Autor: Gerd Junker 29. Mai 2019

Setzen Sie die Klima-Emissionen Ihres kompletten Lebens auf Null

 

Bei der Europawahl am 26. Mai 2019 war erstmals der Klimawandel wahlentscheidend. Die Grünen lösten die SPD als zweit Volkspartei ab, da ihnen die höchste Klimakompetenz zugetraut wird.

 

Hätten wir vor 30 Jahren ernsthaft mit Klimaschutz begonnen, wären die Einschnitte weniger dramatisch gewesen. Heute müssen wir handeln, schnell und effizient.

 

Doch was kann der Einzelene tun – ist es nicht die Aufgabe der Politik, den Klimawandel zu verhindern?

 

 

Schaut man sich an, was typische Maßnahmen wie Fahrradfahren oder Verzicht auf Fleisch bringen, merkt man schnell: so gut wie nichts, es bleibt nur der Symbolcharakter. Deshalb tun es auch die wenigsten Menschen.

 

Die Gesamt-CO2-Emissionen der einzelnen Person bleiben davon praktisch unberührt. Die Lösung muss anders aussehen. Dabei ist die Lösung ist einfach, denn wir können alles ausgestoßene COwieder einfangen und damit verhindern, dass das Gas in die Atmosphäre kommt.

 

Das kann jeder Bundesbürger tun. Schnell, effektiv und ohne dass er seinen Lebenswandel komplett umwandeln müsste (was er ohnehin nicht tun würde…).

 

Die Lösung

Die einzige derzeit im großen Stil arbeitetende Treibhausgas-Senke sind Wälder. Sie binden beim Wachsen CO2 und entziehen es der Atmosphäre. Deshalb: Pflanzen Sie soviele Bäume, wie benötigt werden, um das von Ihnen emittierte Treibhausgas wieder einzufangen. Wenn Sie das nicht selbst tun können oder wollen, investieren Sie in Aufforstungsprojekte.

 

Die falsche Kritik

Kritiker sprechen von Ablass-Handel: man emittiert fröhlich weiterhin Treibhausgase und kann sich auf der anderen Seite freikaufen. Zum einen stimmt das jedoch nicht, da kaum einer nach eine Aufforstung seine persönlichen CO2 Ausstoß bewusst ausbaut. Das könnte er auch kaum, da der CO2 Ausstoß von einer Vielzahl nur schwer persönlich zu beeinflussender Faktorn abhängt (z.B. in welchem Haus er wohnt, ob er 40.000 km oder 5.000 km jährlich fährt aber auch, wie die Industrieproduktion seiner konsumierter Produkte gestaltet wird).

 

Zum anderen zeigen alle Berechnungen, dass eine wirksame Treibhausgas-Reduzierung bisher trotz aller Anstrengungen nicht gelingt. Nach wie vor hängt unser Treibhausgas-Ausstoß primär am Wirtschaftswachstum (z.B. gab es spürbare Rückgänge nur 2008, bei der letzten Weltwirtschaftskrise). Wenn wir wirkungsvoll etwas für das Klima tun wollen, geht es nur über CO2-Senken!

Die Vorgehensweise

  1. Eigene Emissionen ermitteln
    Das geht sehr gut mit dem CO2-Rechner vom Umweltbundesamt. Geht man vom Durchschnittsbürger aus, sind es rund 12 Tonnen CO2 pro Bundesbürger pro Jahr.
  2. Bäume pflanzen
    Laut Handelsblatt kann eine Buche in Deutschland 12,5 kg CO2 aufnehmen, Sie könnten also 960 Buchen in Deutschland pflanzen. Unrealistisch? Vielleicht, deshalb hier der 2. Weg. Sie können nämlich auch Aufforstungen in (baum-)wachstumsstärkeren Regionen nutzen. Ein guter Anbieter ist Millerforest, dort können Sie mit 260 Euro pro Jahr 12 Tonnen kompensieren. Das Gute dabei: das sind Ausgaben, denen ein Wert in Holz gegenüber steht, der Ihnen bei der Ernte wieder zugute kommt.
  3. Freuen für Klimaschutz und Geldbeutel
    Sie können damit Ihre kompletten Treibhausgas-Emissionen, inkl. denen für Ihren Konsum, spielend leicht ausgleichen. Würden es alle Bundesbürger tun, wäre die Bundesrepublik klimaneutral, von heute auf morgen! Darüber hinaus erzielen Sie beim Verkauf des Holzes, das später als Möbel- oder Bauholz verwendet wird, eine hübsche Rendite zwischen 5 und 10 Prozent jährlich (Prognose, Details und Risiken im Verkaufsprospekt).

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Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.
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