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Sichere Geldanlage 2015: Teil 1 Aktien- und Aktienfonds

Dienstag, 13. Januar 2015

 

Welche Geldanlagen sind gute und Sichere Geldanlagen 2015?

Sichere Geldanlage 2015

Auch in diesem Jahr möchte ich einen Ausblick auf das kommende Jahr geben – welche Anlageklassen haben dieses Jahr Potenzial, welche sollte man meiden. Natürlich kann niemand mit Gewissheit sagen, wie sich das Jahr entwickelt, allerdings zeigen die Ausblicke der Jahre 2012, 2013 und 2014 dass die Treffsicherheit hoch ist.

 

Teil 1 – Aktien und Aktienfonds
Teil 2 – Anleihen und Anleihefonds
Teil 3 – Lebens- und Rentenversicherungen 
Teil 4 – Immobilien und Immobilienfonds
Teil 5 – Sachwerte wie Gold, Holz oder Windkraft

 

Teil 1 – Sichere Geldanlage in Aktien und Aktienfonds

Der berühmteste Aktien-Index in Deutschland ist der DAX. Er umfasst die 30 wichtigsten deutschen Aktiengesellschaften. Er legt im Jahr 2014 um 4,31% zu. Im Vergleich zum Sparbuchzins von 0,1% ein sehr gutes Ergebnis, historisch gesehen jedoch deutlich unterdurchschnittlich (Durchschnitt: rund 8% p.a.). Dagegen können die nachhaltigen Aktienindizes als sichere Geldanlage teilweise deutlich bessere Werte vorweisen:

 

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Nachhaltige Aktienindizes 2014: Europa und USA gut, Asien zieht Welt-Index ins Minus (Quelle: Onvista.de)

 

 

Das Jahr 2014 war also insgesamt ein durchwachsenes Aktien-Jahr mit einem guten, steigenden Markt in den USA, einem nur leicht steigenden Markt in Europa und mit sinkenden Kursen in Asien-Pazifik. Seit dem Crash 2008 und der Marktkorrektur 2011 ist der Aktienmarkt also in eine reifere Phase eingetreten, die Kurse steigen nicht mehr im Automatik-Modus.

 

Deshalb ist für 2015 jedoch kein schlechtes Jahr angesagt. Die Pause 2014 tat dem Markt insgesamt gut. Starke Marktrückgänge geschehen nämlich entweder durch einschneidende Ereignisse (z.B. 11. September 2001), die niemand vorhersagen kann. Oder durch Euphorie an den Märkten, wenn praktisch jeder investiert ist und die Boulevard-Medien auf den Titelseiten zu Aktien raten. Eine Euphorie ist im Moment nicht zu erkennen – oder wann hat Sie ihr Nachbar zuletzt auf Aktien angesprochen?

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Wie sieht es mit den wichtigen Einflussfaktoren ansonsten aus? Zunächst sind die Zinsen wichtig, denn wenn die Zinsen niedrig sind fließt viel Geld in den Aktienmarkt (da Spareinlagen uninteressant sind). In den USA hat die US-Notenbank FED angekündigt, dass die Zinsen die ersten Monate diesen Jahres wohl unverändert bleiben und dass möglicherweise gegen Ende 2015 mit steigenden Zinsen zu rechnen wäre. Die Entscheidung ist aber noch offen. In Europa hat die Europäische Zentralbank angekündigt, dass die Zinsen voraussichtlich auf mehrere Jahre auf dem heutigen, extrem niedrigen Niveau bleiben. Von den Zinsen droht also höchstens zum Ende des Jahres Gefahr.

 

Bleiben noch die Bewertungen der Aktien, allem voran das Kurs-Gewinn-Verhältnis KGV. Wenn die Kurse im Verhältnis zu den Gewinnen der Unternehmen schon sehr hoch sind, ist Vorsicht angesagt. Wenn die Kurse im Verhältnis zu den Gewinnen der Unternehmen niedrig sind, kann man prinzipiell günstig einkaufen. In Europa kann man dafür das KGV des DAX heranziehen. Im Durchschnitt liegt es bei ca. bei 17, aktuell sind es 13 (Chart zum KGV des DAX). Beim amerikanischen Index Dow Jones liegt es aktuell bei 16, historisch etwas höher bei 18,5 (Chart zum KGV des Dow Jones). Die Bewertungen der Aktien sind also aktuell eher günstig, was tendenziell für steigende Kurse spricht.

