Autor: Gerd Junker 13. April 2012

Wie sicher sind grüne Geldanlagen?

Für den Anleger stellt sich bei grünen Geldanlagen neben der Frage nach der Rendite immer auch die Frage, wie sicher sind grüne Geldanlagen eigentlich? Das lässt sich generell nur mit einem „das kommt darauf an“ beantworten, aber lassen Sie uns die Frage etwas genauer betrachten.

 

Die staatliche Einspeisevergütung wird immer mehr zurück gefahren – das muss doch schlecht für meine grüne Geldanlage sein?

 

Zunächst ist grüne Geldanlage absolut nicht gleichzusetzen mit Solarstrom oder Photovoltaik. Diese Arten der Geldanlage sind eine Untergruppe zur grünen Geldanlage, aber bei weitem nicht alles. Aus dem Feld der erneuerbaren Energien gibt es noch attraktive Windkraft-Angebote, es gibt viele gute Waldprojekte, es gibt soziale Geldanlagen wie Mikrofinanzen oder auch allgemein nachhaltige Geldanlagen in gut sortierten Musterdepots

 

Die zurückgehende Förderung durch den Staat trifft die Unternehmen der Solarbranche – entsprechend sind in der Tat die Aktien und damit die aktien-basierenden grünen Investments in solche Unternehmen in der jüngeren Vergangenheit unter die Räder gekommen (hier die entsprechenden Musterdepots „Sonne“). Das können auch noch eine Zeit lang anhalten – hier sollten also nur Anleger investieren, die einen langfristigen Anlagehorizont von 8 und mehr Jahren haben. Denn die Branche wird die Krise überstehen und ihren wichtigen Beitrag zu Energiewende bringen.

 

Überhaupt nicht betroffen sind die Solar-Projekte von Grünes Geld. Denn diese Projekte betreiben fertige Solaranlagen zu im Verhältnis zu den Anschaffungskosten interessanten Einspeisetarifen. Diese Solaranlagen erhalten den zum Zeitpunkt des Netzanschlusses gültigen Einspeisetarif für 20 Jahre (Spanien: 25 Jahre) fest staatlich garantiert. Wenn die Regierung dann die Vergütung kürzt, hat das mit zukünftigen Solaranlagen zu tun – bereits angeschlossene Anlagen bleiben davon unberührt.

 

Kostet die grüne Geldanlage Rendite?

 

Auch hier muss man sich die genaue Geldanlage-Klasse ansehen. In den Fällen von Projekten, an denen sich ein paar hundert Anleger beteiligen und gemeinsam ein Solarkraftwerk oder eine Waldfläche betreiben, sind sehr gute Renditen zu erwarten. Wer in Investmentfonds investiert, kann mit in etwas gleichen Renditen wie konventionelle Anleger rechnen – in der Vergangenheit sogar häufig mit etwas besseren, den nachhaltig wirtschaftende Unternehmen erzielen oftmals auch gute wirtschaftliche Entwicklungen. 

 

Darüber hinaus gibt es auch grüne Tagesgeldkonten, grüne Riester- / Rürup- / Rentenversicherungen, Sparpläne und Sparbücher, etc. Hier lässt sich nirgends ein signifikanter Unterschied zu konventionellen Geldanlagen feststellen.

 

 

Auch hier wieder die Unterscheidung nach den Anlageprodukten: Bei Bankprodukten muss man darauf achten, dass die Bank im Einlagensicherungsfonds ist. Das schützt in der Regel vor eine Pleite der eigenen Bank. Bricht das Geldsystem zusammen und gibt es dabei eine Hyperinflation bringt das natürlich auch nichts, denn dann ist das Geld zwar noch da, aber nichts mehr wert.

 

Wie sicher sind grüne Geldanlagen?

Sicherheit: auch bei nachhaltigen Geldanlagen wichtig. Hohe Sicherheit bietet z.B. unser Musterdepot "Sicherheit 50+".

Und wie sicher ist die grüne Geldanlage?

Besser fahren dabei dann die Sachwert-Investoren. Die Solaranlage oder der Windpark produzieren auch nach einem Währungsschnitt noch weiter – sie schützen also weitgehend vor Inflation oder einem Zusammenbruch des Geldsystems. Ebenso Holzprojekte oder Aktien. Von daher ist die grüne Geldanlage also eher sicherer.

 

Prinzipiell gilt auch bei der grünen Geldanlage: mehr Streuung bringt mehr Sicherheit. Wer über Ländergrenzen hinweg, über verschiedene Technologien / Anlagen und über Anlageklassen sein Geld streut, ist gut aufgestellt.

 

Wie erkenne ich unseriöse Anbieter?

 

Hier gilt die gleich Grundregel wie auch bei der normalen Geldanlage: vorsichtig sein, wenn das Blaue vom Himmel versprochen wird. Sehr hohe Renditen gehen mit hohem Risiko einher und umgekehrt. Wenn also jemand sehr hohe Zinsen verspricht, aber dabei ein kleines Risiko nur sieht, müssen die Alarmglocken angehen. Andererseits bieten grüne Geldanlagen mit der Sicherheit der 20jährig garantierten Einspeisevergütungen natürlich schon sehr ordentliche Renditen bei überschaubarem Risiko.

 

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