Autor: Gerd Junker 26. April 2012

Warum Sie Ihr Geld niemals einer Bank geben sollten

Erinnern Sie sich noch an Ihren ersten Kuss? Ich meine nicht den von Ihrer Mutter, nein, den ersten Kuss Ihres Freundes oder Ihrer Freundin. Wie war das? Wie hat es sich angefühlt? Jeder hat andere Erinnerungen daran, aber sicherlich war das aufregend, neu, und vor allem, sehr real und intensiv.

 

Jetzt stellen Sie sich bitte einmal vor, dass das Gesundheitsministerium einen Erlass heraus bringt. Weil die Infektionsgefahr durch Küssen so groß ist, werden Küsse nur noch über ein Medium ausgetauscht. Das Medium ist eine dem menschlichen Mund nachempfundene Gummi-Attrappe. Man küsst das Medium, reinigt es, und lässt dann den Partner küssen. Hygienisch ein Meilenstein und es wird letztlich das gleiche erreicht.

 

Nur, wie wäre dieses Küssen über ein Medium? Sinnlos und gefühllos meinen Sie, nicht direkt und nicht real? Sie meinen, man würde das Wichtigste dabei verlieren, auch wenn man das Risiko einer Infektion einginge?

 

Nun, genau so ist es, wenn Sie Ihr Geld einer Bank geben. Denn die Bank ist wie das oben beschriebene Medium. Die Wirtschaft braucht Geld um investieren zu können – das ist jedem klar. Dieses Geld kommt von uns, den privaten Haushalten. Und wir, die privaten Haushalte und Geldanleger, sollten unser Geld besser direkt den Unternehmen geben – statt es erst noch über das Medium „Bank“ zu leiten. Denn durch die Bank passiert das Gleiche wie bei der oben erwähnten Gummi-Attrappe:  Sie macht die Sache uninteressant!

 

Das Wesentliche, das natürliche Interesse der privaten Geldanleger, sind die Renditen auf das eingesetzte Kapital. Und wenn der private Kapitalanleger das Geld direkt den Unternehmen leiht, z.B. in Form von Anleihen oder Sachwertbeteiligungen, dann erhält er die natürlichen Kapitalrenditen, die die Unternehmen bereits sind, zu zahlen – zur Zeit zwischen 5% und 9%. Wenn er allerdings das Geld der Bank gibt, damit diese dann Kredite an die Unternehmen vergibt, sieht die Sache ganz anders aus. Er erhält von seiner Bank Zinsen von 1% bis 3% und die Bank erhält die hohen Zinsen von 5% bis 9%. Im fehlt also, wie beim Kuss, das Wesentliche.

 

 

 

Für den Anleger uninteressant: Banken - sie kosten ihn nur Geld

Die Banken kosten den Anleger richtig viel Geld. Statt dessen kann er die Banken umgehen und sich selbst die höheren Renditen sichern.

 

 

Deshalb: Geben Sie niemals Ihr Geld einer Bank! Investieren Sie direkt in die Unternehmen und Staaten, die das Geld brauchen. Damit erzielen Sie die besseren Ergebnisse – wie bei einem echten Kuss!

 

Dabei war das System mit den Banken bis vor ca. 10 bis 15 Jahren noch weitgehend in Ordnung. Die Bank brauchte einen gewissen Gewinnanteil, um  ihre Kosten zu decken und die Ausfälle abzufangen. Aber mittlerweile ist das Gefüge vollkommen durcheinander geraten, die Banken legen eine Selbstbedienungsmentalität an den Tag. Ein Commerzbank-Vorstand erhält durchschnittlich 1 Million € Gehalt (Quelle: Vorstandsvergütungsstudie), ein Deutsche Bank Vorstand im Durchschnitt sogar 6,5 Millionen € pro Jahr. Ein Vorsitzender wie Josef Ackermann kam 2011 auf 8,987 Millionen Euro. Von den unnötig hohen Bank-Türmen in der Frankfurter City, reine Prestige-Objekte, ganz zu schweigen.

 

Der private Anleger sollte sich also hüten, sein Geld einer Bank zu geben. Investieren Sie direkt – z.B. über Beteiligungen an Erneuerbare Energien Projekte oder über die Kapitalmärkte. Aus den mageren ca. 1%  werden so schnell 5% oder mehr. Um Risiken zu umgehen, gilt die eiserne Regel: Streuen, sonst rutscht man aus! Legen Sie Ihr Geld also breit gefächert an, so dass auch mögliche negative Entwicklungen in einzelnen Anlagen ihrem Gesamt-Portfolio nichts anhaben können.

 

 

 

Schon ab Anlagebeträgen von 500 € können sie es auf Dutzende Unternehmen verteilen (wie das geht lesen Sie im entsprechenden Glossar-Eintrag) und sich damit die gewünschte Sicherheit holen.

 

Wer direkt in Investitionsprojekte anlegen will, sollte sich auf jeden Fall die Perle der Erneuerbaren Energien Geldanlagen ansehen: die Solarfonds. Dort gibt es überdurchschnittliche Erträge von 7 bis 8 % pro Jahr bei eine mit staatlicher garantierten Einspeisevergütungen. Sehr verlockend …

 

 

 

Facebook Like

Kommentar hinzufügen

You must be logged in to post a comment.