 

Fazit: Fallende Kurse kann man zwar nie komplett ausschließen, aber die Ampeln stehen auch in 2015 auf grün und damit sieht es gut aus für ein überzeugendes Aktienjahr 2015. Zweistellige Zuwächse sind zu erwarten, bleiben Sie investiert in Aktien und Aktienfonds.

 

Innerhalb der unserer Musterdepots sehen wir die Entwicklung wie folgt:

 

Wasserinvestments: Wir setzen weiterhin auf Wasser. Nach einem guten Jahr 2014 (Zuwachs: 12,22 Prozent) auch für 2015 alles im grünen Bereich. Die zunehmende Weltbevölkerung braucht Wasser, aber es gibt immer weniger sauberes Wasser.

 

 

Holzinvestments: Das Musterdepot konnte mit plus 13,71 Prozent erneut überzeugen. Auch für den schönsten, natürlichen Wertstoff Holz gilt, dass eine zunehmende Welt-Bevölkerung auf ein immer knapper werdendes Angebot trifft. Weiterhin eine langfristig gute und sichere Geldanlage.

 

 

Erneuerbare Energien (Sonne-Musterdepots): Mit einem Zuwachs von 10,93 Prozent in 2014 konnte sich das Musterdepot Sonne Einmalsparen 5000+ überzeugend in Szene setzen. Allerdings sind sind bei anderen Sonne-Musterdepots auch nur Werte von z.B. 2,56 Prozent erzielt worden. Schuld daran waren schlechte Zahlen der Solarindustrie. Langfristig also ein wichtiges, nachhaltiges Investment mit vielen Chancen. Für 2015 nur spekulativer eingestellten Anlegern zu empfehlen.

 

Klimaschutz: Mit einer weniger starken Konzentration auf die Erneuerbaren Energien, dafür auch mit Anbietern von Dämmstoffen oder Infrastrukturprojekten, bleiben die Klimaschutz-Depots für die meisten Anleger attraktiver als die Sonne-Depots. Die Wertentwicklung in 2014 erreichte bis zu 12,54 Prozent. Für 2015 gilt: Wachstum ist zu erwarten, die Höhe ist aber nicht prognostizierbar.

 

 

Nachhaltiger Vermögensaufbau (Wachstums-Depots): In 2014 waren die Alleskönner-Depots der Sparte Vermögensaufbau auf ganzer Linie überzeugend. Die Sicherheitsdepots erzielten 7,22 Prozent, die Balance-Depots 8,26 Prozent und die Musterdepots Wachstum 9,15 Prozent. Für 2015 erwarte ich ähnliche Ergebnisse, allerdings könnten aufgrund steigender Zinsen die Kurse für Festverzinsliche unter Druck geraten. Die Sicherheitsdepots dürften dann eher bei 3 Prozent als bei 7 Prozent abschneiden. Für Balance und Wachstumsdepots prognostiziere ich Ergebnisse auf dem Niveau von 2014.

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Wussten Sie schon? Mit nur 10€ können Sie sich für die nächsten 50 Jahre einen höheren Garantiezins sichern (bis 31.12.14)

Freitag, 17. Oktober 2014

 

 

Die demografische Entwicklung und die kontinuierlich sinkenden Zinsen sind für die Sparer in Deutschland eine teuflische Mischung. Denn seit Jahren kennen die Veränderungen an den bei den Deutschen sehr beliebten Renten- und Lebensversicherungen nur Verschlechterungen.

