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Die nachhaltigsten Städte in Deutschland

Freitag, 01. September 2017

Zusammenfassung: Nachhaltigkeit ist das Gebot der Stunde. Während die Vereinten Nationen 17 Nachhaltigkeitsziele verabschiedet haben, geht es national um die Umsetzung dieser wichtigen Ziele. Städten und Gemeinden fällt bei der Umsetzung einer nachhaltigen Entwicklung eine besonders wichtige Rolle zu – ganz im Sinne des Slogans „think globally – act locally“.

 

Nachhaltige Entwicklung kennt nur Gewinner!

Nachhaltigkeit ist Trumpf! – Das Kriterium der Nachhaltigkeit hat sich zu einer starken Antriebsfeder entwickelt, die neue Standards für Unternehmen, Produkte, Prozesse und nicht zuletzt auch für den Lebensstil der Menschen setzt.

 

Die durchaus anspruchsvollen Ziele haben ihre Berechtigung, schließlich geht es bei Nachhaltigkeit um weit mehr als um ökologische Lebensmittel und Toilettenpapier mit dem Blauen Engel.

 

Nachhaltigkeit bringt Umwelt-, Natur- und Klimaschutz unter einen Hut und hat zum Ziel, die Erde auch für zukünftige Generationen lebenswert zu erhalten. Damit bildet der Begriff der Nachhaltigkeit das Dach für die unzähligen Aktivitäten, die zur Bewahrung der Lebensgrundlagen dienen und einen Beitrag dazu leisten, bereits entstandene Schäden auszugleichen.

 

Unternehmen haben durchaus bereits die Vorteile von sinnvollen Nachhaltigkeitskonzepten entdeckt. Dabei spielen nicht nur Marketing-Strategien eine tragende Rolle, sondern durchaus auch die handfesten wirtschaftlichen Vorteile einer nachhaltigen Unternehmensführung.

 

 

Think globally – act locally

Komplexität nimmt zu.

Die Probleme der Welt werden zunehmend komplexer. Die unzähligen Abhängigkeiten und Verbindungen, die nahezu jedem Produkt und jedem Prozess anhängig sind, erfordern globales Denken.

 

Daher haben auch die Vereinten Nationen insgesamt 17 Ziele für eine nachhaltige weltweite Entwicklung definiert, die eine sichtbare positive Veränderung bis zum Jahr 2030 bringen soll.

 

Dabei geht es um forcierte Maßnahmen in den Bereichen Wirtschaft, Soziales und Ökologie. Die unterzeichnenden Staaten sind konkret dazu aufgefordert, ihren Beitrag zu leisten, um einer weiteren Spaltung zwischen Arm und Reich entgegenzuwirken. Entsprechend sollen auch tragfähige Konzepte zur Sicherung von Ernährung, dem Zugang zu sauberem Wasser, klimafreundlicher Energie sowie zu Bildungseinrichtungen erarbeitet werden. Wirtschaftliches Wachstum und ökologische Standards sollen in Einklang gebracht werden. Die 2015 definierten Nachhaltigkeitsziele wurden bislang von den Staaten unterschiedlich erfolgreich umgesetzt. Das ist wenig verwunderlich, denn die Ausgangssituationen sind enorm unterschiedlich. Während die Industriestaaten besonders gefordert sind, ihren CO2-Ausstoß zu verringern, steht bei den Ländern des Südens die Beseitigung von Hunger und Armut ganz oben auf der To-Do-Liste.

 

Die Verabschiedung der 17 Nachhaltigkeitsziele durch die UN sind eine große Leistung, denn sie unterstreichen die Wichtigkeit des nachhaltigen Handelns weltweit. Doch die Probleme der Menschheit können kaum durch die Definition von Staatszielen allein gelöst werden. Daher ist das lokale Handeln eine wichtige Aufforderung an jeden Menschen.

 

 

Nachhaltige Städte und Gemeinden – Gemeinsam lokal handeln

Gemeinsam aktiv!

Sicher ist ein individuelles ethisches Handeln eine gute Sache, doch noch wirkungsvoller wird es, wenn größere gesellschaftliche Gruppen sich gemeinsam das Ziel Nachhaltigkeit auf die Fahnen schreiben. Wie etwa Städte und Gemeinden.

