Autor: carmenju 18. Juli 2011

Smart Grids made in Germany

 

 

Mit der Energiewende kommt es  in der Elektrizitätsversorgung zu großen Änderungen. Das Schlagwort Smart-Grids macht die Runde, doch Umfragen ergaben, dass weite Teile der Bevölkerung sich unter diesem Begriff überhaupt nichts vorstellen können. Auch Nachfragen der Anleger von gruenesgeld24.de, der Internetplattform für Nachhaltige Geldanlage,  zu Smart-Grid-Aktien in Umweltfonds, haben uns bewegt das Thema aufzugreifen.

 

In der Vergangenheit, da nahezu ausschließlich fossile und atomare Kraftwerke unseren Strombedarf deckten und sich die Stromabnehmer wenig um ihren Stromverbrauch kümmerten, war es für die Netzbetreiber aufgrund der stabilen Lastkurven relativ einfach die Netze zu steuern.  Die Versorger, schalteten die Leitungen manuell ein oder aus. Dies ist heute nicht mehr so einfach möglich, der zunehmende Anteil von Strom aus erneuerbaren Energien wie Sonne und Wind macht die Menge der verfügbaren Elektrizität schlechter kalkulierbar. Wir werden wetterabhängiger mit der Energiewende.  Wir sollten künftig am besten dann den höchsten Stromverbrauch haben, wenn die Sonne gerade scheint und der Wind weht.   Das stellt die Energieversorger vor Herausforderungen. Wird aufgrund günstiger Wetterlage zu viel Strom eingespeist, geht aufgrund der schlechten Speichermöglichkeit des Netzstroms kostbare Energie verloren. Wird mehr verbraucht als kalkuliert, droht die Überlastung. Ein Großteil der Windkraftanlagen aus Windfonds und PV-Anlagen aus Solarfonds wird in die Niederspannungsnetze eingespeist und gerade diese können die Versorger bislang nur schwer überwachen. Wir brauchen also ein intelligentes Stromnetz das flächendeckend Angebot und Nachfrage in Echtzeit ausgleicht.

 

Die Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) werden dabei eine wichtige Rolle spielen: Mit Hilfe dieser Technologie können Stromerzeugungsanlagen,  seien sie zentraler oder dezentraler Art, mit den Einrichtungen der Stromnetze und den verbrauchenden Endgeräten kommunizieren.

 

E-Energy Animation
EEnergy Animation – Smart Grids einfach erklärt

Hierzulande werden die Smart Grid-Aktivitäten unter dem Dach der Förderinitiative „EEnergy – IKT-basiertes Energiesystem der Zukunft“ gebündelt. Dieses nationale Leuchtturmprojekt ist ein Förderprojekt des

Bundesministeriums für Wirtschaft in Verbindung mit dem Bundesumweltministerium. Das BMWi hat  das

Technologieprogramm EEnergy mit einer Laufzeit von vier Jahren und einem Gesamtbudget von rd. 140 Mio. Euro ausgestattet. In sechs Modellregionen sollen Beispiellösungen für ein Internet der Energie geschaffen werden.

Unbedingt ansehen solltet Ihr/sollten Sie diese Seite des EEnergy Modellprojektes. Eine schöne Animation mit einer sehr verständlichen Erklärung zu dem Thema Smart Grid finden sie hier. Es wird bildlich und anschaulich erklärt, was denn das Internet der Energie alles können wird. Damit ist Smart-Grid einfach zu verstehen.

 

Wer von den Veränderungen unserer Stromnetze auch finanziell profitieren möchte, ist gut damit beraten in Klimafonds zu investieren. In erneuerbaren-Energien-Fonds  und in Umweltfonds finden sich Unternehmen die im Wachstumsmarkt der Smart-Grid-Technologie tätig sind. Ein Grund mehr in Nachhaltige Investments Geld anzulegen.

 

Alle Informationen: gruenesgeld24.de
Informationen zu Ökofonds mit Smart Grid Aktien

 

 

 

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