 

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So waren bis 31.12.2004 die Auszahlungen aus Lebens- oder Rentenversicherungen steuerfrei. Ab 2005 leider nicht mehr. Der Garantiezins, also der Zinssatz, mit dem die eingezahlten Beiträge nach Abzug der Kosten mindestens verzinst werden, wird von der Bundesregierung praktisch vorgeschrieben und fällt, und fällt und fällt. Zum 1.1.2007 sank er von 2,75 auf 2,25 Prozent. Zum 1.1.2012 dann auf 1,75 Prozent. Und nun, zum 1.1.2015, wird der Garantiezins auf nur 1,25% gesenkt.

 

Das ist bitter für alle nach dem 1.1.2015 abgeschlossenen Renten- und Lebensversicherungsverträge.

 

Deshalb hat ein regelrechter Run auf Renten- und Lebensversicherungen eingesetzt, denn viele Anleger möchten sich noch den hohen Zins sichern.

 

 

Garantiezins: Vorsicht bei späteren Erhöhungen der Einzahlungen

Doch Achtung: Bei den meisten Gesellschaften ist der Garantiezins für heute festgeschriebene Beiträge zwar für alle Zukunft garantiert, aber spätere Erhöhungen der monatlichen Beiträge, zum Beispiel weil man mehr zur Seite legen möchte, werden nur mit dem späteren (wohlmöglich niedrigeren) Zins berechnet.

 

 

 

Wie kann ich mir für alle Eventualitäten den Garantiezins sichern?

An dieser Stelle ist uns eine Gesellschaft positiv aufgefallen, die im Rahmen einer ganz neuen Tarifgeneration auch für alle zukünftigen Erhöhungen des Beitrags – zum Beispiel weil man mehr verdient und dann mehr sparen kann – den bis 31.12.2014 angebotenen hohen Garantiezins garantiert. Und das für alle Zeiten: oftmals 50 Jahre oder mehr (ein heute 30jähriger mit einer Lebenserwartung von rund 90 Jahren hat sich 60 Jahre Garantiezins gesichert).

 

Die 2. Besonderheit bei diesen Tarifen: Die Besparung ist schon ab ausgesprochen niedrigen 10 Euro im Monat möglich. Wer also im Moment (zum Beispiel wegen eines Studiums) noch keine großen Summen sparen kann, der kann sich durch Abschluss eines solchen Vertrages die günstigen Konditionen warm halten. Da Rentenversicherungen oftmals Laufzeiten von 50 oder mehr Jahren haben sind 0,5 Prozent weniger Garantiezins sehr viel.

 

Beispielberechnung für Absenkung des Garantiezinses

 

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Wie kann ich mir den grünen Garantiezins für 50 Jahre sichern?

 

Natürlich gibt’s bei uns nur Rentenverträge mit ethisch-ökologischen Auswahlkriterien. Aber auch hier gelten die gesetzlichen Rahmenbedingungen, also die Absenkung des Garantiezinses. Übrigens ist das auch für fondsgebundene Verträge wichtig, denn bei der Verrentung oder bei Optionen wie der Beitragsgarantie zählt der Garantiezins.

 

 

Was ist zu tun?

 

–> Lassen Sie sich ein unverbindliches Angebot von uns erstellen. Das geht schon ab Monatsbeiträgen von 10 Euro.

 

–> Reichen Sie den Antrag rechtzeitig vor Ablauf des Jahres ein, denn die Alt-Konditionen gelten nur bei bis 31.12.2014 angenommenen Verträgen.

 

 

 

Unverbindliches Angebot anfordern

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

ENERCON Werksbesichtigung durch Grünes Geld

Montag, 04. August 2014

Wussten Sie, dass es über 23.000  Windkraftanlagen in Deutschland gibt und 7,3% des erzeugten Stroms in 2012 in Deutschland von Windkraftanlagen erzeugt wurden? Doch was steckt dahinter – was muss geschehen, damit wir die Energie des Windes tatsächlich nutzen können? Dazu besuchte Grünes Geld Geschäftsführer Gerd Junker am 24. Juli 2014 den deutschen Premiumanbieter ENERCON, der in Deutschland nach eigenen Angaben Marktführer ist und einen Anteil von rund 50% hält (Onshore).

