Autor: Gerd Junker 16. April 2014

Wie Mikrofinanz Menschen hilft und auch Ihren Geldbeutel betrifft

Kuchengrafik und Tabelle Zielregionen und Ländergewichtung Invest-in-Visions

Wo investiert der Invest-in-Visions-Fonds das Geld? (Quelle: Monatsbericht IIV-Mikrofinanzfonds März 2014)

Mikrofinanzen sind im Grunde ein alter Hut: bereits vor rund 300 Jahren gab es das Irish Loan Fund System, bei dem rund 300 Fonds an bis zu 20 Prozent der britischen Haushalte Klein-Kredite vergaben. Und auch hierzulande war die Raiffeisenbewegung im 19. Jahrhundert nicht weit von dem entfernt, was in unseren Zeiten unter Mikrofinanz verstanden wird und 2006 mit dem Friedensnobelpreis an Mohammed Yunus bedacht wurde: kleiner Kredite an meist wenig wohlhabende Leute, die sich damit eine kleine Existenz aufbauen wollen. Zum Beispiel in dem sie sich mit dem Kleinkredit eine Kuh oder eine Nähmaschine kaufen.

 

Doch woher kommt das Geld, dass sich die Menschen in Indien, Kambotscha oder Ruanda leihen? Die Kreditnehmer bekommen es von Mikrofinanz-Instituten vor Ort, diese wiederum erhalten das Geld zum Beispiel aus einem Mikrofinanz-Fonds aus Europa. Der erste zum offiziellen Vertrieb in Deutschland zugelassene Fonds ist der Invest-in-Visions IIV-Mikrofinanzfonds, der seit 2011 für Anleger offen ist.

 

Dieser konnte im März 2014 erstmals die 50-Millionen-Euro Grenze an Anlegerkapital überschreiten und damit eine wichtige Schwelle überschreiten. Woher kommt der Zuspruch zu diesem ethischen Investment und wie betrifft es nun Ihren Geldbeutel?

 

Während die Mikrofinanz-Fonds früher praktisch nur für die institutionellen Großanleger aufgelegt wurden, fließen mittlerweile immer mehr Anlagegelder von Leuten, die sich für grüne Geldanlagen interessieren, in diese Kapitalanlage. Der Hintergrund: neben dem sozialen Aspekt sind die von den Mikrofinanz-Fonds gebotenen Zinsen von rund 2 bis 4 Prozent pro Jahr mittlerweile sehr attraktiv. Während solche Zinsen vor einigen Jahren nämlich auch auf den normalen Konten der Umweltbanken geboten wurden, liegt der Zinssatz der Banken aktuell meist unter 1%. Da sind die Mikrofinanz-Fonds mit z.B. 2,6% letztes Jahr (Invest in Visions) interessant. Und das bei einer Volatilität von 0,6% über den gesamten Sektor gesehen; also sehr geringen Schwankungen.

 

Und hier könnte es Ihren Geldbeutel betreffen: Während die Konditionen für Tagesgeld bei der GLS Bank zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Blog-Beitrags bei 0,1% lagen, hat der Invest-in-Visions in der Privatkunden-Tranche alleine im Monat März 0,28% zugelegt. Er würde so auf eine jährliche Verzinsungen von 3,36% kommen, was sowohl Ihnen als Anleger hilft, aber trotzdem noch ein vernünftiger Rahmen ist, um auch den Kreditnehmern vor Ort faire Konditionen bieten zu können. Ebenfalls für sicherheitsorientierte Anleger spannend: unser Musterdepot Sicherheit.

 

 

 

Mehr zum Musterdepot Soziale Verantwortung

 

 

Grünes Geld Geschäftsführer Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun. Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.
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