allgemeinen Rückgang der Agrarpreise von rund 30% aufzeigen. Entsprechend sind auch die Preise für Holzhackschnitzel derzeit zu gering für einen interessanten Verkauf, zumal die Preis für Fällung, Abtransport oder Verkauf eher steigen. Zusätzlich entsteht aktuell ein Überangebot, das lokale Bauern aufgrund des Preisverfalls für ihre Produkte nun auch eigene Wälder roden und das Holz auf den Markt schwemmt. Dieser Effekt könne jedoch nur begrenzte Zeit anhalten.

 

Deshalb wird die Ernte der Bäume weiterhin hinausgezögert – man nutze den natürlichen Vorteil des Holzes, bei dem mit Warten die Ware nicht schlechter wird, sondern sogar noch an Volumen zulegt. Beim Energieholz ist statt eines 5-Jahres auch ein 6-Jahres, 7-Jahres oder gar 8-Jahres-Zyklus gut möglich. Was darüber hinaus geht ist weniger sinnvoll, da sich die Bäume dann gegenseitig den Raum nehmen würden. Der Zuwachs würde zu schwach werden.

Wie das Wertholz Ihre Ehe retten kann

Donnerstag, 30. Januar 2014

 

Welcher Verheiratet kennt das nicht – irgendwie reicht das Geld am Ende des Monats nie aus, um etwas zur Seite zu legen oder um seiner Partnerin oder seinem Partner mal etwas Besonderes schenken zu können. In unserem nicht ganz ernst gemeinten Beitrag zeigen wir Ihnen an Hand des interessanten Angebots Wertholz einmal auf, wie das Wertholz Ihre Ehe retten oder beflügeln kann.

 

 

 

Jahr 0

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Sie heiraten! Sie schweben im 7. Himmel. Alles ist glücklich und zufrieden, Sie wünschen sich neben vielen Hochzeitsgeschenken auch Geld. Sie investieren 7.285 € in eine Wertholz-Aufforstung. Mit Ihren 7.285 € pachten Sie einen Hektar Brachlandfläche in Paraguay, lassen die Forstfläche neu anlegen und bestreiten die Bewirtschafts- und Verwaltungskosten für die ersten 10 Jahre.

 

 

Jahr 7


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Das verflixte 7. Jahr – laut Statistik werden im 7. Jahr die meisten Ehen geschieden (Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung). Sie erhalten 1.184 € von Ihrem Bauminvestment – damit lässt sich der neue Mantel für den Gatten oder die Gattin gut finanzieren! MillerForest nimmt einen Durchforstung vor – das heißt, es werden gezielt einzelne Stämme entnommen, so dass dieimmer größer werdenden Bäume wieder Platz zum Wachsen bekommen. Ihre Auszahlung daraus: 1.184 €.

 

 

Jahr 10


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Das 10. Jahr ist geschafft – Sie feiern die Rosenhochzeit! Schenken Sie sich und Ihrem Partner / Partnerin eine Urlaubs-Reise im Wert von 5.636 €.

 

Im 10. Jahr werden größere Durchforstungen vorgenommen. Nach Abzug der Bewirtschaftungskosten für die Jahre 11-20 werden Ihnen 5.636 € ausgezahlt.

 

 

Jahr 20

weinkuehler-0002.gif von 123gif.de Ihre Ehe ist gereift – sie schaffte nun auch mal 10 Jahre ohne Auszahlungen aus Ihrem Baumprojekt. Dafür kommen nun die Endauszahlungen: 27.479 €. Ihnen fällt bestimmt etwas Tolles ein, was Sie damit machen können!

Ihr Bäume sind groß und ausgewachsen. Sie werden geerntet und Sie erhalten wunderschöne Auszahlungen:

 

27.479 €

 

Ihre erzielte Rendite: 9,59%

 

 

 

Alles schön und gut – aber Sie wollen mehr über das Wertholz wissen. Hier finden Sie alle Angaben übersichtlich gruppiert:

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Inspektionsreise MillerForest, Tag 4: Abschluss der Reise und Fazit

Freitag, 15. März 2013

Am letzten Tag der Inspektionsreise ging es um die Abrundung der Eindrücke durch einen Besuch eines holzverarbeitenden Betriebes sowie um den Besuch des ehemals größten Wasserkraftwerks der Welt, Itaipu, das für rund 80% der Stromversorgung Paraguays und rund 25% der Stromversorgung Brasiliens sorgt.

 

 

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Was passiert danach mit dem Holz: Zum Beispiel die Imprägnierung und die Verwendung als Mast. Hier eine einheimische Fabrik zur Imprägnierung von Eukalyptus (Foto: Grünes Geld, 15.3.2013)

 

 

Dass MillerForest und das vor Ort tätige Unternehmen Felber die Aufforstung nach neuesten Erkenntnissen und mit deutscher Gründlichkeit betreiben ist nach den vergangenen 4 Tagen klar. Aber was passiert mit den Holz nachdem es geerntet wurde? Dazu muss die grundsätzliche Unterscheidung zwischen Energieholz und Wertholz gemacht werden.