 

Auch beim WindpowerINVEST II eingesetzt: Rotoren von Enercon

Müssen die Windenergie aufnehmen: die bis zu 50 Meter lagen Rotorblätter von Enercon (Bild: Grünes Geld GmbH)

 

 

Enercon: Deutscher Mittelstand im besten Sinne

 

Enercon zeigt sich am Hauptstandort Aurich, nur rund 30 Kilometer von der Nordseeküste entfernt, als typischer deutscher Mittelständler im besten Sinne – auch wenn der Umsatz mit rund 4 Milliarden Euro im Jahr schon eher an einen Konzern denken lässt. Enercon wurde 1984 durch Aloys Wobben gegründet und hat sich vom Pioneer zum Marktführer entwickelt. Offizielle Zahlen zum Onshore-Windmarkt sind schwierig zu erhalten, Enercon selbst geht jedoch von einem Marktanteil von rund 50% in Deutschland und 25% in Europa aus. Nur weltweit muss man sich dem dänischen Marktführer Vestas geschlagen geben.

 

Enercon verfolgt eine konsequente Qualtäts-Strategie. Die Windturbinen von Enercon haben dabei meist den höchsten Verkaufspreis, können aber durch niedrige laufende Kosten für Wartung und Instandhaltung punkten. Besonders das Enercon-Partner-Konzept (EPK) mit einem an die tatsächlich erzeugten Energiemenge gekoppelten Wartungspreis erfreut sich hoher Beliebtheit. Bis zu 15 Jahr kann damit der Betreiber der Windkraftanlagen Kalkulationssicherheit erlangen. Die Folge: nach objektiven Erhebungen des Windenergieverbandes ist die Kundenzufriedenheit bei Enercon Windkraftanlagen über Jahre hinweg stabil die höchste von allen Anbietern.

 

Eindrucksvolle Produktion der GFK-Rotoren

 

Gruppenbild Peters, Junker, Joppin: Enercon Anlagen im Einsatz im Aquila WindpowerINVEST II

Enercon Besuch durch Grünes Geld. Von links: Produktionsleiter Klaus Peters, Grünes Geld Geschäftsführer Gerd Junker, Sales Enercon Henri Joppin (Bild: Grünes Geld GmbH).

Die Produktionshallen bei Enercon bieten einen ungewohnten Anblick. Aufgrund der sehr langen Bauteile (Rotorblätter sind oft 40 bis 50 Meter lang) und GFK-Bauweise mit verschiedenen Arbeitsprozessen sind die Hallen extrem groß. Sie wurden meist erst in den letzten Jahren errichtet und sind entsprechend angenehm gestaltet – so brauchen die modernen Hallen tagsüber keine künstliche Beleuchtung: durchaus eine Besonderheit in der Industrie.  Es wird im 3-Schichtbetrieb gearbeitet. In jeder Schicht wird ein Rotorblatt fertig gestellt, am Ende des Tages, also nach den 3 üblichen Schichten, werden die 3 Rotorblätter zu einem fertigen Rotor kombiniert.

 

Dabei ist wichtig, dass die Rotorblätter exakt gleich viel wiegen. Hier bedient sich Enercon eines Tricks: die drei Blätter werden gewogen, und das Schwerste wird als Referenz verwendet. Bei den anderen beiden werden zusätzliche Gewicht angebracht, um letztlich 3 gleich schwere Rotorblätter zu erhalten.

 

Eine weitere Frage aus dem Bereich Ökologie wurde geklärt: was passiert mit beschädigten Rotorblättern? Zunächst wird bei der Beschädigung eines Rotorblattes der komplette Rotor, also alle 3 Blätter, ausgetauscht und zurück zu Enercon gebracht. Das sorgt dafür, dass möglichst bald wieder Windenergie produziert werden kann. Die GFK-Rotorblätter werden dann bei Enercon repariert, d.h. defekte Stellen werden per Hand wieder in einen neuwertigen Zustand versetzt. Ein Recycling ist damit nicht notwendig.

