Autor: Gerd Junker 2. Dezember 2014

Wassermangel: Warum Wasser in jedes Depot sollte

 

 

Es gibt 2 wesentliche Gründe weshalb Wasser immer rarer wird: Klimawandel und Bevölkerungswachstum. Beide Probleme werden auf Jahrzehnte hinaus ungelöst bleiben. Deshalb dürfen Wasser-Unternehmen in keinem Depot fehlen.

 

 

 

 

wassermangel

Aufgerissene Erde: Der Wassermangel ist ein zentrales Problem des 21. Jahrhunderts (Bild: johnnyb  / pixelio.de)

 

 

Der Lake Oroville im amerikanischen Bundesstaat Kalifornien ist nach drei Trockenjahren in Folge auf nur noch 32% seiner möglichen Kapazität abgeschmolzen (NBC News).  Seit Anfang 2014 gilt im größten Staat der USA deshalb offiziell der Wassernotstand. Neben den 38 Millionen Menschen der privaten Bevölkerung leiden besonders die Landwirte, denn nach Berechnungen der Universität von Kalifornien müssen sie mit rund 1/3 weniger Wasser zur Bewässerung ihrer Felder auskommen.

 

Der Wassermangel ist also nicht mehr nur ein Problem der Schwellenländer, sondern er ist auch schon in gut entwickelten Industrienationen angekommen. Die Ursachen Klimawandel und Bevölkerungswachstum wirkungsvoll zu bekämpfen ist auf Jahrzehnte hinweg unmöglich.

 

Und auch in Asien wird die Lage immer ernster. Wassermangel führte dazu, dass der Aralsee – früher so groß wie Bayern – auf nur noch 10% seiner Fläche zusammengeschrumpft ist. Die Megacity Sao Paulo rationiert sogar schon das Wasser. Nach Angaben der Vereinten Nationen sind 1,6 Milliarden Menschen (von 7 Milliarden insgesamt) von absoluter Wasserknappheit betroffen. Die WHO warnt sogar, dass 2020 rund 40 Prozent aller besiedelten Regionen unter Wassermangel leiden werden.

 

Wassermangel: neben Klimawandel und Bevölkerungswachstum auch Verschmutzung ein Problem

 

Ein weiteres Problem stellt die zunehmende Verschmutzung des Wassers dar. Die Herstellung eines einzigen Autos verbraucht zum Beispiel 400.000 Liter Wasser. In Europa wurde viel Industrie ausgelagert und die Produktion in die Schwellenländern verlagert – im Schlepptau der Wassermangel, der nur dort noch verschärft wurde. 70% des Grundwassers in China sind teilweise so verschmutzt, dass eine Reinigung zu Reinstwasser, wie es in der Chipproduktion benötigt wird, überhaupt nicht mehr möglich ist.

 

Auch marode Infrastruktur ist Auslöser von Wassermangel

Anders die Probleme in Spanien oder in London. In Süd-Spanien beispielsweise gab es neben zu wenig Niederschlag in den letzten Jahren und wegen zu vieler Gewächshäuser mit sehr hohem Verbrauch Wassermangel. In London sind die Wasserleitungssysteme noch aus dem 19. Jahrhundert, die Folge: 60 Prozent des Wassers versickern ungenutzt. Auch in New York ist die Wasser-Infrastruktur schon 100 Jahre alt, und in anderen Teilen des USA sieht es ähnlich aus. Die US-Umweltschutzbehörde schätzt alleine den Bedarf um die gesetzlichen Vorschriften einzuhalten auf 138 Milliarden US-Dollar bis 2016.

 

 

wassermangel wieviel die produktion von lebensmitteln kostet

Wassermangel: soviel Liter Wasser werden zur Herstellung verbraucht (Grafik: Grünes Geld GmbH)

 

 

Wassermangel: diese Unternehmen profitieren

 

Es gibt also viel nachzuholen und aufzubauen. Wer große Probleme löst, kann entsprechend auch mit großen Profiten rechnen. Unternehmen die Pumpen, Rohre oder Ventile herstellen sind automatisch Gewinner. Wer sich um die Reinigung der Abwässer kümmert – zum Beispiel Anbieter von Membrantechniken, biologischen Verfahren oder UV-Bestrahlung – kann mit guten Geschäftsaussichten rechnen. “Der Wassermarkt wird stärker wachsen als das Bruttoinlandsprodukt in den jeweiligen Ländern”, so Christian Zimmermann, Wasserexperte bei Pioneer, einem Anbieter von Wasserinvestments.

 

Gute Möglichkeiten um breit gestreut in Unternehmen zu investieren, die dem zunehmenden Wassermangel entgegen wirken, bieten unsere Musterdepots Wasser. Wer neben dem reinen Thema “Wasser” auch sicherstellen will, dass seine Investitionsziele einen guten Umgang mit Umwelt, Mitarbeitern, Wettbewerbern und Eigentümern pflegen, sollte auf unseren Zusatz “Ethik” achten – dann ist sichergestellt, dass Ethik-Kriterien angewendet werden.

 

 

 

 

 

 Wasserknappheit bekämpfen

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.
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