 

Viele Kommunen haben in den vergangenen 25 Jahren sehr engagiert das Aktionsprogramm Agenda 21 umgesetzt, das aus den Empfehlungen der Konferenz für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen 1992 in Rio de Janeiro entstanden ist. Kurzgefasst lautet das Ziel der Agenda 21: Eine nachhaltige Entwicklung soll kommunal umgesetzt werden.

 

Seit 2012 wird in Deutschland ein Nachhaltigkeitspreis für Städte und Gemeinden vergeben. Dabei werden seit dem jährlich – aufgeteilt in drei Kategorien – eine Großstadt, eine Stadt mittlerer Größe sowie eine Kleinstadt beziehungsweise Gemeinde für ihre nachhaltige Stadtentwicklung ausgezeichnet.

 

Entscheidend für die Preisverleihung ist das besondere Nachhaltigkeitskonzept der Kommune. Berücksichtigt wird dabei auch die Wirtschafts- und Finanzkraft der Bewerber. Gute Chancen haben also Städte, die mit limitierten Möglichkeiten eine nachhaltige Entwicklung vorantreiben.

 

Das Preisgeld beträgt jeweils 35.000 Euro und wird zweckgebunden für ein Nachhaltigkeitsprojekt in der jeweiligen Stadt vergeben. Vergeben wird der Preis für Städte und Gemeinden von der gemeinnützigen Allianz Umweltstiftung, die Projekte aus den Bereichen Umwelt, Soziales, Kultur und Bildung fördert.

 

Die Auszeichnungen der nachhaltigsten Städte und Gemeinden sind Teil des Deutschen Nachhaltigkeitspreises, der außerdem auch Preise für nachhaltiges Bauen sowie nachhaltige Unternehmen vergibt.

 

 

And the Winner is … – bisherige Preisträger in der Kategorie Großstadt

Bislang wurden jeweils fünf Großstädte, mittlere Städte und Kleinstädte beziehungsweise Gemeinden mit dem Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet.

 

2012: Freiburg – Die heimliche Öko-Hauptstadt

Nicht alle Freiburger fahren mit dem Rad – aber viele.

Erster Preisträger im Jahr 2012 in der Kategorie Großstadt war Freiburg im Breisgau. Eigentlich keine besondere Überraschung, denn die badische Metropole gilt bereits seit langem als heimliche Öko-Hauptstadt und machte mit dem autofreien Wohnviertel Vauban, einem grünen Oberbürgermeister und der ersten Photovoltaik-Anlage auf einem Stadiondach vielfach von sich reden gemacht.

 

Aber Freiburg hat noch mehr zu bieten und nimmt die nachhaltige Stadtentwicklung als gemeinschaftliches Projekt mit seinen Bürgern und den unterschiedlichen Interessensgruppen ernst. Darüber hinaus setzt die Stadt auch intern auf eine verknüpfte Finanz- und Nachhaltigkeitsberichterstattung als Teil seiner strategischen Nachhaltigkeitssteuerung.

 

Um das Engagement jedoch auch für alle Bürger sichtbar zu machen, setzt Freiburg auf eine Vielzahl praktischer Projekte, die Nachhaltigkeit erfahrbar machen. So setzte die Stadt auch das Preisgeld für ein sehr klassisches Nachhaltigkeitsthema ein: Mit dem Projekt „Schulverwaldung“ lernen Schulklassen direkt im Freiburger Schulwald die vielfältigen Prozesse der Natur hautnah kennen.

 

 

2013: Augsburg – Stadt mit Zukunftsleitlinien

Reiche Fugger-Stadt mit Häusern wie aus der Puppenkiste.

Zukunftskompetenz haben in den letzten Jahren auch vier weitere Großstädte unter Beweis gestellt. 2013 wurde die Fugger-Stadt Augsburg als nachhaltigste Stadt ausgezeichnet. Bereits im Vorjahr kam die Stadt unter die ersten drei in der Auswahl der nachhaltigsten Städte. Augsburg hat ein ambitioniertes Handlungsprogramm zum Thema Nachhaltigkeit entwickelt. Entstanden ist das Programm an Runden Tischen von Bürgern, Stadtverwaltung, Politik, Institutionen, Vereinen und Verbänden. Obgleich dieses Vorgehen durch die Vielzahl der Akteure sehr aufwändig ist, scheut Augsburg den Aufwand nicht.