 

Enercon im Einsatz: 4 Turbinen im WindpowerINVEST II

 

Übrigens werden 4 Enercon Windkraftturbinen des Typs E48 im aktuellen Projekt WindpowerINVEST II eingesetzt. Standort ist dabei Nordengland. Obwohl die Anlagen auf Land installiert wurden, herrschen nahezu Offshore-Bedingungen (fast 4000 Vollaststunden pro Jahr). Zusammen mit einer außergewöhnlichen hohen Förderung (rund 27 Eurocent pro kWh statt in Deutschland aktuell rund 15 Eurocent pro kWh) kann damit erstmals ein Windkraftprojekt ohne Fremdkapital von Banken angeboten werden. Ein klarer Vorteil, bringen doch gerade die Forderungen der Banken in Not geratenen Windkraftprojekten oftmals das Aus.

 

 

 

Mehr zum Aquila WindpowerINVEST 2

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Die 7 magischen Punkte für eine gute Geldanlage

Mittwoch, 09. Juli 2014

Eine gute Geldanlage zu finden ist heute bei der Vielzahl an Angeboten schwieriger den je. Auf der einen Seite bietet es die Möglichkeit, dass jeder Anlegertyp die für sich richtige Anlagevariante wählen kann, auf der anderen Seite muss er sich aber auch in dem „Anlagemöglichkeitendschungel“ zu Recht finden. Mit unseren 7 magischen Punkten möchten wir Ihnen eine Route für Ihren Weg durch diesen Dschungel an die Hand geben.

 

Gute Geldanlage - Augen auf

Gute Geldanlage gesucht? Augen offen halten (Foto: Stephan Witt / pixelio.de)

 

 

1. Welche Anlagemöglichkeit ist für welchen Anlegertyp eine gute Geldanlage?

Bevor Sie sich auf eine Anlagemöglichkeit festlegen, ist es wichtig erst einmal die eigene Lebenssituation zu beleuchten – so hat der Auszubildende andere Voraussetzungen und finanzielle Bedürfnisse als der Mitten im Berufsleben stehende Mittdreißiger oder der kurz vor der Pension stehende Anleger der Generation „50 Plus“. Die in der Regel geringeren finanziellen Mittel des Auszubildenden verkraften einen Totalverlust der Spareinlagen schwerer als das bessere Polster des Mittdreißigers. Als Faustformel gilt: Je weniger Geld für die Anlage zur Verfügung steht, desto zielgerichteter und risikoärmer sollte agiert werden. Derjenige, der am Anfang seines Berufslebens steht, aber über weniger Kapital verfügt sollte langfristig anlegen. Derjenige, der Kapital und Zeit zur Verfügung hat, sollte Diversifizieren (sprich: sein verfügbares Kapital auf mehrere Anlageformen aufteilen) und hier auch ruhig risikoreichere Anlageformen wie z.B. Aktien oder Aktienfonds einplanen. Und je mehr es auf die Rente zu geht, sollte sich der Anleger nach und nach aus risikoreicheren Anlageformen zurückziehen und sein Geld sichern. Faustregel: 100 minus Lebensalter als Aktienquote:

 

Gute Geldanlage: Aktienquote ist 100 minus Lebensalter

Die Faustregel für eine gute Geldanlage: die Aktienquote ist 100-Lebensalter. Den Rest mit nachhaltigen Anleihen auffangen (Grafik: Grünes Geld GmbH)

 

 

 

2. Möglichkeiten um das eigene Geld kurzfristig anzulegen

Um Gelder kurzfristig anzulegen bieten sich drei Sparvarianten an. Auf der einen Seite das nicht mehr zeitgemäße – da schlecht verzinste – Sparbuch, auf der anderen Seite die Eröffnung eines Tagesgeldkontos. Hier ist das Geld tagtäglich verfügbar und die Kreditinstitute verzinsen das Guthaben besser. Wird der Geldbetrag für 12 – 36 Monate nicht benötigt, bietet sich die Anlage als Festgeld mit festen Zinsen an. Dabei vertraut man sein Geld für einen festgelegten Zeitraum zu festgelegten Zinsen einer Bank an, die etwas höhere Zinsen als auf dem Tagesgeld zahlt.