 

Das Energieholz wird auf hohen Volumenzuwachs in kurzer Zeit optimiert und dann zu Hackschnitzeln verarbeitet. Die Hackschnitzel werden als Energieträger in Paraguay dringend benötigt, denn Paraguay muss alle Energieträger wie Gas oder Öl teuer importieren. Selbst auf unsere nur kurzen Stippvisite bekam der Forstingenieur Jonas Hönnebeck Anruf von Abnehmern, die nach Lieferungen fragten. MillerForest sieht hier einen langfristigen Bedarf an Holz als Energieträger und steht damit nicht alleine da. Auch andere Aufforstungen haben das Ziel, Hackschnitzel für den steigenden Energiebedarf Paraguays zu produzieren.

 

Das Wertholz hat einen anderen Absatzmarkt. Hier geht es um Eukalyptus und Kiefer zur späteren Verwendung als Nutzholz. Das wird wahrscheinlich Furnier sein, Bauholz oder Möbelholz. Vor Ort haben wir uns eine weitere Möglichkeit angesehen, nämlich die Verwendung von Eukalyptus als Holz für Strommasten. Da in Paraguay das Stromnetz fast ausnahmslos oberirdisch verläuft, werden dazu große Mengen imprägnierten Holzes für langfristige Haltbarkeit benötigt. Bei der besichtigten Fabrik wurde ausschließlich Eukalyptus-Holz hierfür verwendet.

 

 

 

Danach nutzten wir die Chance zum Besuch des zweitgrößten Kraftwerks für Erneuerbare Energien weltweit. Das 1966 zwischen Brasilien und Paraguay beschlossene und 1983 fertig gestellte Projekt Itaipu erzeugt 24-Stunden saubere Energie und wartet mit vielen Superlativen auf. Alleine durch eines der 18 im einsatzbefindlichen, weißen Rohre (siehe Bild oben) fließt mehr Wasser, als durch die gesamten, nahegelegenen Wasserfälle von Iguacu (mit 2,7 Kilometern Ausdehnung 3x so groß wie die Niagarafälle).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fazit der Reise

 

Die letzten Tage haben mir einen persönlichen und direkten Eindruck vom Projekt MillerForest, aber auch von der Region in Paraguay gegeben. Alle Fragen wurden mir mit großer Offenheit beantwortet und ich konnte alles ansehen, was ich wollte. Mir lagen auch die Berichte des unabhängigen Waldrat e.V. vor, in dem geschätzte 85% des Anlegerkapitals in einem unabhängigen Verein vertreten sind.

 

Und natürlich entdeckt man bei 5000 Hektar Aufforstung auch Schwächen. Gleich am ersten Tag sah ich abgestorbene Bäume.  Anpflanzungen einheimischer Arten wuchsen nicht so an, wie man es sich bei Miller zunächst vorstellte. Nicht jeder Stamm ist exakt so dick wie der seines Nachbarbaumes. Und weil man zu Beginn Probleme mit den fertigen Setzlinge hatte, setzt man mittlerweile auf eine eigene Baumschule.

 

Aber in Summe ist das Fazit klar: hier wurde mit viel Engagement von Paraguay-Kennern und Forst-Experten ein nachhaltiges Aufforstungsprojekt mit deutscher Effizienz und Gründlichkeit geschaffen. Die Bäume wachsen prächtig, die Pflege wird zuverlässig erledigt und der vor Ort lebende, von der TU München ausgebildete Forstingenieur ist ständig an Verbesserungen interessiert. Und auch das Land stellt eine stabile Basis dar. Die Wirtschaft und der Wert der Währung wachsen kontinuierlich. Schließlich sind auch die Projekt-Initatoren mit erheblichen Investments selbst dabei – das zeigt deren Zuversicht.

 

Ich bin mir sicher, dass alles getan wird, dass die versprochenen Ernte-Erträge erreicht werden. In vielen Fällen, wie zum Beispiel dem Energieholz, ist das Wachstum schon deutlich weiter als geplant. In den anderen liegt man gut im Plan. Die größten Risiken erkenne ich in heute noch nicht vorhersehbaren politischen Einflüssen oder in Währungsschwankungen, auch wenn diese bisher zu Gunsten der Investoren ausfielen.

 

Link zum Beitrag Tag 1 – hier

Link zum Beitrag Tag 2 – hier

Link zum Beitrag Tag 3 – hier

 

Angebot von MillerForest bei Grünes Geld:

Energieholz, ab 6 Jahren Laufzeit, ab 4,6 % Rendite pro Jahr

 

 

Portraitfoto Gerd Junker

Verfasser des Beitrages

 

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: “Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.” Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.