 

Das Handlungsprogramm, das aktuell durch Zukunftsleitlinien für Augsburg ersetzt wurde, wird kontinuierlich weiterentwickelt und wurde zunehmend breiter aufgestellt. Neben den vielfältigen Belangen des Umwelt- und Klimaschutz, wirkt Augsburg verstärkt darauf hin, durch unterschiedliche Maßnahmen die Stadt lebenswert und naturnah zu gestalten. So wird aktuell ein Coffee-to-go-Mehrwegkonzept erarbeitet, um die Abfallflut durch den mobilen Kaffeegenuss einzudämmen.

 

Auch Baumschutz wird groß geschrieben. Um das Stadtklima zu verbessern und einen gesunden Lebensraum auch für vielfältige Vogel- und Insektenarten zu erhalten, bietet das Umweltreferat Informationen und Beratung zum Thema Baumschutz bei Bauvorhaben. Dabei bezieht sich der Service nicht nur auf Bauvorhaben mit städtischer Beteiligung, sondern richtet sich auch ganz klar an Bürger und Baufirmen.

 

Nachhaltigkeit ist aber nicht nur im Umweltbereich von Bedeutung. Augsburg hat ebenso Programme für günstigen Wohnraum aufgesetzt und bietet seinen Bürgern ein weitreichendes Beratungs- und Hilfsangebot in besonderen Lebenslagen. Ebenso stehen bedarfsgerechte Bildungs- und Betreuungseinrichtungen auf der Agenda. Durch den Nachhaltigkeitspreis sieht sich die Stadt in ihrem langjährigen Engagement bestärkt und nicht zuletzt auch gestärkt.

 

 

2014: Dortmund – Aktive Ruhr-Metropole

Gelungenes Konversionsprojekt am Phönix-See.

Großstädte in Nordrhein-Westfalen haben es schon allein vom Image her schwerer, mit Nachhaltigkeitszielen in Verbindung gebracht zu werden, als ihre süddeutschen Kollegen. Dortmund, die bevölkerungsreichste Stadt des Ruhrgebiets hat jedoch diese Herausforderung beherzt angenommen – und das mit einigem Erfolg. Aufgrund ihres integrierten politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Engagements, wurde Dortmund als nachhaltigste Großstadt 2014 ausgezeichnet.

 

Seit Ende der neunziger Jahre beschäftigt sich Dortmund tiefergehend mit dem Erhalt der natürlichen Ressourcen für kommende Generationen – ganz im Sinne der Lokalen Agenda 21. Nachhaltige Entwicklung hat Dortmund jedoch zur Chefsache erklärt. Obgleich viele Bereiche direkt beim Oberbürgermeister angesiedelt sind, setzt die Stadt auf Vernetzung und Kooperation, verfügt über weitreichende Beteiligungsinstrumente und holt Bürger, Unternehmen und lokale Einrichtungen mit ins Boot. Die Stadt hat eine Vielzahl überzeugender Projekte initiiert und betreibt ein umfangreiches Nachhaltigkeitsmanagement.

 

Besondere Schwerpunkte liegen in den Bereichen Klimaschutz, Energie- und Wärmeversorgung, Elektromobilität sowie Bildung und Integration. Darüber hinaus ist Dortmund mit dem großangelegten Konversionsprojekt Phönix eine nachhaltige Umgestaltung eines ehemaligen Areals der Montanindustrie in einen modernen Standort für Zukunftstechnologien sowie ein Naherholungsgebiet gelungen. Hier ergeben sich auch positive Auswirkungen für das Stadtklima und die Biodiversität der Region.

 

 

2015: Karlsruhe – Wachstum mit Weitblick

Tradition und Moderne.

Wie auch im Vorjahr Dortmund, gelang es Karlsruhe erst im zweiten Bewerbungsanlauf vollständig zu überzeugen. 2015 wurde die badische Stadt zur nachhaltigsten in Deutschland gekürt.