3. Vorsicht walten lassen oder auf Risiko setzen?

Dies kommt ganz auf die Mentalität und Risikobereitschaft des Geldanlegers an und sollte sich auch an mehreren Faktoren orientieren. Beachtet werden muss hier das Ziel der Geldanlage sowie auch die verfügbaren Geldmittel. Als Orientierungshilfe gilt: Je mehr Zeit und Kapital bis zu Erreichung des Anlageziels zur Verfügung steht, desto risikoreicher kann und sollte die Kapitalanlageform für eine passende und gute Geldanlage gewählt werden. Beim klassischen Investment in einem Anleihen- und Aktiendepot verändert man das Verhältnis Anleihen / Aktien. Je mehr Zeit und Kapital zur Verfügung steht, umso höher sollte der Aktienanteil sein. In unserem Musterdepot Wachstum ist der Aktienanteil rund 70%.

4. Berater als Unterstützung wählen oder selbst agieren?

Auch dies kommt auf den jeweiligen Anlegertyp an. Der eine ist gerne bereit einen Teil seines Geldes bzw. des Gewinnes als Provision an einen Berater zu bezahlen und dafür Fachwissen sowie einen kompetenten Ansprechpartner zu bekommen. Vorteil: man spart sich die Zeit der Recherche und braucht nicht über Jahre hinweg eigene Erfahrung aufzubauen. Der andere möchte lieber alles Selbst in die Hand nehmen, spart sich die Beraterkosten und investiert dafür mehr Zeit.

5. Edelmetalle als gute Geldanlage?

Auch die Investition in Gold kann eine gute Geldanlage darstellen. Sie bietet eine Möglichkeit etwas „Handfestes“ für sein Geld zu erhalten – ist aber immer wieder starken Spekulationsschwankungen unterworfen. Anleger, die auf dem letzten Gold-Höhepunkt 1980 einstiegen, mussten 20 Jahre warten, ehe wieder die Goldkurse von damals erreicht wurden (Langfristchart Gold) . Ganz langfristig sorgt das Edelmetall für einen Werterhalt des Vermögens.

7. Nachhaltige Geldanlage

Eine nachhaltige Geldanlage ist per Definition eine Geldanlage bei der die klassische Kriterien der Rentabilität, Sicherheit und Liquidität um soziale und ethische Aspekte ergänzt werden. Beispiele sind die Investition in Holz oder in Erneuerbar Energien, in soziale Projekte wie Mikrokredite, oder die Vermeidung von Rüstung und Umweltverschmutzung bei der Geldanlage.

 

Fazit für eine gute Geldanlage:

Nie war es so einfach wie heute eine Geldanlage für sich und seine Anlagestrategie passend zu gestalten. Es ist aber wichtig sich etwas Zeit in der Auswahl dieser zu lassen, damit auch ein möglichst Erfolg versprechendes Ergebnis erzielt werden kann.

 

 

 

Gute Geldanlage: Musterdepots Vermögensaufbau bei Grünes Geld

 

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Wie Geld anlegen mit 50.000 Euro?

Dienstag, 08. Juli 2014

Wir schreiben gerade den 8. Juli 2014. Heute Abend ist das Halbfinale der Fußball-WM Brasilien gegen Deutschland. Viele fußballbegeisterte Bundesbürger könnten in die Fußstapfen des Bundestrainers Joachim Löw eintreten und aus mehreren Hundert Fußballprofis die 11 auswählen, die das Spiel hoffentlich gewinnen würden.

 

Leider sieht der Informationsstand im Bereich der Geldanlagen deutlich trauriger aus. Obwohl allgemein bekannt ist, dass Streuung bei der Geldanlage das A und O ist, sind typische deutsche Depots leicht auszurechnen: Tages- oder Festgeld, Sparbrief und Bundesanleihen. Auf 11 Anlagen kommt kaum jemand, obwohl sich so mancher fragt: Wie Geld anlegen in diesen Zeiten?

