Autor: Gerd Junker 2. September 2014

WWF: Wasserkollaps kann zu Werksschließungen führen

Naturschutzorganisationen wie der World Wide Fund For Nature (WWF) warnen schon seit langem vor dem Wasserkollaps. Die Folgen werden immer konkreter. Erst kürzlich hat dies der Brause-Gigant Coca Cola erfahren müssen. Nach Angaben des Handelsblatts in der Ausgabe vom 27.8.2014 haben nämlich die Behörden des indischen Bundesstaates Uttar Pradesh angeordnet, dass Coca Cola seine dortige Abfüllanlage unverzüglich schließen solle. Der Grund: verschwenderischer Umgang mit dem knappen Gut Wasser.

 

Wasser: wichtig für Natur und Mensch. Wasserinvestments lohnen sich und helfen.

Wasser: Quelle allen Lebens (Bild: Grünes Geld GmbH)

Am morgigen Mittwoch will der WWF seine Studie „Das importierte Risiko. Deutschlands Wasserrisiko in Zeiten der Globalisierung“ vorstellen. Deutschland bezieht nämlich viele Waren aus Schwellenländern, deren Bevölkerungswachstum zu immer mehr Wasserarmut führt. Dass im Ernstfall die Versorgung der Bevölkerung mit Wasser vor der Produktion von Waren für Deutschland geht, versteht sich von selbst.

 

Deutschland indirekt vom Wasserkollaps betroffen

 

Der Indien-Chef von BASF, Raman Ramachandran, dazu im Handelsblatt: „Durch den Klimawandel und den steigenden Wasserbedarf einer immer weiter wachsenden Bevölkerung ist die Wasserknappheit in vielen Regionen der Welt zur Realität geworden.“ Betroffen sind in Deutschland vor allem die Nahrungsmittelindustrie, die Textilbranche und die Chemieindustrie. Länder mit Wasser-Notstandsgebieten sind unter anderem Indien, China, Bangladesch, Südafrika, Argentinien und Chile. Der Wasserkollaps steht dort in vielen Regionen bevor.

 

Dabei ist das Problem in den betroffenen Ländern bereits erkannt. So will Indien in den nächsten 3 Jahren zwanzig Billionen Dollar investieren. Von 5 Menschen auf unsere Erde lebt immerhin 1 in Indien – es steht aber nur 1 von 25 Litern Frischwasser zur Verfügung.

 

Zur Lösung des Wasserproblems werden auch moderne Technologien, nicht zu letzt aus Deutschland, benötigt. Deutsche Hersteller von Wasseraufbereitungs-, Meerwasserentsalzungs- oder Kläranlagen exportieren Waren für knapp 1 Milliarde Euro im Jahr – Tendenz steigend. Auch die Chemiebranche liefert – zum Beispiel Membranfilter für die Wasseraufbereitung (Lanxess) oder Spezialchemikalien für die Abwasserreinigung.

 

Wer mit seiner nachhaltigen Geldanlage helfen möchte das Wasserproblem zu lösen kann Unternehmen der Wasserbranche investieren. In den letzten Jahren absolut sinnvoll, denn neben dem Kampf gegen den Wasserkollaps betrug auch die Rendite über 5 Jahre im Musterdepot Wasser immerhin 16,8% pro Jahr.

 

 

 

Gegen den Wasserkollaps: Wasser-Musterdepot

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.
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