 

Überzeugen konnte Karlsruhe mit einem umfassenden Nachhaltigkeitsprofil. Dabei konnte die zweitgrößte Stadt Baden-Württembergs mit vielen erfolgreichen Projekten aufwarten und begegnet den Herausforderungen einer wachsenden Stadt mit ökologischem und sozialem Weitblick.

 

Besonders gelungen ist dabei das integrierte Stadtentwicklungskonzept, das ressortübergreifend und die kommunale Nachhaltigkeitsstrategie festlegt. Entstanden ist die Strategie unter starker Beteiligung der Bürger. Dabei wurde auch Wert auf eine besondere Partizipation von Kindern und Jugendlichen gelegt. Zu einer breiten Akzeptanz trägt auch die Einbeziehung relevanter Gruppen wie dem NABU  oder dem BUND bei.

 

Karlsruhe hat es sich zum Ziel gesetzt, bis 2050 klimaneutral zu sein und unterhält dazu auch eine kommunale Klimaschutzagentur. Auch die Synergien, die sich am Wissenschaftsstandort Karlsruhe ergeben, werden sinnvoll genutzt: Die Initiative “SmarterCity“ vernetzt Forschung und Wirtschaft bei der Entwicklung nachhaltiger Innovationen.

 

 

2016: Nürnberg – Schluss mit dem Frankensmog

Beschauliche Wirkung – erstaunliche Projekte.

Bei seiner dritten Bewerbung hatte Nürnberg 2016 endlich die Nase als nachhaltigste Großstadt vorn. Die zweitgrößte Stadt Bayerns überzeugte unter anderem als treibende Kraft der nachhaltigen Entwicklung in der Metropolregion sowie durch eine Vielzahl von Projekten und Initiativen, die eine soziale und ökologische Nachhaltigkeit voranbringen.

 

Auch in der Franken-Metropole ist Klimaschutz ein wichtiges Thema. Schließlich wurde der Franken-Smog über dem Gewerbegebiet Nürnberg-Süd durch den Sänger Heinz-Rudolf Kunze über die Grenzen der Region hinaus bekannt. Bis zum Jahr 2050, so das Ziel von Nürnberg, soll die CO2-Emissionen um 80 Prozent reduziert werden.

 

Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt Nürnbergs liegt in der nachhaltigen Entwicklung der Bereiche Bildung und Integration. Ein Thema, das Nürnberg schon lange am Herzen liegt. Schließlich verleiht die Stadt seit 1995 alle zwei Jahre den Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreis.

 

 

Kleines Nord-Süd-Gefälle

Ob es kleineren, mittleren oder großen Städten leichter oder schwerer fällt, ein sinnvolles Nachhaltigkeitskonzept zu entwickeln und konsequent zu verfolgen, ist schwierig zu beantworten. Während größere Kommunen von einer agilen Vereins- und Verbandslandschaft profitieren, die Entwicklungen positiv mit beeinflussen kann, haben es kleinere Gemeinden oft leichter, Projekte zeitnah umzusetzen. Natürlich ist auch die finanzielle Ausstattung der Kommune von Bedeutung, ebenso politische Traditionen der Mitbestimmung.

 

In den vergangenen fünf Jahren wurden im Bereich der mittleren Städte Neumarkt in der Oberpfalz, Primasens, Ludwigsburg, Kempten und Delitzsch ausgezeichnet. Bei den kleineren Städten und Gemeinden konnten bisher das hessische Alheim, die Nordseeinsel Juist, die bayerischen Kommune Furth sowie die ebenfalls bayerischen Kleinstädte Pfaffenhofen und Wunsiedel überzeugen.

 

 

Nachhaltigkeit am Standort Internet

Grünes Geld, Experte für nachhaltige Geldanlagen, hat sein Beratungsbüro seit mehr als zehn Jahren in einer mittleren Stadt.

 

„Wir fühlen uns hier sehr wohl, denn eine Stadt dieser Größe bietet eine vielfältige Infrastruktur. Gleichzeitig schätzen wir die Nähe zur Natur und den ausgedehnten Waldgebieten, die quasi vor unserer Haustür liegen“, erklärt Carmen Junker.