 

Dabei gilt im Fußball wie am Kapitalmarkt, dass gerade die unterschiedlichen Typen mit unterschiedlichem Verhalten und unterschiedlichen Strategien den Erfolg ausmachen. Allerdings müssen es keine 11 Anlageformen sein, es gibt bequeme Wege um automatisch hohe Streuung und gute Renditen zu erreichen.

 

Für die oben gestellte Frage über den Vermögensaufbau mit 50.000 Euro beleuchte ich heute 3 sichere und rentierliche nachhaltige Anlageformen, die bequem einzurichten und beim Einhalten der Anlagedauer praktisch risikolos sind.

 

Wie Geld anlegen über 3 Jahre?

 

 

Wer sich in drei Jahren ein Auto kaufen oder sein Haus renovieren möchte, muss sein Geld schwankungsarm und sicher anlegen. Er geht auf die Bank und fragt die Zinssätze ab, als ethisch-ökologischer Anleger vielleicht bei der Ethikbank. Dort bietet das 3jährige Festgeld einen Zinssatz von (Achtung: vor dem Weiterlesen für einen sicheren Sitz sorgen!): 0,15 % pro Jahr.

 

Und auch die Banken die mit hohen Lockangeboten dringend Kunden gewinnen möchten bieten nichts Berauschendes. Das aktuell höchste Angebot kommt von der Ziraat-Bank mit zwei Prozent jährlicher Verzinsung.

 

Deshalb möchte ich hier eine lukrative, sichere und nachhaltige Alternative vorstellen:

 

 

 

 

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Musterdepot Soziale Verantwortung (Anteil: 30%): Mit Ihrem Geld werden Mikrokredite in Schwellenländern vergeben. Die Kleinstkredite (Durchschnitt: rund 1.100 US$ pro Kredit) werden in großer Zahl in verschiedenen Ländern vergeben und mit einer sehr hohen Quote zurück gezahlt. Heraus kommt für Sie als Anleger eine sehr konstante Geldanlage mit einer Rendite von rund 2,5% pro Jahr. Das gibt Stabilität für Ihr Depot.

 

Musterdepot Sicherheit (Anteil: 70%): Sie investieren über das Musterdepot Sicherheit Ihr Geld in rund 500 nachhaltige Staaten und Unternehmen, zumeist in festverzinsliche Wertpapiere. Die Streuung über Länder, Währungen und Branchen gilt als sehr sicher. Leichte Schwankungen und der Ausgabeaufschlag sorgen dafür, dass wie 3 Jahre Mindestanlagedauer empfehlen, auch wenn Sie täglich über Ihr Geld verfügen können. Die Rendite der letzten 5 Jahre lag im Durchschnitt bei 5,4% pro Jahr.

 

Das Ergebnis erstaunt: nimmt man den Durchschnitt der letzten 5 Jahre als Maßstab, erhält der Anleger mit Berücksichtigung des Ausgabeaufschlages der Fonds 55.088,35 € am Ende der 3 Jahre. Anleger der Ethikbank dagegen erhalten mit Festgeld 50.225,35 €, also ein Verlust der Bankanleger von 4.863,03 €:

 

 

 

 

 

Wie Geld anlegen 3 Jahre

Achtung: Keine Gewähr auf die Berechnungen. Es wurden die vergangenen 5 Jahre zu Grunde gelegt sowie ein Ausgabeaufschlag beim Sicherheitsdepot von 4% und beim Musterdepot für soziale Verantwortung von 3%. Es gilt ansonsten die BVI-Methode. Die zukünftige Entwicklung kann nur bedingt aus der Vergangenheitsentwicklung abgeleitet werden.

 

 

 

Hier finden Sie noch weitere Informationen zur Zusammenstellung unserer Musterdepot Soziale Verantwortung und Musterdepot Sicherheit.

 

 

 

 

Wie Geld anlegen über 10 Jahre?