 

Als Finanzberater, die Nachhaltigkeit auch leben, versuchen die Berater von Grünes Geld auf unnötige Fahrten zu verzichten. Viele Beratungsgespräche lassen sich hervorragend über Telefon und Internet führen. „So müssen wir nicht auf den persönlichen Kontakt verzichten und sparen dennoch CO2-Emissionen ein,“ so Carmen Junker weiter.

 

 

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Bettlaken für die Weltverbesserung? – Kreativität meets Nachhaltigkeit

Mittwoch, 24. September 2014

WorldWideBlanket

 

 

Am kommenden Wochenende steht am Sonntag, den 28.09.2014 zum 11. Mal der Ökomarkt auf dem Schlossplatz an. Seit 2004 organisiert die Bund Naturschutz Kreisgruppe Aschaffenburg das Event auf dem mehr als 80 Aussteller Angebote für eine nachhaltige und umweltverträgliche Lebensweise präsentieren und ökologische und fair gehandelte Produkte darbieten. Für Kinder ist dieser Tag ein besonderes Highlight, können sie schon früh erfahren, dass Nachhaltigkeit Spaß machen kann. Bastelgelegenheiten mit natürlichen Materialien wecken die Kreativität der Kleinen und Umweltbildung an den Ständen regt zum Nachdenken und Handeln an.

 

Die Grünes Geld GmbH aus Aschaffenburg, welche seit vielen Jahren für nachhaltige und ethische Finanzanlagen steht, hält eine besondere Überraschung bereit.

 

Am Stand der Grünes Geld GmbH kann dieses Jahr jeder seiner Kreativität freien Lauf lassen und auf einem Betttuch seine Vorstellungen über „Nachhaltig leben“ gestalten. Grünes Geld arbeitet an der großen Idee des WorldWideBlanket mit. Gemeinsam mit allen Besuchern des Ökomarktes wird am größten Bettlaken der Welt gearbeitet. 2015 wird dieses in Berlin, einen Tag vor der Jahreskonferenz des Rates der nachhaltigen Entwicklung, aus den einzelnen entstandenen Bettlaken zusammengenäht zum riesigen WorldWideBlanket. Dieses wird dann in einer Prozession zum Tagungsort des Nachhaltigkeitsrates gebracht werden.

 

 

 

WorldWideBlanket bei der Jahreskonferenz des Rates für Nachhaltige Entwicklung am 13. Mai in Berlin. from WorldWideBlanket on Vimeo.

 

 

 

Das Betttuch im Projektlogo steht als Symbol der Nachhaltigkeit, das Schutz und Wohlwollen für den Planeten und seine Bewohner signalisiert. WorldWideBlanket versteht sich als aktives Bildungsprojekt zu “Bildung zur nachhaltigen Entwicklung”, weil alle Bevölkerungsgruppen angesprochen werden.
Beim Gestalten der Betttücher entstehen spannende Diskussionen und ein Bewusstsein baut sich auf, dass das eigene Handeln Auswirkungen auf künftige Generationen und andere Regionen hat. Der Verantwortung über die eigenen Gedanken beim Reflektieren folgt die Verantwortung über das eigene Tun.

 

Seit März 2013 werden in verschiedenen OpenEvents Bettlaken gestaltet. Knapp 120 laufende Meter Bettlaken wurden bereits zu Seiten des künstlerischen Katalogs „nachhaltig leben“ gemacht.
Die Besucher des Ökomarktes Aschaffenburg dürfen 2014 Teil dieses großartigen Projektes sein. WorldWideBlanket und Grünes Geld GmbH freuen sich darauf.

 

 
 

 

Carmen Junker Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

Energie aus Erneuerbaren Quellen ist für die Zukunft unabdingbar

Freitag, 15. Juni 2012
Erneuerbare Energien

Fossile Brennstoffe nehmen immer weiter ab. Der Umstieg auf Erneuerbare Energien ist daher unausweichlich.