 

Viele Menschen haben in den nächsten Jahren keinen konkreten Bedarf an Geld. Sie können das Geld ruhig länger arbeiten lassen, zumindest wenn Sie im Notfall an das Kapital heran kämen. Dann können natürlich auch höhere Renditen erzielt werden als bei kurzfristigen Geldanlagen, denn die Zeit spielt immer eine Rolle. Je länger man mit dem Geld arbeiten kann, umso besser.

 

Wir haben deshalb einmal eine 10-Jahreslösung zusammen gestellt, die von der Renditeprognose in angenehme Regionen kommt, gleichzeitig ein gutes Maß an Sicherheit bietet und bei Bedarf zum größten Teil innerhalb weniger Tage gekündigt werden kann. Der Anteil Waldinvestment bietet die Stabilität, wie Sie Bäume und Wälder von Natur aus mitbringen.

 

 

 

 

Wie Geld anlegen 10 Jahre

 

 

 

 

Waldinvestment (Anteil: 30%): In Wald sein Geld anzulegen wird von großen Vermögen schon eh und je praktiziert. In den letzten Jahren wurden auch gute Möglichkeiten für normal betuchte Menschen geschaffen. Hier könnte das Energieholz 10 Jahre von MillerForest eingesetzt werden, bei dem schnellwachsende Bäume aufgezogen werden. Das schützt direkt jahrhundertealte Naturwälder. Die erwartete Rendite beträgt rund 7,6% p.a., ca. 2/3 des Kapitaleinsatzes werden prognosegemäß bereits nach 5 Jahren wieder ausgeschüttet.

 

Musterdepot Wachstum (Anteil: 70%): Das Wachstumsdepot setzt auf nachhaltige Unternehmen und Staaten weltweit. Primär wird in Aktien investiert, das bringt langfristig die besten Renditen. Wie das Rendite-Dreieck zeigt, werden zwischenzeitliche Rückgänge bei ausreichender Anlagedauer ausgeglichen. Die letzten 5 Jahre hat das Musterdepot Wachstum eine jährliche Rendite von genau 10,0% erreicht. Durch die Streuung auf rund 500 Werte, verschiedene Länder, Währungen und Branchen ist die langfristige Sicherheit hervorragend.

 

Wir vergleichen die 10-Jahres-Lösung mit einem Angebot der Umweltbank, die aktuell (Stand 8.7.2014)  2,15% p.a. für die Sparbriefe über 10 Jahre bietet. Nach Abzug des Ausgabeaufschlags beim Wachstumsdepot (5%) erreicht unsere Lösung prognosegemäß eine Gesamtauszahlung 118.443 € (Wiederanlage der Ausschüttungen des Waldinvestments in das Wachstumsdepot). Der Sparbrief der Umweltbank hingegen erreicht 61.852 Euro, als ein Verlust von 56.591 € für den Bankanleger. Aber selbst bei niedrigeren Aktienrenditen ergeben sich erhebliche Vorteile. Selbst wenn man nur der halben Wertentwicklung des Wachstumsdepot (5% p.a.) rechnet, ist das Ergebnis noch enorm: 83.083 Euro gegenüber 61.852 bei der Umweltbank.

 

 

 

vermoegensaufbau-10-jahre

Achtung: Keine Gewähr auf die Berechnungen. Es wurden zur Sicherheit nur die halbe Rendte der vergangenen 5 Jahre des Wachstumsdepots zu Grunde gelegt (5%) sowie ein Ausgabeaufschlag beim Wachstumsdepot von 5%. Die Ausschüttung des Waldinvestments nach 5 Jahre wird im Wachstumsdepot angelegt. Es gilt ansonsten die BVI-Methode. Die zukünftige Entwicklung kann nur bedingt aus der Vergangenheitsentwicklung abgeleitet werden.

 

Hier finden Sie noch weitere Informationen über das Angebot Energieholz und Musterdepot Wachstum.

 

 

 

Wie Geld anlegen? Mit Vermögensaufbau Musterdepots

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.