Der wichtigste Energieträger der aktuellen Zeit ist Öl. Es dient für die Stromerzeugung und vorallem als Treibstoff für Autos, Schiffe und vielen weiteren Fahrzeugen. Wie auch alle anderen fossilen Brennstoffe ist Öl mittlerweile nur noch deutlich begrenzt vorhanden. Die Produktionsmenge weiter zu steigern ist nur noch schwer möglich. Die meisten verbliebenen Ressourcen befinden sich tief unter dem Meeresboden. Eine Bergung dieser Ressourcen wird immer riskanter. Dies hat vorallem BP unter Beweis gestellt, als 2010 das Bohrinselunglück im Golf von Mexiko geschah.

 

Schätzungen zufolge soll sich der Hunger nach Energie bis 2037 um fast ein Drittel erhöhen. An dem zusätzlichen Energieverbrauch tragen zu 90% aufstrebende Nationen, insbesondere China, bei. Denn da der Wohlstand in den Schwellenländern stetig steigt, wächst automatisch auch die Nachfrage nach Öl in diesen Ländern. Doch trotz diesem enormen Anstiegs wird in der Zukunft ein einzelner Chinese nur die Hälfte an Energie verbrauchen wie ein US-Amerikaner.

 

Auch in näherer Zukunft werden fossile Brennstoffe weiterhin die größte Rolle für unsere Energieversorung spielen. Doch die Rohstoffe sind endlich. Daher ist es dringend erforderlich unser Augenmerk immer verstärkter auf erneuerbare Energieformen zu richten, damit auch langfristig eine tragfähige Energieversorgung gewährleistet werden kann. Der Schritt zu einer nachhaltigen Energieversorung ist mit vielen Chancen und aber auch Herausforderungen verbunden. Für nachhaltige Investoren enstehen dadurch zahlreiche Investmentmöglichkeiten. Informationen über beispielsweise Erneuerbare Energien Fonds finden Sie auf „Grünes Geld“ oder bei einer Umweltbank Ihres Vertrauens.

 

Für die Wende zu einer nachhaltigen Energieversorgung bedarf es an gigantischen Investitionssummen. Experten der Internationalen Energieagentur zufolge, bestehe bis zum Jahr 2035 ein Bedarf von über 40.000 Milliarden Euro. Benötigt werde das Geld hauptsächlich um die Infrastruktur wie Stromnetze, Kraftwerke oder Speicheranlagen zu errichten. Zwar ist die benötigte Summe erschreckend rießig, jedoch muss man das Vorhaben langfristig betrachten. Windkrafträder oder Solaranlagen benötigen keine Treibstoffe wie Öl oder Kohle. Atom- oder Kohlekraftwerke hingegen sind auf die immer teurer werdenden Kraftstoffe angewiesen. Des Weiteren sind die Kosten für die Beseitigung von Altlasten bei Gezeitenkraftwerken oder geothermischen Anlagen um ein vielfaches geringer als beispielsweise bei Atomkraftwerken (Bei Atomkraftwerken sind bis heute noch nicht einmal zuverlässige Lösungen für die Atommüllversorung vorhanden).

 

Das größte Problem für eine nachhaltige Energieversorung stellt bisher noch die Unberechenbarkeit unserer Natur dar. Auf der ganzen Welt sind die Sonneneinstrahlungen unterschiedlich, mal wehen richtige Stürme über das Land und mal bewegt sich kein Lüftchen. So kommt es dazu, dass teilweise zu viel oder zu wenig Energie vorhanden ist. Um eine konstante sichere Energieversorung gewährleisten zu können ist es daher notwendig, Wege zu finden, wie man Energie effizient speichern kann und jederzeit in passender Menge zur Verfügung hat. Lösungsansätze sind dafür bereits vorhanden. So ist es beispielsweise möglich „überschüssigen“ Strom in Wasserstoff, welcher als Energieträger dient, umzuwandeln oder Hitze aus Solaranlagen in Salzspeichern zu sichern.

 

Eine entscheidene Rolle für die nachhaltige Energieversorgung spielen auch der Ausbau effizienter Stromnetze und die stärkere internationale Verbundenheit. Denn so ist es möglich, dass lokale Stärken gemeinsam genutzt werden können. Zu den lokalen Stärken zählen z.B. die Photovoltaik aus den südlichen Ländern, die Pumpwasserspeicher aus den norwegischen Fjorde oder die Windkraft aus den Küstengebieten.

 

Biodiesel

Für die Produktion von nachhaltigen Treibstoffen werden rießige Anbauflächen benötigt.

Dass unser Strom nicht bloß einfach aus der Steckdose kommt, sondern irgendwo auch produziert werden muss, ist heutzutage schon gut erkennbar. Nicht selten ist es, dass der Nachbar Solarzellen auf dem Dach hat, auch ist es nichts mehr Außergewöhnliches an Windkraftanlagen vorbeizufahren. Die Produktion Erneuerbarer Energie hat also auch Einfluss auf unser Umfeld. Insbesondere die Natur bekommt davon auch etwas zu spüren. Große Staudämme beispielsweise beeinflussen lokale Ökosysteme, viele Landschaften werden aufgrund von Flutungen mit Wasser bedeckt und rießige Landflächen, welche durch Rodung gewonnen wurden, werden für den Anbau von Kraftstoffen wie Biodiesel oder Ethanol benötigt. Hinsichtlich dieser Nachteile der erneuerbaren Energie bestehen uns noch große Herausforderungen bevor.

 

Doch von Woche zu Woche entstehen neue Ideen von Wissenschaftlern und forschenden Unternehmen, welche die Entwicklung von effizienteren Solarzellen, neuartigen Energiespeichern und vielen weiteren neuen Technologien vorantreiben. So ist man aktuell beispielsweise darum bemüht Treibstoffe mittels Algen zu produzieren oder Unterwassergezeitenkraftwerke zu erbauen.

 

Es ist also durchaus möglich eine langfristig nachhaltige Energieversorgung zu entwickeln. Um die Lösungen der bestehenden Herausforderungen jedoch realisieren zu können, benötigt es an Investoren, die in diese Entwicklungen investieren. Der Erneuerbare Energien – Markt wird eine immer bedeutendere Rolle spielen. Die aktuelle Entwicklung der Aktien der Solarindustrie zeigt bereits auf, dass es langfristig durchaus interessant ist, in diesen Markt zu investieren. Gute Beispiele an Solarfonds oder anderen Ökofonds finden Sie auf „Grünes Geld“.

 


 

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Anlegen und Zukunft schenken

Mittwoch, 08. Juni 2011

Mit Mikrofinanz eine bessere Zukunft schenken
Der Begriff Mikrofinanz umfasst ein weiteres Feld als der nur auf die Kredit-Seite beschränkte Mikrokredit-Begriff, unter anderem eben auch Spar-, Versicherungs- und Geldtransferleistungen, die den viel zitierten „Ärmsten der Armen“ sonst verschlossen wären.

Mikrofinanz hilft ohne Almosen zu verteilen

Mikrofinanz: schon ab 500 € Geldanlage können Deutsche helfen

 

Oft haben diese Menschen lediglich ihre Arbeitskraft und viele Ideen, jedoch zu wenig Geld und unternehmerisches Know-how, um diese Ideen umzusetzen. Weil diese Menschen meist keinerlei Vermögenssicherheiten bieten können, erhalten sie von herkömmlichen Banken keine Kredite.

Mikrofinanzinstitute versuchen nun diese Lücke zu füllen, indem sie Kredite vergeben, welche sie auf andere Weise absichern. Ein häufiger Ansatz ist die Bildung von Genossenschaften.
Die Kreditnehmerinnen (es sind oft Frauen) bilden eine Genossenschaft, in welcher sich die Frauen gegenseitig bei der Produktion, sowie der Kreditrückzahlung  unterstützen.

 

Das starke soziale Gefüge in vielen Entwicklungsländern führt dazu, dass jede der Frauen den Kredit zurückzahlen will, weil sie sonst im Dorf „das Gesicht verlieren würde“. Daneben werden die Kreditnehmer von den Mikrokreditinstituten beraten und unterstützt. Quelle: Wikipedia

 

Mit Grünes Geld können Sie eine im höchsten Maße soziale Anlageform wählen und gleichzeitig anderen eine Zukunft schenken. Wie beraten Sie gerne.